Sollte der Glaube an einen Gott Lebensinhalt sein?

29 Antworten

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Du stellst hier wieder mal eine Suggestivfrage, lieber Tauchjunge,

mit der Du natürlich Recht hast - Ich habe schon einmal hier Konstantin Wecker zitiert mit der Liedzeile: Nur die Götter gehn zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind! -

Das Lustige ist: WENN es die Götter / den Gott gäbe, dann würde es ihn nicht die Bohne interessieren, ob wir FÜR IHN etwas tun oder lassen! - Er wäre - mit oder ohne uns - immer noch Gott und als solcher perfekt!

NUR: Das Jetzt und Hier ist für die Gläubigen zu schwer! - Für sie gilt Kunderas Buchtitel "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" wörtlich: Sie glauben: "Es kann doch gar nicht sein, dass das Leben leicht ist! - Also müssen wir es uns schwer machen!" - Was ist dazu besser geeignet als ein grausamer Gott, der Dich im Zweifel SCHWER bestraft!?
Wie können sich die streng gläubigen sicher sein, dass nach ihrem Tod etwas kommt?
Das ist der SCHLECHTE WITZ, lieber Tauchjunge: Sie KÖNNEN SICH NICHT SICHER SEIN! - und geanu DESHALB sind sie so STRENG! - Sie glauben: WENN ich nur streng genug mit mir selbst und anderen bin, dann wird die Absurdität dessen, was ich glaube, zur Wahrheit"

Sollte man nicht lieber rational denken und im jetzt leben?
JA, aber dazu musst Du das erst einmal können, das selbständige denken! In allen STRENGEN Religionen wird Dir das selbständige Denken STRENGSTENS aberzogen - Da kommst Du gedanklich nicht viel weiter als bis zu den Buchdeckeln Deiner "Heiligen Schrift":)

Was für ein Unfug ! An den Menschen, die nicht an Gott glauben, kann man sehr gut sehen, wie ALLES zugrunde geht, wenn wir gottlos sind. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen, sagte Jesus. Ja, an ihren Früchten erkennt man sie gut die Gottlosen und Anhänger falscher Religionen ! Das sollen diejenigen sein, die die Wahrheit haben ? Verhält sich so, wer für die Wahrheit steht ?! Mitnichten ! Und es interessiert Gott zwar, was wir tun, schließlich ist er kein gleichgültiger Gott ! Aber FÜR Ihn können wir nichts tun, das braucht er nicht, er kann auch ohne uns, aber wenn wir etwas tun, dann können wir es für uns und unseren Nächsten tun !

Tja, das stimmt, das Hier und Jetzt ist schwer- schwer der schlechten Menschen wegen - und das sind i.d.R. eben keine Christen. Das meiste Leid, die meisten Probleme, das meiste Unrecht ist von Menschen verursacht- und zwar nicht von denen die gut sind. Dagegen sind Krankheiten und Naturkatastrophen ein Kleinigkeit und gute Menschen würden sich in einem solchen Fall helfen. Doch ohne Gott ist das Hier und Jetzt noch viel schwerer- denn ohne Gott gibt es nur noch Rivalität und Konkurrenz um alles und jeden- dann ist das Leben nur ein einziger Konkurrenzkampf ohne Grund bzw. ist der Grund dann, das jeder meint, er würde zu kurz kommen , wenn er nur einmal lebt und deshalb versucht, auch mit unlauteren Mitteln (lügen, betrügen, täuschen, Mobbing, Kriminalität, Bestechung) auf Teufel komm raus so viel wie nur geht aus diesem Leben herauszuschlagen. Und je weiter sich der Mensch von Gott entfernt, desto schlechter wird er. Und desto mehr tritt das Geld in den Vordergrund, das ist dann der Gott der Diesseitsbeschränkten, dem sie hinterherjagen wie einer Droge. Gutes Stichwort im Zusammenhang mit Wecker, dessen Gott heißt Heroin.

Und woher willst du dir denn sicher sein, dass nach dem Tod nichts kommt ? Schon mal was von Nahtodberichten gehört ?! Sollte man nicht auf Nummer sicher gehen ? Und was heißt streng ?! Wir haben eben hohe moralische Ansprüche und Prinzipien ! Und wer wirklich überzeugt von der Wahrheit ist, der hält sich nicht nur widerwillig daran, sondern will auch bewusst so leben und sich an bestimmte Regeln halten ! Der wird eins mit den Geboten !

