Sollte der Ehemann im letzten Monat vor der Entbindung noch verreisen?

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11 Antworten

Tja, mal wieder die große Frage - was ist wichtiger: auf der einen Seite das Familienglück "Geburt" zu zweit erleben oder aber eher dem materiellen Job hinterhereifern. Eines ist mal sicher - diese Geburt erlebt ihr beide nur einmal. Einen Job - wenn auch in der heutigen Zeit doch schwer - lässt sich aber immer irgendwann wieder ersetzen. Klar bringt dieser euch besser über die Runden. Aber das wäre vergleichbar wie wenn Vater oder Mutter im Sterben liegt: wem da nicht die Eltern vor dem Job gehen, der ist meines Erachtens zu materialistisch eingestellt. Man muss sich auch mal über etwas Materialistisches hinwegsetzen dürfen und können. Eine Geburt ist für mich hier so ein wichtiger Grund. Ob der meisten Antworten hier - die ich zwar toleriere aber gottseidank nicht wirklich akzeptieren muss - stelle ich bedauerlicher Weise auch hier wieder fest, dass viel zu viele nur an's verfluchte Geld und somit viel zu materialistisch denken. Geld sollte im Leben aber nun mal eben nicht die wichtigste Rolle spielen!!! Vielleicht kann dein Mann mit dem neuen Chef ja sprechen und es gibt die Möglichkeit, dass dieser einlenkt, damit dein Mann dich unterstützen und bei der Geburt dabei sein kann. Es ist eines der schönsten Dinge, die es gibt und so etwas sollte man nicht verpassen.

Nachtrag: Zumal es hier offensichtlich um euer ERSTES Kind geht.

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Die Familie braucht in unserer - ach so materialistischen - Welt ein Auskommen - je höher desto besser. damit stimme ich dem Gros der Antworten zu. Natürlich ist es schön, wenn der Vater dabei ist (also fast immer - habe auch schon anderes gehört) aber den Mann, der leztlich für die Famile arbeitet unter psychischen Druck zu setzen, halte ich für zumindest kritisch.

Shag d'Albran

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@shagdalbran

Hm, psychischem Druck kannst du heutzutage überall ausgesetzt sein. Da kann es letztlich schlimmer sein, wenn der Vater auswärts arbeitet und im vorliegenden Fall dann nicht weiß, wie es der Frau geht oder womöglich gar nicht vor Ort ist um in brenzligen Situation helfen zu können. Wie schon gesagt, Geld allein ist nicht alles. Und man kann das Berufliche ggf. auch entsprechend regeln.

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Wenn der Job karrierewichtig ist, dann würde ich sagen, hat das Priorität. Wenn er bei der Geburt dabei wäre, wär´s natürlich schöner für euch beide, aber dies sollte nicht zum Grund werden, auf eine wichtige Chance zu verzichten. So etwas trägt man mitunter sein ganzes Leben mit sich herum, und wenn dein Mann wegen des Babys seine berufliche Zukunft schmälert, könnte das auch der Freude über das Kind entgegenstehen. In dem Fall solltest du, denke ich, deinen Mann bestärken, die Reise zu machen. Davon abgesehen ist die Wahrscheinlichkeit ja nichtmal groß, dass er die Geburt verpasst. Ich würde auf keinen Fall zulassen, dass eine verpasste Chance später die Freude am Kindersegen trübt.

Ich kann euch sehr gut verstehen. Bei der Geburt dabei zu sein, ist ja ein Erlebnis, dass man nicht wiederholen kann (zumindest nicht beim selben Kind). Euch jetzt zu sagen, ach, das Baby lässt sich bestimmt Zeit bis er wieder da ist;-), geht nun nicht. Der Zeitpunkt der Geburt wird nun nicht von uns bestimmt (wenn man es nicht forciert). Du kannst Deinen Frauenarzt oder Deine Hebamme fragen, wie es denn aussieht. Man kann sehen, wann es bald soweit ist. Andererseits ist das natürlich keine Garantie und jetzt sieht sie/er ja eh noch nichts und ich nehme an Dein Mann muss es JETZT entscheiden. Nun kommt es darauf an, wie wichtig der neue Job für euch ist. Ist es der Traumjob oder ein Job nach Arbeitslosigkeit würde ich dazu tendieren , dass dein Mann fährt und alle die Daumen drücken, das bei dir keine Wehen einsetzen. Vorschlag: ist denn die Fahrt zu dem Termin dringend erforderlich? Vielleicht lässt der zukünftige Chef sich überreden, dass der Termin verschoben wird, wenn man ihm die Situation genau erklärt und keine feststehende VA besucht werden soll. Andererseits ist er dann vielleicht genau dann 10 Tage weg, wenn Du mit dem Säugling nachhause kommst... Wie weit ist er denn weg? Gerade Erstgebärende brauchen oft sehr lange, um nach dem Beginn der Wehen ihr Baby zu bekommen. Vielleicht könnte er im Notfall dann losfahren, wenn Du ihn anrufst. Andererseits kann es bei Dir natürlich auch total schnell gehen oder er baut vor Aufregung einen Unfall. Mehr Tipp geht leider nicht....

