Sollte Cannabis bzw leichte Drogen legalisiert werden?

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11 Antworten

Dafür. Drogenkonsumenten schlicht als Kriminelle zu betrachten, verhindert jede sinnvolle Drogenpolitik. Die Dämonisierung und Kriminalisierung von Drogen verfehlt gerade auch bei Jugendlichen das behauptete Ziel der Abschreckung vom Drogenkonsum.

Drogenpolitik muss eine präventive, sachliche und glaubwürdige Aufklärung über die Wirkung und Risiken von Drogen ermöglichen. Nur so kann ein selbstverantwortlicher Umgang mit Rauschmitteln entwickelt werden, nur so können gerade Jugendliche selbstbewusst und selbstsicher mit Drogen umgehen. 

Am Beispiel der Niederlande sieht man deutlich, dass die ganzen Befürchtungen rund um die Legalisierung nichts als Panikmache sind. 

  • In den Niederlanden ist der Drogenkonsum nämlich nicht gestiegen, sondern klingt seit Jahrzehnten kontinuierlich ab. 
  • Auch das Argument, Cannabis sei eine Einstiegsdroge, ist nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht völlig absurd, sondern wurde auch vom Bundesverfassungsgericht 1994 widerlegt.
  • Und natürlich das Argument mit dem Straßenverkehr. Im Ernst: das Argument ist absolut abstrus, da es immer Menschen geben wird, die bestehende Straßenverkehrsgesetze einfach ignorieren - ich bezweifle, dass der rechtliche Status Einfluss darauf hat. Zumal Cannabis im Straßenverkehr wohl eine deutlich kleinere Gefahr darstellt, als z.B. Alkohol. 

Das Cannabiskontrollgesetz war ein Schritt in die richtige Richtung. Ich denke, dass ein ähnlicher Entwurf bis spätestens 2019 durch ist. https://de.wikipedia.org/wiki/Entwurf_eines_Cannabiskontrollgesetzes

Meinungen aus dem "Volke" helfen Dir da nicht weiter.

Frag Deinen Hausarzt, der hat den nötigen Hintergrund, weiß aufgrund seiner Ausbildung, Erfahrung, was Suchtmittel im menschlichen Körper bewirken und an Schäden anrichten können.

Man darf die Freigabe von Drogen also nicht als "Glaubensfrage" sehen.

Was die körperlichen Wirkungen angeht sollte man definitiv eher einen Arzt fragen, wobei die da auch meist nicht wirklich bescheid wissen. Warum den auch? Ein normaler Arzt muss sich idR nicht mit sowas herumplagen.

Vom Rausch her kann man durchaus sagen das es sich um eine Glaubensfrage handelt. Andere, legale Mittel würde ein Arzt auch niemals als Genussmittel zulassen und trotzdem sind sie es, da vom Volke akzeptiert.

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Ärzte wissen nicht mal unbedingt so viel besser Bescheid als "normale" Bürger. Drogen sind ja schließlich illegal, deshalb können nicht wirklich gute Forschungsergebnisse gewonnen werden. Außerdem haben sie ihren Arzt Titel von einem Staat bekommen der Drogen verbietet.

Außerdem: Das Drogen schaden (können) und ein Risiko bergen ist klar, aber es steht doch jedem frei was er tut. Niemand muss Drogen konsumieren wenn sie legal sind.

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@atze3011

Niemand redet hier von Polen! In freien Demokratien läuft das etwas anders.

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Nicht nur Cannabis, es sollten sämtliche Drogen legalisiert werden um Konsumenten vor Streckmitteln zu schützen, denn die gibt es trotz Verbot. Um den Staat finanziell zu Entlassen, ja sogar um Gewinne durch Steuereinnahmen beim z.B. Cannabis-Verkauf stützen. Aktuell entsteht eine Bevormundung des Bürgers und evtl. ein Eingriff in die freie Entfaltung des Menschen. Jeder kann sollte selbst bestimmen können mit was er sich berauschen möchte und mit was nicht. Sich zu berauschen ist schon seit Menschengedenken teil unserer Kultur. Sich mit zum Beispiel mit Cannabis zu berauschen ist etwas völlig anderes als mit Alkohol. THC setzt an die Körpereigenen Serotonin-Rezeptoren an, an welche diese Moleküle perfekt passen. Alkohol zum Beispiel setzt an keinem körpereigenen Signaltransmitter an, Alkohol zerstört wodurch der rausch entsteht. Hierdurch kann man sich auch zu Tode saufen, aber nicht zu Tode kiffen.