Oh Mann, sofern man nicht schon in eine Sekte oder ein streng religiöses Land hineingeboren wurde, MUSS man heute selbstständig denken, um zum Glauben zu finden ! Denn Glauben, das ist doch schließlich heutzutage in der westlichen Welt ein bewusstes Schwimmen gegen den Strom. Und auch den wahren Glauben findet man erst, wenn man selbständig denkt, ja, durchaus in der Heiligen Schrift, denn wer sie liest und sich mit ihr beschäftigt, der denkt bereits selbstständig. Der wird feststellen, dass weder die katholische, noch die evangelische, noch die orthodoxe, noch eine sonstige Kirche heutzutage noch wirklich den wahren, ursprünglichen Glauben vertritt, sondern, dass deren Lehren immer weiter verfälscht wurden und unbiblische Irrlehren wie die Dreifaltigkeit aufkamen, auch , dass das Christentum nicht als Staatsreligion gedacht ist, sondern als persönlicher Glaube für den einzelnen Menschen. Ja, um das zu erkennen, da muss man erst mal selbständig denken, wer nur irgendwelche katholischen Dogmen und Rituale auswendig lernt, der wird nicht darauf kommen, dass Maria keine "Muttergottes" ist und man "Heilige" nicht anbeten darf, sondern nur den wahren Gott.

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@Boznerbub

Wow. Danke. Ich schliesse mich Dir so gerne an. Vor allem darin, dass man heute selbstständig denken muss, um zum Glauben zu finden und in der westlichen Welt ein bewusstes Schwimmen gegen den Strom dazu gehört. Keiner tut sich das an, ohne zu einer fundierten Überzeugung gekommen zu sein.

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Und das Leben ? Leicht ?! Ich habe es noch nie leicht gehabt . Und inwiefern macht sich ein Gläubiger das Leben schwer ? Macht er sich nicht eher das Leben leicht ? Denn, was für eine Unruhe und Ungenügsamkeit muss man in sich haben, wenn man denkt, nur einmal zu leben ?! Da ist es kein Wunder, dass die meisten Atheisten von Gier, Geiz, Neid und Eifersucht geradezu schon aufgefressen sind ! Ist ja auch kein Wunder, dass man dann immer denkt, man käme zu kurz, man würde etwas verpassen. Wir dagegen wollen nichts und brauchen nichts, uns geht es nicht um irdischen Tand. Wir glauben, dieses Jammertal ist ein Prüfung, ein Weg, den wir eine Zeit lang gehen müssen, um das ewige Leben zu erhalten. Daher sind wir viel zufriedener und glücklicher als die Gottlosen. Was uns traurig macht, das ist nicht, dass wir keinen Lamborghini vor der Tür stehen haben, was uns traurig macht sind die vielen schlechten Menschen. Sie sind es, die aus dieser Welt eine Hölle gemacht haben. Diese Welt war ein Paradies und wird es auch wieder sein, wenn die Bösen nicht mehr da sind.

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@Boznerbub

Ich weiß nicht, wovon Du sprichst - Meinst Du etwa mich?

Ich bin Buddhist und glaube als solcher an die Ewigkeit des Lebens!

Wen meinst Du mit EUCH?

Du meinst Du bist zufriedener als ich? - Dann freue Dich doch! - ABER NEIN, tust Du nicht: Du bist traurig - MEINETWEGEN ETWA?

Das Leben ein Jammertal, aber Du bist zufrieden??!!

Du meinst also, ICH hätte aus der Welt eine Hölle gemacht - Nun, wenn das so ist, tut es mir aufrichtig leid - ich werde es auch nicht wieder tun!;)

Das Dumme ist wohl: Ich als Böser, gehe von meiner Wiederkehr aus - Ein Glück, dass DU allein den rechten Glauben hast! - Und damit darfst Du wohl aus Deiner WArte davon ausgehen, dass ich NICHT wiederkehre, wenn ich einmal das "Jammertal" verlassen und die Anzahl der Bösen um 1 vermindert habe.

Vielleicht freut Dich ja das?

