Sollen Steuern gegen Kinderarmut eingeführt werden?

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8 Antworten

Ich verstehe deine Argumentation mit den Banken nicht. Was haben sie Banken mit Kinderarmut zu tun? Banken  sind Unternehmen die, wie jede andere Unternehmen auch, auf Gewinn ausgelegt sind. Ich muss leider sagen das wir in Deutschland Kinderarmut haben. Nicht in den Ausmass wie in den Afrikanischen Ländern aber ja, wir haben Kinderarmut. Und die zu bekämpfen ist schwer. Wie will man den Kindern helfen? Wenn die Kinder arm sind, sind die Eltern auch arm.Und die Gefahr der Zweckendfremdung ist gegeben Das müssen aber nicht unbedingt Eltern sein, die Harz beziehen. Kinder aus geschiedenen Ehen sind oft nicht immer mit Reichtümer gesegnet, genau so wie die Mutter. Aber muß für jeden Missstand direkt eine Steuer eingeführt werden? Ich bin der Meinung, dass die Förderung und die Bildung  der Kinder das a und O unserer Gesellschaft ist. Kostenloses Essen in der OGATA, Sportangebote, Freizeitangebote, würden den Kindern helfen. Vor allen müssen wir ihnen eine Perspektive geben. Und das wäre mit unseren Haushalt machbar. Mehr Geld in die Bildung, und auf langer sicht wäre PISA gegenstandslos. Und es käme allen Kindern zu Gute. Das würde einigen rechtspopolistischen Pöplern auch den Wind aus dem Segeln nehmen, da alle Kinder daran teilnehmen können.

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Zuerst mal ist Armut ein dehnbarer Begriff, aber grundsätzlich hast du Recht.
Wichtig ist für die Kinder Ernährung, Kleidung, Bildung und "Teilhabe" am sozialen Leben.

Wie Halbammi sagte:

Wenn es nach mir ginge bekäme jede Kind eine Tagebetreuung und Verpflegung in der Schule von 8-18 Uhr, sowie Sportverein oder/und Musikschule bezahlt. Das wäre FÖRDERUNG statt VERSORGUNG.

Ich ergänze mal: Lehrmittelfreiheit.

Außerdem sollte das Kindergeld (und das Ehegattensplitting) abgeschafft werden und stattdessen eine hohe Pro-Kopf-Freigrenze eingeführt werden. Ca. 8.000 Euro pro Kopf. Bei einer Alleinerziehenden mit Kind würde so erst bei über 16.000 Euro zu versteuerndem Einkommen Steuer fällig. Das macht das Arbeiten auch in schlecht bezahlten Jobs oder Teilzeit attraktiv.

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Die Kinderarmut ist mit einer Sondersteuer nicht zu lösen, jedoch gäbe es viele Möglichkeiten diese abzumildern. Wenn man den Eltern einfach mehr Geld in die Hand drückt ist die Gefahr der zweckentfremdung übermässig groß. Ausserdem darf Kinderkriegen nicht noch mehr Geld den Eltern bringen.

Der Schlüssel wird sein, die Kinder ganztägig gut zu betreuen, und mehr Geld in eine gute Ausbildung zu investieren, ohne "nichtarbeiten" zu fördern.

Das gelänge zum Beispiel wenn man die Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung der Kinder aus Steuermitteln finanziert. Damit würden die Beiträge aus den Löhnen/Gehältern massiv sinken.

Wenn es nach mir ginge bekäme jede Kind eine Tagebetreuung und Verpflegung in der Schule von 8-18 Uhr, sowie Sportverein oder/und Musikschule bezahlt. Das wäre FÖRDERUNG statt VERSORGUNG.

Alles Gute, der Halbammi

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NEIN, denn es ist Unsinn. Punkt 1: Deutsche zahlen ausreichend, eher schon seit 20 Jahren, übermässig Steuern! Das Geld muss an richtiger Stelle eingesetzt werden und darf nicht wie bisher in den Wasserköpfen der Verwaltung und irren Projekten untergehen! Projekte: Nehmen wir das Beispiel angebliche Flüchtlinge, die in Wahrheit Siedler sind und deren Finanzierung! Bis vor zwei Jahren war kein Geld für Kindergärten, Schulen, öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder samt Personal vorhanden. Es wurde uns ausschließlich Sparen verordnet! Punkt 2: an wen geht das Geld: Derweil hat man die Behörden aufgeblasen, Behörden die sich in jede erdenkliche Tätigkeit zum Gelderwerb einmischen und regulieren, die ohnehin reichlich entlohnten Politiker haben sich mehrere Male die Diäten und Bezüge kräftig erhöht. Der Arbeitnehmer, der Zahlende, hingegen hat wegen der nicht an die Verteuerung des Lebens angepassten Löhne,  weniger in der Tasche. Wenn sie jetzt für sich bitte überprüfen ob Politiker sozial denken und handeln.............Jetzt plötzlich sind Milliarden vorhanden? Angeblich aus Unternehmens-Steuern erwirtschaftet! In Wahrheit bestehend aus Krediten, deren Rückzahlung auf den Bürger abgewälzt wird! Damit sind wir bei ihrem Punkt3 angelangt, der ist jetzt real geworden! Sie wundern sich? Ich würde empfehlen die Grundlagen zu studieren, googeln sie einmal Hootonplan, vergleichen sie das mit der momentanen Situation, dann haben sich ihre Fragen selbst beantwortet.