Natürlich ist Cannabis nicht für jeden was, jeder reagiert anders auf Drogen. Auch auf Alkohol, wie viele Menschen kenne ich welche nicht mit ihrem Alkoholkonsum klar kommen. Oder Gamer, wie viele Menschen kenne ich die ihr Leben aufgegeben haben und in ihrer Bude vorm PC versumpfen. Aber sollte deswegen alles verboten werden? Hier muss von anderer Seite geholfen werden und nicht durch Prohibition.

Das was der Staat aktuell macht ist eine Kriminalisierung der Bevölkerung, herausschleudern von Steuergeldern, und Fahrlässigkeit durch eine unnötige und nutzlose Prohibition das Volk durch Streckmittel krank wird. Wenn Erwachsene sich berauschen möchten, dann tun diese das auch und lassen sich nicht aufhalten.

THC ist mit Sicherheit CB1 und CB2 Agonist, vermutlich auch am dritten bis jetzt nicht näher identifizierten Rezeptor. Ansonsten sprichst du mir aus der Seele.

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Contra: 

Je mehr die Welt unter Drogen steht, desto leichter ist sie manipulierbar, was sich negativ auf alles auswirkt.

Weil ich finde, dass das Leben unter Drogen am Leben vorbeirauscht.

Außerdem kannte ich genug, denen das illegale Kiffen nicht genug war; die dann andere illegale Drogen ausprobierten, und im Bodybag oder in der Psychiatrie gelandet sind.

Schade/schlimm finde ich u.a., dass Kinder ständig Menschen unter Drogen ausgesetzt/ausgeliefert sind.

Alkohol- und Medikamentenmissbrauch finde ich ebenso unnötig. Es gibt übergenug Gründe, warum ich dagegen bin.

Pro:

Das verantwortet dennoch jeder für sich selbst, in welchem Zustand er sein Leben mit der Welt teilt.

wer dauerhaft besoffen vor der glotze hängt und rtl guckt ist wunderbar manipulierbar.

mit benzos, opiaten,... und anderen drogen in die sedierende verdrängende richtung vielleicht auch.

aber wie z.b. eine LSD erfahrung dazu führen soll den konsumenten leichter zu manipulieren musst du mir dann noch erklären.

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Außerdem kannte ich genug, denen das illegale Kiffen nicht genug war; die dann andere illegale Drogen ausprobierten, und im Bodybag oder in der Psychiatrie gelandet sind.

Das ist doch ein absoluter Grund für die Legalisierung. 

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Sorry aber die meisten Leute die Drogen nehmen machen sich viel mehr Gedanken über Politik, ihre Umwelt und andere Menschen.

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Cannabis sollte auf jeden Fall legalisiert werden. Nicht nur weil es einfach eine Wunderpflanze ist und sie starke heilende Fähigkeiten besitzt, sondern auch weil sie einfach nicht schädlich ist. Alle Horror-Geschichten die man darüber hört sind nicht wahr. Mittlerweile wurde sogar bewiesen dass sich bei jugendlichem Langzeitkonsum NICHTS davon auf das Gehirn des Jugendlichen auswirkt und er sich genau so entwickelt wie ein Nicht-Kiffer.

Die negativen Punkte wären mit einer Legalisierung auch vom Tisch denn da gäbe es keine Streckmittel und der Markt wäre geregelt (d.h. keine Jugendlichen kommen an Weed).

Bisher gab es keine Tode durch Cannabis (nur durch Streckmittel). Aber wie viele Tode gibt es im Vergleich durch Alkohol..?

Persönlich halte ich noch mehr Drogen für eher gesellschaftsschädlich.

Aber in der momentanen Situation wäre vielleicht besser, wenn Alkohol höhere Reglementierung erfährt und Cannabis-Konsum und der Verkauf von Cannabis unter behördlicher Aufsicht für stark Abhängige oder psychisch Kranke erlaubt wird.

Das Problem ist nur dass es nicht wirklich "stark Abhängige" gibt :D Und psychisch kranke Menschen sollten erst recht nicht kiffen

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Außerdem hat unsere Gesellschaft Jahrtausende mit mehr Drogen 1A funktioniert. Alle Verbote von Drogen entstanden erst Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts.