Ich wünsche Dir noch viel Freude - fürchte aber, dass es angesichts Deiner Geisteshaltung schwer werden wird:(

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@ArbeitsFreude

Du bist doch überhaupt kein Buddhist. Oder ? Und mit EUCH meinte ich alle Menschen, die böse sind. Ja, und wie gesagt, das Leben ist vor allem deswegen ein Jammertal, weil die Menschen so schlecht sind. Und das ist eben ein Dominoeffekt. Wenn jemand in einem System lebt, das schlecht ist (aufgrund der Erschaffer des Systems, z.B. Mao), der wird wahrscheinlich auch selbst schlecht werden, weil er es nicht anders gewohnt ist. Es sei denn, Gott erwählt ihn. Denn der jeweilige Mensch müsste nicht bösartig sein, wenn er nicht unter den Bösen leben würde und müsste. Bspw. die Logik des Zurückschlagens (was wir Christen nicht tun sollen) zeigt den Kern des Problems. Denn viele sagen eben, wenn sie jemand schlägt, dann schlagen sie ihn zurück. Aber der Punkt ist doch : Wieso schlägt einer denn überhaupt ? Würde er nicht schlagen, bräuchte und würde der andere auch nicht zurückschlagen. Aber, indem er zurückschlägt, macht er sich selbst ebenfalls schuldig und setzt den Teufelskreis der Gewalt fort. Oder aber, er schlägt einen anderen (z.B. wenn der, der angefangen hat, schon verduftet ist.) Der schlägt dann wieder einen anderen. Und so geht das immer weiter. Das ist das Problem. Die Gewalt. Ich lehnen jegliche Form von Gewalt ab. Doch auch die Gewalt ist letztendlich oft Mittel zum Zweck. Die Ursache ist z.B. der Hass, die Gier, oder die Eifersucht. Diese Dinge können der Anlass für Gewalt sein. Das ist im Kleinen wie im Großen der Fall. Und ich glaube, die Ursache des Bösen ist die Distanz zu Gott, denn je näher man zu Gott rückt, desto gütiger wird man, erst will man niemandem mehr etwas zuleide tun, später dann,hat man das Böse überhaupt gar nicht mehr in sich, man ist befreit davon, man besteht nur noch aus Güte.

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@Boznerbub

Ich bin Nichiren-Buddhist - wie kommst Du drauf, dass ich kein Buddhist sei?

Der Buddhismus im allgemeinen, der Nichiren-Buddhismus im Besonderen sieht - ganz ähnlich wie Du - die Wurzel des Übels in "Gier, Hass und Verblendung" - wir nennen dies die "fundamentale Dunkelheit", die prinzipiell in jedem Menschen steckt, von der sich aber auch jeder Mensch selbst befreien kann.

Da wir davon ausgehen, dass alles mit allem, jeder mit jedem verbunden ist, gehen wir auch davon aus, dass jeder Mensch, der einem anderen Gewalt antut, sich diese Gewalt letztlich SELBST zufügt und für sich selbst dadurch schlechtes Karma schafft.

Gem. Deiner Auffassung wären wir aber dennoch böse, weil wir ja an keinen Gott glauben?

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@ArbeitsFreude

Was ist denn das für ein Buddhismus, wo man an keinen Gott glaubt ? Das ist ja wie Islam ohne Allah. Buddhisten glauben doch an Shiva usw. Dann bist du wohl nur ein Pseudo-Buddhist. Und im Buddhismus glaubt man doch die Wiedergeburt ? Glaubst du daran ? Also, es gibt eine Wiedergeburt, aber keinen Gott ? Auch irgendwie unlogisch. Hört sich ja nicht schlecht an, dein Gedankengut, aber ich finde Buddhisten (auch richtige Buddhisten) eher nicht so toll, weil sie Abtreibung gut finden, was ich wirklich erschreckend finde.

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@Boznerbub

Himmel hilf!!
Also ehrlich: ETWAS mehr religiöse Allgemeinbildung hätte ich gerade DIR als religiösem Menschen nun doch zu getraut!:(

Du verwechselst offensichtlich Buddhismus und Hinduismus!!! - Shiva ist ein hinduistischer Gott! - KEIN Buddhist, der halbwegs bei Sinnen ist, hat einen Gott!

