Sollen Abgeordnete/Parlamentarier einen Doktor-Titel und mind. eine 20-jährige Berufserfahrung aufweisen müssen?

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17 Antworten

Inwiefern sollte der Nachweis selbständig wissenschaftlich zu arbeiten für eine politische Tätigkeit qualifizieren?

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Nein, durchaus nicht. Es wäre gut, wenn Abgeordnete die Bevölkerung in ihrer Gesamtheit repräsentieren würden. Einige Berufe sind ohnehin schon überrepräsentiert, z.B. Juristen, Politologen, Verwaltungsfachleute.

Ein Doktortitel soll ja eigentlich zur wissenschaftlichen Arbeit befähigen, und nicht zur politischen.

Einige junge Leute mit deutlich weniger als 20 Jahren Berufserfahrung könnten auch wichtige Aspekte in den Politikbetrieb einbringen, z.B. was den Umgang mit neuen Medien betrifft.

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Kommentar von lupoklick
25.08.2016, 23:23

der Umgang mit "alten" MENSCHEN  scheint mir wichtiger ....

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nein, weil sie dann nicht alle schichten der Bevölkerung repräsentieren, sondern nur eine kleine Elite (Akademiker).

Deshalb sollte es so wenig auflagen wie möglich für Parlamentarier geben: damit das Volk frei ist, zu wählen, wen es will

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Die Idee mit der Berufserfahrung halte ich für sinnvoll, da Abgeordnete doch ein gewisses Verständnis für den Alltag des Bürgers besitzen und nicht realitätsfern sein sollten, wie es allerdings zuhauf vorkommt. Ob es unbedingt 20 Jahre sein müssen, ist eine andere Sache

Ein Doktortitel sollte selbstverständlich keine Voraussetzung sein

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Ich fände es besser, wenn mehr Leute aus normalen Berufen (Automechaniker, Krankenschwestern ...) im Parlament sitzen würden.

Tatsächlich kommen unsere Abgeordneten doch überwiegend aus relativ wenigen Berufen. Und das ist eher ein Nachteil.

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Nein
Ich fände es gut, wenn Politiker jedes jahr eine Woche in einem Haushalt leben würden. mal die Großfamilie Single Rentner Harz Empfänger usw.
Ich würde mir erhoffen, das die Politiker die bürger dann besser verstehen.

Ich habe so manchmal das Gefühl, das Politiker nicht wissen was hier unten so passiert .

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Dann hast Du nur alte Wissenschaftler im Parlament.

Das Parlament sollte die Bevölkerung spiegeln. Schöner wäre es, wenn wir mehr Handwerker im Bundestag hätten.

Beamte und Juristen sind überrepräsentiert.

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Du kämpfst heute um den Preis für die dümmsten Fragen?
Meine Stimme hast Du.

Aber trotzdem kurz eine inhaltliche Antwort:
Es ist heute schon so dass die Zusammensetzung des Volkes in den Parteien nicht mehr widergespiegelt wird - d.h. der "kleine Mann" ist kaum noch vertreten.
Das willst Du dann also völlig abschaffen?

Und, welche Art von Berufserfahrung meinst Du?
Kann man die irgendwo kaufen?
Ich denke nicht - die kann man nur erwerben.

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Nein.

Viel interessanter ist es, dass in einigen Parteien/Wahlkreisen auch ein Ausschluss für "Spitzenpositionen" vorherrscht, egal, wie gut man in seinem Bereich ist.

Mir wurde als mehrjährigen Mitglied in einer der beiden großen "Volksparteien" im Wahlkreis von hoher Stelle mal gesagt, dass ich als angehender Bankkaufmann eh nicht auf eine "wichtige" Liste käme. Da müsste ich schon Jura o.ä.  studieren.

Habe zwar studiert und meinen Dr. (bald) fertig, aber mit der Partei nichts mehr am Hut. Oder irgendeiner Partei. ;-)

Aber man kann ja noch immer fälschen, wie die gute Dame von der SPD, und trotzdem irrwitzige Pensionen einstreichen!

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Kommentar von lupoklick
25.08.2016, 23:22

das klingt nicht echt !!!!!!!!!!!

  Lehrling als Möchtegern-Kandidat ? neee

sorry, ich kenne Parteien und auch die Herkunft  vieler Kandidaten!

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diese Frage ist sowas von unlogisch.
Wie können Kandidaten 20 jährige Berufserfahrung als Abgeordnete haben wenn sie noch nie gewählt wurden und als Abgeordenter beschäftigt ??

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Nein. Die sollen das Vertrauen der Menschen in ihrem Wahlkreis haben und gewählt sein.

Sonst sollte es keine Voraussetzungen geben.

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Nein,wozu auch?Die Politik geht jedem was an,demendsprechend sollte auch jeder seine chance bekommen können.

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Nein -

 einige Jahre Lebenserfahrung wären nicht schlecht, damit sie nicht ihren Wählern als parteipolitisch politisierende Klugscheißer gegenüberstehen

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Damit man sicher gehen kann, dass nur die Elite im Parlament sitzt? Sehr gute Idee....

Da kann man Politik auch direkt abschaffen!

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Nein, aber sie sollten ihren Lebensunterhalt in der freien Wirtschaft verdienen oder durch Spenden finanzieren müssen ohne die Diäten, die sie ausgezahlt bekommen.

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Kommentar von Schnaps123
25.08.2016, 23:09

Wirklich?? Dann hätten wir nur noch FDP-Leute in der Regierung. Und dass will wirklich keiner

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Kommentar von vitus64
25.08.2016, 23:21

Durch Spenden?

Damit sie von den Spendern wirtschaftlich abhängig sind?

Nicht sehr durchdacht.

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Kommentar von lupoklick
25.08.2016, 23:27

Diäten als  BÖSEWICHT   merkbefreit seit 1949     .....................------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------   so langsam wird es oberpeinlich

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Kommentar von SebRmR
25.08.2016, 23:36

Du meinst, dass die Abgeordneten von "parlamentsfremden" Geldzahlungen abhängig sind? Von Geldgebern, die evtl. etwas für ihre Zahlungen erwarten?

Tolle Idee!

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Wäre verfassungswidrig und Unmenschlich. Von daher ist das Quatsch

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Nein. Hör auf zu fragen.

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Kommentar von Paguangare
26.08.2016, 08:30

Dem Fragesteller zu widersprechen ist in Ordnung. Aber er sollte fragen dürfen. Denk an Voltaire:

"Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen."

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