Soll man den Kurden einen eigenen Staat zusprechen?

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Das Ergebnis besteht aus 6 Abstimmungen

Ja 50%
Nein, aber Autonomie 33%
Auf gar keinen Fall 16%

8 Antworten

Warteschlange ins nichts.. oder Krieg. Genau so wie man Länder halt erobert (hat).

Aber Völker und Nationen (zbs. Türken) welche über einen Zeitraum von über 1000 Jahren eroberte Gebiete Verteidigten, Blut vergossen, Krieger opferten um unter anderem die Bewohner des Landes, ihr Volk zu beschützen, werden NICHT, mir nichts dir nichts, Land und Boden abgeben.
Kurden waren dort schon früher. Aber sich dauernd auf "ich war zu erst da" zu beziehen ist im Angesicht der Mühen und des Eifers eines jeden türkens Vorfahren ein Kinderstreit.. Ich als Türke in Deutschland mit Vorfahren aus Anatolien wäre Ehrlich gesagt auch dagegen. Aber auf der anderen Seite frage ich mich warum? Warum folge ich meinem instinktiven Gefühlen?

Ich glaube das Rudelverhalten in uns ist doch stärker als wir "moderne Menschen" akzeptieren wollen.

(Vor allem Türken, der Mythologie nach Nachfahren der Wölfin "Asena". Oder wie die andere Mytologie es sagt: Die Rasse "Türke" wurde von Wölfen beschützt als diese kurz vor der Ausrottung waren. So wurden türkische Nachfahren von Wölfen erzogen.)

Natürlich ist das nur eine Mythologie. Aber das Rudelverhalten ist in uns allen präsent, und der eigentliche Grund für Kriege..  

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Kommentar von revolutionaer78
12.02.2016, 15:05

Fakt ist, dass das kurdische Volk hat mehr Blut vergossen als jedes andere Volk, das für Freiheit gekämpft hat. Dafür sollen sie nicht belohnt werden ?

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Kommentar von twentyfingaz
12.02.2016, 15:24

Ich würde nicht behaupten dass Kurden mehr Blut vergossen haben, ich kann aber auch nicht 100% vom Gegenteil sprechen. Nur es ist so dass das kurdische Volk weniger kriegerisch vorgegangen ist mangels Zusammenhalt, Koordination und System. Kurden haben sich eher denen "untergeordnet" die das Gebiet zu dem Zeitpunkt eroberten. Das Kurden dort sehr lange sind bedeutet nicht dass sie das Gebiet regierten. Es war eher der Fall dass sie sich stets nicht haben vertreiben lassen. Aber Völker wie die Türken, Römer, Mongolen etc waren immer Kriegerischer Natur und haben nie Aufgehört Blut zu vergießen.
Wenn ich falsch liege oder was ergänzendes von dir erfahren könnte würds mich freuen. Ich höre mir gerne viel an und setze meine historischen Puzzles zusammen und schaue dann ob logisch oder unlogisch.

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Auf keinen Fall, da man durch diese Kleinstaaterei und Nationalismus schon seit Jahrzehnten versucht, Völkerfreundschaften zu zunichte zu machen. Dadurch, dass sich die Völker zerstreiten, wird es immer leichter die jeweiligen Staaten zu kontrollieren. Die ersten zwei Weltkriege betrafen hauptsächlich Europa, der jetzige regionale Krieg entwickelt sich immer weiter und betrifft die Länder, in denen größtenteils Muslime leben. "Man" will nicht, dass sich die verschieden muslimischen Glaubensrichtung sich vereinen, da sonst eine Kontrolle einer so großen Land- und Bevölkerungsmasse nicht möglich wäre. Bis ins 20 Jhd. gab es keine Probleme zwischen Türken und Kurden, Armenier..., bis der Nationalismus aufkam.

Grüße  

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Kommentar von revolutionaer78
12.02.2016, 15:02

Das zwischen den Kurden und den Türken kann man definitiv nicht als Völkerfreundschaft bezeichnen. Türkische Herrscher haben die Kurden stets unterdrückt, ihnen Kultur und Sprache verboten, um sie vollständig zu türkisieren.

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Kommentar von universal1997
12.02.2016, 21:15

Selbst wenn das stimmen würde, was du sagst: Die europäischen Koloniemächte haben auch nichts anderes in Afrika gemacht. Wer kritisiert sie heute ? Genau, niemand. Mit deiner Frage willst du doch nur provozieren

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Ja

Jedes Volk verdient ein Land. Der Traum von den Kurden ist ein Zuhause, und das Zuhause heisst Kurdistan. 

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Also ich bin zwar türke aber das beeinflusst gerade nicht meine Meinung die kurden haben halt Pech gehabt sie hätten wie jedes andere Volk das Land erobern bzw erkämpfen müssen es kann nicht sein, dass so viele Menschen gestorben sind für die Länder nur damit die heute einen Staat geschenkt bekommen sinnlos ist das!

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Ja

Klar. Türkei den Türken. Kurdistan den Kurden. Arabien den Arabern. Armenien den Armeniern. Persien den Persern.

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Nein, aber Autonomie

Nein, weil es sinnlos ist. So oder so werden sie ich gegenseitig immer wieder diskriminieren. Grenzen und Länder sind generell unnötig. Mensch ist Mensch, egal von woher. LG Flo :)

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Nein, aber Autonomie

Iran wird immer vereinigt bleiben! "Cho Iran mabashad tane man maba"!

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Ja weil jeder das Recht dazu hat! Aber momentan ist das nicht so wichtig,da erstmal die ganzen Kurden/Eziden befreit und in Sicherheit gebracht werden müssen

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