Sollte das absolute Maximalgehalt bei ca. 10 000 Euro pro Monat liegen?

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12 Antworten

Ich persönlich bin nicht für eine "politische Bestimmung" von Maximalgehältern. Lieber wäre mir, man würde wieder zu einer echten Demokratie mit funktionierendem Wettbewerb in der Wirtschaft zurückkehren. Es ist doch interessant, wo es die Maximalgehälter gibt. Bei Großkonzernen mit risikobefreiten Managern und guten Beziehungen zur Politik. Noch schlimmer bei Banken, die mit Steuergeldern gerettet werden und deren Manager (meist mit Parteibuch) dennoch Maximalgehälter bekommen, obwohl sie die Institute in den Ruin geführt haben. Der kleine Steuerhinterzieher wird verfolgt (zumindest in Deutschland) und der milliardenverschwendende Politiker bekommt noch eine Millionenabfindung. Das größte Problem der kommunistischen Partei in China ist die Korruption unter den führenden Genossen. Nein, mein Vertrauen in politisch gesteuerte Entscheidungen ist mehr als erschüttert. Soetwas ist naiv. Ganz Europa ist eine Seilschaft zur Verteilung von Mitteln der Kleinen und Mittleren an die ganz Großen und ihre Helfershelfer. Auch wenn sich diese Helfershelfer das Etikett "sozialistisch" an die Stirn heften: Glaubt ihnen nicht. Die stehen längst auf den Gehaltslisten, die letztlich von den kleinen, ahnungslosen Idealisten bezahlt werden. Manche merken es nicht, weil einige Superreiche schon heute Geld anlegen, das in Forderungen auf die Zukunft der dummen Idealisten hinterlegt ist. Schulden heißt, dass da einige heute mit Geld arbeiten, das andere morgen begleichen müssen. Das Erwachen kommt - mit Sicherheit.

DBKai 31.07.2016, 11:26

Demokratie finde ich auch gut... Ich würde es toll finden, wenn die Politik eine extra Webseite mit Abstimmungen zu diversen Themen hätte... Das Volk wird darüber informiert und dann finden monatlich oder auch wöchentlich größere und kleinere Abstimmungen zu diversen Themen ab... Dazu gibt es auch Information/Aufklärung, warum etwas global gut wäre...

Dann könnten die Menschen mitbestimmen was gefördert werden soll...Win-Win-Projekte z. B.

Wenn es um Wirtschaft geht, bin ich für den Umstieg zur Gemeinwohl-Ökonomie... Global gute Ziele setzen und verfolgen...

Der kleine Steuerhinterzieher wird verfolgt (zumindest in Deutschland) und der milliardenverschwendende Politiker bekommt noch eine Millionenabfindung.

Das wird wohl das "nach oben schleimen und nach unten treten"-Prinzip sein... bei vielen Leuten, die oben sitzen traut sich keiner was sagen... aber bei kleinen Delikten kommt man dann am Ende jahrelang hinter Gitter... Kapitalismus... ? So gut wie jedes Unternehmen in diesem System handelt böse/kriminell... weil es eben nicht global gut ausgerichtet ist, sondern nur für die Bereicherung einer Minderheit auf Kosten von einer Mehrheit - auf unfaire Weise....Systemfehler.

Die Leute oben sind wohl auch etwas überfordert... durch Kommunikation die öfter stattfindet und wo über jedes Thema tabulos gesprochen werden kann, könnte sich aber vieles verändern... Die Leute könnte Zusammenhänge verstehen und das Ziel von global guten Lösungen könnte gesteckt werden... Gegen "global gut" fällt mir nämlich echt kein Gegenargument ein - davon haben alle Menschen etwas...

Die kleinen ahnungslosen Idealisten können sich ev. auch nicht besonders gut wehren? Und was ist an Idealisten denn bitte dumm? Ich kann daran nichts Schlechtes sehen, solange man anderen durch den eigenen Idealismus nicht schadet...

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stern311 26.03.2017, 17:31

Hallo berkersheim,

Nein, mein Vertrauen in politisch gesteuerte Entscheidungen ist mehr als erschüttert.

Zu Recht.

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Wieso sollte ein Maximalgehalt eingeführt werden?

Niemand muss auf gute Gehälter neidisch sein. Jeder verhandelt sein Gehalt selbst und seine Qualifikation, die er sich selbst ausgesucht hat, entscheidet darüber ob er sich im Niedriglohnsektor bewegt oder für top bezahlte Jobs in Frage kommt.

Man muss auch gönnen können, wenn man selbst sein eigenes Leben verbockt hat. Man hatte ja die Chance und hat sich entschieden diese nicht zu nutzen.

DBKai 31.07.2016, 11:37

Wieso sollte ein Maximalgehalt eingeführt werden?

Weil es mit Fairness zu tun hat... Man müsste mal überall reinschnuppern, was diverse Leute für ihr sehr hohes Gehalt monatlich auch leisten und ob das gerechtfertigt ist....

Der eine hat in einem Monat mehr als andere in einem oder auch mehreren Jahren zusammen kriegen...