Buddha war bekanntlich Mensch - und lehrte, dass man immer alles selbst überprüfen soll und niemand dem Anschein nach glauben solle - selbst ihm, dem Buddha, nicht!

Und WAS bitte, ist ein Pseudo-Buddhist?

Ich glaube zwar an die Wiedergeburt - doch gibt es andere buddh. Richtungen, die NICHT an Wiedergeburt glauben. - Und WAS IN ALLER WELT hat Wiedergeburt mit Gott zu tun? - Du meinst: Ohne Gott könne es keine Wiedergeburt geben???

Und Du sprichst von LOGIK im Zusammenhang mit Glauben - GEHT`s NOCH?!

WOHER weißt Du, dass die Buddhis Abtreibung gut finden??? -

Ich gebe zu: Von den vielen Buddhisten, die ich kenne, sind die meisten eben "nur" Nichiren-Buddhisten, aber KEINER VON DENEN findet Abtreibung gut!

Es gibt allerdings viele Buddhisten, die sagen: Man kann abtreiben, wenn man es vor sich selbst verantworten kann! - Wenn Du DAS mit "gut finden" gleichsetzt, dann muss ich an Deinem Verstand zweifeln!

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@ArbeitsFreude

Ok, stimmt, von diesen ganzen fernöstlichen Religionen habe ich i.d.T. nicht so viel Ahnung. Ich dachte eigentlich ,der Buddhismus verhält sich zum Hinduismus wie das Christentum zum Judentum, gewissermaßen. Aber die Buddhisten glauben doch schon auch an irgendetwas Übernatürliches, oder ? Es gibt ja auch buddhistische Mönche, die zu Gewalt aufrufen, bspw. gegen die muslimischen Rohingyas. Aber, dass Buddhisten nicht an irgendeinen Gott oder Götter glauben, höre ich zum ersten Mal. Aber, glaubst du jetzt nur nicht an einen bestimmten, persönlichen Gott, o.ä., aber dafür an eine Art von übernatürlicher und überirdischer, höherer Macht ? Also, soweit ich weiß ist Abtreibung im Buddhismus erlaubt. Und in Indien (das ist hinduistisch, aber das ist ja etwas ähnliches) werden Mädchen bzw. weibliche Babys systematisch abgetrieben, nur weil es Mädchen sind. So ein Verhalten finde ich wirklich grausam und entsetzlich, das ist Massenmord. Unter Christen, Muslimen und Juden wäre das undenkbar. Und ich denke, kein Christ kann so etwas "vor sich selbst verantworten", sondern wird so etwas auf keinen Fall tun wollen und können.

Aber, alle Achtung: religiöse Menschen, die nicht an Gott glauben, atheistische Buddhisten, die sind mir noch nie begegnet, hätte gar nicht gemeint, dass es so etwas überhaupt gibt. Und ,dass es Buddhisten geben soll, die nicht an die Wiedergeburt glauben, das ist ja noch krasser. Aber offenbar gibt wohl echt auf dieser Welt nichts, was es nicht gibt.

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Ja, der Glaube an Gott sollte durchaus der wichtigste Lebensinhalt sein.

Das bedeutet nicht, dass wir uns nicht auch mit anderen Dingen beschäftigen können, die wir gerne machen und interessant finden. Trotzdem ist der Glaube am wichtigsten und in der Beschäftigung mit Gottes Wort (der Bibel) und dem Gebet habe ich schon sehr viel Segen erfahren. Ich kann beides unbedingt empfehlen...

Für mich gibt es viele Gründe dafür, dass die Bibel Gottes wahres Wort ist, z. B.:

Ich denke, gerade durch den Glauben kann man doch sein Leben (auch) leben.

Und, ich und die anderen Gläubigen, finden, dass ihr eigentlich euer Leben vergeudet, oder, genauer gesagt, die Chance auf das ewige Leben verpasst. Und, warum denkst du, wir würden unsere Zeit für Götter und Gebete vergeuden ? Andere Leute vergeuden dann eben ihre Zeit für andere Dinge, m.E. noch viel ödere und sinnlosere Dinge, z.B. gewaltaffine Videospiele, Drogen, Glücksspiel usw.

