Sollte Deutschland noch mehr Flüchtlinge aufnehmen?

Das Ergebnis basiert auf 41 Abstimmungen

Ja, weil 59%
Nein, weil 41%

8 Antworten

Nein, weil

Nein.

Erstens sind nicht alle Flüchtlinge schutzbedürftig.

Zweitens sind die, die schutzbedürftug sind schon in Sicherheit.

Drittens sollten gefährliche Straftaten nicht belohnt werden, man sollte ganz klar deutlich machen, dass man damit NICHTS erreicht. Wer Menschenleben leichtfertig auf's Spiel setzt sollte bestraft, nicht belohnt werden.

Und dann noch das. Wie weit will man denn noch gehen? Das ist ein Fass ohne Boden und dass das nicht lange gut geht sollte jedem klar sein.

Ja, weil

Deutschland noch nicht am Ende ist. Wenn es wirtschaftlich den Berg runter geht, dann können die "Experten" in unserem Staat neu durch debattieren, ob es gut war. Aber für den Fall das es Deutschland mal schlechter gehen sollte...nicht weiter tragisch, da die Flüchtlinge dieser Länder, die bis dahin Integriert sind, zum erneuten Wirtschaftwunder Deutschland dann beitragen werden.

Muss Deutschland denn erst komplett am Ende sein? Das bringt dann keinem etwas.

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Ja, weil

Flüchtlinge schaffen Arbeitsplätze! Die wollen Häuser, die brauchen was zu Essen und Trinken, die brauchen Moscheen, Kleidung, medizinische Versorgung und am Ende des Tages auch Altenbetreuung und Sterbehilfe. Das schafft Arbeitsplätze!

Richtig und sie selber haben auch Arbeit um das aufzubauen

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Viele Firmen wissen vor lauter Bewerbungen heute schon nicht mehr wohin mit Bewerbungen von Flüchtlingen. Aber das wird sich mit der Zeit regeln, wenn Deutschland auch zur Zeit in der Rezession steckt

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Und die deutschen Deppen ackern dann dafür.

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Ja, weil

Inwiefern ist Deutschland denn überfordert? Höchstens mit ausländer- und flüchtlingsfeindlichen Äußerungen. Die zwar nicht von der Mehrheit kommen, dafür aber sehr laut sind.

Notlage ist Notlage. Zu helfen, wenn man eh zu viel hat, ist nicht schwer. Zu helfen wenn man selbst wenig hat, dafür von Herzen. Aber es ist auch nicht zu wenig da. Wenn das, was wir haben, besser genutzt werden würde, gäbe es noch weniger Probleme damit, Flüchtlinge aus ihrer Notlage heraus zu helfen.

Humanitäre Hilfe ist nie falsch. Wer was dagegen hat, hat nur Angst, ihm könnte was weggenommen werden. Dabei merken wir finanziell nicht mal was von den Flüchtlingen. Das ist alles nur vorgeschoben. Und hier bei uns gibt es auch Flüchtlingsunterkünfte und wir haben nie Probleme. Wenn wir nicht zwischendurch ein paar Sachen hingebracht hätten, würden sie uns nicht mal auffallen (weil sie sich so ruhig verhalten).

Hier merken wir auch nichts von Flüchtlingsunterkünften, in Köln werden gleich Wohnungen bezogen oder Hotelunterkünfte.

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@Carsten1212

Bei uns sind es auch Häuser, keine Camps. In Siedlungen und auf dem Diakoniegelände. Und wenn die Gebäude eh nicht genutzt werden, warum dann in Zelte oder Container stecken? Ist doch auch unnötig.

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@Amanda3811

Nur in Köln ist die Wohnungsnot (finanziell) prikär. Selber hier eine Wohnung finden...bleibt nur das Umland. Innenstadt 850 € kalt 30qm. Das sorgt immer für Unmut

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@Carsten1212

Richtig teure Unterkünfte.

Menschen mir geringem Einkommen, Rentner oder Leistungsbezieher haben halt Pech....

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@vanillaxoxo

Klar, weil jeder, der für die Aufnahme von Flüchtlingen ist, gleichzeitig auch gegen die Hilfe für alle anderen ist. Weil man ja nur ein Problem sehen kann, nie mehrere. Und weil nur ein Mensch mit stark begrenzter Zeit und Ressourcen in Deutschland lebt, kann auch nur ein Problem angegangen werden.

Die Flüchtlinge nicht aufnehmen, ändert an den Immobilien- und Mietpreisen, den Sozialleistungen und den Rentensätzen auch nichts. Da wird der Sündenbock wieder mal bei den Falschen gesucht.

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@Amanda3811

Nein. Es ist nur schwer zu erklären, dass Omi die Miete nicht mehr zahlen kann während eine Flüchtlingsfamilie sofort eine große Wohnung finanziert bekommt.

Das ist ein wirkliches Beispiel, es ist der gleiche Gebäudekomplex.

Nach einer Modernisierung kann eine alte Dame die Miete nicht mehr (oder kaum noch) stemmen und sie findet auch nichts anderes. Nicjts, das bezahlbar ist.