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@atze3011

Nur mit dem Unterschied, dass in manchen Ballungszentren sich pro Quadratkilometer über 2700 Menschen gleichzeitig aufhalten. Zahlen die steigen und das Recht auf individuelle Selbstverwirklichung in allen Belangen stärker einschränken. :-)

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@DanBam

besoffen durch die straßen eiern und rumgröhlen wie nach jedem volksfest, fußballspiel,... darf man also.

entspannt zu hause einen rauchen nicht, weil man sonst den anderen auf den keks gehen würde?

merkste selbst, ne?

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Ich bin für die legalisierung aller Drogen, wieso? Ich Copy und Paste mal meinen Beitrag auf die Frage "Warum sind Drogen illegal?"

Die Drogenbeauftragte der Bundesrepublik Deutschland Marlene Mortler
antwortet auf die Frage "warum sind Drogen illegal?" "weil sie illegal
sind." Können sie behaupten dass dies eine Fachkompetente Antwort ist?

Hier mein Senf zu dem Thema:

Die derzeitig geltende Prohibition ist absolut irrational. In der letzten Zeit gab es viele neue Erkenntnisse in diesem Gebiet.

Es würde viel mehr bringen würde anstatt in ein Verbot in richtige
Aufklärung investiert werden würde. Die meisten Schäden und
Abhängigkeiten von Drogen entstehen aus falscher/fehlender
Aufklärung/Information.

Auch die Einteilung von legalen/illegalen Drogen ist nicht rational.
Früher gab es viele Opium Konsumenten, was tat man? Man nutze das aus
dem Opium extrahierte Morphium (Morphin). Nun missbrauchten viele das
Morphium, ehe man sich versah brachte Bayer ein Mittel gegen
Morphiumsucht heraus, sein Name? Heroin! Heute gibt es viele *legale*
Stoffe um Heroinsucht zu beenden, mal sehen welches als nächstes
Verboten und "geheilt" wird..

Unsere Gesellschaft hat Ewigkeiten über standen ohne das Drogen verboten waren. Ca seit 4000 vChr. wird Opium konsumiert (verboten erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nChr.), Cannabis ist erst seit den
1930ern illegal und Inkas Azteken etc konsumierten seit langer langer
Zeit DMT (welches unser eigener Körper produziert, eine sehr
interessante Substanz) und psylocibin Pilze, beides Verboten.

Wieso kann die heutige Gesellschaft es nicht verstehen wenn andere Menschen andere Bedürfnisse haben?

Ich hoffe ich konnte hiermit Irgendjemandem einen Denkanstoss geben.

EDIT Außerdem gibt es noch die Finanziellen Vorteile die sich aus Steuern etc erschließen würden. Es wird mit Einnahmen von 500 Mio. bis 1 Mrd. Euro gerechnet.

Wieso kann die heutige Gesellschaft es nicht 
verstehen wenn andere Menschen andere
Bedürfnisse haben?

Wenn die "Bedürftigen" der Gesellschaft nix kosten würden direkt oder indirekt durch Sozialleistungen jeder Art wäre sie vielleicht toleranter. Daß auch Kranke und Behinderte Kosten verursachen ist wohl kein Gegenargument. Außerdem kümmert sie sich ja auch um
sonst um das Wohl der Menschen durch Bereitstellung von Bildung jeder Art und Hilfe in der Gesellschaft einen "würdigen" Platz zu finden.
Drogen jeder Art sabotieren dies i.R.

Die meisten Schäden und  Abhängigkeiten von 
Drogen entstehen aus falscher/fehlender
Aufklärung/Information.

Schäden und Abhängigkeiten entstehen immer - mehr oder weniger - mit oder ohne Information.
Mit welcher Art von Information willst du das verhindern ?
Du hast hierzu offensichtlich den Überblick verloren - auch schon ein Schaden, trotz "Information" welche du ja hast.

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@Viktor1

Äußerungen wie "Du hast [...] auch schon ein Schaden" verbitte ich mir. So etwas gehört nicht in eine respektvolle Diskussion und ist unterstes Niveau. Zudem heißt es "einen Schaden".

Menschen die Drogen konsumieren sind keine Bedürftigen. Natürlich gibt es Obdachlose die Drogen konsumieren, aber die Absolute Mehrheit der Konsumenten lebt ein normales Leben. Im Übrigen könnten mit den zusätzlichen Steuereinnahmen und Einsparungen bei der Strafverfolgung auch Programme für Obdachlose/andere Bedürftige unterstützt werden.

