Soll ich mich vegan ernähren oder nicht

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16 Antworten

Ich widerspruche Phlox - denn ich ernähre mich nicht aus ethischen, sondern vielmehr aus gesundheitlichen Gründen seit einem Jahr vegan.

Wofür du dich entscheidest, deine Sache.

Nahrungsergänzungen brauchst du bei vernünftiger veganer Ernährung (abgesehen vom B12) kaum. Zudem gibt es unzählige "Allesesser", die nicht ohne ihre Vitaminpillchen können.

Soja ersetzt - wie andere Hülsenfrüchte und Seitan - neben sonstigen pflanzlichen Lebensmitteln, das tierische Eiweiß (welches schwerer verdaulich ist).

Ich persönlich ergänze momentan B12 und Jod, da ich kein Jodsalz verwende und auch sonst eher selten jodierte Produkte zu mir nehme.

Für MICH ist die vegane Ernährung die beste. Sonst hätte ich längst damit aufgehört.

Vegan würde ich nur als Option sehen, wenn es um Ethik geht, nicht um Gesundheit. Ich beschäftige mich mit Ernährung seit ich 11 war (ist einfach super interessant). In der Zeit habe ich mich auch mal ein paar Monate vegan ernährt, aber es ist echt schwierig, die Ernährung damit ausgewogen zu gestalten. Vor allem am Anfang und wenn man auch auf Sachen verzichtet, die "Spuren von Ei" etc enthalten. Und B12 muss definitiv supplementiert werden, wenn man sich auf Dauer so gesund ernähren will. (Der Körper speichert aber einen Vorrat der für 2-6 Jahre reicht, so dass man das auf später verschieben kann.) Die Form B12, die wir aufnehmen können, findet sich nur in tierischem Eiweiß. Und in naturbelassener Erde.

Abgesehen von B12 ist vegan nicht wirklich ungesund - ich muss auch sagen, dass ich damit unheimlich hohe Energielevel hatte. Ich brauchte zB viel weniger Schlaf. Wobei ich das vor allem darauf zurückführe, dass ich durch die vielen Pflanzen eben auch mehr Nährstoffe zu mir genommen habe.

Aber man muss eben wirklich viel Aufwand betreiben - man kann nicht einfach nur alles Tierische weglassen, sondern muss lernen, welche pflanzlichen Nahrungsmittel genug Eiweiß enthalten, damit man keine Muskeln abbaut. Pommes mit Ketchup sind zB vegan, aber noch lange keine gute Ernährung.

Eine artgerechte und somit gesunde Ernährung für Menschen basiert aber eindeutig auf Pflanzen. Wichtig ist, dass man möglichst viele frische und wenig verarbeitete Lebensmittel konsumiert. Getreide sollte man großteils vermeiden, da das Gluten, die Lektine und die Phytinsäure darin nicht gerade gesundheitsfördernd sind. Also kaum Brot, Nudeln, Reis und raffinierten Zucker. Kartoffeln sind so ziemlich ok. Immerhin müssen die nur gekocht werden, während Getreide da sehr viel mehr Aufwand erfordert. (Gilt auch für Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen, aber man muss es ja nicht übertreiben.)

Also iss vor allem Gemüse und Obst in Massen und vielen Variationen und ergänze das durch Eiweiße wie Ei, Geflügel und Milchprodukte. Also eine große Portion Quark mit Obst, Salat mit Hühnchenbrust, Thunfisch, Käse, Ei..., Omelette mit Pilzen und Zwiebeln, gedünster Fisch mit Blattspinat und überbackenen Tomaten etc. Dazu die ein oder andere Kartoffel oder Süßkartoffel als Beilage, aber 3/4 des Tellers sollten Gemüse und Obst sein. (Bei den Nährstoffen gibt es auch große Unterschiede zwischen Fleisch von der Kuh auf der Weide und Fleisch vom Schwein, dass sein Leben lang im engen Stall gemästet und mit Medikamenten vollgestopft wurde. Da ist weniger dann mehr, wenn man sich eben nur kleinere Mengen, aber eine gute Qualität leisten kann.) Fertiggerichte, Süßes und Knabberzeug wie Chips sollte man möglichst ganz streichen.

