Sollte das Brexit-Referendum als nichtig erklärt werde?

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Das Ergebnis besteht aus 12 Abstimmungen

So funktioniert Demokratie. Das Volk hat für den Ausstieg gewählt und dabei bleibt es. 83%
Vollkommen berechtigt. Es muss ein weiteres Referendum durchgeführt werden! 16%

16 Antworten

So funktioniert Demokratie. Das Volk hat für den Ausstieg gewählt und dabei bleibt es.

"Unsere" Medien berichten sehr einseitig. Sie stellen die Menschen, die für den Brexit gestimmt haben als alt, konservativ, dumm und lustigerweise auch als Minderheit dar.

Nun, folgende Fakten sind Tatsache:

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  • Gesamt: 72% Wahlbeteiligung
  • U25: 36% Wahlbeteiligung
  • Ü65: 83% Wahlbeteiligung

=> Je älter, desto aktiver bei der Wahl.

http://www.welt.de/politik/ausland/article156576085/Unfassbar-niedrige-Wahlbeteiligung-junger-Briten.html

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  • Je jünger, desto "Bremain"
  • Je älter, desto "Brexit"
  • Je höher Bildungsgrad & Einkommen, desto "Bremain"
  • Je niedriger Bildungsgrad & Einkommen, desto "Brexit"

=> Je ungebildeter der Wähler, desto eher votierte er für den "Brexit".

http://www.theguardian.com/politics/ng-interactive/2016/jun/23/eu-referendum-live-results-and-analysis

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Daraus lassen sich eine Reihe an Schlussfolgerungen ziehen:

  • Die Jugend möchte gern in der EU bleiben. 
  • Da ihre Wahlbeteiligung bei gerade einmal 36% (U25) bzw. 58% (U35) lag, ist hier die größte aktivierbare Gruppe.

=> Bei einer höheren Wahlbeteiligung würde das Votum deutlich zugunsten des "Bremain" umkippen.

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All das haben sich die Medien nicht ausgedacht. Das sind Wahlbeobachtungsergebnisse. 

Es wird behauptet, dass die Menschen, die sich für den Brexit entschieden haben, dies aus Protest getan haben, aber eigentlich gar nicht in der Lagen wären ( sie sind ja dumm) die Auswirkungen abschätzen können.

Das dürfte ins Schwarze treffen. Tatsächlich kann heute NIEMAND die exakten Folgen abschätzen. 

  • Allerdings scheinen die Ankündigungen diverser Konzerne, dass sie zukünftig Arbeitsplätze abbauen und in die EU transferieren werden, viele Leute, die für "Brexit" gestimmt haben, zu überraschen.
  • Auch die Tatsache, dass das "350-Mio-Pfund-Versprechen" von Farage und Johnson, sich als Lüge entpuppte, scheint so manchen "Brexiter" überrascht zu haben. (Und hier war es schon lange vor dem Referendum offensichtlich und nachprüfbar, dass es sich um eine Wahlkampf-Lüge handelte.)
  • Und auch die Ankündigung des Finanzministers, dass man demnächst die Steuern in Großbritannien erhöhen müsse, dürfte ebenfalls viele Brexiter aufgeschreckt haben; obwohl ein derartiger Schritt zwingende Notwendigkeit nach einem Austritt, also vorhersehbar war und ist.
  • Und dass ausgerechnet die größten Streiter für den Brexit - namentlich Farage und Johnson - nun die Flinte ins Korn werfen und sich zurückziehen, dürfte den Brexitern das Verständnis ebenfalls nicht leichter machen. Immerhin ist ihre Bewegung gerade "kopflos" geworden.

Sicher ist nur eines: Großbritannien - und vor allem das "einfache" Volk - wird durch diesen Schritt GEWALTIGE VERLUSTE hinnehmen müssen. Die OECD kalkuliert den Schaden auf 2.200 Pfund pro Haushalt und Jahr und nennt es deshalb "Brexit-Steuer". 

Ich persönlich bin erstaunt, dass das Ergebnis der Abstimmung überhaupt erlaubt wurde...da hatte wohl niemand mit gerechnet...