Niemand muss auf gute Gehälter neidisch sein. Jeder verhandelt sein Gehalt selbst und seine Qualifikation, die er sich selbst ausgesucht hat, entscheidet darüber ob er sich im Niedriglohnsektor bewegt oder für top bezahlte Jobs in Frage kommt.

Es wäre schön, wenn all das wirklich immer zum Großteil in der eigenen Hand liegen würde - so sollte es sein... tut es aber noch nicht wirklich - wie mir vorkommt... Sowohl im Beruf als auch in der Schule geht es noch nicht immer fair zu... Nicht jeder hat die Möglichkeit überall hinzukommen, wo er auch hin will - egal wie sehr er auch bereit ist an sich zu arbeiten... und nicht jeder, der viel "verdient", verdient es auch wirklich - wenn man sich ansieht, was die Person wirklich weiß und kann... Die einen sind unterbezahlt und die anderen überbezahlt... Es sollte und könnte mehr Ordnung in dieses Chaos gebracht werden....Global gesehen gibt es noch viele Ungerechtigkeiten, die entwirrt werden könnten.... nach und nach... durch verbesserte Kommunikation.... und Aufklärungsarbeit z. B.

Man muss auch gönnen können, wenn man selbst sein eigenes Leben verbockt hat. Man hatte ja die Chance und hat sich entschieden diese nicht zu nutzen.

Ich gönne Menschen ihr Geld, wo ich sehen kann, dass diese auch etwas "drauf" haben/dafür tun/getan haben... einer J. K. Rowling oder einem Akira Toriyama gönne ich deren Geld eher als einer Tabakindustrie. Die einen bewirken und fördern eher Gutes - die anderen wohl eher nicht?

Es kommt darauf an, ob man es wirklich SELBER verbockt hat, oder ob es fremdverschuldet war... Das kann man analysieren und feststellen... Nicht jeder hat heutzutage Chance/Möglichkeit... nicht überall geht es fair zu... Ich finde deine Aussage daher nicht richtig... Du scheinst Vorteile durch dieses System zu haben und es daher zu verteidigen... Aber könntest du in einem FAIREN Wettstreit gegen andere bestehen? Würdest du dich darauf einlassen? Wenn du jetzt z. B. 7000 Euro im Monat bekommst und jemand anderes all das, was du monatlich tust, auch locker hinkriegt - diese Person aber bisher nur 1700 Euro im Monat hatte - dann wäre das doch interessant... Im Grunde bräuchte man nur die Information was jemand jeden Monat für sein Geld genau zu tun hat... Was ist seine Aufgabe... Dann beobachtet man das 1 - 3 Monate lang und dann kann die andere Person das ev. auch schon machen... womöglich sogar noch besser als ihr Vorgänger...

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Nein, selbstverständlich nicht. Denn wenn man in einem Land ein solches Gesetz einführen würde, dann würden diejenigen, die mehr verdienen (also Unternehmer und Prominente) in ein anderes Land abwandern.

Das Land mit dem kommunistischen 10.000-Euro-Gesetz würde verarmen!

DBKai 27.07.2016, 10:57

Bin nicht für Kommunismus - sondern für Gemeinwohl...

Gewinne der Unternehmen können dann für Gemeinwohl-Projekte verwendet werden. Dafür können im Internet Abstimmungen stattfinden... Wo soll etwas erneuert und renoviert werden? Was fehlt den Menschen? Bildung? Verhütungsmittel? Möglichkeiten? Das kann dann von dem Geld gefördert werden -und das sorgt dann für eine qualitativ hochwertigere Bevölkerung.

Damit würde das Land nicht verarmen - das Geld wäre nur fairer verteilt...  und das Land könnte schöner werden.

Die Unternehmer und die Prominenten "verdienen" das Geld ja nicht wirklich... Das was die in einem Monat leisten, leisten andere auch und bekommen viel weniger... Ein derart hohes Einkommen sollte schon erklärt werden können... verständlich sein... und mehr als 10 000 Euro kann ein Mensch pro Monat ohnehin niemals "erarbeiten" - sondern nur erbeuten... Das finde ich maßlos unfair und böse.

Sollen die doch in ein anderes Land auswandern - vermissen tut die wohl eh keiner - denn können tun die eh oft nicht viel... nur abkassieren... Und wohin würden sie wandern? Wo ist es so viel besser? Überall besteht doch das Problem, dass ein paar Wenige auf im Regelfall unfaire Weise an viel Geld kommen konnten, dass ihnen nicht zusteht... und andere haben gar nicht die Chance/Möglichkeit aufzusteigen... sich weiterzubilden... weder im Beruf noch in der Schule wird man nachweisbar fair behandelt... das Leben vieler Menschen ist mehr fremd - als selbstbestimmt... 

Das ist ein großes gesellschaftliches Problem... und da sollte sich etwas verändern... 

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Die Entlöhnug folgt den Gesetzen von Angebot und Nachfrage, das erklärt die Differenzen. Es ist gut, exorbitante Gehälter kritisch zu hinterfragen, und Anstrengungen zu unterstützen, welche mehr Gleichheit und Gerechtigkeit diesbezüglich erreichen wollen. 