Wenn man Abnehmen will, achtet man da dann noch zusätzlich darauf, dass man mehr Gemüse und weniger Obst ist, wegen dem Fruchtzucker... aber normalerweise ist das gar nicht nötig. Man nimmt schon automatisch ab oder hält ein gesundes Gewicht damit, dass man sich seiner Nahrung bewusster ist und darauf achtet, Sachen zu sich zu nehmen, die gut für einen sind und nicht nur, worauf man Appetit hat.

Letztendlich muss dir bewusst sein, dass Veganer, Vegetarier und Allesesser alle die Wahl zwischen gesund und ungesund haben. In jeder Nahrungsmittelgruppe gibt es gesunde und ungesunde Alternativen - man wird nicht automatisch fit dadurch, dass man eine Gruppe komplett ausschließt, sondern dadurch, dass man lernt, was der Körper braucht.

Der Aufwand mag einem die erste Zeit schlimm vorkommen. Aber irgendwann geht es in "Fleisch" und Blut über.

Ich stehe nicht jeden Tag in der Küche, um zu überlegen, was ich mit was zusammen esse - ich höre da lieber auf meinen Körper.

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Es ist schwieriger Veganer zu sein als Vegetarier. Als Vegetarier darfst du ja nur kein Fleisch essen. Aber als Veganer auch keine Milchprodukte und Eier. Und das finde ich persönlich echt schwierig.

Veganer essen viel mit Nüssen und ja, Soja dient als Ausgleich. Es kommt drauf an ob du Sojaprodukte magst. Sojamilch finde ich sehr gewöhnungsbedürftig ;)

Was man auch machen kann ist erstmal Vegetarier werden und dann Veganer. Da ist die Umstellung für den Körper nicht so krass.Und du kannst herausfinden ob es zu dir passt.

Es gibt sogar im Rewe wesentlich mehr Pflanzen"milche" als nur Soja"milch".

Ich finde es ja immer wieder interessant, wenn ein Nicht-Veganer von veganer Ernährung redet wie ein Blinder von Farben.

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@kiniro

Es wurde ja nach Soja gefragt und danke ich weiß aus Erfahrung das es mehr gibt ^^

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Ich generell würde nie Veganer werden. Mir würden Eier und Milch und Käse einfach fehlen. Vegan heißt ja, dass du gar keine tierischen Produkte zu dir nehmen kannst. Du kannst dir nicht heute überlegen, dass du Veganer wirst und dann morgen es dir doch wieder anders überlegt haben. Das ist eine Einstellung. Du kannst ja erstmal mit Vegetarier anfangen und sehen wie das klappt. Ansonsten würde ich dir empfehlen einfach das zu essen was dir schmeckt. Das muss ja nicht unbedingt eine Bezeichnung haben.

Einfach essen, was einem schmeckt? Ich denke man sollte bei Essena cuh noch einige andere Dinge bedenken! Nach der Logik, kann ich auch menschenfleisch essen, wenn es mir schmeckt? :-)

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Eine Freundin hat es mal versucht und war drei Monate lang Veganerin. Ihr ist dabei klar geworden, dass es so viele Produkte gibt, die tierische Inhaltsstoffe haben: Nudeln (oft mit Ei), Soßen (mit Sahne oder Joghurt), Gebäck (Milch, Eier). Es geht eigentlich nur, wenn man selber kocht und keinerlei fertige Hilfsmittel benutzt bzw. die Inhaltsangaben genaustens studiert (und auch versteht) um nicht irgendwelche tierischen Inhaltsstoffe zu übersehen. Eine gesunde vegange Ernährung ohne Nahrungsergänzungsmittel mag möglich sein - ist aber auch sehr aufwändig. Und mal ehrlich: Wenn ich einige Freunde zum Essen zu mir nach Hause einlade, würde ich vermutlich keine vegane "Extrawurst" braten.

Meine Freundin hat es schließlich aufgegeben - selbst ein Restaurantbesuch wurde zu einer Herausforderung und die vegane Küche war ihr dann doch zu langweilig.

Die vegane Küche ist sicher nicht langweilig ;-) Im gegenteil, die vegane Küche ist spannend und vielseitig! Nur weil eine Person in deinem Umkreis es mal (offensichtlich auch sehr uninformiert) versucht hat und es nicht geschafft hat, lässt das noch nicht auf die gesamte Lebensweise schließen.

Richtig ist, dass es viele Restaurants gibt, die sich nicht damit auskennen, dabei sollten sie sich doch eigentlich mit Ernährung auskennen, sie verdienen damit schließlich ihr Geld. Aber auch dort gibt es ein immer größeres Angebot.