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Kommentar von MickyFinn
15.11.2016, 09:31

Sehr gute Antwort... schön das sich immer mehr die Mühe machen zu hinterfragen.

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Kommentar von PatrickLassan
15.11.2016, 10:48

.Jetzt plötzlich sind Milliarden vorhanden? Angeblich aus Unternehmens-Steuern erwirtschaftet!

Nicht nur angeblich, sondern tatsächlich. Das Steueraufkommen ist in den letzten Jahren beträchtlich gestiegen, die Nettokreditaufnahme des Bundes hingegen gesunken.

 googeln sie einmal Hootonplan

Hooton war ein Rassist, sein angeblicher Plan war keiner bzw. wurde von niemandem ernst genommen.

Sein 1943 während des Zweiten Weltkriegs mit propagandistischem Hintergrund verfasster Aufsatz für das PM Daily[2], im Rahmen eines Sammelartikels zusammen mit Beiträgen von Franz Boas, Dorothy Thompson und Albert Einstein, wird von rechtslastigen, fremdenfeindlichen Verschwörungstheoretikern in Deutschland wider jede Quellenkritik als tatsächlich umgesetzter Plan („Hooton-Plan“) dargestellt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Earnest_Hooton

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Wo haben wir denn in Deutschland überhaupt Kinderarmut? Oder geht es um die Kinder, deren Eltern Hartz IV Empfänger sind? Als Armut würde ich das nicht bezeichnen. Wirkliche Armut findet man in Afrika und allgemein in Kriegsgebieten, z.B. in Syrien.

Also mein Argument gegen diese Steuer: Es gibt in Deutschland gar keine "echte" Kinderarmut.

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Kommentar von MickyFinn
15.11.2016, 09:48

Die Armut in Afrika resultiert auf die hohe Population. Es ist zwar dort normal viele Kinder zu bekommen, um die eigene Altersvorsorge abzusichern. Doch dieses System geht früher oder später nicht mehr auf und kippt ins gegenteilige (ist ja schon soweit). 

Würde man das in Deutschland machen, dann hätten wir deine Definition von Kinderarmut.

Ich persönlich würde nur so viele Kinder haben wollen, wie ich selbst versorgen kann... ohne auf staatliche Leistungen angewiesen zu sein. Schließlich bin ich Vorbild... und wenn Papa (damit meine ich mich) Arbeitslos vor dem Fernseher sitzt und RTL-Vormittagsprogramm schaut, dann färbt sich meine Einstellung auf meine Kinder ab. Es ist doch offensichtlich, das die Kinder von Einkommenschwachen Eltern schulisch / beruflich i. d. R. auch nicht weit kommen.

Anstelle von Steuern sollte man Vorschriften erlassen wer wie viele Kinder haben darf (abhängig von z.B. Einkommen, Berufsjahren, Vermögen...). Irgendwann wird es doch eh darauf hinauslaufen... warum also nicht schon mal für morgen tätig werden.

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Anstatt Steuern zu erhöhen, egal für was, sollten die Herren Abgeordneten sorgsamer mit dem Geld der Steuerzahler umgehen. Siehe dazu den jährlichen Prüfbericht des Bundes der Steuerzahler oder des Bundesrechnungshofes.

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Ab wann ist ein Kind denn in Armut?

Eine Steuer gegen Kinderarmut zu erheben ist blödsinn, denn dann machen die Sozial schwachen noch mehr Kinder weil es noch mehr Geld gibt.

Nahezu unmögich eine passende Bemessung zu finden.

Steuern sind bereits sehr hoch

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warum sollen Steuerzahler die Dumpfbacken finanzieren, die in der Schule zu faul waren was zu lernen damit sie später im Beruf erfolgreich sein können und stattdessen als Hobby Kinderzeugen haben ?

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