Sollte Deutschland sofort den USA mit Wirtschaftssanktionen drohen, wenn Mississippi das Gesetz für Transmenschen zurücknimmt?

 - (Recht, Politik, Deutschland)

„Das ist ein rassistisches und transfeindliches (Queerfeindliches) Gesetz“ Seit wann ist Trans bitteschön eine Rasse?

Mississipi ist u.a für seine rassistischen Gesetze bekannt. Siehe BLM etc

25 Antworten

Sie schliessten trans Frauen ( jungen die sich als Frauen “identifizieren” davon aus zb in einer Mädchen Gruppe zu Ringen (als Beispiel) Mississippi's governor has signed a law banning transgender athletes from competing in girls' sports at school.

Es gibt nicht ohne Grund die Trennung zwischen Frauen- und Männersport. Männer sind einfach leistungsstärker als Frauen was viele Bereiche beim Sport angeht.

Hier eine FIFA-Studie, die Männer-Fußballer und Frauen-Fußballer(innen) vergleicht:
https://resources.fifa.com/image/upload/physische-analyse-deutschland-2011-1680702.pdf?cloudid=zyfhawhhnlcguqiouxrd

Auf zahlreichen Seiten wird hier dargelegt, dass es zum Teil deutliche Leistungsunterschiede zwischen Frauen und Männern gibt.

Beispiele:
- Männer laufen in einem Spiel durchschnittlich rund 1km mehr als Frauen
- Männer sprinten 2% der Spielzeit mit maximaler Geschwindigkeit, Frauen nur 0,5%
- insgesamt laufen Frauen 3,9% der Spielzeit in hohem Tempo, Männer nur 2,9%
- die Teams der Frauen-WM sprinten im Durchschnitt nur etwas mehr als ein U19-Männerteam; Männer-Nationalmannschaften sprinten doppelt so viel

Aber auch sonst gibt es noch viel mehr Unterschiede. Beim Kugelstoßen liegt der Weltrekord bei den Männern fast einen Meter über dem der Frauen. Der Weltrekord der Männer beim Kreuzheben liegt bei fast doppelt so viel Gewicht wie bei Frauen. Auch bei den Schwimm-Weltrekorden haben die Männer in allen Disziplinen die Nase vorn. Auch was Ausdauer angeht (bei den olympischen Streckenläufen von 800m bis Marathon sind die Weltrekordzeiten bei Männern allesamt kürzer als bei Frauen).

Ich gebe zu, das war jetzt ein recht langer Ausflug, der nur bedingt mit dem Thema zu tun hatte. Was ich damit aber sagen wollte: Da nicht jeder Transsexuelle auch gleichzeitig seinen Körper von Grund auf verändern will, muss es zwangsläufig auch solche geben, die sich nur als das andere Geschlecht identifizieren und alle Vor- bzw. Nachteile des biologischen Geschlechts beibehalten.
Also als Beispiel: Ein Mann, der sagt "Ich bin eigentliche eine Frau, werde aber keine Hormontherapie machen und mich auch nicht umoperieren lassen" macht nun plötzlich bei Frauensportarten mit. Er hat in den allermeisten Disziplinen eine deutlich schlechtere Konkurrenz und muss weniger Leistung bringen, um ein gleich gutes Ergebnis bzw. eine gleich hohe Auszeichnung wie ein anderer Mann zu erreichen. Viele Transsexuelle mögen sich dadurch benachteiligt fühlen, aber wenn man das erlauben würde, würden sich viel viel mehr "normale" Menschen benachteiligt fühlen. Leistungsstarke Cis-Frauen werden von den Trans-Frauen in den Schatten gestellt und Cis-Männer müssen für das gleiche Ergebnis mehr Leistung erbringen. Ich denke, du verstehst das Konfliktpotential.

Von daher finde ich den Beschluss von Mississippi eigentlich nicht schlecht.

