Sollte die Sprache Latein mehr genutzt werden als Englisch?

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13 Antworten

Bei der internationalen Kommunikation muss man zwei Ebenen der Diskussion streng trennen: einmal die sprachtheoretische, zum anderen die sprachpolitische.

Auf der sprachtheoretischen Ebene diskutiert man, welche Sprache nach bestimmten Kriterien für die internationale Kommunikation am besten geeignet ist. Diese Kriterien sind bekannt, leider sind sie teils gegenläufig, so dass jede Sprache nur einen Kompromiss erfüllen kann: leichte Erlernbarkeit, kulturelle Neutralität, Audrucksfähigkeit, Klarheit und einige weitere.

Auf der sprachpolitischen Ebene diskutiert man, wie man eine bestimmte Sprache international verbreiten kann.

Da Englisch durch den politischen und wirtschaftlichen Druck der USA die verbreiteste Fremdsprache ist, hat es sprachpolitisch zurzeit keine Konkurrenz.

Das ungeachtet der Tatsache, dass Englisch bei weitem nicht die ideale internationale Kommunikationssprache ist (sprachtheoretische Ebene). Bereits Aussprache und Rechtschreibung sind unnötig schwierig. Von Vorteil ist, dass man schnell eine niedrige Ebene der mündlichen Verständigung erreichen kann, weil die Formenvielfalt anderer Sprachen fehlt. Daher nehmen viele an, sie könnten Englisch, sind aber nur auf dem Niveau eines radebrechenden Ausländers. Sehr negativ ist, dass gutes Englisch eine vorgeschriebene Ausdrucksweise (Idiomatik) erfordert, was die meisten Nichtmuttersprachler nie erreichen.

Nun zu Latein. Als "Latein" gilt eine Schriftssprache des 1. Jahrhunderts nach Christus, so wurde es nie auf der Straße gesprochen. Wie es früher genau ausgesprochen wurde, weiß man auch nur zum Teil (war es Zizero oder Kikero?). Latein hat drei Genera, mehrere Deklinationen und Konjugationen, dazu eine Reihe von Unregelmäßigkeiten. Es gibt Leute, die es fließend sprechen, aber die meisten Schüler haben die Erfahrung gemacht, dass man froh sein kann, lateinische Texte verstehen zu können.

Latein macht die grammatischen Kategorien besser sichtbar als etwa Deutsch oder gar Englisch. Deshalb haben viele (wie ich) früher deutsche Grammatik auf lateinischem Hintergrund gelernt, didaktisch ziemlich verfehlt. Manche versteigen sich sogar zu der Behauptung, Latein sei "logisch". Gemeint ist "regelmäßig", also mit vorhersagbaren Wortformen, was aber wegen der Unregelmäßigkeiten nur stark eingeschränkt gilt (Beispiel: agricola 'Bauer' endet auf -a, trotzdem maskulinum, da Männerbezeichnung). "Logisch" ist überhaupt keine Sprache, obwohl es bei konstruierten Sprache Ansätze in dieser Richtung gegeben hat (z.B. Loglan).

Die Plansprache Esperanto wurde als internationale Kommunikationssprache geschaffen. Sie ist leichter erlernbar als jede andere Fremdsprache und bietet einen guten Kompromiss zwischend den genannten gegenläufigen Gütekriterien. So sind Aussprache und Rechtschreibung noch leichter als im Spanischen. Keine Genera, keine unregelmäßigen Formen, weitgehend fehlende Idiomatik. Allerdings muss im Gegensatz zum Englischen (nicht nur bei den Pronomina wie he => him) das Objekt im Satz (durch ein angehängtes -n wie im Deutschen: Riese => Riesen) gekennzeichnet werden, was Anfängern zunächst schwer fällt.

Aus politischen Gründen (sprachpolitische Ebene der Diskussion) wird Esperanto im deutschen Bildungssystem nicht angeboten, was sehr schade ist. Würden mehr Menschen Esperanto in der Schule kennen lernen, wäre die Forderung zu seiner weiteren Verbreitung absehbar. So bleibt es beim versuchten Durchdrücken der eigenen Nationalsprache und international bei schlechtem Englisch.   

www.esperanto.de/lernen

Bonege.