Und wie willst du dir denn sicher sein, dass nach dem Tod nichts kommt ? Und was genau verstehst du unter "rational denken" ? Tun das nicht auch gerade religiöse Menschen ? Im Judentum, Christentum, aber auch im Islam gibt es auch viele Gläubige, die sehr gebildet sind. Tja, und im "Jetzt" leben, das tun wir ja irgendwie auch, nur vielleicht anders. Aber natürlich sind wir weitaus weniger auf das "Jetzt" fixiert, schließlich ist das Jetzt sehr vergänglich, es ist nur ein kurzer Moment. Daher sind wir eher an der Vergangenheit und der Zukunft orientiert. Und unsere wahre Zukunft liegt nicht im Diesseits. Das Leben im Diesseits ist eben v.a. sehr kurz, ca. 80 Jahre, das geht schneller vorbei, als du vielleicht denkst. Aber, was danach kommt, währt möglicherweise ewig. Sollte dann also nicht die Ewigkeit wichtiger sein, als das kurze Leben im Diesseits? Und, falls du zweifelst, dann informiere dich mal über die Pascalsche Gleichung. Sie stammt von einem Mathematiker und sagt aus : An Gott glauben lohnt sich auf jeden Fall, im Gegensatz zum Unglauben. Denn, wer glaubt, der kann ja höchstens leer ausgehen, im Falle , das es doch keinen Gott gäbe. Für einen, der nicht glaubt, wäre dieses leer ausgehen aber schon das beste, was für ihn eintreffen könnte, denn andernfalls wartet die Strafe auf ihn. Daher ist es rentabler, an Gott zu glauben, als nicht an Gott zu glauben, denn man kann nicht wirklich viel verlieren , und möglicherweise sogar ewigen Lohn erhalten. Der Atheist jedoch, kann in beiden Fällen nicht gewinnen. Ich bin persönlich überzeugt von Gott, und möchte ihm zu Ehren leben, aber , selbst, wenn es ihn nicht gäbe, bräuchte ich mich dann ja doch nicht mehr darüber aufzuregen, mein Leben vergeudet zu haben, denn dann gäbe es mich ja nicht mehr nach dem Tod, und wer nicht mehr existiert, kann sich darüber auch nicht mehr aufregen. Aber du solltest auch schon mal was von Nahtoderfahrungen gehört haben, ein weiterer Anhaltspunkt für die Existenz eines Jenseits und die Existenz Gottes. Und generell finde ich, das Leben als Gläubiger ist einfach schöner, als das Leben als Ungläubiger. Ich habe mich für Gott entschieden und nicht für diese Welt, denn diese Welt ist für mich keine Alternative. Sie ist voll von Unrecht, Unterdrückung, Gewalt, Lügnern und Betrügern, Hass, Neid, Gier, Geiz und Eifersucht, Treulosigkeit und Ehrlosigkeit , zu so etwas möchte ich auch gar nicht dazugehören, nein danke. Ich möchte heilig und rein sein, ich möchte zu Gott und Jesus gehören, anstatt zu dieser abartigen Welt. Und ich finde, gläubige Menschen (v.a. Christen) sind auch neutral betrachtet einfach bessere Menschen als Nichtgläubige. Gläubige Christen bspw. sind i.d.R. sehr lieb und nett, hilfsbereit, treu, respektvoll, sanft, selbstlos, gutmütig, barmherzig, offen, sozial, tolerant, emphatisch , lehnen Gewalt ab, uvm. Sie sind nicht so , wie die Welt, sie sind nicht so, wie die Ungläubigen und Zweifler, diese sind aggressiv, höhnisch, spöttisch, heuchlerisch, gehässig, egoistisch, gierig, geizig, machtbesessen, herzlos und gnadenlos, ich spreche u.a. auch aus eigener Erfahrung. Wir , die zu Jesus gehören, sind das genaue Gegenteil davon. Gläubige Christen (und auch Gläubige anderer Religionen) heiraten oft sehr früh, bleiben dann auch zusammen, lieben ihren Partner oft ein Leben lang und bekommen viele liebe Kinder, die sie in einer geborgenen und behüteten Atmosphäre liebevoll großziehen. Sie sind sehr freundlich und sanftmütig, sie haben ein gutes Herz und ein großes Gewissen. Daher finde ich es generell besser, so zu leben, anstatt verkommen und verdorben, wie diese Welt, zu leben. Lieber lebe ich also als gläubiger Christ, selbst, wenn es keinen Gott geben sollte, denn, ich finde, religiös zu leben ist in jedem Fall die richtige Entscheidung, denn religiöse Menschen sind viel herzlicher und netter, als die nichtreligiösen Menschen, Menschen, die fest an Gott glauben, sind einfach gute Menschen, die in Frieden und Liebe zusammenleben möchten und jeden Menschen gut behandeln. Religiöse Menschen sind auch m.E. viel glücklicher und fröhlicher als Nichtreligiöse. Glaube, besonders der christliche, hat eine enorm positive Auswirkung auf die Persönlichkeit, ich habe zwar schon immer an Gott geglaubt, aber seitdem ich wirklich überzeugt, seitdem ich sein Wirken gespürt habe und er mir die Erkenntnis geschenkt hat, habe ich mich auch gebessert, ich war zwar nie ein wirklich böser Mensch, habe aber früher nicht immer so gehandelt, wie ich es sollte, ich war nicht immer ein guter Mensch gewesen. Doch jetzt ist es anders. Ich bin friedlicher und netter geworden. Und so sind die anderen Gläubigen auch, abgesehen von evtl. ein paar schwarzen Schafen. Wir verstehen uns viel besser und gehen viel freundlicher miteinander um, als die Atheisten untereinander. Wir lieben uns, denn im Glauben sind wird alle Brüder und Schwestern, alle Gläubigen sind wie eine große Familie. Und der Glaube gibt uns enorm viel Kraft, Halt, Geborgenheit und emotionale Befriedigung. Daher : Lieber gläubig sein, als nicht gläubig zu sein.

