Sollen sich Eltern auch irgendwann einmal von den Kindern abnabeln?

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7 Antworten

ich glaube eltern machen sich immer sorgen.ich bin von detschland in die schweiz gezogen und war damals 19.meine eltern hat das tief getroffen aber unsere beziehung hat es enorm geprägt.wir haben ein super verhältnis.aber es tut trotzdem weh so weit weg zuwohnen.vor zwei monaten bin ich mama geworden und das ist jetzt besonders schwer für meine eltern weil sie nicht in meiner nähe obwohl sie wissen das ich sie ab und zu schon bräuchte..naja aber es gibt ja skype und telefon

So ist es, Eltern machen sich immer Sorgen! Kann man wahrscheinlich erst selbst so richtig nachvollziehen, wenn man selbst ein Kind hat!

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@Justin

korrekt hab seit zwei monaten eins und ich würd es jetzt schon mit meinem leben verteidigen

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ja kinder brauchen eine gewisse führung und einen schutz, wenn sie selber aus der höhle wollen sollte man sie nicht festhalten. wer zu sehr klammert, verliert sie manchmal ganz. wer sein kind in watte unterm bett verstaut wird nicht glücklich. kinder sind wie ein boomerang. man muss einfach fest dran glauben dass sie wieder zurückkommen.

Elternliebe ist bestimmt wie die andere große Liebe auch: sie hält ein Leben lang. Man will immer, dass es den Kindern gut geht, wird sie wohl immer unterstützen. Frei leben lassen muss man sie aber schon, denn wenn man nicht los lässt, der macht sich frei. Also nicht klammern, aber aus ganzem Herzen lieben und ihnen auf ihrem eigenen Weg die besten Wünsche mitgeben.

Deine Einstellung ist beispielhaft! Wenn es nur immer so einfach wäre!

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Zumindest sollten sie ihre erwachsenen Kinder ihr Leben leben lassen. Aber einen Kopf oder Gedanken um die Kinder macht man sich glaube ich trotzdem. Das dürfen sie ja auch, wenn sie wie gesagt ihre Kinder ihr Leben leben lassen.

Sehe ich genauso - Ich bin nun 41 Jahre alt und meine Mutter 73 - und noch immer macht sie sich Sorgen um mich - und ich um sie und um meine Kinder und um meine Familie und um meine Freunde..... sich sorgen heißt nicht, dass man einengt, sondern liebt.

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Das Leben mit Kindern ist ein ständiger Abnabelungsprozess. Sobald sie aus dem Bauch heraus sind, werden sie Stück für Stück selbstständiger und selbstbewusster, wollen immer mehr alleine machen. Und das ist auch gut so.

Aber oft weiß ich nicht, ob ich stolz sein soll oder traurig, wenn Ilias wieder mal was "leine make" will....meist bin ich beides :-)

Führung und Erziehung heißt für mich, dass man zum richtigen Zeitpunkt loslassen muss - sei es die Hand beim Laufen, sei es den Löffel beim Essen, sei es den 18jährigen in seine eigene Wohnung. Und - wie auch bei der Hand beim Laufen - schwebt der Arm zu Festhalten halt immer in der Nähe...... ;-)

Auf jeden Fall sollten sich auch die eltern von ihren Kindern abnabeln. Die meisten schaffen es auch noch beizeiten.

Und wenn Probleme auftauchen, dann sind ja bei ansonsten schon selbständigen Kindern die Eltern doch wieder gefragt. Und dann?

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@Justin

Eltern sind IMMER Eltern, auch wenn sich alle untereinander abgenabelt haben - und irgendwie ist es für Eltern einfach nicht immer möglich, sich keinen Kopf zu machen

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@Justin

Und dann? dann können sie einen Rat geben und die Kinder können ihn annehmen oder eben nicht.

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@Raimund1

Bist Du sicher, dass Eltern sich nicht doch immer einen "Kopf" machen?

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Ich denk' schon, dass man sich immer irgendwie einen Kopp macht. Ich habe den Göttern gedankt, als die Bälger endlich ausgezogen waren, aber dran denken und helfen habe ich gemacht als sie 2 waren, 12 und jetzt mit 22.

So wie's aussieht, ist's mit 32 nicht anders. ;-)

Ich seh schon, Du hast meine Frage richtig gedeutet und Deine Erfahrung ist vieler anderer Eltern in etwa gleich!!! DH!!! Meine Frage kam auch deshalb, weil in jüngerer Zeit bei uns dieses Thema aktuell war und immer noch ist! Also : Eltern kleinerer Kinder, größerer, pubertierender und letztendlich erwachsener!

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