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Chapeau.

Dein Werben für Esperanto wird allerdings - Du weißt es ja - vergeblich bleiben.

Die Katze beißt sich in den Schwanz: Kaum jemand spricht Esperanto. Deswegen: kein Schulfach. Deswegen: Kaum jemand spricht Esperanto.

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@earnest

@earnest: Den genannten Teufelskreis habe ich noch vor ein paar Tagen zum 130. Jubiläumstag des Esperanto in der Presse geäußert. Dieser Teufelskreis betrifft aber jede Neuheit: Elektroautos kosten jetzt zu Anfang ein Schweinegeld, deshalb kauft sie keiner, deshalb bleiben sie teuer.

Es muss also eine Institution (Staat, Wirtschaftsmacht) von außen in eine Initialzündung investieren, dann kommt die Lawine ins Rollen.

Es ist ja abstrus, dass Weltfirmen Millionen dafür ausgeben, ein einfacheres Englisch als Firmensprache entwickeln und einführen zu lassen. Mit einem Bruchteil des Aufwandes wäre das mit Esperanto erledigt (Entwicklungskosten nur für die Fachwortschatzerweiterung).

Vor einigen Jahren hat ein Privatmann Millionen für die Entwicklung einer neuen Kommunikationssprache nach seinen Ideen in den Sand gesetzt. Ich wusste, das es vergeblich sein würde, aber ich habe ihm gleich zu Anfang geschrieben, warum er nicht viel einfacher in die Geschichte eingehen wolle, der Initialzünder für Esperanto zu sein (Bekanntheitsgrad wesentlich verbessern => Einführung in das Bildungssystem auslösen). Nein, er blieb bei seiner Idee und scheiterte exakt so, wie von mir vorausgesagt. Wer hört denn auch auf unabhängige Fachleute (anstatt auf die eigenen, geschmierten)?

Zum Schluss sei noch eine falsche Vorstellung widerlegt, die Esperantosprechenden warteten nur auf den Tag X. Nein, so ist es nicht. Wenige betätigen sich überhaupt sprachpolitisch. Die allermeisten benutzen Esperanto einfach, im Kontakt mit Menschen aus aller Welt, und haben ihren Spaß daran. Schon jetzt.

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@RudolfFischer

Theoretisch kann ich das alles nachvollziehen, Rudolf. Sogar gern und mit großem Wohlwollen.

Praktisch sehe ich aber einen Unterschied zwischen der Einführung von Elektromobilen (darum werden wir aus zwingenden Gründen wahrscheinlich nicht herumkommen) und der Einführung von Esperanto (für das die wirklich zwingenden Gründe meiner Ansicht nach fehle).

Englisch ist keine Diesel-Dreckschleuder, die dringend entsorgt werden müsste.

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@earnest

Hm, das Beispiel mit dem Elektromotor war zufällig, aber jetzt, wo du mich auf den Vergleich Dieselmotor-Englisch bringst, entdecke ich Parallelen :-)) Ich enthalte mich genauerer Ausführungen.

Natürlich gibt es keine zwingenden Gründe, Esperanto einzuführen, die gibt es für viele Dinge nicht. Aber die Vorteile des Esperanto gegenüber Englisch sind doch attraktiv:

- leichte Erlernbarkeit => ungeheure Ersparnis beim Fremdsprachenlernen

- höhere Gerechtigkeit bei der Verteilung der Lasten für die internationale Kommunikation: Warum müssen Englischmuttersprachler nichts investieren, ja verdienen sogar noch damit, ihre Sprache zu verbreiten?

Mit dem Brexit ist Englisch als dominierende EU-Sprache dann auch sprachpolitisch widersinnig.

Da unsere Gesellschaft, insbesondere die Wirtschaft, immer alles optimieren will, bleibt die latente Tendenz, irgendwann das Bessere dem Bisherigen vorzuziehen. Gebremst wird das nur durch alle, die die schon Englisch gelernt haben, denn die wollen nicht noch einmal investieren müssen, und genau die (nicht die Fremdsprachanfänger) sitzen in den Entscheidungsgremien.

