Soll man Kinder grundsätzlich dazu "zwingen", sich nach einem Fehler zu entschuldigen?

6 Antworten

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Nein,es ist ein grundlegender Fehler zu verlangen,dass sich jemand entschuldigt...Man kann sich einfach nicht selbst entschuldigen,wenn,dann kann man um Entschuldigung bitten,aber dass scheinen viele nicht zu wissen....

Selbstverständlich entschuldigen sich auch Kinder, wenn etwas falsch machen. ABER nicht durch Zwang, sonder durch Vorbild! Wenn Eltern selber Höflichkeit vorleben und sich auch bei ihren Kindern bei Missgeschicken entschuldigen oder die Kinder erleben, wie sich ihre Eltern im Supermarkt oder in der Nachbarschaft für Ungeschicklichkeiten entschuldigen, dann können das auch die Kinder übernehmen.

Und wenn dann die Eltern merken, das eine Entschuldigung des Kindes ausbleibt, kann man es freundlich und bestimmt auch einfordern.

Fehlerfreundlichkeit nennt man das im Berufsleben - mit Fehlern konstruktiv umgehen, statt sie zu bestrafen / zu vertuschen, sucht man Lösungen um für die Zukunft besser zu handeln.

Fehler sind immer relativ und liegen im Auge des Betrachters...man sollte sich schon entschuldigen können! Kann allerdings auch so manches Kind gut verstehen, dass das nicht möchte. Oftmals "zwingt" man sein Kind - an Ort und Stelle des Geschehens - dazu und zu Hause angekommen erfährt man erst die wahren Hintergründe. In dem Moment versteht man sein Kind und denkt, dass man sich dafür dann auch nicht entschuldigt hätte...Zwingen: Nein! Daran erinnern bzw. darauf aufmerksam machen, dass jetzt eine Entschuldigung fällig wäre: Ja!

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Ich könnte da noch etliche Beispiele aufzählen, die entweder selbst in den jungen Jahren meiner zwei Jungs (Zwillinge, 2,5 Jahre alt) schon passiert sind, oder die ich aus Beobachtungen anderer Familien mit bekommen habe.

Komischerweise werden Erwachsene nie ermahnt, wenn sie wo Bier trinken, sich Witze erzählen und laut lachen.

Mir kommt vor, die Gesellschaft verlangt richtig nach dressierten Kindern die perfekt funktionieren. Andernfalls heißts eh schon wieder "Die kommt mit ihren Kindern nicht zurecht" oder "Die Kinder sind schlecht erzogen".

Ein Kind darf einfach nicht mehr Kind sein. Und die Leute vergessen immer mehr, dass sie selber mal Kinder waren.

Mich wundert es gar nicht, dass soviele Eltern überfordert sind. Der Druck von außen ist einfach oft sehr groß.

Sagt mal, gehts nur mir so? Wohne nur ich in so einer kinderunfreundlichen Gegend, oder macht ihr auch die selben Erfahrungen? Ich muss dazu sagen, ich wohne in einer Großstadt. In ländlicheren Gegenden ists sicher noch nicht so krass.

Oft will ich aus genau diesen Gründen schon gar nirgends mehr hin gehen mit den Kleinen. Ausnahme wenn es eine Veranstaltung direkt für Kids ist.

Es ist ja nicht nur das. Auch, dass sich immer mehr Menschen generell dazu entschließen kinderlos zu bleiben. Hat man heue mehr als 3 Kinder, wird man eh schon als asozial abgestempelt. Man erntet oft böse und abwertende Blicke von anderen Passanten.

Auf Ausländer wird zwar immer sehr hin gepeckt. Aber ich muss sagen, dass mir die oft noch viel lieber sind, weil die noch kinderfreundlicher sind. Die haben ja selber noch viel mehr Kinder und sind da einfach anders eingestellt.

Ausländerfeindlich war ich ja sowieso noch nie, aber schon langsam fang ich an, Ausländer mehr zu mögen als Innländer. Zumindest bei mir im Haus, sinds nur die Innländer die sich wegen jeder Kleinigkeit beschwerden. Während meine ausländischen Nachbarn da viel mehr Verständnis haben und freudestrahlend lächelnd wenn sie meinen zwei Jungs begegnen. (Ich will aber jetzt keine Diskussion über Ausländer beginnen)

Welchen Rat ich suche? Naja, wie geht man in so einer Gesellschaft am besten um? Ists besser aufs Land zu ziehen? Wie verhaltet ihr euch, wenn ihr irgendwo seid (zB auswärts essen) und FREMDE Menschen ermahnen eure 2-jährigen Kinder, leiser zu sein. Und das nur, weil sie ein wenig lachen und kreischen vor Freude. Oder weil sie wegen irgendwas weinen? Und vor allem, warum ist unsere Gesellschaft so?

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