Sollte der Standort einer Uni eine Hürde für einen Studiengang sein?

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6 Antworten

Meine Bachelor-Studienorte lagen zwischen 300 bis 600 Kilometer weg von zuhause. Ich kam etwa alle drei Monate mal nach Hause. 

Klar, am Anfang hast du vielleicht Heimweh und hast Probleme, weil dir niemand direkt helfen kann wenn du krank bist, irgendwas kaputt geht oder ein sonstiger Notfall eintritt. 

Aber das legt sich, und du wirst Freunde finden, die dir helfen wenn du Hilfe brauchst :). Das ist jedenfalls wirklich sehr wichtig, 1-3 Leute vor Ort zu finden auf die du dich verlassen kannst. Ich hatte Glück und fand diese Leute an beiden Orten gleich am ersten Studiumstag, einmal in der Einführungsverstanstaltung und einmal in der ersten Veranstaltung eines Kleingruppen-Seminars.

Im Master war ich dann nur 50 Km weg und bin trotzdem nicht öfter heimgefahren :)

Es wäre wirklich ziemlich doof, den Studiengang nur nach Heimatnähe zu wählen. Ist schließlich deine Zukunft und nach einer gewissen Unstellungszeit (wo man sich auch mal gern 2-3 Wochen einsam fühlt) kommt man super klar. Ich hab's nie bereut, außer Vlt 2-3 Wochen lang :P

Bin für meine ausbildung ca 700km von zu Hause weggezogen, ich war ca alle 3 Monate bei meinen Eltern. In erster Linie an Feiertagen, wie es halt möglich ist.

Man kann also gut genug klar kommen, wenn man nicht zu oft zu Hause ist.

Die Kosten hängen auch von der Reichweite des  Semestertickets ab.

Außerdem sind Heimreisen alle 2 Wochen nicht nötig / überbewertet.

Das ist eine Uni, kein Kindergarten. Wenn Dir das Fach und Deine berufliche Zukunft wichtig sind, dann gehst Du eben dahin, wo es angeboten wird.

Höchste Zeit, erwachsen zu werden!

Studienbeginn ist ein guter Zeitpunkt um selbstständig zu werden ;-) 

Es gibt Studenten, für die ist die Strecke bis nach Hause 20.000 Km!!! Die können nur in den Semesterferien nach Hause, und wenn ihnen die reichen Eltern den Heimflug zahlen.

Was bitte sind 300 Kilometer?

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