Als mal eine Klassenkameradin von mir mitgekriegt hat, dass ich traurig bin, hat sie mir einen heißen Kakao in die Schule mitgebracht, weil sie weiß wie sehr ich Kakao liebe. Das hat mich damals so berrührt und als wir uns näher gekommen sind saß sie an einem Tag mit mir 4 Stunden auf dem Sofa und hat mir einfach nur zugehört, als ich ihr meine Probleme erzählt habe... Und sie ist Atheistin. Wenn ich zurückblicke, habe ich sie früher sogar teilweise indirekt gemein behandelt, dabei bin ICH Christin. Das tut mir heute so schrecklich leid, aber sie ist trotzdem noch mit mir befreundet.

Ich will hiermit bloß erwähnen: Wir Christen sind auch fehlbar... Und nicht jeder Atheist ist unabdingbar aggressiv, höhnisch, spöttisch, heuchlerisch, gehässig, egoistisch, gierig, geizig, machtbesessen, herzlos und gnadenlos. Würde ich so meine Freundin bezeichnen, wäre das nicht etwas stur und lieblos?

Ich glaube aber auch, dass man die Arbeit des Heiligen Geistes in sich braucht, um bedingungslose Liebe weitergeben zu können, selbst an die Menschen, die uns hassen...

Trotzdem ist Bescheidenheit immer gut. Jesus in Lukas 14,11: "Denn wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden."

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@miamia99

Ja, naja, es gibt auch Atheisten, die einigermaßen human eingestellt und freundlich sind. Das sind dann meistens aber keine ganz so radikalen Atheisten. Aber generell sind diejenigen, die entweder an gar nichts oder nicht wirklich fest an Gott oder Götter glauben, oft ziemlich bösartige Menschen . Ist aber auch z.T. kein Wunder, die haben einfach nicht die Regeln, die wir haben. Die verhalten sich halt eher grob und verroht und natürlich nach dem Schema "Wie du mir, so ich dir". Ich verhalte mich auch nicht immer richtig, aber doch in den allermeisten Fällen. Also, so richtig daneben benehmen tue ich mich nie. Früher habe ich mich weniger gut benommen als heute, aber so richtig böse war ich noch nie. Auch nicht zu Atheisten.

Aber wie kann man jemand indirekt gemein behandeln ? Kann ich mir irgendwie nichts konkretes drunter vorstellen.

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@Boznerbub

Sie war eher ein Außenseiter und z.B. bei Partnerarbeit wollte nie jemand mit ihr machen und wenn sie zu mir gekommen ist, habe ich mich auch immer raus geredet: "Sorry meine Gruppe ist voll..." Für Außenstehende würde das nicht direkt gemein klingen, aber ich hatte egoistische Motive und bin einfach mit dem Strom der Klasse mitgegangen, anstatt mich um sie zu kümmern. Sie muss sich extrem alleine gefühlt haben.