Andererseits muss man sich bewusst sein, Theorien wie die von Marx und Engels werden nie funktionieren, weil eben nicht alle gleich sind. Guck nur mal in die Natur, die Gesetze die dort gelten gelten zum grossen Teil auch für uns Menschen. 

DBKai 31.07.2016, 11:46

Ich kenne die Theorien von Marx und Engels noch nicht... :/

Ich bin auch nicht dafür, dass jeder gleich viel bekommt... Es soll schon unterschiede geben... Jemand der viel kann und viel weiß und konsequent brav an sich arbeitet, sollte auf jeden Fall mehr bekommen als jemand der nicht/wenig an sich arbeitet...

Gutes soll sich ja lohnen...

Was die Natur betrifft ist es auch möglich, dass Hund und Katze Feinde sind aber ebenso wurde es schon oft fotografiert, dass diese friedlich zusammen auf einem Sofa kuscheln... Bestimmte Dinge kann man schon auch zum Guten beeinflussen....

Eine Katze kann ganz offen und fröhlich mauzend auf einen zukommen oder sie kann sofort weglaufen, fauchen und sich verkriechen... Je nachdem welche Erfahrungen sie bisher im Leben gemacht hat...

Und so kann man es auch im Arbeitsleben bei Menschen halten... Menschen, die die Erfahrung machen, dass über alles offen gesprochen werden kann und dann nach fairen Lösungen gesucht wird, werden sich wohl wohler fühlen als Menschen, die die Erfahrung machen, dass man schnell verurteilt und fertig gemacht wird, sobald man etwas nicht kann/weiß oder fragt... sobald man nicht funktioniert...

Konstruktiver oder destruktiver Umgang... soziale vs asoziale Umgebung... mteinander vs gegeneinander... Verständnis/Vertrauen vs blinder Gehorsam/Macht

Es ist nicht alles fair - aber durch Gespräche, die immer mal wieder stattfinden, könnte vieles nach und nach fairer gemacht werden....



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Nube4618 31.07.2016, 20:09
@DBKai

Da hast du absolut Recht, ohne Achtsamkeit und Respekt füreinander kann nie etwas wirklich gut funktionieren. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. 

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Das wäre dann angemessen, wenn der Arbeitgeber durch die Arbeit dieses Menschen entsprechend viel Geld verdient. Das ist ja auch der Grund, warum Spitzensportler oder Schauspieler so hohe Gagen bekommen. Wenn ich als Arbeitgeber durch die Arbeit einer Person 100.000€ pro Monat verdiene, dann wäre es sogar ungerecht, sein Gehalt auf 10.000€ zu deckeln.

DBKai 27.07.2016, 11:25

Finde ich nicht... die Gewinne können für Gemeinwohl-Projekte verwendet werden und dadurch können sich viele schlechte Zustände global schnell verändern/verbessern...

Mehr als 10 000 Euro im Monat braucht auch wirklich kein Mensch... das ist völlig übertrieben für eine Person!

Auch der Arbeitgeber sollte nicht mehr als 10 000 Euro bekommen... Eben Maximal... der Rest für global gute Projekte... 

Das wäre wohl auch fair... denn diese Leute können all das eh nur machen, weil sie das Glück hatten in einem Land der 1. Welt geboren worden zu sein... wären sie einem Slum geboren worden, wären sie womöglich von Anfang an chancenlos gewesen...

Selten ist das Gehalt wirklich gerechtfertigt... denn diese Leute leisten im Monat oft auch nicht wirklich mehr als Leute, die 1500 Euro im Monat haben... Das müsste man sich mal genauer ansehen, was die täglich für ihr übertriebenes Gehalt leisten... 

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Jeder hat die Chance "mehr" zu verdienen...

Wichtiger sollte aber sein ob er einen glücklichen Job hat.

Die richtige Mischung aus Gehalt und Glück im Job ist doch eine tolle Balance oder?

DBKai 31.07.2016, 11:51

Global gesehen hat ganz sicher nicht jeder die Chance mehr zu verdienen... und auch hier bei uns finde ich nicht, dass es überall fair zugeht und man daher von einer WIRKLICHEN Chance sprechen kann.

Ja - das Wichtigste ist es, dass man auch einen Job hat, den man einigermaßen gerne hat... einen Job, wo man Gutes bewirkt z. B.... wo es einem so vorkommt, als würde die Arbeit auch Sinn machen...  "Heute habe ich die Welt durch meine Arbeit wieder etwas besser gemacht"... Leider ist das im Kapitalismus selten der Fall, weil die Mehrheit der Unternehmen durch das System eher kriminell/böse sind... Eine Minderheit profitiert auf Kosten von einer Mehrheit auf unfaire Weise... Besser wäre daher der Umstieg auf eine Gemeinwohl-Ökonomie, wo man sich dann global gute Ziele setzt und diese verfolgt... wo immer mal wieder tabulos auf Augenhöhe offen kommuniziert wird...

Die richtige Mischung aus Gehalt und Glück im Job ist doch eine tolle Balance oder?

