Sollte die AfD wegen Rassismus verboten werden?

Das Ergebnis basiert auf 321 Abstimmungen

Ja 54%
Nein 45%

86 Antworten

Nein

Also, Vorsicht!

Ich bin ganz bestimmt kein AfD-Befürworter, aber man muss doch Ausländerfeindlichkeit im Sinne von Flüchtlingsaufnahme und Arbeitsmigration deutlich vom Rassismus im Sinne einer Rassenideologie unterscheiden.

Endlich mal jemand, der die echte Bedeutung von Rassismus noch kennt.

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Und am Ende geht es nicht einmal darum dass jemand etwas gegen Flüchtlinge hätte, im Gegenteil, Flüchtlingen würde jeder helfen, bis ihre Fluchtgründe wieder weg sind. Das Problem ist, dass nur 2% der Migranten wirklich Flüchtlinge sind, die um ihr Leben fürchten müssen. 98% wollen einfach nur ein bedingungsloses Grundeinkommen und genug Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Wenn die, die das dann finanzieren müssen, die Nase rümpfen, dann hat das mit Rassismus aber mal gar nichts zu tun.

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@Zaunspfeiler

Bei der Vermutung der "echten Flüchtlinge" gebe ich dir so ziemlich recht. Bei diesen Wirtschaftsmigranten glaube ich aber schon, dass die meisten hier schon arbeiten und an unsere Gesellschaft teilhaben wollen. Nur ob wir das auch, in grösserem Umfang gerne hätten, ist eine ganz andere Fragen. Wenn das nur ein paar Leute wären, würde sich ja niemand daran stören.

Wir sollten lieber hingehen und für diese Leute, z.B. in Nigeria, Arbeit sozusagen in deren Länder exportieren. Z.B könnten wir dort, mit unserem Know-How, leicht eine gigantische Wasserstoff-Erzeugungs-Industrie aufbauen und für Hunderttausende von Arbeitsplätzen dort an Ort und Stelle sorgen. Auch unsere Bildungs- und Forschungsministerin hat das wohl in inzwischen erkannt.

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@Joshua18

ich stimme dem schon zu, soweit. Nur, wenn es den Leuten in den Ländern gut geht, heißt das auch es gibt sowas nicht mehr:

  • billige Rohstoffe
  • billige Lebensmittel
  • billige Abfallentsorgung
  • usw. ich will hier keine Litanei aufführen.,

und das Kapital zieht weiter...

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@Zaunspfeiler

Du schreibst, 2% der Migranten wären Flüchtlinge, die wirklich um ihr Leben fürchten. 2018 kamen 185'853 Flüchtlinge nach Deutschland und 2'299 sind im Mittelmeer ertrunken. Die wollten nun nicht alle nach Deutschland, aber der Landweg ist auch noch gefährlicher. Grob geschätzt sterben also um die 1% auf der Flucht - nicht weil sie um ihr Leben fürchten, sondern "um genug Zeit für die schönen Dinge des Lebens" zu haben. Nicht überzeugend.

Die Menschen, die das finanzieren, rümpfen die Nase? Die meisten nicht. Was passiert denn mit dem Geld, mit dem Flüchtlinge unterstützt werden? Sie zahlen davon Mieten, Essen, Kleidung und Konsumgüter. Wohin fließt das Geld also? Raus aus Deutschland? Wie viele Vermieter, Bäcker, angestellte in Kleidungsgeschäften und Bars sollten also lieber zwei mal nachdenken, bevor sie die Nase rümpfen? Die Flüchtlinge essen das Geld nicht auf, sondern lassen es sofort wieder zurück in die deutsche Wirtschaft fließen.

http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/flucht/zahlen-zu-asyl/

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/892249/umfrage/im-mittelmeer-ertrunkenen-fluechtlinge/

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Ähnlich verblendet, ungebildet und naiv wird wohl auch Hindenburg gewesen sein, als er Hitler zum Reichskanzler machte.

