Sollen Städte die nächtliche Beleuchtung von Straßen, Plätzen und öffentlichen Gebäuden (z.B. in Form einer Nachtabschaltung) beschränken?

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Kurze Frage zurück: Ich muss das gleiche Thema diskutieren, und habe das Problem, dass meine Stadt schon Vorreiter im Bezug auf sparsame Beleuchtung ist (Augsburg). Kommst du auch da her? 

Was Abschaltung angeht: 

con: Das große Problem dabei ist, dass die Straßen dadurch unsicherer werden, außerdem wird vor allem in Großstädten dann die Polizeipräsenz steigen, das Nachtleben würde darunter leiden (wirtschaftlicher Aspekt, Nachtclubs, Bars etc.)

pro: Stormersparnis (konkrete Zahlen musst du für deine Gemeinde raussuchen), dabei kannst du auch ausholen, und auf Kraftwerke, Steuerersparnis und ähnliches eingehen, weniger Schlafstörungen durch Lichtbelästigung, sowas halt. Man könnte auch auf die Herstellung von Leuchtmitteln eingehen... (Quecksilber, Gifte, seltene Metalle)

Für Alternativlösungen wären dimmbare Lampen, je nach Helligkeit der Nacht an sich, manuelle Regelung, Energiesparlampen und Ausdünnung an privat beleuchteten Straßen (Neonschilder und so) möglich. Auch hier würde ich wieder auf Augsburg verweisen.

Nein, ich komme aus Herford - bei uns ist das im Kreistag im Moment auch großes Thema, habe mich bereits viel umgehört. Danke auf jeden Fall für deine Antwort!!!

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die beiden pros wären eindeutig die reduzierung der lichtverschmutzung in verbindung mit einer umweltentlastung seitens CO2 und anderen abgasen die bei der stromerzeugung entstehen...

das klare kontra ist, dass Dunkelheit sehr wohl gefahren mit sich bringt. ich rede hier nicht nur von einbrüchen und überfällen, sondern ganz prophanen geschichten wie der Tatsache, dass jemand im dunkeln eine Kante oder schwelle übersieht und stürzt oder eben ein schlecht sichtbares fahrzeug etc rammt...

lg, Anna

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