Das wäre wundervoll. Doch das hat noch nicht jeder und nicht jeder hat die Möglichkeit dort hin zu kommen... In Beruf und Schule liegt nicht immer alles wirklich auch in der eigenen Hand... vieles ist mehr fremd- als selbstbestimmt und damit unfair. Faire Bedingungen können aber nach und nach geschaffen werden - Gespräche und Analyse auf Augenhöhe sollte nur eben möglich sein... sonst geht wohl gar nichts?

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Das sollte die absolute Obergrenze sein. Alles was drüberheraus ist, sollte der breiten Massse zu Gute kommen, das genau wäre wirkliche Demokratie und nicht der hiesige Zierat, ohne wirkliche Substanz.

DBKai 31.07.2016, 11:39

Oh - Zierat - ein neues Wort... xD Noch nie gehört davon...

Sehe ich auch so wie du... dann könnte man ordentlich was in Bewegung setzen, wenn alles über 10 000 Euro für global gute Projekte verwendet wird... Qualität steigern... globale Probleme lösen.... könnte die Gesamtsituation für alle verbessern...

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Das Maximalgehalt kann von mir aus liegen, wo es will, so lange die Leute angemessen Steuern und Abgaben zahlen, ohne sich aus den sozialen Sicherungssystem abseilen zu können.

So wie jetzt.

DBKai 27.07.2016, 11:21

Von mir aus kann es nicht liegen wo es will... ich finde manche Gehälter komplett übertrieben... und nicht gut erklärbar... 

Und auf faire Weise erlangen tut es auch kaum jemand -... wenn überhaupt jemand... 

Im Kapitalismus ist ja nicht viel von Fairness erkennbar... weder in Beruf noch in der Schule.

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Skinman 27.07.2016, 11:46
@DBKai

Fairness ist auch nicht der Sinn des Kapitalismus.

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DBKai 31.07.2016, 11:51
@Skinman

Deshalb ist der Kapitalismus ja auch massivst böse und kriminell und gehört abgeschafft...

Denn Fairness wünscht sich wohl jeder - oder wirst du gerne unfair behandelt?????

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Skinman 31.07.2016, 14:30
@DBKai

Ich weiß nicht, worauf du raus willst, interessiert mich auch nicht, dein Diksussionsstil widert mich an, EOD.

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Ist doch gar nicht so hoch. Mein Stiefvater verdient monatlich mehr und ist "nur" Ingenieur mit Führungsverantwortung.


Wenn ein Berufseinsteiger schon zwischen 45-55k verdient, dann sollte man sich auch steigern können, wo liegt sonst der Anreiz? Nach 20 Jahren Berufserfahrung mehr als das Doppelte zu verdienen finde ich okay und auch nicht übertrieben.

DBKai 27.07.2016, 11:19

Es gibt Leute, die vielleicht nur um die 1000 Euro im Monat verdienen... da ist das schon sehr hoch im Vergleich...

Der eine muss 10 Monate lang arbeiten um das zu bekommen, was der andere in einem Monat zusammen hat...

Das Problem liegt darin, dass es nicht überall und immer in der eigenen Hand liegt wohin man im Leben kommt... Sowohl in Schulen als auch im Beruf geht es nicht immer nachweisbar fair zu... Somit ist das Leben öfter mal fremd- statt selbstbestimmt... Das ist negativ - für mich z. B.

Und 10 000 Euro sollten auch gut erklärt werden können... Warum bekommt er/sie sooooo viel? Was kann er alles - was weiß er alles??? Bildet er sich weiterhin weiter? Wie könnte ich auch an so viel kommen, wenn ich wollte????

Ich glaube nämlich, dass es selten der Fall ist, dass jemand so viel Geld wirklich fair erarbeitet/verdient hat... durch den Kapitalismus kommt so etwas meist nur durch Ausbeutung, Korruption und böse Machenschaften zu Stande...

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AuroraRich 27.07.2016, 16:06
@DBKai

Keine Ahnung, mein Stiefvater hat 5 Jahre studiert, das ist schon einmal fast doppelt so lang wie eine Ausbildung.

Während er Verantwortung für 50 Angestellte und die Abteilung hat, hat die Frisörin die nur Verantwortung für eine Frisur, die keinen gravierenden Schaden anrichtet wenn sie nicht gelungen ist, da so ziemlich alles rauswächst. Wenn mein Stiefvater einen Fehler macht, dann riskiert er unter Umständen ein Großprojekt und damit Schäden in Millionenhöhen. Also ja, ich finde man sollte besser bezahlt werden, wenn man mehr Verantwortung übernimmt. Und ja solche Stellen kann auch jemand mit Ausbildung erreichen.

Mein Stiefvater ist zB telefonisch auch rund um die Uhr erreichbar, weil Kunden auch im Ausland sitzen können und durch die Zeitverschiebung eben Telefonate zu untypischen Zeiten geführt werden müssen.

Mein Stiefvater muss zB im Gegensatz zu den "normalen" Angestellten auf seine Gleitzeit verzichten und hat Vertrauensarbeitszeit.  Da denkt man sich natürlich "ja wie schön, der kann kommen und gehen wann er will und keiner bekommt es mit". Ja aber faktisch macht er eher Überstunden, als Minusstunden.

