Sollte Deutschland die ehemaligen Ostgebieten zurück verhandeln?

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Dieser Gedanke ist abwegig, denn das hatte sich schon Adenauer vor den Moskauer Vertraegen anhoeren muessen, das diese Gebiete nicht verhandelbar seien.

Und jetzt entscheidet Polen mit Sicherheit alleine da auch nicht anders drueber. Ohne einen neuen Krieg, Gott bewahre uns davor, ist da ein fuer allemal nichts mehr zu machen.

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/geschichte/artikel/die-ostvertraege-und-willy-brandts-kniefall-warschau

Woher ich das weiß:Recherche

Danke fuer den Stern.

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Fänd ich persönlich gut, nach dem 2. Weltkrieg haben wir diese Gebiete jedoch bedingungslos abgetreten, eine Rückforderung/ein Rückkauf ist nicht möglich.

Nein! Warum sollten Sie? Das ist genau so unnötig, wie dass Griechenland Geld von uns haben will, da wir sie früher angegriffen haben.

VG

Da ist der Zug endgültig abgefahren. Die Russen wollten uns ja Königsberg und Ostpreußen zurückgeben, aber unsere damalige Regierung hat dankend abgelehnt. Und im 2+4 Vertrag von 1990 wurde die endgültige Lösung der deutschen Frage, die Abtretung von u.a. Schlesien an Polen endgültig von unserer Regierung abgetreten, unterschrieben und besiegelt. Dafür wurde eigens die Präambel des GG dahingehend geändert, daß ... die Einheit Deutschlands ... vollendet ist. Gewissermaßen "Vollendung durch Verzicht".

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/wiedervereinigung-moskau-bot-verhandlungen-ueber-ostpreussen-an-a-695928.html

Zitat: Wiedervereinigung

Moskau bot Verhandlungen über Ostpreußen an

Brisantes Dokument zur Zeitgeschichte: Moskau brachte nach SPIEGEL-Informationen während der Verhandlungen zur deutschen Einheit Gespräche über den sowjetischen Teil Ostpreußens ins Spiel. Doch die deutsche Seite wehrte ab.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ostgebiete_des_Deutschen_Reiches#Polnische_Verwaltung

Zitat: Erst im Zuge der deutschen Wiedervereinigung wurde 1990 die Abtrennung der Ostgebiete durch den Zwei-plus-Vier-Vertrag völkerrechtlich vollzogen (Übertragung der territorialen Souveränität an Polen bzw. die Sowjetunion/Russische Föderation) und die Oder-Neiße-Grenze festgeschrieben, die wenig später von Deutschland im deutsch-polnischen Grenzvertrag vom 14. November 1990 formal bestätigt wurde.[24] Letzterer trat am 16. Januar 1992 in Kraft. Damit wurden sämtliche Kriegsfolgefragen zu einem Abschluss gebracht.[25] Mit der Änderung des deutschen Grundgesetzes vom 23. September 1990 wurde in der Präambel nunmehr festgestellt, dass die Einheit […] Deutschlands vollendet“ ist.

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/pr_ambel.html

Zitat: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Präambel 

Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,

von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.

Die Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk.

Nein, außer die betroffenen Gegenden wollen zur Deutschland angehöhren. Dann kann man darüber Wählen.

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