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Ich habe mich in der Schule kurz mit Esperanto auseinandergesetzt. Der ,,Erfinder" Zamenhof hat es gut gemeint, aber einige Einzelheiten, die er eingeführt hat, waren für die allgemeine Verbreitung eher hinderlich.

  1. Die diakritische Zeichen und Akzente (,,Gras" auf den Buchstaben) die in osteuropäische Sprachen geläufig sind, fehlten auf den meisten Schreibmaschinen in der Welt. Er hätte diese nie benützen sollen.
  2. Die meisten Hauptwörter (Nomina) hat er mit einem umfangreichen Baukastensystem von Präfixen und Suffixen zusammengestellt. Dabei war es nicht immer klar, wie das zu handhaben war; so dass man trotzdem ein Wörterbuch braucht und die Wörter einfach auswendig lernen muss.Beispiel: Bei gegenläufige oder konträr gegensätzliche Wortpaare wird ein der beiden Wörter mit dem Präfix mal-- gebildet. Aber welche van beiden Wörter? Bei ,,groß"; ,,gut" usw. ist klar dass die Gegensätze ,,klein" und ,,schlecht" mit ,,mal--" gebildet werden. (gut = bona; schlecht = malbona) Bei vielen anderen Wörtern ist es aber unklar. Mit zu viel Systematik kann man keine Sprache ,,erfinden".

Eigentlich schade. Die de-facto-Weltsprache Englisch hat zwar eine einfache Grammatik; die Orthografie und die Ausspracheregeln sind höchst inkonsequent!! Und Esperanto als Weltsprache wäre (fast) politisch neutral.

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@ulrich1919

Diese wie andere Einwände sind Beispiele für einen Kompromiss zwischen konkurrierenden Maximalforderungen. Auch diese beiden sind schon vor über 100 Jahre in der Fachliteratur diskutiert worden. Mit solchen sprachtheoretischen Fragen beschäftigt sich die Gesellschaft für Interlinguistik, Berlin, in deren Vorstand ich bin.

Trotzdem noch kurz konkret:

1) "Schreibmaschinen" gibt es kaum mehr, du meinst "Tastaturen". Deutsche vergessen immer, dass ä, ö, ü und ß auch auf "den meisten Tastaturen der Welt" fehlen. Fast alle Sprachen haben diakritische Zeichen. Ich selbst habe mir die Esperanto-Sonderzeichen in Word auf einfache Tastenkombinationen (mit<Alt> für Kleinbuchstabn und <Strg> für Großbuchstaben) gelegt und "fertig is", wie man heute sagt.

Weniger Buchstaben ergäben zu viele Wörter gleicher oder ähnlicher Schreibweise, deshalb überhaupt Diakritika. Es gibt auch einfache Vorschläge, wie man ohne Diakritika auskäme (z.B. "w" statt "ŭ"), aber dann wären viele Esperanto-Wörter (für Sprecher indoeuropäischer Sprachen) von der Schreibweise nicht mehr so gut wiedererkennbar, was die leichte Erlernbarkeit vermindert.

2) Die Spontankombination mit Wortwurzeln, Vor- und Nachsilben ist nicht wie du meinst definierend/beschreibend, sondern nur "assoziativ" (eine Idee über die Bedeutung hervorrufend). Ähnlich wie "Holzhütte" im Deutschen auch "Hütte aus Holz" oder "Hütte für Holz" bedeuten kann. Eine höhere Genauigkeit würde zu Wortungetümen führen, die weder leicht beim Sprechen formbar noch verständlich wären. In dem Reformprojekt Ido hat man das versucht, mit mehr Bildungssilben und strikteren Ableitungsregeln. meines Erachtens nach zu Lasten der leichten Erlernbarkeit.  

Dafür dass Esperanto zu einer Zeit entstanden ist (1887), in der die Sprachwissenschaft noch in den Kinderschuhen steckte, ist Esperanto aus heutiger fachlicher Sicht erstaunlich vorausblickend entworfen, mit nur sehr wenigen sprachtheoretischen Verbesserungsmöglichkeiten.

