Soll mein Freund Partei ergreifen?

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5 Antworten

Also hör mal, das Eine hat doch mit dem Anderen überhaupt nichts zu tun. Bier ist Bier und Schnaps ist Schnaps.

Du kannst nicht von Deinem Freund erwarten, dass er sein Ehrenamt aufgibt, weil Du dort als Arbeitnehmerin gekündigt wurdest. Und inwiefern sollte Dir das helfen, Deine Kündigung zu verarbeiten?

Du musst aufpassen, denn Du vermischst Privates mit Beruflichem und das ist gar nicht gut.

Privat kann und sollte er hinter Dir stehen, wenn es Dir schlecht geht und Dir zur Seite stehen, Dir zuhören etc. Aber Du kannst einfach nicht von ihm erwarten, dass er deswegen sein Ehrenamt hinschmeißt, das geht zu weit.

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Es kommt darauf an, was du genau von deinem Freund erwartest: dass er aus Solidarität nicht mehr hingeht? Das wäre natürlich ein starkes Stück, denn er scheint sich ja mit seiner Tätigkeit zu identifizieren.

Dass du dir verraten vorkommst und gedemütigt, kann ich sehr gut verstehen, darum ist es immer sehr heikel, wenn man sich liebt und zusammen arbeitet. Geht ausgesprochen selten gut, darüber kann ich aus meinem Bekanntenkreis ein Buch schreiben. 

Hat er dich wenigstens getröstet? Das ist eigentlich meine eigene "Mindestanforderung". Getröstet werden hast du verdient, denn man hat dich nicht gut behandelt. Oder hat er sich auf die andere Seite gestellt und gesagt, die haben Recht?

Was du tun sollst? Dir schleunigst einen anderen Job suchen und erst mal das Mobbing vergessen und die Kündigung. Das ist Punkt eins. Jetzt dazusitzen und darüber zu grübeln, ob dein Freund auch zur falschen Seite gehört, halte ich für unangemessen.

Wenn dann ein paar Tage vergangen sind, kannst du das Gespräch mit deinem Freund suchen und ihm sagen, dass du sehr verletzt bist. Im Moment bist du zu angeschlagen, das würde nix werden.

Ich rate dir, ein wenig zu warten und dann darüber zu reden. In aller Ruhe. Klartext. Aber mach nicht deine Beziehung davon abhängig, ob er da weiter hin geht. 

So ganz ok find ich das auch nicht, aber von Männern hab ich da schon Schlimmeres erlebt. Er macht, was er tut, halt gern, und jemanden zu einer Entscheidung zwingen zu wollen, geht selten gut aus.

Ich drück dir Daumen, dass du bald eine andere Arbeit bekommst, dann habt ihr vielleicht auch wieder ein anderes Gesprächsthema, und du kommst auf bessere Gedanken. Lass dich nicht hängen. Alles Gute.

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Kündigungsschutzklage einreichen. Wenn der Betrieb Leute sucht, kann er nicht gleichzeitig entlassen.

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Kommentar von Doktorfruehling
05.03.2017, 06:31

Mit Kanonen auf Spatzen schießen

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Frag ihn mal warum es seiner Meinung nach zu allem kam. Er hat da evtl eine andere Sichtweise. 

Alle doof und gemein, ich alles gut gemacht, vom freund verraten und verkauft. 

Das hört sich irgendwie komisch an, versuche dir klar zu machen was du dazu beigetragen hast, dass alles so kam

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Was erwartest du von deinem Freund?
Ich finde, den Druck, den du ausuebst zuviel. Pass auf, dass er dir nicht auch noch kündigt.

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