Sollen alle Schülerinnen und Schüler dazu verpflichtet werden, sich für Flüchtlingskinder zu engagieren?

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7 Antworten

(Pro)Kontakt zu den Schülern würde den Kindern helfen die Sprache zu lernen und sich im Schulsystem zurecht zu finden.

(Con)Aus Verpflichtungen entsteht ggf. missmut. Es würde sich negativ auswirken wenn Schüler die kein Interesse haben dazu verpflichtet werden da diese ohne interesse daran gehen und das die Flüchtlingskinder auch spüren lassen. Das würde die Integration erschweren.

Man kann niemanden zu Mitgefühl und Engagement zwingen, das muss schon von alleine kommen. Sowieso, so etwas einzuführen wäre an das Thema völlig falsch angegangen. Man kann die Leute nicht einfach zu etwas zwingen, weil es eine gute Sache ist. Man sollte lieber Aufklärung bieten, sich über das Thema beschäftigen und jedem zeigen, wo er sich selbst engagieren kann.

Nein, man kann sich nicht zwingen weil es die falsche Sache ist.

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@Ruehrstab

Soll ich mich schuldig fühlen, weil ich in einer friedlichen, wohlhabenden Welt lebe?

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@rosepetals

Nein. Eher, weil du diese friedliche, wohlhabende Welt nicht teilen möchtest, obwohl du nichts (!) dazu beigetragen hast, in ihr leben zu dürfen.

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@Apfelkind1986

Und hast du was beigetragen ? Wer sagt das sie nichts dazu beigetragen hat  ? In welcher form auch immer ?

Wenns nach dir geht, apfel, gäbe es keine grenzen, kontrollen, auch keine gesetze und polizei mehr stimmts ? Soll jeder tun was er will und möchte. Ist es das was du willst ?

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@Pestilenz

Hast Du jetzt was an der Antwort nicht verstanden - auf mich wirkt das jedenfalls so . Na ja Du provozierst einfach zu gerne

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@Apfelkind1986

Ich möchte, dass jeder in einer solchen Welt leben kann und tatenlos war ich nie. Nur fehlt es mir an Akzeptanz für Leute, wie dich. Du kennst mich nicht und schiebst die Schuld der schlechten Welt auf mich. 

Ich sage nur, dass mit Pflicht falsch an die Sache angegangen ist. Das führt nur zu unmotivierten Jugendlichen, die, weil sie müssen, bei Flüchtlinge rumlungern und rassistische Witze reißen und nicht mal wissen, weshalb sie da sind. Einem passiv aggressiv Schuldgefühle zu bereiten ist übrigens meiner Meinung nach, auch falsch an dieses Thema angegangen - das kann man so viel geschickter tun.

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An sich eine gute Idee, aber bitte nur auf freiwilliger Basis!

Wenn ich etwas zu sagen hätte, würde ich als Lektüre an den Schulen folgendes Buch vorschlagen:

Zekarias Kebraeb: Hoffnung im Herzen - Freiheit im Sinn

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Nein, das ist keine Sache zu der man jemanden zwingen kann, jemand der darauf keinen Bock hat macht am Ende mehr kaputt als er hilft.


Zu der idee gibts kein "pro" 

- ja in der theorie.

Aber in der praxis funzt das kein bisschen.

1 schlechter macht die arbeit von 10 guten zunichte.

"Aller zwang hemmt und drückt die natur, und sie kann ihre schönheit nicht in vollem reize zeigen"

(Johann wilhelm heinse)

"Wo das müssen beginnt, hört das fürchten auf"

(Bismark)

Und mein liebling:

"Der könig kann mich töten, aber er kann mich nicht zwingen"

(Aus spanien)

sich engagieren - und "Pflicht"  ---- das paßt nicht!!!

Ich weiss nicht, wie du das genau meinst. Meinst du engagieren im Sinne von auf die Strasse gehen und Nahrung verteilen oder ist etwas anderes damit gemeint?

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