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@ulrich1919

Noch ein sprachpolitischer Kommentar: Inzwischen ist man sich allgemein einig, dass angebliche sprachtheoretische Nachteile des Esperanto absolut keinen Einfluss auf seine sprachpolitischen Chancen gehabt haben. Zu einer sprachtheoretischen Auseinandersetzung ist es ja nie gekommen, es wurde immer gleich auf der sprachpolitischen Ebene abgewimmelt.

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Ich liebe Latein und das, was es darstellt.
Auch wenn in einem SF-Roman von Steinmüller ("Pulaster") diese Sprache als galaktische Standardsprache benutzt wird, ist es Phantasie.

Als tägliche Umgangssprache eignet Latein sich nicht - heute schon mal gar nicht. Seine moderneren Nachfolger, die romanischen Sprachen, sind ja nicht umsonst entstanden.

Vergleiche mal die Komplexität der beiden Sprachen...
Dann deren Verbreitung.
Mit Latein als Weltsprache wäre das zwar eine herrlich stumme Welt, aber ohne Kommunikation funktioniert das alles hier nicht.

Bleiben wir bei Englisch. Es reicht schon, wenn man sich als Schüler (und als Lehrer) den Kopf über diese "lebende" Sprache zerbrechen muss.

Und wer "sollte" das festlegen? Nur für den Fall, dass du es noch nicht gemerkt hast: Wir leben nicht in einer Diktatur, wo irgendjemand "festlegen" könnte, welche Sprachen man sprechen muss.

Nein, wir leben nicht in einer Diktatur. Trotzdem wird festgelegt, welche Fremdsprache zu lernen ist: Die Wirtschaft fordert Englisch, und die Bildungspolitik in Deutschland führt dann Englisch als vorgeschriebene Fremdsprache für alle ein.

1954 hat die Kultusministerkonferenz festgelegt, dass Esperanto nicht unter die Schulfächer aufgenommen wurde. Das ungeachtet der Tatsache, dass niemand der Anwesenden (soweit ich weiß) auch nur die geringste Ahnung von Esperanto hatte. Oder eben deshalb.

Ich habe in über 40 Jahren mit sehr viel Politikern Kontakt gehabt und die Einführung des Esperanto als wählbare Fremdsprache im deutschen Bildungssystem angeregt. Bestenfalls hat man mir lobend (und abwimmelnd) auf die Schulter geklopft, im schlechtesten Fall wollte man mir erklären, dass Esperanto keine Sprache ist oder nicht funktioniert. Ohne die geringsten Kenntnisse, rein auf Grund eigener Vorurteile. 

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@RudolfFischer

Ach, so ein paar Gründe gibt es wohl doch...

Ich unterstelle, dass sogar Mitglieder der Kultusbürokratien ein wenig Ahnung hatten oder haben.

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@earnest

Warum sollte man eine künstliche Sprache lernen, anstatt eine der Gängigen? 

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@Malavatica

Ich denke nicht, dass uns "einfach vorgeschrieben" wurde, dass Englisch die Weltsprache wird/ist. Ich denke, Sprache entwickelt sich und die Englische hat sich durchgesetzt, weil sie z. B. gesungen besser klingt. Nicht umsonst ist der ESC vermehrt Englischsprachig! Ergo hat das nichts mit Diktatur oder auch nur annähender zu tun.

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,Sollte": ja. Aber die Chance ist vertan. Die lateinische Sprache hat sich bis ins Spätmittelalter als Verkehrssprache in Universitäten; Klöstern (damals die Wissensträger) und Schulen bewährt und somit eine große Mobilität der Studenten ermöglicht. Aber in der humanistischen Renaissance hat man verlangt, dass Latein wieder so gesprochen und geschrieben werden sollte wie im Altertum. Damit ist Latein dann zur ,,toten" Sprache geworden. Die Mediziner haben noch das Aerzte-Latein während einiger Jahrhunderte aufrecht erhalten, aber jetzt wird Latein nur noch im Titel wissenschaftlicher Zeitschriften verwendet. Der Inhalt ist dann mehrheitlich Englisch. Latein ist weniger logisch und konsequent als immer behauptet wird, sondern die Wortbedeutungen sind meistens präziser als beim durch die USA geprägten Englisch.