Eine große, jesidische Familie hat gleich zwei Wohnungen bekommem, von heute auf morgen und natürlich voll finanziert.

Zwei Wohnungen auf der gleichen Etage weil man mehrere Kinder hat und keiner auf die Idee kommt, dass man auch zwei Kinder in einem Zimmer unterbringen kann. Wie gesagt, es ist ein reales Beispiel.

Die Frau wird sehr wahrscheinlich nie arbeiten gehen (der Mann arbeitet auch nicht) aber man hat große Pläne. Man will den Führerschein machen und ein großes Auto kaufen, es müssen ja alle reinpassen. Wie das finanziert werden soll, tja, da wird sich schon was finden lassen....

Und noch eine "Kleinigkeit". Es sind Jesiden, sie werden verfolgt und sie haben Recht auf Asyl. Aber sie waren während ihrer Flucht schon in Griechenland und in der Türkei. Also waren sie auf sicherem Boden, sie hätten nicht nach Deutschland kommen müssen. Sie wollten aber weil das Leben hier viel einfacher ist als woanders.

Und so geht der Mann täglich joggen, macht Sport und spaziert mit der Familie in der Gegend rum. Und er plant seine Eltern nachzuholen, seine Geschwister leben schon in Deutschland...

Keine Flüchtlinge aufzunehmen bedeutet nicht gleich, dass die Renten oder Sozialleistungen erhöht werden. Flüchtlinge aufzunehmen, gerade solche die nicht schutzbedürftig sind bedeutet aber ganz sicher, dass Kosten und der Unmut der eigenen Bürger explodieren.

Ich suche sicher keinen Sündenbick aber warum muss die alte Dame jeden Tag kämpfen während andere etwas bekommen wofür sie nie etwas getan haben?

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@vanillaxoxo

Und es sind einfach zu viele Menschen die nach Deutschland wollen. Wer soll das zahlen und wie soll man das stemmen?

Jedem müsste klar sein, dass das nicht lange gut geht, dass so etwas gar nicht möglich ist.

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@vanillaxoxo

Ich glaube auch nicht behauptet zu haben, dass es nicht auch ungerechtfertigte Aufnahmen gibt. Allerdings sind gewisse Minderheiten nicht ohne Grund unter das Asylrecht gestellt worden. Die meisten brauchen den Schutz tatsächlich. Und auf Grund einer möglichen Ausnahme (klar werden es mehr sein, aber das hier ist ein Beispiel), kann ich nicht alle ablehnen und nicht jedes Elend herabspielen.

Damit meine ich auch das Leid, welches sich auch vor unserer Haustür abspielt. Das ist ebenso wenig herabzuspielen und bedarf ebenso der Lösung.

Und das mit der Wohnsituation deiner Oma tut mir wirklich leid. Und natürlich sollte das in Deutschland nicht sein. Das öiegt aber an der miserablen Rentenreform, die auch vor der Flüchtlingskrise 2015 bereits unzureichend war, weil die Rentenbeiträge nicht ausreichend den steigenden Lebensunterhaltskosten angepasst wurden, was bereits ein Jahrzehnte andauerndes Problem ist, über das sich seit jeher die Regierung nicht einig wird. Weshalb diese Familie da auch nichts für kann. Ebenso wenig wie deine Oma was dafür kann. Das Schicksal des einen, hebt das Schicksal des anderen aber nicht auf. Natürlich ist es im direkten Vergleich sch***, aber ist der Vergleich wirklich sinnvoll? Nutzt das irgendwem?

Das sind zeitgleiche Probleme, die zeitgleich angegangen werden müssen. Aber unabhängig voneinander sind. Auch wenn es schwer ist das zu akzeptieren.

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@Amanda3811

Verstehe mich nicht falsch, ich habe absolut nichts gegen die jedidische Familie. Ich helfe ihnen hin und wieder und ich bin ihnen immer willkommen. Und getade deswegen weiß ich alles über ihre Flucht, ich habe Bilder und Videos gesehen und ich weiß was der IS getan hat.....

Jesiden haben auf jeden fall Recht auf Asyl, das bestreitet auch keiner aber sie waren schon in zwei anderen Länder bevor sie nach Deutschland kamen. Mit Schleusern... Sie hätten auch in der Türkei bleiben können aber genau das wollten sie nicht. Genau wie alle anderen Flüchtlinge. Und viele dieser Flüchtlinge sind nicht schutzbedürftig.

Und natürlich ist manch ein Elend riesengroß aber Deutschland kann nicht alles abfangen. Oder Europa.

Und man kann schon vergleichen wenn ein alter Mensch am Ende seines Lebens es richtig schwer hat während Flüchtlinge für jedes Kind ein Kinderzimmer bezahlt bekommen. Warum sollte man nicht vergleichen? Elend ist Elend und wenn man einem hilft, sollte man dem anderen auch helfen.

Übrigens, ich habe die alte Dame ein paar mal zur Tafel gefahren. Die jesidische Familie braucht die nicht....

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Ja, weil

Noch Kapazitäten frei sind. Vor allem seh ich aber jetzt alle EU-Staaten in der Pflicht.

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