Sollt man Lehrer über psychische krankheiten informieren?

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6 Antworten

Hey Jan,

Ich würde es auf jeden Fall deinem Lehrer sagen, aber nicht allen Lehrern - such dir einen Vertrauenslehrer oder den Klassenvorstand oder einen dir sympathischen bzw. den Lehrer in dessen Fach du schlecht bist. Es muss nicht jeder wissen, aber falls du Schwierigkeiten in der Schule hast, ist es gut das zu erwähnen.

Prinzipiell wollen Lehrer immer eines: Dass du dich bemühst. Sprich: Wenn du sagst du gibst dein Bestes oder machst sogar eine Therapie, aber du hast viele persönliche Probleme und deswegen Schlafstörungen, dann werden sie Verständnis zeigen. Wenn du nur sagst, ich kann nicht turnen, weil ich hab kein Bock auf das genauso wenig wie auf leben - dann werden sie vielleicht nicht so verständnisvoll sein.

Das was Revic schreibt, kannst du getrost ignorieren, weil er/sie glaube ich nicht in der Situation warst in der du dich befindest, aber er/sie hat völlig Recht mit dem was er eigentlich sagen will: Überprüfe mit einem Besuch bei Psychologen/Psychiater ob du wirklich an Depressionen leidest, auch wenn das mit dem Ritzen relativ eindeutig scheint. Mit einer echten Diagnose kannst du mehr erreichen.

Ich habe damals meinem Lehrer einfach nur gesagt welche Symptome ich habe. Was das Ritzen betrifft solltest du aufpassen, ob du das sagst, kommt auf die Kompetenz der Lehrer an. Hast du schon mit deiner Familie oder Freunden darüber gesprochen? Das wäre viel wichtiger! Ich wünsch dir gute Besserung auf Dauer :)

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Erzählen kannst du deinen Lehrern was du willst, aber was erhoffst du dir dadurch? Nachsicht? Verständnis? Mitleid? Ist unter den Lehrkräften alles sehr rar gesät und du kannst auch nicht davon ausgehen, dass deine Lehrer sich über das Krankheitsbild informieren werden.

Gerade solche "Modediagnosen", die heute gefühlt jeder zweite Teenager hat, werden auch gerne mal heruntergespielt oder leichtfertig abgetan. Aber du kannst deine Lehrer da besser einschätzen.

Information ist vor allem dann wichtig, wenn dir durch deine Erkrankungen ein Nachteilsausgleich zusteht. Ist bei Depressionen und Schlafstörungen jetzt nicht der Fall.

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Solltest du, denn du kannst kein Verständnis erwarten, wenn du niemanden informierst.

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Hallo Jan2001N,

wurde eine Depression Diagnostiziert und bist du in Behandlung?

Ich persönlich würde dem Klassenlehrer nichts erzählen eine besondere Rücksicht kannst du nicht erwarten und es wäre eher Kontraproduktiv!

Wichtig wäre mir das sie behandelt wird und der Depressive muss wollen!

Alles was einen schwächt würde ich unterlassen!

Hier einen Link, um dich besser zu informieren:

http://www.psychenet.de/psychische-gesundheit.html

Ich kann dir Tipps schreiben aber ausprobieren musst du und es wollen!

Gute Besserung!

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Kommentar von Jan2001N
20.05.2017, 20:29

Diagnostiziert ja in behandlung nicht da keine plätze frei sind muss ich noch ca. nen halbes Jahr warten

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Ich würde es an deiner Stelle schon tun, ja. 

Muss ja nicht sofort so aussehen, dass du zu jedem rennst. Aber wenigstens, wenn sie mal einen Kommentar dazu ablassen weil du müde bist oder sowas, nach der Stunde mit ihnen reden.

Besser ist es aber, wenn du sie so schnell wie möglich informierst. Um so mehr Verständnis können sie dann eventuell für dich aufbringen und das könnte sich auch positiv in deiner Note wiederspiegeln. 

Negativ kann sich das gar nicht auswirken. Entweder bleibt alles wie vorher oder es wird besser. Also, du hast nichts zu verlieren! :)

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Liebe Grüße

TechnikSpezi

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Informiere sie darüber und auch darüber ,dass du in therapeutischer Begleitung bist. (wenn du es bist)

Wenn nicht kümmere dich bitte darum!

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