Außerdem gehe ich auch in normalen Supermärkten einkaufen, nach einer gewissen Einlebungszeit (ein paar Monate) ist das absolut kein Problem mehr!

Liebe Grüße!

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@Paschulke82

Klar ist es nicht langweilig, man ist ja immerzu damit beschäftigt wie man den selben Tofu und Grünkram zu immer neuen Nahrungmittelattrappen mit Fake-Geschmack kaschieren kann um sich selbst zu belügen. ^^^

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@Lupicor

Da merkst man mal wieder wie wenig du sich mit vegetarischer Küche auskennst. Was denkst du denn wie viele dieser Gerichte Tofu enthalten?

Abgesehen davon ist Tofu relativ geschmacksneutral und deshalb extrem vielseitig einsetzbar - wenn man denn möchte. Ich kenne viele Veganer die keinen bzw nur wenig Tofu essen.

Also bevor du dich mit solchen Hasstiraden auf so ein Thema stürzt, empfehle ich dir, dich in der Praxis damit zu beschäftigen und auch mal das Warum zu hinterfragen.

lg

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Ich persönlich bin Vegetarierin. Das Fleisch überlasse ich meinen Katzen. Vegan ist mir dann doch etwas zu schwierig. Mir würden vor allem die Milchprodukte fehlen. Aber probiere doch einfach mal aus, was für dich passt. Ich bin aus ethischen Gründen Vegetarierin, würde aber niemanden verteufeln, weil er Fleisch ist.

so sollte die einstellung dazu sein , DH

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Ich würde wenn schon Vegetarier werden, denn Veganer finde ich sehr extrem. Es werden den Kühen beim Melken zwar viel Leid angtan heutzutage aber wenn man das traditioniell per hand usw. machen würde, würde es die Kühe auch nicht stören also würde ich Vegetarier nehmen.

Ich glaube du hast die Beweggründe nicht ganz verstanden. Es geht nicht nurm um Melkmaschinen. Guck mal hier: http://www.youtube.com/watch?v=WIN-2mJJBck

Was soll an Veganismus denn extrem sein?

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@Paschulke82

Nein, nur würde ich erst Vegtarier werden und wenn das so klappt dann Veganer probieren.

Und, ja in dieser Welt sollte man Veganer sein um dagegen anzukämpfen, dass Tiere weiter so gehalten werden. Aber wenn man die Tiere normal halten würde könnte man sich trotzdem an ihren Produkten, die sie natürlich herstellen und nicht selbst nutzen.

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Ich selber bin Vegetarierin... Und ich PERSÖNLICH muss sagen, dass mir das schon gesund genug ist. Ich habe mit 8 Jahren die Entscheidung getroffen, Vegetarierin zu werden, da mich die Vorstellung, dass immer wenn ich Fleisch esse, dafür ein Tier gestorben ist ziemlich widerlich und unfair dem Tier gegenüber fand. Mir PERSÖNLICH fällt einfach kein Grund ein , warum jemand Veganer werden will. (Außer er hat vielleicht Übergewicht oder vom Arzt verschrieben bekommen). Z.B die Sache mit dem Käse: Der Kuh oder der Ziege tut es ja schließlich gut, gemolken zu werden!!! Warum dann auf Milch(-Produkte) verzichten??? Eier: Auch die Eier der Henne müssen gelegt werden!!! Sie können sie nicht einfach drinnen behalten...

Also, MEINE Schlussfolgerung: Vegetarier reicht völlig aus...

LG ALTARR

Du hast jetzt bereits gefühlte 500 Fragen zu gesunder Ernährung gestellt, erzählst wechselweise, dass du begeisterter Milchtrinker bist, dann wieder Veganer, fragst aber nach Spaghetti Bolognese und isst Chicken Wings, isst laut verschiedener Beiträge morgens "immer" Vollkornbrot, im nächsten "immer" Gemüse und Obst...fragst, ob eine Ernährung, die ausschliesslich aus Gurken, Mandarinen und Brokkoli besteht, gesund ist.....

Das klingt alles ein bisschen nach Unterhaltungsprogramm, nicht nach ernsthafter Ratsuche, da dich die Antworten offenbar überhaupt nicht interessieren.

Warum suchst du dir nicht ein nettes, freundliches Veganer-Forum und lässt dich dort beraten? Das wäre doch viel hilfreicher für dich.