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DBKai 31.07.2016, 12:04
@AuroraRich

Gut - meine Frage dazu:

1. Wie viel bekommt dein Stiefvater für diese Leistung?

Ich finde auch, dass jemand der mehr Verantwortung zu tragen hat... mehr wissen und können soll und jemand der konsequent ans ich arbeitet, mehr bekommen sollte... das sehe ich auch so.

Da es in Schule und Beruf meiner Ansicht nach noch nicht wirklich fair zugeht, sehe ich es nicht so, dass jeder die Chance hat zu studieren und überall hinzukommen, wo er auch hin will... Es liegt noch nicht immer in der eigenen Hand - vieles ist eher fremd- statt selbstbestimmt und damit unfair... etwas woran man arbeiten kann.... wo man offen für Gespräche sein sollte - meiner Meinung nach...

Was die Verantwortung von Chefs im Kapitalismus betrifft, zweifle ich auch öfters etwas daran, da ich finde, dass im Grunde jedes Unternehmen im Kapitalismus verantwortungslos ist... denn alle handeln ja nur so, dass sich eine Minderheit auf Kosten von einer Mehrheit auf unfaire Weise immer weiter bereichern kann... Das ist ja gerade schlecht/böse/kriminell.... Verantwortungsvoll wäre ein Unternehmen, dass für eine globale Verbesserung arbeitet... sich in diese Richtung Ziele setzt und da auch etwas bewirkt.... Es gibt schon erste Ansätze... aber richtig gut ist im Kapitalismus wohl kein Unternehmen.... das könnte man erst sagen, wenn der Umstieg auf Gemeinwohl geschafft ist... global gut soll es sein...

Frisörin - nun es kommt auf den Kunden an... Es gibt Kunden, die würden einen wohl- wenn sie einen nicht leiden können und einen miesen Tag haben - wegen allem möglichem anzuzeigen versuchen... damit kann es auch eine Frisörin öfter mal schwer haben... Außerdem ist sie in der Hierarchie unten... und in diesem System ist "nach oben schleimen und nach unten treten" noch öfters der Fall... Damit hat die Frisörin in ihrem Beruf auch gewisse Nachteile einzustecken, die ein Firmen-Chef, der in diesem System ja scheinbar oft Narrenfreiheit hat, nicht hat... Bei vielen hohen Tieren sieht keiner nach und sagt keiner was... und das finde ich auch schon wieder ordentlich unfair. Gerade die, sollten doch mal unter die Lupe genommen werden... Wie viel Geld bekommen die monatlich für welche Leistung???? Ist deren Unternehmen überhaupt eher GUT?

Rund um die Uhr erreichbar zu sein, wenn ich dafür bezahlt werde, könnte ich auch schnell anbieten... wenn ich allerdings im Minutentakt angerufen werden würde, müsste ich mir wohl eine Lösung dafür einfallen lassen... Wenn es nur hin und wieder mal ist, wäre das für mich auch kein Problem...

Mein Stiefvater muss zB im Gegensatz zu den "normalen" Angestellten auf seine Gleitzeit verzichten und hat Vertrauensarbeitszeit.  Da denkt man sich natürlich "ja wie schön, der kann kommen und gehen wann er will und keiner bekommt es mit". Ja aber faktisch macht er eher Überstunden, als Minusstunden.

Ja - das finde ich wirklich schön...  Er kann kommen und gehen wann er will und niemand sagt etwas bei dem, was er macht... Wer kontrolliert ihn? Wer schaut ob er seine Arbeit gut und richtig macht? Und Überstunden müssten ja nicht sein - das ist wohl auch eher freiwillig... eigentlich sollte man es so managen können, dass man ohne Überstunden auskommt...

Kurzum: Ich finde, dass viele Chefs Narrenfreiheit haben und man denen viel mehr auf die Finger schauen sollte... statt beim kleinen Bürger immer gleich Drama zu machen... Außerdem sollte ein Unternehmen in erster Linie mal global gut sein... sonst ist es böse/kriminell und verantwortungslos und sollte einen Schaden in Millionenhöhe zu bezahlen haben, wenn es nicht bereit ist bald mal etwas daran zu verändern... :P

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AuroraRich 01.08.2016, 06:18
@DBKai

Wer kontrolliert ihn? Wenn das Projekt in der vorgesehenen Zeit nicht fertig gestellt wird, wird einem unterstellt, dass man wohl nicht seine 40 Stunden gearbeitet hat. Man macht also IMMER Überstunden.

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Lauter sinn freie fragen von dir im Minuten Takt ... was soll das ?

DBKai 27.07.2016, 11:04

Für mich haben alle meine Fragen einen Sinn.

Der Sinn dieser Frage besteht z. B. darin, dass ich 1. unterhalten/beschäftigt bin... 2. die Leute über die großen Gehaltsunterschiede mal nachdenken und immer mehr daran interessiert sind, dass es fairer zugeht... 

