Sollte das Fach Politik in der Schule mehr Gewicht bekommen?

Das Ergebnis basiert auf 5 Abstimmungen

Ja , WEIL... 100%
Nein , WEIL... 0%

9 Antworten

Ja , WEIL...

Eine wissenschaftliche und aussagekräftige Statistik macht man nicht hier auf gutefrage.net..

Definitiv ja, auch wenn ich mich dafür nicht interessiere. Aber vielleicht bin ich auch einfach überfordert von einem so komplexen Thema.

"Ja" aus dem Grund, weil die Wähler bestimmen wie es mit dem Land weitergeht und wenn man kein Interesse zeigt oder auch einfach zu wenig Ahnung hat, nicht wählen geht. Und die Radikalen die gehen immer wählen, also ist es sehr schlecht, wenn man nicht (dagegen) wählen geht.

Außerdem weiß dann die Jugend - und die späteren Erwachsenen - mehr wie das alles aufgebaut ist, welche Konsequenzen die ein oder andere Handlung haben könnte, wie das Geldsystem funktioniert und insbesondere lernt es aus den Fehlern der Vergangenheit und macht sie im besten Fall nicht nochmal...

Ja , WEIL...

Ich habe das Gefühl, dass nur noch die „ältere“ Generation sich für Politik interessiert. Die jüngere Generation fühlt sich meines Erachtens nach machtlos dem gegenüber was „die da oben“ machen. Es ist kaum jemandem bewusst, wie die Regierung gebildet wird und aufgebaut ist und welchen Einfluss die Bürger/das Volk haben. Außerdem ist es wirklich (auch mir) peinlich, wie schlecht es um die Allgemeinbildung zu diesem Thema bestellt ist.

Ja , WEIL...

Ja. Politik & Geschichte sind wichtig. Nur wer die Vergangenheit versteht, kann die Politik der Gegenwart nachvollziehen und nur wer politisch gebildet ist, kann auch ein Demokrat sein und eine Resistenz gegen Autokraten entwickeln. Wer versteht, was in der Politik abgeht, lernt auch die Tricksereien der Parteien im Wahlkampf kennen und ggf. das Ruder selbst in die Hand nehmen und mitgestalten.

Politische Bildung hilft auch gegen Populismus jeglicher Art und wird ohnehin fast überall abgefragt. Sei es ob du eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker machst oder Jura studierst - Politik und dessen Grundverständnis wirst du immer brauchen.

Politik als Schulfach führt auch zu anständigen Whalergebnissen. Es zerbricht mir förmlich das Herz, wie manche Schüler einfach nur aus Spaß die NPD oder die AfD wählen, weil es cool sein soll für Rassisten zu stimmen. Bei den echten Wahlen ist es eben kein Spaß mehr.

Auch fände ich es peinlich, wenn eine politische Diskussion im Freundeskreis geführt würde und man kein Wort versteht. Es gehört zur Allgemeinbildung.

Nicht zuletzt auch die Lehren von Hitlers Reich eine Mahnung sein sollten.

Stattdessen könnte man Kunst und Sport aus dem Stundenplan streichen. Sport treiben und malen kann man auch in der Freizeit machen.

Politik als Schulfach führt auch zu anständigen Whalergebnissen. Es zerbricht mir förmlich das Herz, wie manche Schüler einfach nur aus Spaß die NPD oder die AfD wählen, weil es cool sein soll für Rassisten zu stimmen

Politik soll auch dazu führen, dass man auch seine eigene Regierung kritisch sieht, vor allem in Außenpolitischen Bereichen.

Außerdem kann Politik im Schulfach stark dazuführen, dass die Jugend zu sehr Pro-Regierung beeinflusst wird. Das wollen wir doch alle nicht oder? Die Jugend muss selbst den Spaß daran erkennen, wie wichtig Politik ist und wie man sich selbst da bildet, ohne stark vom Staat beeinflusst zu werden.

und nur wer politisch gebildet ist, kann auch ein Demokrat sein und eine Resistenz gegen Autokraten entwickeln

Das gilt vielleicht für Deutschland, aber nicht für viele andere Länder. Da gelten andere Voraussetzungen und ein anderer Geschichtshintergrund. Dies führt oft zu politischen Diskussionen, wo beispielsweise die westlichen Länder andere Länder kritisieren und oft auch "Demokratie" reingebombt wird.

0

Was möchtest Du wissen?