Soll man dem WHO glauben schenken?

8 Antworten

Dass zuviel Fleischkonsum krebsfördernd sein kann, ist schon lange bekannt. Wie man mit der heutigen Meldung umgeht, ist jedem selbst überlassen. Ich betrachte es als weiteren Hinweis darauf, dass man ein Auge auf seinen Fleisch- und Wurstkonsum haben sollte.

Ja, warum der WHO keinen Glauben schenken, ist es doch eine seriöse Institution. Dabei gilt als Krebsgefahr auch hier der sinngemäße Ausspruch von Paracelsus: ob ein Ding giftig ist oder nicht hängt allein von der Dosis ab. So in etwa äußerte er sich. Wer also wenig rotes Fleisch, Salami, Speck und Räucherschinken verzehrt, braucht im Allgemeinen keine Angst zu haben.

Dass übermäßiger Fleisch, u. z.T. auch der Wurstkonsum krebserregend sein kann, dass ist in der Naturheilkunde schon lange bekannt. Die Schulmedizin befindet sich leider zu sehr im Schlepptau der Konzerne.

Es gibt einen wichtigen Grund, aus dem die WHO auf das Risiko hingewiesen hat: nämlich den, dass sehr viele Menschen Fleisch essen.

Nehmen wir mal an, von den sieben Milliarden Erdbewohnern isst jeder zweite Fleisch. Nehmen wir weiter an, durch den Fleischkonsum erhöht sich das individuelle Risiko einer Krebserkrankung um 0,02 Prozentpunkte (also nicht wirklich besorgniserregend, würde ich meinen) - dann geht es weltweit um 700.000 Krankheitsfälle (also ganz schön viele).

Ich kenne die tatsächlichen Zahlen nicht, die der WHO vorliegen, aber sie waren offenbar Anlass genug für diese Information - auch wenn sich für jeden Einzelnen nur ein geringfügig erhöhtes Erkrankungsrisiko ergibt. Die Kirche kann also im Dorf bleiben und das Schnitzel auf dem Speiseplan.

Was möchtest Du wissen?