Der Mensch ist von Natur aus ein "Allesfresser". Darauf ist sein Körper nunmal eingestellt. Von daher käme diese unnatürliche Ernährungsweise für mich niemals in Frage. Aber das muss jeder für sich selbst rausfinden.

Der Mensch ist von Natur aus ein "vernunftbegabtes Wesen" und zu "moralischem Handeln" fähig.

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Wir sind Allesfresser, das heißt wir können neben pflanzlicher Nahrung auch Tierprodukte essen. Unser Körper ist da sehr flexibel - entscheidend ist, dass man alle essenziellen Nähr- und Vitalstoffe bekommt. In unserer Entwicklungsgeschichte war Fleisch als zusätzliche Nahrungsquelle sicher sinnvoll (Nahrungsmittelknappheiten, Eiszeiten), heute aber nicht nötig, da alles was wir brauchen auch in pflanzlicher Nahrung steckt. Heutzutage überwiegen die Nachteile des Fleischkonsums auf Umwelt, Klima, Regenwald, Gesundheit, Welthunger, Mitgeschöpfe.

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du bist mal gerade 14 jahre alt -- probiers doch aus aber mach es auch ernsthaft mal ne zeit lang - du wirst an deine grenzen stossen oder es weiter machen -- keiner kann dir zu einer eigenen lebensart raent-- DAS mußt du ganz allein herausfinden --wie so vieles in deinem zukünfigen leben .

Vegane Ernährung führt bei Allesfressern z.B. Menschen unwilkürlich zu Mangelerscheinungen

baris999111, hier mit diesem Link wirst du alles über die Vegane Ernährung herausfinden und dir dann selbst die Frage beantworten können. 

Link: https://www.provegan.info/de/

Viel Spaß

Probieren geht über studieren, probiere es aus, und wenn es für dich passt, machst du weiter, diese Entscheidung kann dir niemand abnehmen

weder noch. Nachhaltig wäre sinnvoller und auch gesund

Veganer sind wieder die Natur, weil sie sich in einer Art und weise ernähren die die Natur für sie nicht vorgesehen hat. Die Natur hat uns zu Allesfressern bestimmt, und das aus gutem Grund. Ohne tierische Nährstoffe wäre die Entwicklung des menschlichen Gehirns im Laufe der Evolution so gar nicht möglichn gewesen .... ohne tierische Nährstoffe wäre der Mensch heute wahrscheinlich zu dumm um überhaupt darüber nachzudenken ob er Veganer werden möchte. Über die Langzeitfolgen dieser degenerativen Lebensweise macht sich auch niemand gedanken, bzw existiert sie noch gar nicht solange als das man die Auswirkungen studieren könnte, da ja erst durch unsere Überschussgesellschaft (die ja gerade von solchen Leute oft anprangert wird) überhaupt mögliche wurde, das Menschen einen solch wählerischen Lebenstil, oft auch basierend auf haufenweise Spezial- und Ersatzstoffen, überhaupt führen können.

Wir brauchen heute aber keine tierischen Lebensmittel mehr, weil wir uns heute rein pflanzlich ernähren können. Und auch wenn wir in keiner Überschussgesellschaft leben würden. wäre eine vegane Ernährung durchaus möglich ;-)

Schonmal daran gedacht, dass der Mensch sich vielleicht einfach noch weiterentwickeln kann und die Phase in denen er sich tierisch ernährt hat hinter sich lassen kann? :-)

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@Iubar

Joa, aber kann sich dadurch auch zurückentwickeln, das würden wir aber leider erst in mehreren Generationen sehen und gottseidank wird sich nicht jede einen Kopf um so einen wiedernatürlichen Unsinn machen ... naja, in spätenstens eine paar Jahrzehnten brauch ihr euch eh keine Gedanken mehr zu machen was ihr esst, ihr werdet froh sein überhaupt was zu essen zu haben. Veganismus = First World Problems ..

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@Lupicor

Richtig - das sind Probleme der ersten Welt. Weil wir Menschen für unseren hohen Fleischkonsum hungern lassen.

Warum sollte sich das Gehirn denn zurückentwickeln? Alle essenziellen Nähr- und Vitalstoffe stecken in pflanzlicher Nahrung. Lediglich Vitamin B12 sollten Veganer supplementieren. Oder hast du einen neuen essenziellen Nährstoff entdeckt?

