Sollte Deutschland Flüchtlinge aus Griechenland aufnehmen?

Das Ergebnis basiert auf 320 Abstimmungen

Ja 58%
Nein 39%
Andere Antwort 3%

70 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein

Ich bin da ganz beim österreichischem Kanzler Hr. Kurz,der wie auch die griechische Regierung der Auffassung ist,das es ein völlig falsches Signal wäre,wenn Lager abbrennen und dann die Flüchtlinge verteilt werden.

Der Pull-Effekt würde in beide Richtungen erfolgen :

  1. Flüchtlinge brennen ihre Lager nieder,weil Sie dann in der EU verteilt werden
  2. Anwohner die ohne Frage auf den griechischen Inseln unter den Lagern leiden (Rückgang von Tourismus,Vermüllung,Kriminalität) könnten mit Streichholz und Benzinkanister das "Problem" los werden.

Gewalt egal aus welcher der Optionen darf nicht zum Erfolg führen,weil dann alle Dämme brechen;das wäre in Minuten in den sozialen Netzwerken rum und würde Nachahmertaten geradezu provozieren.

Das nun auch die CDU/Söder das -C- (christlich)für sich entdeckte,kann man evtl. als Signal iR Kanzlerschaft von ihm werten,obwohl das ja bisher immer von Ihm vehement verneint wurde.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Genau so wie Hr. Kurz, beschreibst erneut das Problem aber keine Lösung, soll man die Inselbewohner jetzt einfach mit den verhungernden Flüchtlingen im Stich lassen?

Die Taktik von Hr. Kurz lautet einfach zu warten bis jemand anderes etwas unternimmt, und dann zu hoffen, dass man am ende nicht wie der Böse da steht.

Hat ja funktioniert.

LG

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Ja

Hallöchen gesagt.

Menschen, die Hilfe benötigen, sollten Diese auch bekommen. ABER ...

  • Es müssen die Ursachen der Flucht noch viel ernsthafter bekämpfen/beseitigen. Nur so kann man dieses, anscheinend endlose, Problem lösen.
  • Was erreicht man ansonsten? Das wir solange helfen, wie es Flüchtlinge gibt? Das geht aber nich auf Dauer, denn auch wir werden irgendwann eine Grenze erreichen, wo es nicht mehr geht.
  • Die ablehnende Einstellung vieler Mitgliedsstaaten der EU, gibt ja schon einen Blick auf die Zukunft, Die auch uns droht.

Meine Meinung dazu, kann wie immer jeder anders sehen.

Gruß aus Berlin

80% der Moria-Flüchtlinge sind Afghanen. Dann bekämpfe mal die Fluchtursachen im Taliban-Land Afghanistan. Aussichtslos.

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Nein

Die Flüchtlinge haben das Camp selbst angezündet. Haben sie damit Erfolg, wird es immer wieder passieren.

Deutschland kann nicht die ganze Welt aufnehmen. Das ist finanziell einfach nicht zu leisten. Wir haben bereits über 2 Mio. Flüchtlinge aufgenommen. Irgendwann muss Schluss sein.

Ein erwachsener Flüchtling kostet unseren Staat im Durchschnitt EUR 85.000,- im Jahr, ein unbegleiteter minderjähriger Flüchtling noch wesentlich mehr.

Sollten wir nur 1.000 Flüchtlinge aufnehmen, sprechen wir schon von EUR 85 Mio. im Jahr. Das muss der Steuerzahler erst einmal erwirtschaften.

Nehmen wir mehrere Tausend Flüchtlinge auf, ist das ein Signal, weckt Hoffnung und es kommen sofort wieder neue Flüchtlinge nach Griechenland.

Die reichen muslimischen Länder wie Saudi Arabien, Dubai etc. sollen ihre Glaubensbrüder aufnehmen.

Alleine der Bund (Länder und Kommunen nicht eingerechnet) hat 2019 23 Mrd. Euro an flüchtlingsbedingten Kosten aufgewändet. Damit man sich etwas darunter vorstellen kann: das sind 23 000 Millionen Euro ! Das wurde (bisher) nicht "erwirtschaftet" - sondern sind Schulden für die Zukunft!

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Andere Antwort

Deutschland sollte seine Einwanderungspolitik überdenken. Statt die "Chance" in diesem Land mit einer möglichst rührseligen Geschichte von persönlicher Verfolgung erkaufen zu müssen, sollte es Möglichkeiten geben, sich sein Bleiberecht zu verdienen.

Fast jeder Flüchtling hat ein Smartphone - warum stellt keiner einen Deutschkurs online?

Wer Grundschulniveau vorweisen kann, "darf" ein Jahr lang gemeinnützige Arbeit leisten (Schlaglöcher stopfen, Parkbänke streichen, Graffitti einfernen...). Dafür darf man sich im Heimatland bewerben, wer angenommen wird, bekommt einen Platz im Wohnheim, HartzIV + Eurojobber-Bonus und die Pflicht, seine Sprachkenntnisse in Eigenregie (!!!) weiter zu verbessern.