Ich kann Euch volllkommen verstehen, was die Schwangerschaft und Geburt angeht, aber für mich als Frau gäbe es keine Diskussion, in der heutigen Zeit, wo man froh sein muß einen gutbezahlten und interessanten Job zu bekommen, ich würde meinen Mann darin bestärken zu gehen , es geht auch um euere Zukunft und die eureres Kindes. Sicher ist es für Dich eine Hilfe und für deinen Mann ein Erlebnis wenn er bei der Geburt dabei ist, aber wenn Du Glück hast ist er ja wieder da wenn es bei Dir los geht. ( Soviel ich weiß kommen nur 1% der Kinder zum errechneten Geburtstermin, eher später ) Sollte er wirklich noch nicht da sein ist mein Tip, nimm eine Freundin, deine Mutter oder deine Schwester( sofern Du eine Hasr ) mit, die stehen Dir genauso bei wie dein Mann. Ich wünsche Euch viel Glück, das ihr beide die Geburt erleben könnt, und das das mit dem Job bei deinem Mann klappt.

Tja, das ist wirklich eine schwierige Entscheidung.Auf der einen Seite kann ich gut verstehen,dass ihr die Geburt gemeinsam erleben wollt. Auf der anderen Seite geht auch um die berufliche u. finanzielle Zukunft in eurer kleinen Familie. Unter Umständen gehst du über den Termin u. ärgert euch dann, dass er das Jobangebot dann hat sausen lassen. Da kann man als Aussenstehender wirklich schlecht raten. Vielleicht solltet ihr euch auch mal fragen, wie hoch die Chancen stehen, ein solch interessantes Jobangebot noch einmal zu bekommen. Ist es vielleicht einmalig? Dann vielleicht doch besser das Risiko eingehen?

Sei bitte nicht so ängstlich und lass Deinen Mann dieses Angebot wahrnehmen. Vielleicht hängt viel davon für seine und Eure Zukunft ab. Das mit der Entbindung schaffst Du schon (hab ich 4mal geschafft), da gibt es viel Hilfe von Freunden, Ärzten und Hebammen. Und vielleicht ist ja Dein Mann längst wieder da, wenn es "ernst" wird. Ich drück Dir die Daumen und wünsch Euch ein gesundes, glückliches Baby.

Ich sehe das ganz pragmatisch: Der Job wird Euch alle ja später ernähren. Daher ist er schon (in diesem Fall) an erster Stelle. Viellicht besteht die Möglichkeit, dass er blitzschnell anreist, wenn Euer Baby auf die Welt will. Fast alle Chefs haben wir so eine Situation sicher Verständnis.

Lass Deinen Mann lieber für die 10 Tage "frei" - in der heutigen Zeit muss einem der Job (und das damit zu bekommende Geld)einfach wichtiger sein, weil man nie weiss, ob und wie er erhalten bleibt. Seht es auch dann als eine Verantwortung Eurem Kind gegenüber, damit Ihr seine Zukunft vorerst sichert.

Der neuen Job und das neue Baby sind ja vermutlich für Euch gleichermassen wichtig.

Zwar verstehe ich, dass Du Deinen Mann lieben dabei hättest, er könnte Dir dann "Händchen halten" aber wirklich helfen könnte er Dir bei der Geburt ja nicht - das musst Du mit Hilfe der Ärzte und Hebammen erledigen.

Um den Job andererseits muss er sich allein kümmern, sonst ist er weg.

Also lass ihn ziehen und denk mal an die vielen Frauen, deren Männer mit der Bundeswehr oder über ihren AG längerfristig im Ausland sind oder die zur See fahren.

Da er nicht zum privaten Vergnügen verreist, sondern wegen seinem neuen Job ist das finde ich in Ordnung. Schließlich müsst Ihr ja von irgentwas leben können. Du wirst das schon schaffen!!!

Muss man abwägen was wichtiger ist der neue Job oder die eventuelle Entbindung. Ich würde den Job vorziehen, denn dadurch ist die Familie auf weiteres abgesichert.

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