Nein, damit hatte niemand ernsthaft gerechnet. Die Buchmacher behaupteten, es würde zu 85% auf ein "Bremain" hinauslaufen. Spekulanten orientierten sich auf den Bremain und verloren in der Wahlnacht unzählige Milliarden. Insgesamt vernichtete der Brexit allein an den Börsen 5 Billionen Dollar.

... aber was meinst du mit "erlaubt"? Das Referendum wurde von Cameron (Bremain-Lager) angestoßen. 

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Wem würde das nützen ...?

In einem Satz: Ein "Bremain" würde dem britischen Volk insgesamt - also den armen UND reichen Schichten - nutzen; aber der weiteren Entwicklung, vor allem aber der Stabilisierung der EU schaden.

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... und wie würdet Ihr dazu stehen?

Ich bin ausgesprochener Demokratie-Freund. Und insofern muss ich längst mit völlig idiotischen Abstimmungsergebnissen (lies: Wahlen) halber Völker leben. Warum soll ich nicht mit einer weiteren Idiotie eines halben Volkes leben können?

Das britische Volk hat sich - die jüngeren durch Enthaltung; die älteren durch Wahl - dazu entschieden, die Sicherheit der EU zu verlassen und sich "allein" auf das große Meer der Globalisierung zu wagen. 

Ich respektiere diese Entscheidung. 

Trotzdem halte ich diese Entscheidung für eine der größten Dummheiten, die ein europäisches Volk begehen kann. 

Da die Briten auf diesem Weg aber die weitere Stabilisierung und Entwicklung der EU erleichtern, hält sich mein Bedauern über den kommenden Abstieg der unteren und mittleren Schichten (und der ist so sicher, wie das "Amen!" in der Kirche) in sehr überschaubaren Grenzen. 

Insofern hoffe ich, dass die "Rest-EU" dieses Votum zum Anlass nimmt, noch einmal in sich zu gehen und zukünftig mehr den Verstand als das Rückenmark zu nutzen.

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Kommentar von Agentpony
06.07.2016, 11:31

Erfrischend, mal einen ordentlich strukturierten Beitrag zu lesen.

Das britische Volk hat sich - die jüngeren durch Enthaltung; die älteren durch Wahl - dazu entschieden, die Sicherheit der EU zu verlassen [...]. 

Ich glaube, das kann man nicht genug betonen.

Das Geschrei der Jungen, die Alten hätten ihnen die Zukunft verbaut, ist ziemlich scheinheilig.

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Kommentar von Guapotito
07.07.2016, 20:21

Nun, aber wenn die Jugend und die Brexit - Gegner, doch so klug sind, warum haben sie dann nicht gewählt. Das "beißt" sich doch irgendwie...

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Vollkommen berechtigt. Es muss ein weiteres Referendum durchgeführt werden!



"Unsere" Medien berichten sehr einseitig.

           

Ich weiß nicht, welche Medien "eure" sind und wie sie berichten. Die Medien, die ich heranziehe, berichten durchaus vielseitig und differenziert.

            

Sie stellen die Menschen, die für den Brexit gestimmt haben als alt, konservativ, dumm und lustigerweise auch als Minderheit dar.



Wie ich schon schrieb, berichten die Medien, die ich heranziehe, differenziert. Es haben alte und junge, konservative, liberale, sozialistische ... Menschen, Ungebildete und Gebildete für den Brexit gestimmt. Aber es ist auch wahr, dass gerade unter älteren sowie unter ungebildeten Menschen der Anteil der Brexitbefürworter überwiegt.

Apropos "lustigerweise": bei genauem Hinsehen haben knapp über 50% der Wahlteilnehmer für den Brexit gestimmt, das sind ca. 36% der Wahlberechtigten - eine deutliche Minderheit des wahlberechtigten Volkes!!! Und ganz offensichtlich finden große Teile des Volkes es überhaupt nicht "lustig", sich von dieser Minderheit den Brexit aufzwingen zu lassen - mit Recht!

                

Es wird behauptet, dass die Menschen, die sich für den Brexit entschieden haben, dies aus Protest getan haben, aber eigentlich gar nicht in der Lagen wären ( sie sind ja dumm) die Auswirkungen abschätzen können.



