Soll man Vögel jetzt wirklich das ganze Jahr über füttern draußen?

6 Antworten

Nein, man soll gar nichts.

Es ist nicht, wie vor etwa 10 jahren noch einhellig verbreitet wurde unbedingt schlecht für die Vögel, wenn man die richtigen Futtermittel zur richtigen Zeit wählt (also nicht ständig Winterfutter). 

Aber eine Vogelpopulation wirklich merkbar durch Fütterung boosten wird nicht gehen ohne die Tiere an die Fütterung selbst zu gewöhnen, mit allen Änderungen die das an den Vögeln und Vogelarten verursachen wird. 

Das ist nun kein absolutes Argument, die Gegenposition ist nämlich nicht keinen Einfluss auf die Vögel zu nehmen und sie "wild" zu lassen- das geht gar nicht (der Mensch kann nicht keinen Einfluss auf die Natur und die Artenentwicklung nehmen) und viele Vogelarten sind ohnehin Kulturfolger- bloß:

Es gibt keine moralische Überlegenheit des Ansatzes die Vögel zu füttern- es ist aber die aufwändigere Variante im Vergleich zu es nicht tun :-) und damit also ist es nicht nötig das zu tun. Zudem glaube ich nicht dass es sich in der Breite durchsetzen wird oder dass so etwas gemeinschaftlich organisiert wird.

Man soll es nicht. Man darf es tun, aber dann bitte auch richtig, das heißt der Jahreszeit angepasst. 

Einen kleinen, aber feinen Effekt hat es, wenn man einen Garten hat, diesen vogelfreundlich zu gestalten- also strukturreich und nicht zu aufgeräumt, vielleicht auch Nistgelegenheiten, lockerer Umgang mit Baum- und Zierpflanzenschädlingen (sehr gutes Futter). Das finde ich viel sympathischer.

Nein, sie können sich z.Z. selbst versorgen.
Wir füttern nur, wenn die Erde gefroren bzw. eine geschlossene Schneedecke liegt.

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