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@Paschulke82

Joa, und tierische Proteine und Fette (beides wichtig für die Entwicklung des Gehirns) kommen in Pflanzen ja bekanntlich zu Hauf vor .... lieber mal weniger Öko-Propaganda aufsaugen und mehr Biolgie lernen dürfte nicht schaden.

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@Lupicor

Tierisches Protein braucht kein Mensch. Eiweiß ist aus Aminosäuren aufgebaut. 8 davon kann der Körper nicht selber herstellen. Alle 8 essenziellen Aminosäuren stecken in pflanzlicher Nahrung. Isst man Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse, erreicht man eine höhere biologische Wertigkeit als Fleisch, dass heißt der Körper kann das Eiweiß super verwerten. Zudem ist pflanzliches Eiweiß leichter verdaulich als Tierisches.

Eiweißmangel kommt hierzulande so gut wie gar nicht vor. Der Deutsche nimmt im Schnitt 50% mehr Eiweiß zu sich als empfohlen. Veganer nehmen im Schnitt zwar immer noch mehr zu sich, liegen aber am nächsten an den Empfehlungen. Vegetarier liegen bezüglich der Eiweißzufuhr nur minimal hinter Mischköstlern. Es gibt nahezu kein Lebensmittel ohne Eiweiß.

Ebenso stecken alle essenziellen Fettsäuren in pflanzlicher Nahrung. Leinöl hat z.B. 33 mal mehr Omega 3-Fettsäuren als die Omega3-haltisgten Fische. Fische bekommen diese Fettsäuren übrigens auch nur über Algen ;)

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@Paschulke82

"Tierisches Protein braucht kein Mensch."

Danke, allein dieser Satz disqualifiziert dich in biologischer wie chemischer Hinsicht völlig ....

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@Lupicor

Witzig. Dann erkläre mir das doch bitte mal ^^ Ich habe es ja bereits versucht dir verständlich zu machen. Ich versuche es dir nochmal zu erklären:

Was wir brauchen sind Aminosäuren. Die können wir über tierisches Protein oder pflanzliches Protein zu uns nehmen. Essenzielle Aminosäuren kann der menschliche Organismus nicht selber zusammenbauen. Alle essenziellen Aminosäuren stecken in pflanzlicher Nahrung.

Jetzt verstanden

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@Paschulke82

Ich sehe nur das du dich krampfhaft an Lügen, oder zumindest an durch fehlende Langzeitstudien völlig unbewiese Behauptungen der "Öko-Industrie", festklammerst um dein Weltbild zu erhalten. Ich sehe wenigstens ein, das ich mich auch irren könnte und es langfristig doch keine negativen Auswirkungen haben könnte sich rein pflanzlich zu ernähren, da nun mal wisssentschaftliche Ergebnisse über Generationen hinweg nicht vorliegen. Selbige Einsicht wirst du jedoch nicht erlangen, und dich ungeachtet jedes fehlenden wissentschafltichen Beweises und in völliger Unwissenheit langfristiger Entwicklungen weiter verhemmt an deiner Ansicht als Ratio Ultima festklammern.

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@Lupicor

Interessant. Du bezichtigst mich der Lüge, kannst aber kein einziges Argument liefern. Wie wäre es, wenn du mal deine dubiosen Studien nennst?

Öko-Industrie? Ich stütze mich auf den aktuellen Stand der Wissenschaft.

Ich habe nie behauptet fehlerfrei zu sein. Wenn du Argumente bringst, kannst du mich vielleicht auch überzeugen. Aber wenn jemand einen so frechen Schreibstil wie du hat, schreibe ich sicher auch nicht wie der liebe nette Erklärbär zurück ;)

Es ist schön, dass du einsichtig bist.

Es bestehen auch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse über Generationen, ob es schädlich ist Wasser aus Rohrleitungen zu trinken, in Spiegel zu schauen, Auto zu fahren usw... Viellicht werden wir dadurch ja auch dümmer? Kann natürlich sein. Ist aber genau wie deine Behauptung wilde Spekulation und entspricht nicht dem Stand der Wissenschaft.