Gehälter von > als 10 000 Euro pro Monat sind doch gar nicht zu rechtfertigen... Was kann ein Mensch pro Monat schon großartiges leisten um so ein Einkommen "erarbeitet/verdient" zu haben - auf ehrliche Weise? ~Impossibru~

Andere haben gar keine echte Chance jemals an so viel Geld zu kommen - ganz egal was sie tun... Sowohl im Beruf als auch in Schulen läuft es nicht immer nachweisbar fair ab... außerdem ist der Kapitalismus ein böses System, wo sich nun einmal eine Minderheit auf Kosten einer Mehrheit ständig auf unfaire Weise selbst bereichert... 

Der Umstieg auf Gemeinwohl wäre ein Hit... damit könnten auf einen Schlag viele Probleme der Vergangenheit angehören... dann könnte es zur Abwechslung mal fair und konstruktiv zugehen... und es könnte mehr auf Augenhöhe kommuniziert werden... miteinander statt gegeneinander...

Was soll deine Antwort? Was hat die für einen Sinn? Wenn du auf die Frage nicht antworten willst (sie dir nicht gefällt), dann wende dich doch lieber den ganzen anderen Fragen zu, die deiner Meinung nach, mehr Sinn haben... wäre vermutlich sinnvoller...

Profitierst du von den ungerechten Zuständen?

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Maximal nicht ;) Bill Gates aus Amerika verdient alle 5 Sekunden 1250 Dollar ;)

DBKai 27.07.2016, 11:04

UNFAIR - Einspruch euer Ehren! *mit Hammer auf Tisch hau*

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Silka02 27.07.2016, 19:12

Ja....schon irgendwie....

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Nein.

Wenn ich mein Geld in Immobilien investiert habe, eine verwaltende GmbH Gründe soll ich dann nur maximal 10.000 Euro im Monat verdienen und den Rest abgeben ? Oder mit meinem Riesen Unternehmern das sehr viel Gewinn macht ? Warum sollte ich ?

Außerdem :

Jeder hat es verdient so viel Geld zu verdienen. Alle Unternehmer. Alle Investoren. Sie haben neue Dinge erfunden. Sie haben eine Riesen Verantwortung und erfüllen Aufgaben, die keiner machen kann bzw. eigentlich macht.

Jeder Mensch entscheidet SELBST, was er werden will und wieviel er verdienen will.

DBKai 27.07.2016, 11:15

Warum solltest du? Weil es "gut/fair" wäre... weil dadurch eine schöne Zukunft für alle Menschen möglich werden könnte? Weil - wenn du es nicht tust, du eine negative Entwicklung förderst?

Es gibt viel Ungerechtigkeit durch den Kapitalismus - aber man könnte viel dagegen unternehmen... besonders Menschen wie du, die offenbar die nötigen Mittel dafür haben... Ich möchte gerne wissen wie dein Unternehmen heißt, denn wenn es ein schlechtes Unternehmen ist, dass noch nicht einmal eine gute Entwicklung zu fördern gewillt ist, will ich es auch nicht fördern und kann nur jedem von deiner GmbH abraten... Sie will sich nur selbst bereichern und das Wohl einer Gesellschaft und Fairness sind ihr/ihm egal... 

Wenn es jeder verdient hat so viel Geld zu verdienen, wie kann es dann sein, dass soooooooo viele Menschen tun können, was immer sie wollen und niemals auch nur ansatzweise an so viel Geld kommen können werden... einfach weil es beruflich und auch in den Schulen oft unfair zu geht...??? Da gibt es keine nachweisbar fairen Bedingungen!

Diese Unternehmer hatten bloß das Glück in einem Land der 1. Welt geboren worden zu sein und dadurch gewisse Möglichkeiten zu haben, die andere niemals hatten... wären die woanders geboren, hätten die diese Erfindung nicht machen können... da war auch viel Glück dabei.

Von Verantwortung kann gar nicht gesprochen werden, wenn deren Unternehmen noch nicht einmal "global gut" ist oder "global gut" werden will... Das ist ja gerade verantwortungslos.

Sie erfüllen Aufgaben, die bestimmt fast jeder erlernen kann... der eine schneller - der andere braucht etwas länger - aber lernen kann es sehr wahrscheinlich jeder... sind ja alles nur Menschen... 

Ich würde es auch gerne selbst entscheiden, was ich werden will und wie viel ich verdienen will. Nun sag mir bitte - wie ich das tun kann? Denn mein Leben ist derzeit sehr häufig fremd-  und nicht selbstbestimmt... heißt - ich kann tun was immer ich will - ich stecke fest... Mit vielen meiner Mitmenschen sind Gespräche auf Augenhöhe kaum möglich... viele arbeiten mit negativer Druckausübung/Macht ausüben wollen... sind nicht konstruktiv sondern destruktiv... wirtschaften in die eigenen Taschen auf Kosten anderer... von Fairness keine Spur... 

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RipeClown 27.07.2016, 15:36

Es ist doch DEINE Entscheidung, ob du ein Abi von 1,0 hinlegst oder nur den Hauptschulabschluss machst.

Es ist DEINE Entscheidung, ob du Maler oder Baustellenarbeiter wirst und nur 2 tausend brutto verdienst, oder Anwalt, Arzt, Wirtschaftsprüfer etc. und dann 10.000 Aufwärts verdienst.

