Sollte der US-Botschafter ausgewiesen werden?

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Ein Botschafter hat nicht das Recht, sich in die Politik seines Gastlandes einzumischen oder sie öffentlichkeitswirksam zu desavouieren.

Ich bin erstaunt, was sich unsere Bundesregierung in dieser Hinsicht vom US-Botschafter gefallen lässt. Er hätte schon längst ins Außenministerium einbestellt und deutlich in seine Schranken gewiesen werden müssen! Im Wiederholungsfalle sollte er zur Persona non grata erklärt und ihm seine Akkreditierung entzogen werden! Träte der deutsche Botschafter in den USA so auf, hätte ihn Trump längst aus dem Lande geworfen.

MfG

Arnold

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich arbeite als Historiker.

Ich bin erstaunt, was sich unsere Bundesregierung in dieser Hinsicht vom US-Botschafter gefallen lässt.

Wie wahr

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https://www.tagesspiegel.de/politik/polternder-us-botschafter-richard-grenell-der-undiplomat/24125978.html

In Berlins politischer Klasse ist der 52-Jährige deshalb isoliert.

Die Liste der unschmeichelhaften Titel, die der US-Botschafter Richard Grenell in seiner zehnmonatigen Amtszeit in Berlin bereits gesammelt hat, ist lang: „Totalausfall“, „Gehabe eines Flegels“, „rechtsextremer Kolonialoffizier“, „er meint, nach Gutsherrenart bestimmen zu können“, „der kleine Trump“.

"Diplomatie" bedeutet die "Kunst der Verhandlung".

Nur diese "Kunst" beherrscht Grenell bedauerlicherweise nicht. Er benimmt sich eher wie ein Elefant ( Tra/umpeltier ) im Porzellanladen. Tja aber dass Trump seinen "Zwilling" schätzt dürfte eher nicht verwundern.

Meiner Meinung nach hat Grenell noch ein paar Unverschämtheiten gut, bevor ihn Heiko Maas bitten sollte, heimzureisen.

Effektiver wäre es aber, diesen Mann nach jeder seiner Äusserungen einzubestellen.

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