Dass die Brexitbefürworter eine wahrlich sehr dumme Entscheidung getroffen haben, belegt besonders eindrucksvoll der feige Rückzug der Brexithauptagitatoren, die, nachdem sie begriffen haben, was sie angerichtet haben, nicht daran denken, die Suppe als politisch Verantwortliche auszulöffeln, die sie dem britischen Volk, das auf ihre simple und europafeindliche Propaganda hereingefallen ist, eingebrockt haben!

                   


Ich persönlich bin erstaunt, dass das Ergebnis der Abstimmung überhaupt erlaubt wurde...da hatte wohl niemand mit gerechnet...


"... dass das Ergebnis der Abstimmung überhaupt erlaubt wurde ..."? Das ist billige Propaganda! Da sieht der Fragesteller mal deutlich, wie leicht manche Menschen dümmlicher Propaganda erliegen können, wenn sie nicht in der Lage sind, sich politisch ein Urteil zu bilden und die Folgen ihrer politischen Entscheidungen abzuwägen.

                   

Nun werden Stimmen laut, die den Wahlvorgang anzweifeln und ich gehe davon aus, dass diese Bürgerbefragung für "nicht relevant" erklärt wird.



Bei den Briten, auch bei Brexitbefürwortern, setzt sich die Erkenntnis durch, dass ein auf europafeindlicher, unbelegter Propaganda getroffener Volksentscheid eine Torheit war, die das Volk selbst revidieren müsste. Daher gibt es eine große Volksinitiative mit dem Ziel, den Volksentscheid zu wiederholen und auch Regeln einzuführen, wann ein Volksentscheid überhaupt gültig sein sollte. Das wäre vernünftig.


Wem würde das nützen ...?



Das ist doch klar: besonders dem britischen Volk, das seine Fehlentscheidung korrigieren, seinen Wohlstand erhalten und den Zusammenbruch ihres Staates verhindern kann, und auch den anderen europäischen Völkern, die Großbritannien als engen und wichtigen Partner in der EU nicht verlieren.

MfG       

Arnold          





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Kommentar von Unsinkable2
06.07.2016, 12:07

"... dass das Ergebnis der Abstimmung überhaupt erlaubt wurde ..."? Das ist billige Propaganda! 



Nein, das ist keine "billige Propaganda", sondern ein Bezug auf das griechische Referendum. ;) Oder etwa - zumindest aus der westlichen Sicht - ein Bezug auf das Krim-Referendum.

Ganz offensichtlich gibt es also "erlaubte & nicht erlaubte Referendums-Ergebnisse" bzw. sogar "erlaubte & nicht erlaubte Referenden".

Da sieht der Fragesteller mal deutlich, wie leicht manche Menschen dümmlicher Propaganda erliegen können, wenn sie nicht in der Lage sind, sich politisch ein Urteil zu bilden und die Folgen ihrer politischen Entscheidungen abzuwägen.

Wirklich? Die Einwohner der Krim haben das bewusst getan. Die Griechen haben bewusst abgestimmt. Sie alle haben ihre politische Entscheidung sehr gründlich abgewogen. 

Zumindest gab es nach den Referenden keine derartigen Proteste, wie es sie jetzt in Großbritannien gibt. Offensichtlich war man also mit dem Ausgang der jeweiligen Referenden in der Bevölkerung weitgehend zufrieden.

Dennoch unterscheiden "unsere Medien" offen und ungeniert nach "richtigen & falschen, guten & schlechten Referenden". ... Wer unterliegt also "dümmlicher Propaganda"? ;)

Apropos "lustigerweise": bei genauem Hinsehen haben knapp über 50% der Wahlteilnehmer für den Brexit gestimmt, das sind ca. 36% der Wahlberechtigten - eine deutliche Minderheit des wahlberechtigten Volkes!!!



In diesem Sinne wäre KEINE EINZIGE EUROPÄISCHE REGIERUNG "vom Volk legitimiert". Sie alle retten ihre "Wahlergebnisse" über die schweigende und gezwungenermaßen duldende Masse der Nicht-Wähler.

Warum - und mit welchem Recht - sollte das hier anders sein, nur weil dir das Ergebnis nicht gefällt?

Darüber hinaus war das britische Referendum eine extrem simplifizierte Wahl-Entscheidung. Es ging, anders als bei "normalen" Wahlen, bei denen letztlich Koalitionen jedes Wahlversprechen ad absurdum führen können, nur um ein klares "Ja oder Nein? - Drinnen oder Draußen?"

