Soll man Angst vor dem Tod haben und wie gehen andere/ihr damit um?

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5 Antworten

Hallo FrageAntwort8,

dass viele Menschen eine gewisse Angst vor dem Tod haben, ist völlig normal. Schließlich sind wir Menschen ursprünglich für ein ewiges Leben erschaffen worden. Doch gibt es keinen Grund, eine übertriebene Angst davor zu haben.

Obwohl wir uns damit abfinden müssen, eines Tages zu sterben, empfinden wir den Tod als etwas Unnatürliches. Viele trösten sich daher mit der Vorstellung vom Weiterleben im Jenseits. In etlichen Religionen glaubt man, der Mensch habe eine unsterbliche Seele, die den Tod des Körpers überdauert. Das lehrt die Bibel jedoch nicht. Sie zeigt, dass der Tod kein Übergang in ein anderes Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. Das geht aus folgenden Worten der Bibel sehr deutlich hervor: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10). Dass man nach dem Tod aufhört zu existieren, sollte Dich jedoch nicht erschrecken, wie Du gleich noch sehen wirst.

Mit dem in obigem Text erwähnten Wort "Scheol" ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen, das Grab der Menschheit also. Niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität. Dass der Tod ein Zustand vollständiger Bewusstlosigkeit ist, zeigen auch die 8 Berichte in der Bibel von Verstorbenen, die wieder zum Leben gekommen sind. (siehe 1. Könige 17:17-24; 2. Könige 4:32-37; 13:20,21; Lukas 7:11-17; 8:40-56; Johannes 11:38-44; Apostelgeschichte 9:36-42; 20:7-12; 1. Korinther 15:3-6). Nicht einer von diesen aus den Tod Zurückgekehrten berichtete davon, dass er sich an einem Ort der Glückseligkeit oder der Qual befand. Hätten sie das wirklich erlebt, so ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass sie anderen davon berichtet hätten. Doch ist kein Wort darüber zu lesen. Das ist nur eine Bestätigung dessen, was in obigem Bibeltext über den Tod gesagt wird.

Heißt das nun, dass man den Tod fürchten muss oder man für immer verloren ist? Nein, denn die Bibel kündigt an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Die Bibel spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15). Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55). Dann wird er Tod die Menschen nicht mehr gleichsam wie ein Stachel durchbohren, da es ihn einfach nicht mehr geben wird.

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass die Auferweckten einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes. Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11). Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben. In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges? Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn diese schöne Verheißung in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen!

LG Philipp

FrageAntwort8 19.11.2016, 22:07

Wow! Du hast dir ja echt viel Mühe gegeben...
Dankeschön für deine Antwort :)
Man muss keine Angst vor dem Tod haben, dass weiß ich nun... Später, sind die ganzen Stars von heute vielleicht auch schon Tod und die ganze neue Generation ist anders... Ich weiß, jeder Mensch denke, er wäre er selbst... Und ich glaube, dass wenn jeder Mensch dies denkt, man ja eigentlich jede Person ist...
Ich bin echt dankbar, leben zu dürfen :)

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Philipp59 20.11.2016, 05:38
@FrageAntwort8

Hallo FrageAntwort8,

vielen Dank für den Stern! Ich freue mich, dass Dir meine Antwort gefallen hat. Bewahre Dir Deine positive Einstellung zum Leben!

Viele haben jedoch festgestellt, dass ihr Leben weitaus sinnvoller und befriedigender ist, wenn sie Gott mit einbeziehen. Ja, es ist möglich, ein enges, persönliches Verhältnis zu Gott zu entwickeln, indem man sich ernsthaft mit seinem geschriebenen Wort, der Bibel, befasst. Eine sehr schöne Hilfe, die Bibel vom Grundsatz her zu verstehen, bietet das Buch "Was lehrt die Bibel wirklich?" Du kannst es im Netz kostenlos downloaden.

LG Philipp

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Angst, kann man niemanden nehmen.

Du bist auf dem besten Wege mit dem Tod gut umzugehen. Das zeigt Deine Frage und eben, dass Du Dich damit beschäftigst.

Wenn die Menschen dieses Thema immer zur Seite schieben, nicht darüber sprechen möchten, kann es vorkommen, dass wenn der Tod, der nun zwangsläufig auf sie zu kommt, im Alter von 60/65 Jahren "plötzlich" damit Probleme bekommen.

Bis dahin hatte der Tod in deren Weltbild einfach nicht dazugehört.

Wenn man aber beizeiten darüber redet, ist man besser darauf vorbereitet. Vorbereitet auf das Unbekannte.

Das ist es auch, was den Menschen Angst macht, das "Unbekannte". Alles, was wir nicht erklären können, nicht verstehen, bereitet Unbehagen.

Dies zu akzeptieren und sich selber seine Vorstellungen zu machen, geht nur, wenn man darüber redet, sich damit beschäftigt.

Du tust das und wirst bald damit umgehen können.

Fast alle haben Angst, aber lenken sich ab, sobald Gedanken des Todes nahen. Natuerlich gibt das Niemand zu, aber die meisten Menschen leben in stiller Verzweiflung ihr Leben lang.

Du musst erstmal wissen, dass Du, also derjenige, der das jetzt liest, niemals sterben kann, denn du bist das ewig waehrende Bewusstsein.

Natuerlich sind unsere Koerper nicht gerade lange haltbar und nach 70 oder 80 Jahren ziemlich kaputtt und muessen ausgewechselt werden.

Dann wechseln wir fuer bestimmte Zeit die Dimension und kommen irgendwann mit neuem Koerper und neuer Geschichte wieder und fangen wieder von vorne an.

Wir sind im Moment im Spiel gefangen und haben uns total mit unseren Koerpern und den Gedanken identifiziert, so dass wir Angst haben, einmal verschwinden zu muessen. Wir haben vergessen wer wir wirklich sind!

Du bist in der Pubertät, das vergeht und dann vergehen solche Gedanken. Warum soll man sich das Leben kaputt machen indem man über etwas grübelt was man sowieso nicht ändern kann.

FrageAntwort8 17.11.2016, 16:12

Ok... :)
Danke für deine Antwort :)

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Das ist normal das Du in diesem Alter Angst davor hast, aber da es für Dich ja noch unendlich lange hin ist solltest du dich damit einfach nicht befassen und darauf vertrauen das du es in hohem Alter gelassener sehen wirst. Das diese Gedanken kommen ist normal und hat jeder aber es wird eben unterschiedlich schnell verdrängt von jedem Einzelnen. Also, Gedanken beisete schieben und mache was aus Deinem Leben und vor allem, hab Spass daran. Kleine gedankenspiel zum Schluß: Ewig zu leben wäre viel schlimmer, aber das wünschen sich junge Leute immer als erstes.

FrageAntwort8 17.11.2016, 16:17

Danke :)
Danke für deine Antwort :)

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