Und abgesehen davon haben wir uns als souveräner Staat nicht in die internen Angelegenheiten eines anderen souveränen Staates einzumischen. Was die in Amerika machen geht uns nichts an. Es würde gegen das Völkerrecht verstoßen wenn wir den USA deswegen Sanktionen aufdrücken würden, zumal die USA gegen keine Menschenrechte verstoßen haben (im Gegenteil, mit dem Beschluss wahrt der Staat Mississippi in meinen Augen sogar die Gleichberechtigung) und dieser Beschluss auch nicht in den ganzen Vereinigten Staaten gilt. Das gilt nur für Mississippi, für den Rest jedoch nicht.
Der Staat wird zudem von einem Republikaner regiert, der demokratisch vom Volk in Mississippi gewählt wurde. Wenn nun der Demokraten-Präsident Biden einschreiten würde und den Beschluss (vermutlich gegen den Willen der Bevölkerung von Mississippi) rückgängig machen würde, gäbe das große Unzufriedenheit - und mit Demokratie hätte das dann auch nicht mehr viel zu tun.

Ich hoffe, ich konnte meinen Standpunkt gut zeigen.

LG

Das ist nicht rassistisch und nicht transfeindlich sondern fairer Wettbewerb.

Gerade Trans Frauen haben gegenüber normalen Frauen große Vorteile da sie durch ihren männlichen Ursprung mehr und stärkere Muskeln, robustere Knochen und bessere Reflexe haben als ihre Mitbewerberinnen.

Deine Werte sind gut und schön aber egal sehr du und andere es sich wünschen eine Trans Frau ist und bleibt ein Mann der sich als Frau identifiziert und teilweise auch seinen Körper dem entsprechend anpasst.

Die Biologie lässt sich aber durch das Ganze nicht verändern.

Schon heute sind viele der Topathletinnen Trans da sie einfach Vorteile haben.

Es gibt viele Beispiele von Mittelmäßigen Sportlern die Trans wurden und plötzlich den Sport dominieren. Dagegen möchte man biologische Frauen schützen.

Woher ich das weiß:Recherche

Ich sehe dein Problem nicht.

Es gibt in praktisch jeder Sportart Männermannschaften und Frauenmannschaften. Auch die Olympischen Spiele werden getrennt ausgetragen resp. getrennt gewertet.

Wieso sollten da Transgender eine Ausnahme darstellen? Wer sich weder als Mann noch als Frau fühlt oder meint, er ist eine Mischung dazwischen, der hat das gute Recht, aucheine SOLCHE Mannschaft zusammen zu stellen - niemand hindert ihn daran. Es ist bloss mit Arbeit verbunden - und die ist weniger prickelnd, als dass man lieber auf politischer Ebene noch ein wenig Öl ins Feuer giessen könnte.

Wer der Meinung ist, dass er als biologischer Mann nicht als Mann gesehen werden soll, wird von mir genau so respektiert wie jeder andere auch. Dieser Jemand soll dann aber auch nicht in Anspruch nehmen, dass eine Damenmannschaft ihn als Frau sieht und ausschliesst.

Die Frau, welche sich als Frau fühlt, bekennt sich zum Frausein und tritt einer Damenmannschaft bei. Der Mann, der sich als Mann fühlt, tritt einer Herrenmannschaft bei.

Wieso gründen Transgender, die sich nicht zuordnen können oder wollen, nicht einfach eine Transgendermannschaft? Was spricht dagegen? WENN man sich schon anders fühlt (und aktuell aufgrund des politischen Hypes damit auch ganz gerne in den Vordergrund zwängen möchte!), dann könnte man doch einfach insofern aktiv werden und was eigenes aus dem Boden stampfen. Ist legal, wäre logisch, wäre fair. Wieso denken Transgender nicht DARÜBER nach?

Wenn der Transgender meint, er wird benachteiligt, weil er nicht in der Herren- oder Damenmannschaft spielen kann, ist dann die Frau auch benachteiligt, wenn sie nicht in der Herrenmannschaft spielen kann? Ist sie nicht - sie wählt einfach die Damenmannschaft (was ihr selbst wahrscheinlich gerade recht ist und den Herren im Umkehrschluss ebenfalls). Und so ist auch der Transgender nicht benachteiligt - er muss sich nur um einen eigenen Verein kümmern, so, wie alle anderen auch, bevor es den Verein eben gab.

Hier wurde mit grösster Wahrscheinlich nicht voreilig, von gestern auf heute, der Entscheid gefällt.

Es geht im Prinzip um Fairness.

Transgender-Männer haben einen sehr grossen biologischen Vorteil gegenüber cis-Frauen.

Eine faire Alternative wäre es, Transgender-Sportarten einzuführen. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob dann alle Transgender-Athleten einverstanden wären.

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