Bei Klassenfahrt haben ich und meine beste Freundin uns für ein Zimmer zu zweit gemeldet, obwohl bis zu 4 in eines können. Als alle das Mädchen wie immer abgeschoben haben und sie uns gefragt hat, haben wir auch irgendwelche bescheuerten Ausreden gehabt "Wir wollten eigentlich nur zu zweit in ein Zimmer...". Sie muss sehr gut kapiert haben, dass sie bei uns unerwünscht ist. :/

Ich finde das heute so gemein von mir und schäme mich dafür. Darum wundert es mich, dass sie überhaupt noch so lieb zu mir war und es mir bis heute noch nie vorgeworfen hat.

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@miamia99

Ah, naja, das wirklich nicht nett von dir. Da hättest du dich anders verhalten sollen. Es wundert mich aber, dass du da so mit dem Strom geschwommen bist und konntest, weil ich war auch immer ein Außenseiter, u.a. auch wegen meines Glaubens, da einfach bestimmte Verhaltensweisen und Freizeitaktivitäten deswegen für mich grundsätzlich nicht in Frage kamen und in meiner Klasse und Schule auch generell irgendwie ein richtig religionsfeindliches Klima herrschte, wo es gar nicht gut ankam, wenn ich z.B. sagte, dass ich an Gott glaube usw. Es waren aber auch zu mir manche Leute recht nett und haben mir manchmal geholfen, auch Atheisten. Bei uns war mal ein Junge, der extrem gemobbt wurde, über 3 Jahre hinweg, und wo ich auch nichts dagegen unternommen habe. Ich war aber als Außenseiter selbst gefährdet und wurde auch zeitweise mal gemobbt, zwei Mal auf dem Gymnasium. Als er gemobbt wurde, habe ich meistens einfach zugeguckt. Nicht erfreut, aber auch nicht einschreitend. Wäre aber auch sehr schwierig gewesen, ihn als einziger zu verteidigen gegen alle Mobber und Mitläufer. Es haben ihn auch nicht alle gemobbt, eigentlich fast nur Jungen, aber die Mädchen und die, die nicht mitgemacht haben, haben auch einfach nur zugeguckt. Im Rückblick finde ich das auch nicht richtig, gar nichts dagegen gemacht zu haben. Er war aber auch selber nicht gerade aus Gold, wir waren eine Zeit lang ein bisschen befreundet, nicht privat, aber so in der Schule, und da wurde er nach einer gewissen Zeit auch richtig frech und aggressiv mir gegenüber und hat mich mehrfach angegriffen. Auch passte er generell nicht so zu mir. Aber er hat sich am Ende wirklich übel danebenbenommen, da war ich wirklich enttäuscht von ihm. Er ist dann auf eine andere Schule gewechselt, seitdem habe ich nichts mehr zu tun mit ihm. Habe ihn nur ein paar Mal in der Stadt gesehen, da war er freundlich. Er hatte halt auch ADHS und ist deswegen oft ausgerastet oder war einfach extrem unruhig und wild. Er hat selbst gesagt, dass er immer überreagiert, das war auch ein Grund für das Mobbing und das es immer schlimmer wurde. Er ist wegen jeder Kleinigkeit, wegen jedem Furz ausgerastet, wo ich und andere an seiner Stelle die Verursacher einfach ignoriert hätten. Ich habe während meiner Schulzeit auch öfters mal eine dumme Bemerkung zu hören bekommen, wurde dumm angemacht oder mir wurden irgendwelche kleineren "Streiche" gespielt, da hätte ich oft Grund gehabt, auszuflippen, zumindest wäre er das an meiner Stelle, doch ich bin eben ein ruhiger Mensch, und wenn mich jemand versucht, zu ärgern, denke ich mich erstmal "Leck mich..." und unternehme nur etwas, wenn es dauerhaft passiert und nicht aufhört .Denn, wenn man es ignoriert, verlieren viele die Lust daran. Aber, wenn man wie er, immer gleich durchdreht, ist das für viele Typen ein Ansporn und eine Motivation, es noch ärger zu treiben.

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