Nach einem Jahr wird wieder getestet - bei ausreichender Qualifikation gibt es eine befristete Arbeitserlaubnis für den ersten Arbeitsmarkt usw.

Wer nicht arbeitet oder hier straffällig wird, kriegt ein Ticket in die alte Heimat.

Was die Leute in Griechenland angeht: für die hat die EU mit ihrer jahrelangen Duldung die Verantwortung übernommen. Und es ist vermutlich preiswerter, sie alle nach Deutschland zu holen, statt weiter mit den anderen Mitgliedern zu verhandeln und am Ende das Dreifache dafür zu zahlen, dass sie irgendwo "weggesperrt" werden.

Für die Zukunft müssen klare Regeln her, wie mit Flüchtlingen und Einwanderungswilligen verfahren wird. Gesamteuropäisch.

Wenn das nicht funktioniert, sollten wir die EU zur reinen Wirtschafts- und Währungsunion umwandeln, die alle darüber hinausgehenden Themen den Mitgliedsstaaten selbst überlässt.

Interessante Punkte. An welches Land hast du denn als Vorbild gedacht? Ich würde vlt sogar das kanadische Einwanderungssystem übernehmen.

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@Justin2023

Ich denke, "wir" sollten uns etwas Eigenes und Zeitgemäßes ausdenken. Deutschland ist nicht Kanada, und so gut wie alle bisherigen Regelungen berücksichtigen die heutigen Möglichkeiten nicht oder nur unzureichend.

Online-Sprachkurse wären z.B. eine extrem preiswerte Option, die gleichzeitig Disziplin, Lernbereitschaft und auch "-fähigkeit" möglicher Bewerber überprüft. Regelmäßige Tests wären in den Botschaften (z.B. in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut) vermutlich ohne allzu großen Aufwand umsetzbar und auch für die breite Bevölkerung "zugänglich".

Da der "sichere" Weg in den Westen in diesem Szenario gewährleistet wäre, würde ich auch eine Frauenquote einführen. Die haben es in vielen Ländern sehr viel schwerer und würden vermutlich noch härter für eine faire Chance arbeiten.

Außerdem würde ich auch Geringqualifizierte nicht ausschließen. Viele "Knochenjobs" bleibben unbesetzt, weil sich die verfügbaren Arbeitslosen dafür zu gut sind. Außerdem wird parteienübergreifend immer wieder lebenslanges Lernenr gefordert, es fehlen also lediglich noch berufsbegleitende Weiterbildungsmöglichhkeiten, damit auch (zunächst) Ungelernte "etwas werden können"...

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Die Briten sind inzwischen froh, dass sie (bald) das EU-Problem nicht mehr haben!

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Will man das Problem nachhaltig lindern hilft es nicht Flüchtlinge aufzunehmen. Vielmehr muss darauf gedrängt werden dass die Gründe der Flucht minimiert werden. Dszu gehört es aktiv mit dem Umweltschutz zu beginnen. Wer nichts zu essen hat hat nichts mehr. Auch nichts zu verlieren.

Und die Diktaturen zu mäßigen, denn wer seine Meinung sagt und um sein Leben fürchten rennt um sein Leben.

Und der unheilige Einfluss der Religionen, der die Menschen drangsaliert und die Bevölkerung explodieren lässt.

Erstes Leid nur in Auffanglagern mildern. Wir haben unser Sozialsystem zur Genüge strapaziert. Und fremde Kulturen bringen Unfrieden.

Zu Ihren Ansichten fallen mir u. a. diese Dinge ein:

  1. Fremde Kulturen haben mein ganzes bisheriges Leben bereichert.
  2. Unsere Sozialsysteme werden vor allem von unseren eigenen Landsleuten strapaziert.
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@mofri
  1. Meins auch.
  2. Die Aussage ist tatsächlich massiv falsch. Unsere Sozialsysteme werden deutlich überdurschnittlich von Ausländern strapaziert, was und das obwohl diese auch weniger Einzahlen. Ich bin ja fine mit deiner multikulturellen Einstellung, aber faktisch ist das einfach falsch.
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@Eromzak

Dann schau dich mal in Bremen, Berlin oder Hamburg um, in den sogenannten No go Areas.

Hier vom Griechen um die Ecke oder vom Chinesen redet ja eigentlich niemand. Auch nicht von Menschen mit Migrationshintergrund die aus Polen,Frankreich, Großbritannien, Kanada,Spanien, Schweden, Italien oder Argentinien kommen. Wo das Problem liegt weiß doch eigentlich jeder.

Aber das wird dann so getan als sei es nicht da. Dabei hat man gerade in Niedersachsen gesehen was für Formen es annimmt.

Auf dem Auge scheint man gerne blind zu sein. Ich bevorzuge den Ausdruck Toleranzverblödung.

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@Buhujo

Wolltest du auf mich antworten? Falls ja, ich hab keinen schimmer wo der Strohmann herkommt. Falls nein, genau!

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@Eromzak

war ein Versehen.

Sollte an mofri gehen.

