Soll ich mit meinem Freund schlussmachen wegen seines Kindes?

26 Antworten

Ich liebe mein Freund überalles und könnte mit ihm eine Familie vorstellen aber aber wegen dem Kind überlege ich mir ob das alles überhaupt Sinn macht ob ich nicht lieber Schluss machen soll wegen sein Kind.

Sorry, aber den Satz glaube ich einfach nicht!

Stell Dir doch bitte mal den umgekehrten Fall vor, Du hast ein Kind und Dein neuer Partner würde sich so äußern. Oder Ihr bekommt ein gemeinsames Kind und dieses Kind ist alles andere als leicht umgänglich. Auch sowas soll vorkommen und es kommt vor! Was stellst Du Dir denn unter einer Familie vor? Ständig nur Friede, Freude, Eierkuchen?

Du hast Dir in Deinem Freund, einen Vater von einem inzwischen 7-jährigen Kind gesucht. Einen Man mit Vergangenheit und Verantwortung dafür! Das Kind ist und bleibt sein Kind. Du und Dein Freund Ihr Beide seit die Erwachsenen und wenn es irgendwelche Probleme gibt, dann habt Ihr die zu lösen, aber nicht den Grund dafür bei einem Kind suchen!

Du hast es übrigens sehr gut erkannt, der Kleine hat vielleicht Verlustängste, weil wie Du schreibst, seine Mutter ihn schon im Stich gelassen hat. Ein 7-jähriger hat ein Recht darauf diese Ängste zu haben. Das Kind ist NOCH eine ganze Weile auf seine Eltern angewiesen! Oder? Du kannst gehen wohin Du willst, Dein Geld selber verdienen und Dich allein um alles kümmern......er nicht!

Wenn Du hier tatsächlich von Liebe sprichst, dann sorg gefälligst dafür, dass der Familienfrieden wieder hergestellt wird. Es gibt Familienberatungsstellen, Selbsthilfegruppen für Patchworkfamilien, Familientherapien etc. etc.. Der Kleine kann ebenfalls in eine spielerische Therapie, um vielleicht den Verlust seiner Mutter aufzuarbeiten. Ich weiß von hier aus nicht genau was er alles erlebt hat, es gibt aber inzwischen genügend Anlaufstellen, die hilfreich zur Seite stehen!

Und hör bitte bitte auf einem Kind die Schuld an Deiner "Misere" zu geben. Wenn Du seinen Vater wirklich liebst, gibt es die Beiden nur im Doppelpack. Oder soll er sein Kind ins Heim geben, damit Du endlich ungestört kuscheln kannst?

Werde Dir erst mal klar was Du überhaupt willst und dann handele entsprechend!

Alles Gute für Euch und bedenke immer "das Leben ist kein Ponyhof"! Grüße von einer u.a. 2-fachen Stiefmutter, von inzwischen erwachsenen Kindern und es waren und sind auch immer meine Kinder!

Das Primäre, was man aus dieser Frage heraushört ist, dass die FS offensichtlich  eine massive Eifersucht gegen das Kind ihres Partners hegt.

Sie überträgt das in eine Antipathie gegen das Kind und bringt das auch voll zum Ausdruck, so dass zwangsläufig auch beim Kind des Partners eine Ablehnung entsteht mit entsprechenden Verhaltensweisen.

Die vielfach geforderten "Erziehungsmaßnahmen" sind in so einem Fall gar nicht möglich, weil Emotionen nicht "erzogen" werden können.

Es ist völlig natürlich, dass Kinder neue Partner ihrer Eltern zunächst ablehnen. Das wird zwangsläufig verstärkt dann, wenn die neuen Partner/innen erkennen lassen, dass sie alte Verhaltensmuster des Kindes nicht akzeptieren und es in andere Verhaltensmuster umpolen wollen, die in ihr partnerschaftliches Bild passen.

Es ist nun mal Fakt, dass das Kind schon länger eine Rolle spielt im Leben seines Vaters und nicht die neu hinzugekommene Partnerin.

Dem Partner kann man eigentlich nur zum Vorwurf machen, dass er nicht in der Lage ist, genau diesen Fakt seiner Partnerin gegenüber deutlich zu machen.

Er kann seinem Sohn erklären, dass ihm die Freundin viel bedeutet, und dass er ihn bittet - wohlgemerkt bittet (!) - darauf Rücksicht zu nehmen.

Erzieherische Maßnahmen oder Befehle sind in dem Fall völlig unangebracht!

Inwieweit die Besuche bei der Mutter eine Rolle spielen, wenn der Sohn wieder bei seinem Vater ist, ist letztlich hier auch nicht klar dargestellt.

Es ist völlig normal, dass Söhne in Trennungs-Fällen ihre Mutter verteidigen, da sie auch manchmal hoffen, dass die Eltern wieder zusammenfinden, so dass Kinder manchmal "Vermittler-Rollen" übernehmen.

Logisch "stört" da eine neue Freundin. Und das erst recht, wenn diese ihre Antipathie gegenüber dem Kind deutlich zum Ausdruck bringt.

Hier ist viel Diplomatie und Empathie angebracht.

Wenn die FS mit der Situation nicht klar kommt, wäre es für sie angebracht einen Therapeuten hinzuzuziehen, da sie ja betont, wie sehr sie ihren Partner liebt.

Das Kind für das vorhandene Dilemma verantwortlich zu machen ist nicht nur unfair dem Kind gegenüber, es zeugt darüber hinaus von der mangelnden Einsicht der FS in die tatsächlichen Gegebenheiten.

Wenn man sich einen Partner aussucht, der aus der vergangenen Ehe ein Kind mitbringt, muss man sich von Beginn an darauf einstellen, dass die Situation nicht einfach wird und sehr viel Einfühlvermögen erfordert, das in dem Fall offensichtlich nicht vorhanden ist.

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Du sprichst mir mit jedem Satz aus der Seele. Danke!

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Sehr gute antwort.

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Eine ausgezeichnete Antwort!

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Was hältst du denn davon, dass du dir mal ein paar Std Zeit nimmst & ihn schnappst & einfach mal ganz alleine was mit ihm macht? Damit gewinnst du vertrauen & vorallem lernt das Kind dich mal von einer anderen Seite mal kennen. 

Und wenn ihr euch mal vor ihm küsst & er ist sackig, kitzelt ihn durch, dann ist das vergessen oder schlag vor ein Gemeinschaftsspiel zu spielen. 

Wichtig ist hierbei, dass du dich mal mit ihm auseinander setzt & sagst, dass du ihn nicht wegnehmen willst, sondern ihn genauso lieb hast wie er. Mach du einfach mal ein paar Dinge mit & ach dinge mit ihm die er cool findet die aber der Papa vllt noch unbedingt erlaubt (natürlich solltest du vorher mit deinem Partner darüber sprechen). 

Mir kommt es vor, als sei alles so verklemmt. 

Klar ist der kleine eifersüchtig, keine Frage, aber vllt weiß dein Partner in der Hinsicht vllt auch nicht wie er dass machen soll. 

Bleib mit ihm zusammen & sucht neue Wege anstatt den leichtesten Weg zu gehen indem man sich trennt. 

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