Es gab KEINERLEI komplexe Entscheidungen, Fragen oder Hintergründe. Es gab KEINERLEI Irritationen hinsichtlich möglicher Konstellationen nach der Wahl.

Wer sich hier enthielt, sagte also klar und bewusst: "Das Ergebnis ist mir egal. Ich kann mit beidem leben."

Eine Wiederholung oder das Ignorieren des Referendums ist also ausschließlich der Willkür jener Leute zuzuordnen, die glauben, dass man so lange abstimmen müsste, bis das Ergebnis gefällig genug ist...

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Das Ergebnis muss nicht "für nichtig erklärt" werden, denn es ist schon so nicht bindend. Im UK ist das Parlament der Souverän, und wenn das Parlament nicht für den Brexit stimmt, wird der Antrag nicht gestellt.

Die Frage ist, ob es so klug wäre, ein derart aufwändig vorbereitetes Referendum zu ignorieren...

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Tja, dumm gelaufen.

Unabhängig vom Ausgang des Referendums gibt es da aber ganz andere Probleme. Zunächst mal hat dieses Referendum lediglich beratende Funktion. Ein Zwang, jetzt tatsächlich aus der EU auszutreten besteht nicht.

Darüber hinaus ist verfassungsrechtlich höchst unklar, wer die Schritte zum Austritt überhaupt einleiten DARF. Der Premierminister wohl eher nicht. Wahrscheinlich eher das Parlament.

Und da kommt der Knackpunkt. Abgeordnete sind ihrem Gewissen verpflichtet und nicht der Empfehlung durch ein Referendum ohne verfassungsrechtliche Grundlage. Und die Mehrheit im Parlament ist nunmal gegen den Brexit.

Auch das ist Demokratie. 

Klar ist, dass es in GB wohl für lange Zeit sehr spannend bleiben wird.

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So funktioniert Demokratie. Das Volk hat für den Ausstieg gewählt und dabei bleibt es.

Das Ergebnis muss zur Kenntnis genommen werden. So lange abstimmen zu lassen, bis das gewünschte Resultat erzielt ist, halte ich jedenfalls nicht für sinnvoll. 

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So funktioniert Demokratie. Das Volk hat für den Ausstieg gewählt und dabei bleibt es.

Nein, denn dann würde das Volk zu bloßen Statisten der Hrrschenden umfunktioniert werden, die ja nach Belieben das Volk antanzen lassen und wenn`s nicht passt, dessen Entscheidung einfach abblasen. So was hat dann rein garnichts mehr mit Demokratie zu tun. Entschieden ist also entschieden und nix anderes. Das für Manche Unbequeme ist in Kauf zu nehmen.

Was meinst du wohl wie oft die Regierenden der Schweiz mit den Volksentscheiden unzufriden warn, diese aber stets akzeptierten, einfach weil dort Demokratie noch wás zählt.

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Kommentar von oelbart
06.07.2016, 11:14

In der Schweiz sind Referenden allerdings auch bindend, oder?

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Ist mir ehrlich gesagt gleich. Wenns dabei bleibt ist es zumindest ein Exempel dafür was passiert wenn man Populisten hinterherläuft. Polen hat wohlm nicht gereicht.

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Also erstmal haben nur grob 70% der Wahlberechtigten gewählt, der Ausgang war ähnlich viel wie 52% zu 48% für raus aus der Eu. Rund die Hälfte der Wähler hat also für leave gestimmt. In dieser Hälfte für den Brexit ist der Altersdurchschnitt höher, als in der Gruppe die für den verbleib in der Eu gestimmt haben. Die älteren Menschen in Großbritannien haben also gewählt, was die jüngere Generation nicht haben will.

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So funktioniert Demokratie. Das Volk hat für den Ausstieg gewählt und dabei bleibt es.

Wozu macht man Volksabstimmungen?

Um den Willen des Volkes zu ermitteln.

Wenn man den hat, dann muss man ihn auch achten.

Wenn es heißt, die jungen haben für den verbleibt gestimmt, so ist das nur zum Teil richtig. Unter den Jungen war der Anteil der Brexitgegner viel größer, aber die jungen Wähler hatten einen großen Anteil "Stimmenthaltungen" weil viele nicht zur Wahl gegangen sind.

