Sollen wir in eine gemeinsame Wohnung ziehen?

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5 Antworten

Ich würde mal mit dem Sohn sprechen. (Natürlich nicht nur nach seinem Wunsch handeln, aber ihn durchaus mit einbeziehen.)

Die 14 tägige Wochenenderegelung ist ja ziemlich üblich und für ein Kind in dem Alter bestimmt auch angemessen. Da braucht der Papa kein schlechtes Gewissen haben und 100km sind ja nun auch nicht die Welt.

Jetzt kommt der Sohn sowieso langsam in das Alter, wo man nicht mehr ständig etwas mit den Eltern macht und auch mal der Freizeit und eigenen Hobbys nachgehen möchte. Also mehr als jedes 2. Wochenende wird er bald vielleicht eh keine Lust mehr darauf haben...

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Mal mit dem Sohn sprechen, und ihm zeigen was alles machbar ist, dann kann er seine Meinung dazu äußern. Wenn er jetzt sagt es ist kein Problem, kann es in einem Jahr schon wieder anders sein, irgend wann fangen sie an, sich nur noch mit Kumpels zu treffen und  dann wird er vielleicht gar nicht mehr zu euch kommen wollen, weil er die Freizeit dann lieber dafür nehmen möchte.

Wenn ihr zusammen zieht, sieht er sein Kind trotzdem noch, dass ist ja erst mal die Hauptsache. Ich würde das mit dem Sohn jetzt nicht davon abhängig machen ob zusammen ziehen oder nicht. Mit einer zweiten Wohnung, würde ich es auch nicht machen.

Ich wünsche dir alles gute.

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in dieser situation wäre es das beste zu warten. das kind wird sich über kurz oder lang eh abseilen und seinen lebensmittelpunkt zu hause suchen. momentan lebt er in einer art kleinem wechselmodell wo er halbwöchig wechselt. Günstigste Variante ist in dem Fall ihr lebt entweder so weiter wie bisher oder du ziehst in den Ort deines Freundes.

An der Veränderung der Situation ist nicht nur dein Freund und sein Kind gebunden, sondern auch die Kindesmutter.

dein freund hat natürlich familie vor ort und bindungen: seinen sohn.

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Sprecht mal mit dem Sohn. 13-jährige besitzen schon so viel Verstand,  dass sie veränderte Situationen nicht mit einer Ablehnung der eigenen Person gleichsetzen. Ich würde ihm aber nicht die Entscheidungsfreiheit über euer Leben geben. Gebt ihm Zeit, sich an der veränderten Situation zu gewöhnen, denn weder der neue Job des Vaters noch euer Zusammenziehen ändern die Gefühle des Vaters zu ihm. Vllt böte der Verdienst des Vaters die Möglichkeit, dass für den Jungen ein Handy dabei herausspränge, mit dem er den Kontakt zum Vater auch auf diesem Wege intensivieren könnte. LG und alles Gute. 

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Der Junge wird gerade eiskalt abserviert. Erst der Job, dann "die Neue". Er wird seine eigenen Konsequenzen daraus ziehen. Mit 13 lässt man sich nicht mehr wie eine Schachfigur quer übers Spielfeld schieben.

Bitte erspart ihm wenigstens das märtyrerhafte "Wenn ich nur irgendwie könnte, würde ich...". Dein Freund KANN. Er WILL nur nicht. Und sein Sohn weiß das...

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