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@NiSchaguNasad

oh man immer dieser NSDAP vergleich... das ist mittlerweile so lächerlich.
man kann die wirren der 20er NICHT mit deutschland 2019 vergleichen!

wir haben keine nachkriegszeit, wir haben keine hyperinflation und keine massive arbeitslosigkeit.
patriotismus und militarismus sind mittlerweile aus den köpfen verbannt.

die SED sitzt übrigens auch wieder im bundestag als etablierte partei..
kommt deswegen jemand auf die idee ne DDR 2.0 zu erschaffen? <.<

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@Wootbuerger

Ich wünschte ich könnte mich auf solch schwachsinnigen Gedanken ausruhen. Wäre ein entspannteres Leben.

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Meistens kann man den Satzteil vor dem "aber" vergessen.

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Nein

Nein. Die AfD gehört zur Demokratie und sie ist auch nicht rassistisch, sondern islamkritisch und ebenso auch kritisch gegenüber der unkontrollierten Massenzuwanderung und auch diese Haltung gehört zur Demokratie. Es mag sein, dass es ein paar Politiker gibt, die rassistische Einstellungen haben, aber die gibt es in jeder Partei, was nur nicht gerne erwähnt wird und wenn man danach geht, sollte man auch über ein Verbot der Grünen nachdenken, denn da gibt es auch welche, die Rassismus betreiben, nämlich Rassismus gegenüber der eigenen Bevölkerung.

die rassistische Einstellungen haben, aber die gibt es in jeder Partei, was nur nicht gerne erwähnt wird

Ich hab da eine Theorie...aber dann sieht man wahrscheinlich Rot

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Und Du meinst das der Fragesteller und die Beifallklatscher das verstehen?

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Danke für diese geile Antwort

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Du wächst bekannte Sachverhalte ab und verdrehst einige Dinge, wie auch den letzten Satz, komplett.

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@MrMaxgo

Weil du in diesem Punkt wahrscheinlich den selben populistischen Standpunkt vertrittst

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@Skellcrafter

An meinem letzten Satz war definitiv nichts verdreht, aber ich kann Dir gerne bezüglich der Grünen und dem Rassismus gegenüber der eigenen Bevölkerung auf die Sprünge helfen. Ich denke da nur an die Äußerung von Claudia Roth über uns und Deutschland (nicht böse gemeint). Einfach mal informieren.

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@NicoFFFan

Vielleicht sollte man als Unterstützer der AfD nicht unbedingt jedes Wort auf die goldene Waage legen

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@Skellcrafter

Genauso wie man auch als Unterstützer der Grünen nicht jedes Wort auf die goldene Waage legen sollte.

Wenn Du das so siehst, bin ich u.a. wahrhaftig für die AfD, ebenso aber auch für Parteien wie Linke und DKP und überzeugter Gegner von CDU, SPD und Grüne.

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@NicoFFFan

Von der SPD halte ich recht viel. Die CDU guckt mir zu sehr auf die Reichen und auf die Stärkung der Wirtschaft. Ein Mittelmaß würde ich gut finden. Die Grünen sind mir etwas zu radikal in ihrer Umweltpolitik, sollte aber meiner Meinung nach immer im Bundestag sitzen um Ideen zum Umweltschutz einzubringen

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@Skellcrafter

Bezüglich CDU stimme ich Dir zu, SPD kann ich durchaus Deine Haltung nachvollziehen. Bei mir hat die SPD jedoch aufgrund der Ära Schröder ihre Glaubwürdigkeit verloren. Grüne gehen für mich gar nicht, schon aufgrund einiger sehr fragwürdiger Politikerinnen und Politiker.

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Nein

1. Gibt es dafür einen Grund? Das Wahlprogramm ist jedenfalls sauber (habs gelesen).

2. Wäre es sinnvoll? Nicht mal aus der gegnerischen Sicht meiner Meinung nach. Dann wandern die Leute zu anderen Parteien ab (die vermutlich noch weiter rechts sind), die ihre Meinung vertreten und das werden sicher nicht die Grünen sein. Hat man dann was erreicht? Nein. Überzeugen ist besser als ausgrenzen. Wie will man auch so viele ausgrenzen? Unmöglich. Ich hab die AfD gewählt, aber langfristig würde ich mir lieber wieder eine konservative CDU wünschen. Ein Verbot der AfD ist einfach sehr kurz gedacht und wäre für keine Seite eine Verbesserung.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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