Natürlich entstehen auch mit Information Schäden und Abhängige (wie man an Alkohol sieht, auch wenn der Umgang mit Alkohol (rechtlich und gesellschaftlich) überholt werden sollte. Weitere Aufklärung kann auch nicht schaden), aber mit mehr Information, besserer Aufklärung usw könnte viel verhindert werden. Die Geschichte des Ex-Junkies der auf dem YT-Kanal Shore Stein Papier über seine Sucht und seine Erlebnisse erzählt ist ein gutes Beispiel. Er wusste lange nicht mal dass er Heroin raucht, als er es dann wusste war es aber zu spät.

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@atze3011
 aber die Absolute Mehrheit der Konsumenten lebt
 ein normales Leben.

Wie lang ? Auch Alkohol- und Nikotin-Konsum kosten der Gesellschaft Unsummen - weil eben Drogenkonsum physisch und psychisch den Menschen verändert auch dahingehend, daß der Beitrag den jeder Mensch für die Gesellschaft leistet von diesen Konsumenten nicht so oder garnicht erbracht wird - zu Lasten anderer.
Das ist eine Tatsache und wer das leugnet hat eben irgendwie den Überblick verloren. Alkoholiker belegen dies deutlich und auch Angehörige der Drogen Szene besonders unter Jugendlichen erfahren (oft ziemlich schnell) Persönlichkeitsstörungen.
Wenn du hier also beklagst, daß man Menschen nicht Drogen konsumieren lässt wie sie wollen, mußt du dir gefallen lassen, daß man dich hinterfragt ob deines Urteilvermögens. Der Hammer ist, daß du meinst mit Aufklärung den Schaden durch Drogen abwenden zu können.Dies geht nur mit Vermeidung von Drogen.
Auch die "geschichtliche Begründung" deiner Ansicht ist voll daneben.
Diese Wertung hat mit dem von dir geforderte Respekt nichts zu tun.
Richtig ist, daß manche Dogen unter mäßigem Gebrauch nur geringen Schaden bewirken oder jahrelang keine Auffälligkeit der Konsumenten aufzeigen.
Anderseits greift oft schon geringer Drogenkonsum in die "Aufmerksamkeit" des Menschen ein, weshalb dieser bei Ausführung bestimmter verantwortlicher Tätigkeiten untersagt ist.
"Persönlichkeitsrechte", welche du  ja mit deiner Einlassung anmahnst, enden dort, wo die anderer (ohne Not) verletzt werden.

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@Viktor1

Natürlich entstehen Kosten, allerdings üben Menschen die gelegentlich Cannabis, LSD, Pilze, MDMA usw konsumieren eigenentlich immer einen Job aus, zählen also nicht zu den "verwahrlosten Pflegefällen" und zahlen Steuern. Außerdem kann ich hier nur wieder auf die zu erwartenden Einnahmen/Einsparungen hinweisen (550 Mio - 2,2 Mrd allein durch Cannabis).

Als Jugendlicher sollte man sowieso keine Drogen konsumieren. Ich fände es auch viel Sinnvoller Alkohol generell erst ab 18, nicht wie jetzt Bier shcon ab 16, und nicht mehr in Supermärkten, Bäckereien, Spätis etc zu verkaufen.

Ich hatte nicht gesagt es würden sich alle Schäden vermeiden lassen, es entstehen (so gut wie) immer Schäden. Die größten Schäden entstehen jedoch durch Streckmittel, Überdosierung und generell falsche Information. Diese Schäden ließen sich vermeiden/stark reduzieren.

Wieso ist die historische Argumentation nicht passend? Sie zeigt wie weit die Menschheit es geschafft hat, ohne Drogen verbieten zu müssen. Wie gesagt begann das nach und nach entstehende Verbot aller Drogen erst ab ca 1920. Auch viele "schlaue" Menschen der Weltgeschichte, auch der neueren, konsumierten verschiedene Drogen.

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Es sollte einfach Legalisiert werden nicht als leichte Droge. 

Der Stadt würde sehr viel Gewinn damit machen.

Ärzte könnten Menschen helfen die zb. Spasmen haben oder an Tourett Syndrom leiden..

Es würden keine Leute mehr an dunklen Ecken gestrecktes Gras kaufen müssen.

Absolutes Contra!!!  Weil die meisten nicht mehr wissen wo oben unten vorne hinten links oder rechts ist. Und wenn ihnen das zeug nicht mehr reicht, wird zu härteren Drogen gegriffen.

Schwachsinn.... Informieren dich besser mal über Cannabis und den angeblichen umstieg auf härteres weil die Toleranz angeblich ansteigen.... Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal.......... 