Ich kann nicht erst mein Desinteresse bekunden und mich dann beschweren, dass meine Ansicht nicht zählt.

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Vollkommen berechtigt. Es muss ein weiteres Referendum durchgeführt werden!

Nach der Abstimmung haben viele bedauern für ihre Entscheidung bekundet und man hat über verschiedenste Wege erfahren, dass sich viele kaum oder gar nicht mit den Folgen der beiden Entscheidungen auseinandergesetzt haben. Für mich ist das ein Armutszeugnis des britischen Volkes. Dummheit und Desinteresse müssen bestraft werden aber nicht so und nicht auf kosten derer die ihre Zeit und Mühe investiert haben. Jetzt sollte Menschlichkeit vor Paragrafenreiterei gelten. Wenn das Referendum zu Gunsten der EU ausfällt kommen diejenigen die es fast verbockt haben mit dem schrecken davon und wenn der austritt nochmal bestätigt wird haben diejenigen die sich jetzt betrogen fühlen immerhin Gewissheit das es tatsächlich der Wille des Volkes war.

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So funktioniert Demokratie. Das Volk hat für den Ausstieg gewählt und dabei bleibt es.

Klar, nun paßt es einigen nicht. die Ratten (Initiatoren des "Brexit") verlassen das sinkende Schiff.

Nun stimmen wir so lange ab bis das Ergebnis paßt.

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Ich persönlich bin erstaunt, dass das Ergebnis der Abstimmung überhaupt erlaubt wurde...

--- Häh? Wieso muss man denn ein Abstimmungsergebnis erlauben?

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Kommentar von Herb3472
06.07.2016, 00:58

Hab ich mich auch gefragt, als ich das gelesen hab.

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Kommentar von Askomat
06.07.2016, 01:20

Hab's nachgeschaut: in Großbritannien muss einem Referendum durch das Parlament zugestimmt werden.

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So funktioniert Demokratie. Das Volk hat für den Ausstieg gewählt und dabei bleibt es.

Na ja, was sollen die Medien denn anderes als die nüchternen Fakten darstellen? Die brexit-Befürworter sind nunmal im Wesentlichen alt,  konservativ, dumm und wären mittlerweile wohl wirklich in der Minderheit.

Dennoch sollte das Ergebnis aus EU-Staatsräson heraus akzeptiert werden, alleine schon, um de Briten, der EU und dem Rest der Welt vorzuführen, dass man mit einem Ausscheiden aus der EU nichts gewinnt, sondern nur verliert.

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So funktioniert Demokratie. Das Volk hat für den Ausstieg gewählt und dabei bleibt es.

Die Engländer haben sich entschieden und jetzt müssen sie mit den Folgen ihrer Entscheidung leben. 

Dass die Entscheidung als Ergebnis eines Appells an die niedrigsten menschlichen Instinkte zustande gekommen ist, spielt meines Erachtens keine Rolle mehr.

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So funktioniert Demokratie. Das Volk hat für den Ausstieg gewählt und dabei bleibt es.

ich vermute auch, dass da einige fuer Brexis gestimmt haben, nur um Bruessel einen denkzettel zu verpassen.

wie planlos und perspektivlos die EU gegener sind und waren, merkt man jetzt wo keiner verantwortung uebernehmen will..

es sit traurig, dass viele juengeren nicht abgestimmt haben und besonders unter diesem beschluss leiden muessen

trauirg finde ich auch, dass zu wenig auf poitives der Eu hingewiesen wurde.

langfritig wird es der englischen bevoelkrung sehr schaden und auch der europaeischen idee -die sowies schon wenig anhanger hatte.

ich finde s nur traurig. klar gibt es sehr viele dinge die zu kritisieren sind , aber das sollte man durch sachlicheund intensive kritk innerhalb der gemeinschaft vorran bringen!

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Die Formulierung deiner Frage ist sehr einseitig.

Deine Schlussfolgerungen sind - Stand jetzt - reines Wunschdenken.

Was wirklich Sache ist: Das Referendum wäre für eine künftige Regierung nicht rechtlich bindend. Ein weiteres Referendum wäre nicht erforderlich.

Deine Umfrage ist in dieser Form irrelevant. Wir könnten auch über das Wetter abstimmen.

Gruß, earnest


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