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@Eromzak

Zu: "obwohl diese auch weniger Einzahlen" - Dann bekommen sie natürlich auch weniger. Und zum letzten Satz: Was ist falsch an einer (ich spreche nicht von "meiner") multikulturellen Einstellung? Und was "fine" in diesem Zusammenhang heißen soll, weiß vielleicht der Himmel.

Im übrigen habe ich Buhujo noch ein paar Erläuterung zu meinem Punkt 2. geschrieben.

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@mofri

Die Antworten darauf sind auch da.

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@Buhujo

Ist angekommen.

Ich habe mir überlegt, daß ich Ihnen meinen Punkt 2. noch etwas anreichern sollte. Vielleicht kann ich Sie ja doch überzeugen.:

Die Diskussion um die Schädigung unserer Sozialsysteme ist wesentlich älter, als die Flüchtlingssituation in Deutschland. Eine wesentliche Ursache dafür ist neben der illegalen Beschäftigung das Thema „Schwarzarbeit“. Damit dürfte nahezu jeder Zweite in unserem Land im Laufe seines Lebens irgendwann Bekanntschaft gemacht haben. Viele auch wesentlich länger, und manche geradezu als Nebenberuf.

Dabei geht es nicht nur um handwerkliche Tätigkeiten durch „gute Bekannte“ oder die Hilfe bei der privaten Raumpflege. Die Rechnungen, auf die man gern verzichtet, kann niemand zählen. Das verursacht Einnahmeausfälle in Milliardenhöhe - außer an Steuern - bei den Renten- und Krankenversicherungen!

Soviel zur den Strapazen, die wir unseren Sozialsystemen selbst zufügen.

Darüber hinaus gibt es den Sozialleistungsmissbrauch. Den schiebt man auch gern den Flüchtlingen zu. Ich denke da an Missbrauch von Hartz-IV-Leistungen und Kindergeld für Kinder, die nicht existieren. Diese neue Form der Kriminalität ist auch älter, als unsere Flüchtlingssituation. Sie ist insbesondere 2014 mit der Osterweiterung der EU aufgekommen, und hat in Südosteuropa Banden für den organisierten Sozialmissbrauch entstehen lassen.

Und dann gibt es ja noch die AfD. Diese Partei hatte in ihrem Wahlprogramm behauptet, das Gesundheitssystem befinde sich „in Gefahr“, und in einem Abschnitt zum Kapitel Gesundheitspolitik die Behauptung aufgestellt, die von den Kassen zu tragenden Kosten für Migranten, Flüchtlinge und Asylbewerber laufen aus dem Ruder (…). Die Kassen widersprachen mehrfach heftig; ich fürchte allerdings, dass das nicht überall angekommen ist.

So hat sich bei uns ein Mythos entwickelt, der nicht totzukriegen ist und sich bei jedweder Gelegenheit prima aus der Schublade ziehen lässt.

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@mofri

Was hat das damit zu tun? Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Dass das Sozialsystem betrogen wird ist bekannt. Dass dabei der Schaden von Leuten die sowieso schon sehr wohlhabend sind weitaus größer ist als der Schaden vom kleinen Leuten ist auch bekannt.

Aber das hat mit den Flüchtlingen nicht zu tun. Die flüchten weil sie in ihren Ländern um ihre Existenz bangen. Oft um das nackte Leben. Solange aber die Ursachen bestehen solange wird der Strom nicht versiegen. Und solange die größten Religionen auch noch Geburtenkontrolle ächten wird das Problem zusätzlich unnötig vergrößert. Menscheitsbedrohend vergrößert!

Lassen wir zu dass hier Menschen problemlos einreisen können wird sich das Problem zusätzlich verschärfen.

Das Problem mit der AfD ist dassxdas andere Parteien nicht anpacken weil man nicht als "rechtsaußen" gelten will. Das ist aber eine falsche Betrachtung. Das treibt denen Wähler zu die das sonstige Programm dieser ultrarechten Partei gar nicht wahrnehmen.

Hier muss endlich mal aufgewacht werden. Und auch die Partner der EU müssen endlich in die Pflicht genommen werden, denn es ist kein Problem das nur Deutschland und sonst wenige angeht.

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Fluchtgründe minimieren. Wie lange hören wir das jetzt schon? Ist da was passiert? Und wenn, wann würde das Wirkung zeigen?

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@Dummie42

Wenn man nicht damit anfängt passiert nur das wir noch mehr kriegen

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@Dummie42

Ja, wir hören es schon lange! Aber was passiert? Geht es im Umweltschutz weltweit voran? Wird ernsthaft etwas gegen Horrorregieme unternommen? Wird den Religionen auf die Finger geklopft wegen ihrer Mithilfe zur Bevölkerungsexplosion?

Hier muss der Hebel angesetzt werden.

Dass hier in den letzten 5 Jahren über 1 Million Flüchtlinge angekommen sind wird gar nicht benannt! Unser Sozialsystem ist kein weltweites Armenhaus. Unsere Leute bleiben auf der Strecke. Da wird dann gerne von Grundrente gefaselt und von höherer "Sozialhilfe" nur wurd gerne vergessen dass die Steuereinnahmen nicht unendlich groß sind.

Genau deshalb ist es der einzig vernünftige Weg auf Dauer

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