Es ist DEINE Entscheidung, ob du in Immobilien und in Aktien investierst und Gewinn machst bzw. aus dem Hamsterrad entkommst und dir einen Cashflow aufbaust, oder ob du ein Kredit für dein Auto holst, für dein iPhone, für dein Fernseher für deine Möbel, nichts sparst und dich somit in den Ruin stürzt.

Lies mal Investment Punk von Gerald Hörhan.

Die Mittelschicht ist SELBST Schuld. Es gab in der Geschichte schon immer wenige die viel Geld haben, und viele die wenig Geld haben.

Und jetzt kommt's : du kannst dich frei entscheiden was du werden willst. Damals konntest du es nicht. Heute brauchst du nur eine solide finanzielle Bildung um finanziell unabhängig zu werden.

Warum es schwachsinnig wäre, anderen das Geld zu geben :

Gib einem Hungernden Mann 1 Fisch und sein Hunger wird für den Tag gestillt sein. Bring ihm bei wie man fischt und sein Hunger wird ein Leben lang gestillt werden.

Warum sollen wir den hungernden 1 Fisch geben, wenn wir Ihnen zeigen können, wie sie sich ihre Fische selbst fangen können ?

Außerdem hat es sich jeder verdient so viel Geld zu verdienen. Ärzte brauchen ein 1,0 Abi und studieren 5 Jahre + 2 Jahre für eine Spezialisierung. Die machen doppelt so lange Schule.

Investmentbanker arbeiten 10-12 h täglich um ihre Hunderttausend im Monat zu bekommen und arbeiten mit riesigen Zahlen und Aufträgen. 1 Fehler und da sind einfach mal mehrere Millionen von Euro an der falschen Stelle. Warum soll der nur 10.000 verdienen und ein einfacher Arbeiter 3.000 ?

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DBKai 31.07.2016, 12:15
@RipeClown

Es ist doch DEINE Entscheidung, ob du ein Abi von 1,0 hinlegst oder nur den Hauptschulabschluss machst

So sollte es sein. Doch es geht in vielen Schulen und Berufen noch nicht wirklich fair zu und somit liegt es nicht immer wirklich in meiner Hand... Z. B. können ungenaue Stoffangaben gemacht werden... es kann etwas zur Prüfung kommen, was gar nicht durchgenommen worden ist... oder der Lehrer kann sich bei mündlichen Prüfungen auf Kleinigkeiten so sehr aufhängen, dass man gerade halt so noch durchkommt... Wie kann man sich wehren, wenn man sich von Lehrkräften oder Vorgesetzten unfair behandelt fühlt???

Es ist DEINE Entscheidung, ob du Maler oder Baustellenarbeiter wirst und nur 2 tausend brutto verdienst, oder Anwalt, Arzt, Wirtschaftsprüfer etc. und dann 10.000 Aufwärts verdienst.

Genau so sollte es sein. Was es dazu braucht sind faire Bedingungen und die Möglichkeit es anzufechten, wenn man sich unfair behandelt fühlt... offen für Gespräche sein... Lösungen suchen nach und nach... Außerdem braucht ein Mensch Wissen über seine Möglichkeiten... das sollte man über die Schule erwerben können... Was für Möglichkeiten habe ich?

Es ist DEINE Entscheidung, ob du in Immobilien und in Aktien investierst und Gewinn machst bzw. aus dem Hamsterrad entkommst und dir einen Cashflow aufbaust, oder ob du ein Kredit für dein Auto holst, für dein iPhone, für dein Fernseher für deine Möbel, nichts sparst und dich somit in den Ruin stürzt.

Schön wäre es. Um das tun zu können braucht man erst mal Geld und wie gut man an Geld kommt hängt von den Möglichkeiten der eigenen Vergangenheit ab.... welche Ausbildung habe ich? Welchen Beruf habe ich? Kann ich da auch bleiben? Wie viel verdiene ich? Außerdem will ich gar nicht in Immobilien und Aktien investieren... Ich will lieber einem Beruf arbeiten, bei dem ich Gutes bewirken kann... und da ein leistungsgerechtes Gehalt abstauben können... ich will konstruktiven Umgang am Arbeitsplatz, wo über alles offen besprochen werden kann, was gerade ansteht... und dann will ich mir etwas sparen und mir ein nettes Leben aufbauen... Fairness will ich... und genau das ist noch nicht immer und überall der Fall...

Die Mittelschicht ist SELBST Schuld. Es gab in der Geschichte schon immer wenige die viel Geld haben, und viele die wenig Geld haben.

Halte ich nicht für richtig. Was würdest du tun, wenn du in einem Land der dritten Welt geboren worden wärst? Welche Möglichkeiten hättest du da, an das zu kommen, was du nun gerade scheinbar hast und zu verteidigen versuchst?? Wie kann die Mittelschicht allgemein selbst Schuld sein???? Du kannst doch nicht alle in eine Schublade stecken... Man müsste sich schon zuerst einmal näher damit befassen... wie sind deren Umstände und welche Möglichkeiten haben diese Leute? Welche Möglichkeiten und Umstände hatte ich? Ja - es gab in der Geschichte immer Wenige die viel hatten und viele die wenig hatten - aber die, die viel hatten, hatten es meist durch unfaire Mittel erhalten... Ausbeutung einer Mehrheit zur unfairen Bereicherung einer Minderheit - wie es derzeit im Kapitalismus eben abläuft... während viele, die wenig haben eben keine wirkliche und faire Chance haben aufzusteigen... sie werden klein gehalten...