Die höhere Präzision trifft nach meiner Einschätzung nur auf bestimmtes "Fachvokabular" zu.

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Und wer ausser den Gymnasiasten soll das können? 

Eine Begründung hätte ich toll gefunden.

Wer spricht denn heutzutage aktiv Latein? ;-) Wozu also sollte diese Sprache generell gelehrt werden? Wozu wäre das nötig im Alltag?

Es wird gelehrt aus einigen recht guten Gründen. Hier findest du ein paar zusammengefasst: https://www.gymnasium-frechen.de/wp-content/uploads/2015/12/Zehn-Gründe-für-Latein.pdf

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@Zephyr711

Ich hab das jetzt nur kurz überflogen. Es scheint mir recht weit hergeholt.

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@earnest

Nun, sicher haben einige Punkte mehr Gewicht als andere, letztendlich hat jeder einzelne jedoch seine Berechtigung. 

In der didaktischen Ausbildung an Universitäten im Fachbereich Latein gehört Maiers Büchlein inzwischen zum gern gelesenen Standard, der die Berechtigung des Fachs fundiert darstellt. Für mich ist vorrangig das Kennenlernen von Sprache als System, das das Lateinlernen mit sich bringt, bedeutungsvoll. Wer Latein verstehen lernt, lernt Sprache verstehen. Keine moderne Fremdsprache ermöglicht im schulischen Kontext eine derart detaillierte Beschäftigung mit der inneren Struktur, wie es Latein tut.

Der direkte Nutzen, den einige von Maiers Punkten versprechen, wird für die meisten Lernenden und deren Lebensweg natürlich nicht von allzu großer Bedeutung sein; Der indirekte hingegen schon.

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@Zephyr711

Ich lerne auch "Sprache" verstehen, wenn ich mich in Sprachen wir Spanisch, Französisch, Englisch usw. usw. vertiefe.

Die "innere Struktur" der lateinischen Sprache hat mich in der Schule zu Tode gelangweilt.

Der behauptete indirekte Nutzen ist - ohne "Umweg" - bei lebenden Fremdsprache ein direkter. Ich gebe gern zu, dass mir da das Hemd näher ist als der Rock.

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@earnest

@earnest: Auch ich habe Sprachen sprechen gelernt ohne je Latein oder Esperanto gelernt zu haben. Das geht tatsächlich.

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@AriZona04

Tja, erstaunlich, nicht wahr?

Das Märchen von Latein als notwendiger Grundlage habe ich schon meinem ollen Lateinlehrer nicht geglaubt, Spitzname "Cäsar".

Aber sagen wir mal so: Latein schadet nicht.

;-)

Als "lingua franca" im 21, Jahrhundert wäre Latein allerdings denkbar ungeeignet.

(edit, oben: Sprachen wie Spanisch)

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Es geht um den schulischen Kontext.
Moderne Fremdsprachen werden mit Blick auf die Verständigung - eben in der Benutzung - vermittelt.
Latein (und auch Altgriechisch) nicht. Hier liegt der Fokus auf De- und Recodierung von Sprache. Die Herangehensweise ist schlicht eine andere und es werden andere Fähigkeiten gefordert und gefördert, als bei modernen Fremdsprachen. Das ist keineswegs wertend gemeint - beides hat seinen Sinn in der Bildung. Denn letztlich soll Schule - und insbesondere das Gymnasium - das leisten: Bildung, nicht AUSbildung.

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Nein wozu.  Kopfschüttel.

Nein, warum auch? Ist viel zu schwierig.

Per carità!

Wenn ich hier sehe, wie viele noch nicht einmal mit Englisch klarkommen...
Wie kommst du auf diese Idee?

Nunc habemus endiviam.

Lerne erstmal Deutsch bevor du dir darüber Gedanken machst. Es heißt ...mehr genutzt werden als englisch.

-Englisch

-Komma vor "bevor"

Glashaus?

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Nicht notwendig.

Bekanntlich ist Englisch voller lateinischer Lehnworte (siehe "Asterix bei den Briten") und somit ein lateinischer Dialekt.

Sehr hübsch.

;-)

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Nö bitte nicht ':)

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