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Woooow da sind aussagen von vor zig Jahren welche genutzt wurden um einfach dem Hanf einen Riegel vorzuschieben weil viele Lobbyisten sich angegriffen fühlten. Hanf ist weit mehr als ein Medikament und berauschende Droge.

Ich kann kiffen und dabei arbeiten, lesen, fernsehen, Fahrrad fahren, spazieren gehen usw., also nichts von dem dir genannten.

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@phiLue

Also Lesen und nebenbei Fernsehen geht, Quatschen und Arbeiten und dabei Spazieren auf der Arbeit geht auch. (^ - ~ )

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Meiner Meinung nach darf das nicht legalisiert werden. Ich bin völlig dagegen.

Wenn ich mir die Leute so ansehe, die das Zeug regelmäßig konsumieren, machen die auf mich fast ausnahmslos einen ziemlich seltsamen und nicht sonderlich intelligenten Eindruck. Außerdem scheinen das tendenziell auch Leute zu sein, die grundsätzlich auf Gesetze sch...en. Intelligent scheint das Zeug mit Sicherheit nicht zu machen... Sieht man beispielsweise schon daran, dass es genug Schlaumeier gibt, die es intelligent finden, sich bekifft hinters Steuer zu setzen. Es gab auch schon Unfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Cannabis nachgewiesen werden konnte.

Dieses scheinheilige Argument, dass man es ja als Medizin für einige Krankheiten benutzen könnte, finde ich auch total daneben. Warum? Weil es die Leute einen Dr eck interessiert, ob man das als Medizin benutzen könnte, denen geht es doch nur darum, sich das selbst legal in die Birne hauen zu können...

Valenti96, ich habe deinen Kommentar versteckt. Man muss andere Meinungen, als seine eigene, akzeptieren können, ohne gleich frech zu werden. Danke für dein Verständnis.

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Du kannst gerne dagegen sein aber dein Kommentar ist an den Haaren berbeigezogen...

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@vaumen18

Es ist meine Meinung, mein Eindruck und meine Erfahrung mit solchen Menschen.

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Ich finde es schade das du so ein negatives Bild hast. Das Cannabis als Medikament nutzt ist kein scheinheiliges Argument, auch wenn du dir das vielleicht wünscht weil du ja scheinbar doch schon stark dagegen zu sein scheinst. Es ist eine Tatsache das Cannabis bei vielen Krankheiten helfen kann. Selbst wenn die Leute das Argument nutzen würden weil sie sich selbst berauschen möchten, auch ohne Krankheit, bleibt das Argument dennoch wahr.

"Es gab auch schon Unfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Cannabis nachgewiesen werden konnte" - Cannbis wird im Körpereigenen fett gelagert, das heißt es wird nach und nach auch wieder abgegeben. Das heißt du kannst auch lange Cannabis im Körper haben welches nachgewiesen wird, obwohl du gar keinen Rauschzustand mehr hast. Deswegen ist das ganze hier ein wenig komplizierter. Zusätzlich fahren "bekiffte" Autofahrer in der Regel vorsichtiger. Trotzdem sollte man natürlich nicht unter Drogeneinfluss Auto fahren, aber man sollte vieles nicht machen was möglich ist. Zum Beispiel Leute erstechen. Sollen wir jetzt Messer verbieten? Verbote sind immer Freiheitsbeschneidungen aller.

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@phiLue

Ja, aber viele, die es legalisiert haben möchten, nutzen dieses Argument, dass es bei Krankheiten helfen könnte, nun mal aus, in Wahrheit interessiert die das einen Dreck, ob das als Medizin verwendet wird oder nicht, Hauptsache, die können sich selbst berauschen. Egoistische Absichten also in Wahrheit. Scheinheilig in diesem Kontext eben, vielleicht war scheinheilig nicht ganz der passende Begriff für das, was ich meine...

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@nordlyset

Das mag sein, darüber will ich jetzt gar nicht streiten, aber trotzdem ist es eine Bestätigte Wahrheit. Sie wollen vielleicht das Richtige aus den falschen Gründen, aber das Richtige.

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@nordlyset

Hauptsache, die können sich selbst berauschen

Der Cannabiskonsum ist bereits legal, der muss nicht noch zusätzlich legalisiert werden. 