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DBKai 31.07.2016, 12:28
@DBKai

Gib einem Hungernden Mann 1 Fisch und sein Hunger wird für den Tag gestillt sein. Bring ihm bei wie man fischt und sein Hunger wird ein Leben lang gestillt werden.

Warum sollen wir den hungernden 1 Fisch geben, wenn wir Ihnen zeigen können, wie sie sich ihre Fische selbst fangen können ?

Das sehe ich eh auch genau so. Habe nichts anders gesagt, oder?

Das ist wie bei der Bettlerproblematik. Man gibt ihm Essen aber dadurch ist das eigentliche Problem ja nicht gelöst... Er hat für einen Tag Essen aber morgen hat er ja wieder Hunger... Demnach müsste man ihm zeigen wo sich die nächste Suppenküche befindet und dann sollte der Staat Möglichkeiten schaffen, damit diese einer gemeinnützigen Arbeit nach kommen können (Müll sammeln, Gemeinschaftsgärten pflegen und hegen, bei kleinen Renovierungsarbeiten mithelfen, Essen austeilen in der Suppenküche, Reinigungsarbeiten, andere beim Lernen unterstützen, Aufklärungsarbeit leisten über globale Probleme und Lösungsmöglichkeiten) und sich damit eine Kleinigkeit dazu verdienen können - dann brauchen sie nicht mehr betteln... Dann ist das unnötig... und Außerdem kann man die Möglichkeit zur Weiterbildung anbieten - dann können die auch ganz von der Straße wegkommen und sich etwas aufbauen... und alte baufällige Häuser können renoviert werden, damit diese im Winter eine Unterkunft haben... Sehr wichtig wäre es wohl, dass man diese Leute über Verhütung aufklärt - über das Problem der Überbevölkerung und darüber, dass so ein Kind unter diesen Umständen nur eine Last wäre... und es weder für die Eltern noch für das Kind besonders schön sein kann... Wenn die sich mit der Zeit etwas aufbauen können, könnten sie aber ev. ein Kind adoptieren - es gibt viele Menschen, die niemanden haben... ?? Es sollte ja immer darum gehen, dass etwas VERSTANDEN wird... Warum wäre das womöglich gut?

Außerdem hat es sich jeder verdient so viel Geld zu verdienen. Ärzte brauchen ein 1,0 Abi und studieren 5 Jahre + 2 Jahre für eine Spezialisierung. Die machen doppelt so lange Schule.

Sehe ich nicht so. Glückliche Umstände... Bevorzugung und Benachteiligung in Beruf und Schule gibt es weiterhin und das ist ja nicht fair... In der Freizeit kann man sich treffen mit wem man will und wann man will - in Beruf und Schule sollte es aber professionell zugehen... ohne "mögen" und "nicht mögen" - einfach nur nach den Fakten gehen: "Er kann/weiß das - also hat er bestanden!" - Ich habe nicht immer den Eindruck als würden so viele Ärzte auch sooo viel gut können... und wissen... Aber ich bin auch dafür, dass jemand mehr verdient, der viel kann und weiß und konsequent an sich arbeitet... allerdings sollte das in einem global gutem System stattfinden und nicht im Kapitalismus. Und es sollte nachweisbar fair zugehen in Schule und Arbeit!

Investmentbanker arbeiten 10-12 h täglich um ihre Hunderttausend im Monat zu bekommen und arbeiten mit riesigen Zahlen und Aufträgen. 1 Fehler und da sind einfach mal mehrere Millionen von Euro an der falschen Stelle. Warum soll der nur 10.000 verdienen und ein einfacher Arbeiter

Nur 10 000 Euro? Andere sollen mit 13000 Euro im Monat auskommen... Der eine verdient in einem Monat mehr als andere in mehreren Jahren - so viel kann der gar nicht leisten... so toll kann der gar nicht sein... Da müsste man dem wirklich mal genau auf die Finger schauen, was der tagtäglich macht... und dann ausprobieren ob das nicht jemand, der bisher nur 1300 Euro bekommen hat, nicht auch innerhalb von ein paar Monaten hinkriegen könnte... Wenn man so viel Geld dafür bekommt ist doch jeder schnell lernwillig? 100 000 Euro finde ich absolut übertrieben -absolut nicht zu rechtfertigen - das wäre ein Fall für die Polizei in einem gutem System! Skandal! Frechheit! Soll der Typ, der 100 000 Euro verdient, doch mal die Arbeit von dem einfachen Arbeiter machen und das über ein halbes Jahr... und bei ihm soll man aber genau so streng sein, als wäre er ein einfacher Arbeiter und eben nicht der Chef. Keine Sonderbehandlung - sondern fair... Es geht um Fairness.... und um feststellen zu können, ob das fair ist müsste man sich das genauer ansehen und prüfen!

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