Sollte Deutschland Flüchtlinge aus Griechenland aufnehmen?

Das Ergebnis basiert auf 315 Abstimmungen

Ja 59%
Nein 38%
Andere Antwort 3%

45 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein

Ich bin da ganz beim österreichischem Kanzler Hr. Kurz,der wie auch die griechische Regierung der Auffassung ist,das es ein völlig falsches Signal wäre,wenn Lager abbrennen und dann die Flüchtlinge verteilt werden.

Der Pull-Effekt würde in beide Richtungen erfolgen :

  1. Flüchtlinge brennen ihre Lager nieder,weil Sie dann in der EU verteilt werden
  2. Anwohner die ohne Frage auf den griechischen Inseln unter den Lagern leiden (Rückgang von Tourismus,Vermüllung,Kriminalität) könnten mit Streichholz und Benzinkanister das "Problem" los werden.

Gewalt egal aus welcher der Optionen darf nicht zum Erfolg führen,weil dann alle Dämme brechen;das wäre in Minuten in den sozialen Netzwerken rum und würde Nachahmertaten geradezu provozieren.

Das nun auch die CDU/Söder das -C- (christlich)für sich entdeckte,kann man evtl. als Signal iR Kanzlerschaft von ihm werten,obwohl das ja bisher immer von Ihm vehement verneint wurde.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Genau so wie Hr. Kurz, beschreibst erneut das Problem aber keine Lösung, soll man die Inselbewohner jetzt einfach mit den verhungernden Flüchtlingen im Stich lassen?

Die Taktik von Hr. Kurz lautet einfach zu warten bis jemand anderes etwas unternimmt, und dann zu hoffen, dass man am ende nicht wie der Böse da steht.

Hat ja funktioniert.

LG

2
Andere Antwort

Deutschland sollte seine Einwanderungspolitik überdenken. Statt die "Chance" in diesem Land mit einer möglichst rührseligen Geschichte von persönlicher Verfolgung erkaufen zu müssen, sollte es Möglichkeiten geben, sich sein Bleiberecht zu verdienen.

Fast jeder Flüchtling hat ein Smartphone - warum stellt keiner einen Deutschkurs online?

Wer Grundschulniveau vorweisen kann, "darf" ein Jahr lang gemeinnützige Arbeit leisten (Schlaglöcher stopfen, Parkbänke streichen, Graffitti einfernen...). Dafür darf man sich im Heimatland bewerben, wer angenommen wird, bekommt einen Platz im Wohnheim, HartzIV + Eurojobber-Bonus und die Pflicht, seine Sprachkenntnisse in Eigenregie (!!!) weiter zu verbessern.

Nach einem Jahr wird wieder getestet - bei ausreichender Qualifikation gibt es eine befristete Arbeitserlaubnis für den ersten Arbeitsmarkt usw.

Wer nicht arbeitet oder hier straffällig wird, kriegt ein Ticket in die alte Heimat.

Was die Leute in Griechenland angeht: für die hat die EU mit ihrer jahrelangen Duldung die Verantwortung übernommen. Und es ist vermutlich preiswerter, sie alle nach Deutschland zu holen, statt weiter mit den anderen Mitgliedern zu verhandeln und am Ende das Dreifache dafür zu zahlen, dass sie irgendwo "weggesperrt" werden.

Für die Zukunft müssen klare Regeln her, wie mit Flüchtlingen und Einwanderungswilligen verfahren wird. Gesamteuropäisch.

Wenn das nicht funktioniert, sollten wir die EU zur reinen Wirtschafts- und Währungsunion umwandeln, die alle darüber hinausgehenden Themen den Mitgliedsstaaten selbst überlässt.

Interessante Punkte. An welches Land hast du denn als Vorbild gedacht? Ich würde vlt sogar das kanadische Einwanderungssystem übernehmen.

1
@Justin2023

Ich denke, "wir" sollten uns etwas Eigenes und Zeitgemäßes ausdenken. Deutschland ist nicht Kanada, und so gut wie alle bisherigen Regelungen berücksichtigen die heutigen Möglichkeiten nicht oder nur unzureichend.

Online-Sprachkurse wären z.B. eine extrem preiswerte Option, die gleichzeitig Disziplin, Lernbereitschaft und auch "-fähigkeit" möglicher Bewerber überprüft. Regelmäßige Tests wären in den Botschaften (z.B. in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut) vermutlich ohne allzu großen Aufwand umsetzbar und auch für die breite Bevölkerung "zugänglich".

Da der "sichere" Weg in den Westen in diesem Szenario gewährleistet wäre, würde ich auch eine Frauenquote einführen. Die haben es in vielen Ländern sehr viel schwerer und würden vermutlich noch härter für eine faire Chance arbeiten.

Außerdem würde ich auch Geringqualifizierte nicht ausschließen. Viele "Knochenjobs" bleibben unbesetzt, weil sich die verfügbaren Arbeitslosen dafür zu gut sind. Außerdem wird parteienübergreifend immer wieder lebenslanges Lernenr gefordert, es fehlen also lediglich noch berufsbegleitende Weiterbildungsmöglichhkeiten, damit auch (zunächst) Ungelernte "etwas werden können"...

2

Die Briten sind inzwischen froh, dass sie (bald) das EU-Problem nicht mehr haben!

0
Nein

Nein denn wenn die Türken und die Griechen sich in Krieg befinden, dann sind wir als verbündeter automatisch auch im Krieg mit der Tükei. Deswegen will die Eu ja den Konflickt umbedingt verhindern. Wenn es aber doch dazu kommt würde ich sagen flüchten wir alle nach Assyrien denn dort ist es ja jetzt Leer :D. Jedenfalls wäre es von den grichen ziemlich dumm in ein Land zu flüchten wo auch der Krieg herscht

Ja

Aufnehmen und dann geordnet zurückführen, wo die alten Leute schließlich auch versorgt und gepflegt werden müssen.

Abkommen mit den jeweiligen Ländern schließen, dass sie die Leute zurücknehmen.

Wir müssten Leute aufnehmen, die von Griechenland nicht mehr in die Türkei abgeschoben werden können. Vor allem die Kinder, Jugendliche und Kranke. Wir hätten aber auch schon lange Druck auf die Griechen machen müssen, die Abschiebungspraxis in den Lagern zu verbessern.

Und wir hätten Druck auf die korrupten Politiker in den Visegrat-Staaten längst erhöhen müssen. Immer abkassieren und nichts für die Gemeinschaft machen, mag in ihrer Kultur liegen. Aber dann sollten sie sich einem anderen Bündnis anschließen.

Druck auf ein Land ausüben, dass selber kein Geld hat?

Nein Druck muss auf ach so christliche Länder wie Polen ausgeübt werden, dass sie ihren solidarischen Pflichten nachkommt. Auf christliche Nächstenliebe will ich bei denen gar nicht erst hoffen.

4
@iQhaenschenkl

Das ist ein Missverständnis. Mit Visegrad-Staaten meint man Polen, Ungarn, Tschechien und die Slowakei. Wir sind einer Meinung.

2
@Sandlerkoenig07

Das ist richtig. Und genau deshalb sollten wir den schlauen Polen die Fördermittel durch die EU entziehen. Warum soll ich mich als Deutscher ausgerechnet von den Polen abzocken lassen.

Die Balten entwickeln sich beispielsweise ohne viel Förderung deutlich besser als Polen und nehmen Flüchtlinge auf.

2

Was möchtest Du wissen?