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@HanfPflanze

... setzt allerdings den Besitz und Erwerb voraus, was beides verboten ist. Strafbar macht man sich also auf alle Fälle. Mir fällt keine glaubhafte Möglichkeit ein, das Zeug zu konsumieren, ohne es besessen zu haben

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@nordlyset

setzt allerdings den Besitz und Erwerb voraus, was beides verboten ist. Strafbar macht man sich also auf alle Fälle.

Das muss die Staatsanwaltschaft allerdings nachweisen. Und das könnte schwierig werden, da beim bloßen Konsum (außer am Steuer) kein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird.

Die Wahrscheinlichkeit, in dem Fall erwischt zu werden, ist also äußerst gering. 

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Dieses scheinheilige Argument, dass man es ja als Medizin für einige Krankheiten benutzen könnte, finde ich auch total daneben. Warum? Weil es die Leute einen Dr eck interessiert, ob man das als Medizin benutzen könnte, denen geht es doch nur darum, sich das selbst legal in die Birne hauen zu können...

Was für eine Vorteil bietet den Alkohol.

PS: die meisten deiner Argumente kann man auch auf Alkohol beziehen. z.B. diese

  • Wenn ich mir die Leute so ansehe, die das Zeug regelmäßig konsumieren, machen die auf mich fast ausnahmslos einen ziemlich seltsamen und nicht sonderlich intelligenten Eindruck
  • Intelligent scheint das Zeug mit Sicherheit nicht zu machen...Sieht man beispielsweise schon daran, dass es genug Schlaumeier gibt, die es intelligent finden, sich besoffen hinters Steuer zu setzen
  • Außerdem scheinen das tendenziell auch Leute zu sein, die grundsätzlich auf Gesetze sch...en.
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Ich frag mich was du da für Menschen kennst... Oder meinst du jene die am Bahnhof und eben Drogen Umschlagplätzen stehen? Jene haben mit dem normalen Cannabis Konsumenten so wenig zu tun wie ein Kettenraucher mit Hochleistungssport. 

Das manch ein Harald meint sich unter THC Einfluss ans Steuer zu setzen ist schlimm, keine Frage, aber es gibt auch reichlich die sich unter Alkohol Einfluss oder gar auch starken Medikamenten hinters Steuer setzen... Das soll jenes nicht gut reden, aber diese Argumentation ist doch recht schwach... 

Du scheint generell so ziemlich nichts über cannabis zu wissen, ansonsten wäre dir klar das medizinisches Cannabis für einen normalen Konsumenten unerreichbar ist! Es hat schon seinen Grund das man gewisse zum teil sehr strenge Anforderungen erfüllen muss um überhaupt Cannabis als Medizin zu bekommen, und das wird sich auch nicht ändern, was auch jedem Konsumenten befusst ist, jedoch weiß man auch um den medizinischen nutzen, und ganz ehrlich, mir als alten Konsumenten wäre es egal ob es zum Freizeit Konsum legalisiert wird oder nicht, solange jene die medizinisch davon profitieren können es bekommen soll mir das egal sein...  

Und mal zu der Intelligenz, man sollte nicht mit steinwerfen wenn man selbst im Glashaus sitzt..... Anstatt sich in einer Meinung fest zu fahren sollte man sich mal neutral und voreingenommen ein bild machen und sich "informieren" , bevor man absurde Behauptungen aufstellt.... 

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du zählst hier ein paar dinge auf, die dir an konsumenten negativ auffallen.

(PS: den allermeißten konsumenten sieht man das nicht an. was du beschreibst ist das eine prozent, dass es nicht gebacken bekommt. das ist als würdest du von einem alkoholiker auf alle menschen schließen die ab und an mal ein bier trinken)

das war aber nicht gefragt!

es ging um den rechtlichen status. und da das verbot nunmal niemanden vom konsum abbringen kann, konnte und das auch niemals schaffen wird (geschweigedenn die schäden durch den konsum zu verringern) ist deine argumentation vollkommen am thema vorbei und besitzt keinerlei wert.

du kannst besoffene, bekiffte, ... dumm finden. dadurch das du sie kriminalisierst werden sie weder aufhören noch intelligenter werden.

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ach und Leute die Alkohol trinken machen keine Unfälle? Haha sorry aber die machen vlt 10 mal mehr. Und von wegen weniger intelligent als andere, das kannst du einfach nicht pauschalisieren.

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Alles legalisieren. Let Darwin do the rest.. 

Nein, sollte man eigentlich nicht. Macht aber nichts, Alkohol ist ja auch legal, genauso wie Zigaretten. 

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