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@Paschulke82

Du willst es wohl absichtlich falsch verstehen, oder? Ich bezichtige dich nicht der Lüge, sondern lediglich sage ich, das du an bisher wisentschaftlich völlig unbewiesene behauptungen glaubst. Ja, du stützt dich auf den aktuellen Stand der Wissentschaft (wobei wir mal bei Seite lassen welche Wissentschaften zu aufgrund deiner Weltbildes akzeptierst oder nicht), leider können die aktuellen Wissentschaften aber nun mal nicht auf evolutionäre Langzeitstudien zurückgreifen, aber du betrachtest den aktuellen Wissentschaftsstand schon als in Stein gemeißelt. Deine Aussage, das rien pflanzliche Ernährung dem Menschne nicht schadet ist somit ganu unbewissen wie meine Aussage, das sie es tut. Wäre schön wenn du wenigstens ebenfalls zu einsichtig wärst das zuzugeben. Mich irreitiert halt nur etwas, das du auf meine anderen Argumente betreffend des gigantischen Anbaubedrafs und siener negativen Auswirkungen so gar nicht eingehst ;)

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@Lupicor

Du hast das Wort Lüge selber verwendet.

Was genau an meinen Behauptungen soll nicht bewiesen sein? Dass es essenzielle Aminosäuren gibt?

Ich Stütze mich damit quasi auf alle großen Ernährungsorganisationen, den Stand der Biologie... und worauf stützt du dich? ^^

Klar kann die Wissenschaft sich irren. Aber es gibt keinen Hinweis, warum bei einer ausgewogenen veganen Ernährung etwas fahlen sollte. Immerhin erreichen Veganer auch oft ein hohes alter - selbst wenn sie über mehrere Generationen vegan leben.

Jedenfalls ist pflanzliche Nahrung absolut natürlich und in keiner weise gegen unsere Natur und bietet anscheinend auch alles was Mensch braucht.

Auf den Anbau bin ich doch bereits mehrfach eingegangen.

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@Lupicor

"Die Bereicherung des Speisezettels mit Fleisch war eine regelrechte Hirnnahrung und Auslöser für den ersten Schub des rapiden Wachstums unseres Denkapparates, stimmen Leslie Aiello und ihr Kollege Peter Wheeler von der University of Liverpool zu."

http://www.evolution-mensch.de/thema/gehirn/gehirn.php

Klar kann ein Mensch eventuell auch ohne Fleisch leben, im Sinne von körperlich überleben, doch wie es langfristig/evolutionär (über Generationen) mit der geistigen (gehinrmässigen) Entwicklung ausssieht dürfte interesant sein.

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@Lupicor

^^ Ich habe doch bereits mehrfach gesagt, dass es in unserer Entwichlungsgeschichte Sinnvoll war, dass wir zusätzliche Nahrungsquellen zur Verfügung hatten. Heutzutage bei 7 Milliarden Menschen ist die Zufuhr über tierische Nahrung jedoch nicht sonderlich sinnvoll.

Der Deutsche nimmt im schnitt 50% mehr Eiweiß zu sich als von der deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen - und auch Veganer liegen nahezu immer über den Empfehlungen!

Abgesehen davon ist es lediglich eine von meheren Theorien, dass grade der Fleischkonsum das Hirnwachstum begünstigt hat. Eine weitere häufig vertretene Theorie, ist dass das erhitzen der Nahrung den Durchbruch in der Gehirnentwicklung ermöglichte - vermutlich war es aber beides: Eine ausreichende Proteinzufuhr und die leichtere Verdauung der Nahrung durch erhitzen.

Welcher Bauteil soll denn fehlen? Du kannst da bisher nichts nennen und laut dem aktuellen Stand der Wissenschaft fehlt da auch kein Baustein ^^ Ich empfehle dir, dich mit dem Aufbau von Proteinen und den essenziellen Aminosäuren auseinanderzusetzen.

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@Lupicor

Sorry, aber ich stütze mich lieber auf den Stand der Wissenschaft und nicht auf etwas, was du aufgrund von Stammtischgeschwätz und Vorurteilen behauptest.

Du hast noch in keinem Punkt gesagt was an meinen Aussagen gelogen sein soll und Beweise zur Richtigstellung geliefert.

Dein Link sagt irgendwie garnichts zum Thema aus?

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@Paschulke82

Du hast die Links weder gelesen und wenn, dann erst gar nicht verstanden, oder? Ich werde es dir jetzt nicht zum 10. mal erklären worum es mir geht .... insgesamt scheint das schon eine geistige Schwäche aufgrund veganer Ernährung zu sein. ^^

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@Paschulke82

"Du hast noch in keinem Punkt gesagt was an meinen Aussagen gelogen sein soll und Beweise zur Richtigstellung geliefert."

