Soll ich zur Therapiegruppe?

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3 Antworten

Ich meine wenn es dir in einer Gruppe besonders schwer fällt, brauchst du erstmal einige Einzelsitzungen, die dich "gruppenfähig" machen.

Mir ist es aber auch ein Rätsel, wie es sein kann, dass du dich in einer Einzelsitzung nicht wohlfühlst.

Wenn es dich extrem entlastet brauchst du eines Tages gar keine Stütze mehr.

Schämst du dich so sehr, deine Vergangenheit offen zu legen und anzuschauen, dass du die Therpiestunden mit Verweigerung durchstehst? Oder möchtest du einen nahe stehenden Menschen schützen?

Wenn du noch nicht über die Inhalte sprechen kannst, sprich wenigstens mit deinem Therapeuten darüber, wie du angemessen mit dem Geheimnis umgehen kannst, das dich so belastet.

Überwinde den inneren Schweinehund. Je früher das passiert, umso leichter und umso besser wäre das für deine Zukunft.

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Meine Erfahrung ist, wenn man die Ängste in der Gruppe anspricht, auch wenn sie einem auch diffus erscheinen, wird es dann klarer. Wenn die Gruppe dann immer noch nicht gut für Dich sein sollte, dann ist das auch ok. Dann kannst Du immer noch mit dem Therapeuten darüber einzeln sprechen.

Manche Gruppenkonstellationen können aber kontraproduktiv sein, aber das musst Du für Dich rausfinden. Da ist der erste Schritt, sich den Ängsten zu stellen, um wieder die Kontrolle übernehmen und den Ängsten nicht mehr so ausgeliefert zu sein. Dafür muss man sie benennen und da ist die Gruppe der richige Ort dafür das rauszufinden. Dann kannst Du auch eine klare Entscheidung treffen.

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Kannst Du keine Einzeltherapie machen?

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Kommentar von Nutzer808
06.02.2017, 15:11

Die habe ich auch. Nur da habe ich auch manchmal Angst hinzugehen, weil ich mich da auch nicht so wohl fühle. Aber ist halt nur nicht ganz so schlimm...

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