Nein, nur schon dreimal geschrieben das ich dich gar nicht der Lüge bezichtigt habe ..... auch das ignorierst du. Genauso wie du nicht auf die schädlichkeit von Monokulturen, den Bewässerungs- und Pestizid-Problematiken etc. etc. eingehst. Du lässt nur die Argumente zu und nimmst nur die Aussagen wahr die dem Beweis/Beleg deiner eigenen Thesen dienen ... das ist wohl der typisch vegane Subjektivismus ....

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@Lupicor

Warum sollte ich das lesen? Ich hatte in der Uni schon Vorlesungen zu der Thematik und bin sonst auch recht belesen. Beim Überfliegen habe ich jedenfalls nichts neues für mich entdeckt und auch nichts, was meinen Aussagen widerspricht.

Die Frage ist, wer hier geistige Schwäche Zeigt.

Ich bin übrigens kein Veganer ;)

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@Lupicor

Du hast behauptet, dass ich mich auf Lügen stütze, also Lügen verbreite. Was davon Lüge sein soll, kannst du aber nicht sagen ^^

Dass Monokulturen, Bewässerungs- und Pestizidbelastungen schlecht sind, sehe ich doch genau so. Da habe ich dir auch schon mehrfach zugestimmt. Ich habe dir auch mehrfach gesagt, dass das durch den Fleischverzicht bzw eine Reduktion des Fleischkonsums eingedämmt werden kann, da weniger in Monokulturen angebaut werden muss.

Was für Argumente habe ich denn bitte nicht zugelassen?

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Wir sind Allesfresser, das heißt wir können neben pflanzlicher Nahrung auch Tierprodukte essen. Unser Körper ist da sehr flexibel - entscheidend ist, dass man alle essenziellen Nähr- und Vitalstoffe bekommt. In unserer Entwicklungsgeschichte war Fleisch als zusätzliche Nahrungsquelle sicher sinnvoll (Nahrungsmittelknappheiten, Eiszeiten), heute aber nicht nötig, da alles was wir brauchen auch in pflanzlicher Nahrung steckt. Heutzutage überwiegen die Nachteile des Fleischkonsums auf Umwelt, Klima, Regenwald, Gesundheit, Welthunger, Mitgeschöpfe.

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@Paschulke82

Tierische Proteine und Fette waren in der menschlichen Entwicklung existenziell für die Entwiclung des Gehirns und jeder nicht realitätsverweigende Biologe weiss das .... stecken diese in pflanzlicher Nahrung? Ohne sie ist eine Rückentwicklung langfristig, über etliche Generationen, durchaus möglich.

Und dieser Schwachsinn von wegen Klima und Umwelt .... Argumente von Leuten die nicht weiter als von Zwölf bis Mittag denken. Monokulturen (die zur Ernährung von so vielen notwendig wären) von Soja und anderen bevorzugten Veganer-Fressalien führen zum auslaugen der Nährböden, gewaltigen Bedarf an Wasser und chemischen Düngern/Schädlingsbekämpfunsmitteln, von der Auslöschung vieler wichtiger Insektenarten und Fläschenrodungen für das gewinnen von Ackerböden in ertragsarmen Gegenden gar nicht erst zu reden.

Glaubt ruhig weiter eure Bio-Lüge, aber fakt ist: Das Problem ist nicht, was gegessen wird, das Problem ist, das es zu viele gibt, die Essen brauchen/wollen. Das Problem ist einfach, es gibt einfach zu viele Menschen.

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@Lupicor

Ich habe doch bereits selber geschrieben, dass die zusätzliche Zufuhr tierischer Proteine und Fette sinnvoll war, da sie damals einfach knapp waren. Welche Quelle man wählt ist egal, entscheidend ist, dass man sich ausgewogen ernährt. Und das geht sowohl mit, als auch ohne Tierproddukte.

Das Soja zu 80% verfüttert wird und auch anderer Anbau von Futtermitteln den Boden auslaugen, hast du noch nicht beachtet? Für die Erzeugung von Fleisch braucht man ein Vielfaches an Futtermitteln.

Man merkst, dass du ziemlich starr etwas anprangerst/verteidigst, was du selber nicht zuende gedacht hast. Da solltest du nicht gleich ausfallend werden.

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@Paschulke82

Der Hauptbestandteil von eures geliebten Tofu ist weißer Sojabohnenteig, der bei der Denaturierung und Koagulation von Proteinen in der Sojamilch entsteht ... danke, wieder disqaulifiziert, setzen ... und auf meine Argumente (die bei weitem nicht nur auf Soja in euren erstrebten Pflanzenfutterwelt zutrifft) zur rein pflanzilchen Nahrungsmittelerzeugung und den letzten Absatz gehst du wie von euch gewohnt ga rnicht ein ...

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@Lupicor

ist ja schön, dass du weisst wie Tofu hergestellt wird. Aber gedisst hast du mich durch dein Wissen noch lange nicht. Du bekommst aber ein kleines Fleißkärtchen von mir, auch wenn es nicht unbedingt mit dem Thema zusammenhängt. Der Rest von der Tofuherstellung lässt sich nämlich auch noch zu Lebensmitteln verarbeiten. Soja kommt bei mir übrigens nur alle paar Wochen mal auf den Tisch ;)

Was macht mehr Sinn: Aus 1kg Sojabohnen 1oog Fleisch oder 2kg Tofu herzustellen?

Ich habe gehofft, dass du selber weiter denkst. Die Erzeugung von Viehfutter ist genau so schädlich und davon braucht man ein Vielfaches. Ein Drittel der heutigen Getreideernte wird heutzutage verfüttert!

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@Paschulke82

Und immer noch keinerlei Gegenargument zum vermehrt schädlichen Auswirkungen von Monokulturen, die aufgerund der von dir favorisierten welternährenden Pflanzenverköstigung (und des auch damit gewaltig steigenen Sojabedarfs auch ohne Tierhaltung ;) ) notwendig würden und zur Überbevölkerung .... somit kann ich die leider noch keine Fließkärtchen vergeben. Erkenn eich da ein wenig Auzsblenung? ;)

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@Lupicor

Ok... dann schriebe ich dir dazu nochmal etwas:

Weniger Fleischkonsum --> Landwirtschaftliche Nutzfläche wird frei --> Genug Möglichkeit, um ökologischer zu erzeugen.

Würde Deutschland den Konsum von Fleisch um 70% reduzieren, könnten wir uns theoretisch komplett mit Biolebensmitteln versorgen. (Laut Institut für ökologische Wirtschaftsforschung) http://www.youtube.com/watch?v=ahHQV1iNSxA

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@Lupicor

p.s.: und immer noch keine Gegenargumente .... versteifst dich jetzt nur ausschliesslich auf das Thema Soja. Soja kannst du in diesem Zusammenhang meinentwegen auch durch jede beliebige andere pflanzliche Ersatznahrung ersetzen.

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@Lupicor

Muss ich dir das wirklich nochmal erklären? Lies doch einfach nochmal was ich oben geschrieben habe: Für die Erzeugung von tierischen Nahrungsmitteln braucht man ein Vielfaches an Landwirtschaftlicher Nutzfläche, im Gegensatz zur Erzeugung pflanzlicher Nahrungsmittel. Kein Tier hat mehr Kalorien als es an Kalorien zuvor zu sich genommen hat.

Du warst es doch, der das Thema Soja angeschnitten hat.

Ich glaube das Problem ist, dass du nicht verstehst was ich schreibe - oder du willst es nicht verstehen?

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@Lupicor

Nein, das glaube nicht nur ich. Das ist einfach logisch, da man durch den direkten Verzehr deutlich weniger Verluste hat. Im Schnitt gehen bei jedem weiteren Glied in der Nahrungskette nämlich 90% der Energie "verloren" - besser ausgedrückt: Die Energie wird nach außen abgegeben.

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@Paschulke82

Dito, ich glaube wir reden ananeinder vorbei, bzw willst du gar nicht verstehen, bzw wirklich darauf eingehen, was ich schreibe ... ist ok. Zum Glück gibt es nicht soviele Veganer, der Stand und die Entwicklung des menschlichen Geistes ist also auf jeden Fall bei den meisten gesichert. ;)

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@Paschulke82

Aha, dann käust du als das Soja (Achtung: nur Bespiel) direkt vom Feld? Ohne verlustreiche und enegerieintensive Zubereitung und Umwandlung in einen Nahrungs-Ersatzstoff der wenigstens nach irgendwas schmeckt?

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@Lupicor

Und schon wieder kommst du mit dienen haltlosen Vorurteilen, ohne auch nur einen Grund nennen zu können ^^

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@Lupicor

Und du käust dein Fleisch direkt vom Rind, das wild durch dienen Vorgarten streift? Ungewürzt und ungebraten, was dir vermutlich hervorragend schmeckt?

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