Soll ich mich meinem Lehrer anvertrauen oder nicht?

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9 Antworten

Wenn du es schon deinen Eltern nicht sagen willst, vertraue dich in jedem Fall deinem Lehrer an. So kann das doch nicht weitergehen, du verbaust dir ja auch die Zukunft damit, wenn du so in der Schule absackst.

Das Thema Tod ist ein stark beeinflussendes Thema. Unbedingt musst du dir professionelle Hilfe holen, das zu verarbeiten. Du kannst auch allein zum Hausarzt gehen und dir eine Überweisung zum Psychologen holen. Der Arzt hat Schweigepflicht.

Über kurz oder lang werden deine Eltern das wohl mitkriegen, vielleicht kannst du es nicht immer verheimlichen (wobei ich nicht verstehe, wieso du das tun willst. Hast du Angst, sie packen dich in Watte?)
Ich bin selbst Mutter, und wenn ich herausbekommen würde, dass mein Kind mir solche Nöte verschweigt, nur um mich nicht zu behelligen, wäre ich sehr traurig und enttäuscht, auch wegen dem mangelnden Vertrauen in mich. Dafür sind Eltern da, ihre Kinder zu versorgen, zu unterstützen und zu lieben.

Sie sollten es erfahren, was du dann an Hilfe zulässt, ist deine Sache, und sie sollten deine Gefühle und deinen Willen respektieren. Aber sag es ihnen! Sie haben es verdient!

Lehrer, Eltern und vor allem ein Psychologe sollten dir helfen können, dein Leben und deine Gefühlswelt wieder in den Griff zu bekommen.

Alles Gute dir!

LG Kessy

ja, aber dann kann ich meine Freiheit für die nächsten Jahre vergessen, weil sie mich überall hin verfolgen würden, aus Angst ich bringe mich um. Ich gehe so gerne in den Wald, er ist das einzigste, was mich wieder glücklich macht und wo ich in Ruhe alleine nachdenken kann. Dort werden sie mich nicht mehr hinlassen:(

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@senselessly201

Kommunikation ist alles! Das musst du schon leisten können, um dich und deinen Willen mitzuteilen.

ERKLÄRE deinen Eltern doch, so wie du es oben in deiner Frage gemacht hast, dass du nie Suizid begehen würdest, dass das für dich nicht in Frage kommt. Dass dir aber der Wald hilft, zur Ruhe zu kommen. Einfach reden! Deine Eltern stehen voll im Dunkeln, bring doch Licht in die Sache.

Sag ihnen, sie können dir vertrauen, dass du keine Dummheiten machst, aber sie müssen dir auch Luft zum Atmen lassen, sonst treiben sie dich weiter weg von ihnen.

Es wird ihnen vielleicht schwer fallen, aber da muss Geduld und Spucke auf beiden Seiten her.

Ganz sicher werden sie sich ordentlich Mühe geben, deine Wünsche und Gefühle zu respektieren.  Sie lieben dich schließlich. Aber gib ihnen auch die Chance dazu und urteile nicht vorher! Sicher hast du ihnen auch nie richtig klar gemacht, wie ihr Verhalten früher schon auf dich gewirkt hat, und es ist ihnen auch gar nicht aufgefallen.

Lass sie teilhaben. Schließe sie nicht aus. Spring über deinen Schatten und rede mit ihnen über deine Situation.

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@senselessly201

Wie gut Du weißt, was Du brauchst!

Es kommt nun darauf an, dass Deine Eltern verstehen, dass Du den Abschied von Deinem Opa am besten bewältigen kannst, wenn Du viel Zeit im Wald hast, wo Du das Leben wiederfindest.

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hallo, ich bins nochmal. Ich habe heute mit meinen Eltern geredet. Sie haben mich überhaupt nicht ernst genommen und gesagt jeder hat so eine Phase in der Pubertät. Ich habe gesagt, dass diese “Phase“ bei mir schon fast 1 Jahr geht und sie meinen ich muss es einfach vergessen und mich ablenken. das hätte ich nie gedacht, sonst waren sie immer die Eltern, die fast schon zu führsorglich waren und das lässt sie einfach kalt Jetzt muss ich da alleine rauskommen, dass gehört zum erwachsen werden dazu.

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@senselessly201

Nein, du musst da nicht alleine raus! Und das solltest du auch nicht. Geh alleine zu deinem Hausarzt und hol dir eine Überweisung zu einem Psychologen. Vielleicht kann er dir auch gleich einen guten nennen mit Telefonnummer.

Was deine Eltern angeht: Wer nicht will der hat gehabt. Wahrscheinlich  wäre ihnen der Psychologe peinlich... keine Ahnung. Aber egal. Wenn du die Hilfe und Unterstützung deiner Eltern nicht bekommst, dann wende dich an deinen Arzt.
WIR nehmen dich hier jedenfalls alle ernst, und unser Rat kommt von Herzen: Hol dir Hilfe! Alles Gute für dich!

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Aber wenn ich mich meinem Lehrer anvertraue, bringt das dann noch was, weil es ist dann ja der Letzten Tag vor den Ferien und dann sehen wir uns erst nach 6 Wochen wieder

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@senselessly201

Hmmm, das kannst du selbst besser einschätzen denke ich. Du kannst natürlich auch erstmal die Ferien abwarten und selbst aktiv werden, zum Arzt gehen, Psychologen aufsuchen etc. Und dann siehst du weiter. Die Probleme werden nach den Ferien nicht weg sein, also solltest du dann schon deinem Lehrer von deiner Situation berichten, alleine wegen des Schlafmangels und des Zuspätkommens bzw. der verringerten Leistungsfähigkeit. Dein Lehrer kann dann besser auf dich eingehen.

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Hallo senselessly201,

es wäre ganz sicher ratsam, Dich Deinem Lehrer anzuvertrauen und ihm zu sagen, was Dir zur Zeit zu schaffen macht. Erzähl ihm auch von Deinen schlimmen Schlafstörungen, die Schuld an Deinen häufigen Verspätungen sind. Er wird bestimmt Verständnis dafür zeigen und kann dann künftig besser damit umgehen.

Sehr bedenklich sind auch Deine gravierenden Schlafstörungen. Allein diese zeigen, dass Du ganz dringend Hilfe von außen brauchst. Wäre es denn wirklich so schlimm, wenn du auch Deinen Eltern erzählen würdest, was wirklich mit Dir los ist? Deine Eltern wollen doch ganz sicher, dass es Dir gutgeht und sind wahrscheinlich auch trotz ihrer eigenen Probleme bereit, Dir Hilfe zu leisten. Ihnen etwas vorzumachen wird sowieso nicht auf Dauer gelingen. Je länger Du wartest, desto schlimmer wird Dein Problem!

Du schreibst, dass Du den Tod Deines Opas nicht verarbeitetn konntest. Das kann ich gut verstehen, da ich vor wenigen Jahren meine beiden Elternteile durch den Tod verloren habe. Einen lieben Menschen zu verlieren stürzt fast jeden in tiefe Trauer. Manche sagen zwar, der Tod gehöre zum Leben dazu, dennoch empfinden ihn die meisten als einen schrecklichen Feind. In einer solchen Situation kann man mit Worten oft gar nicht beschreiben, was man wirklich fühlt. Manchen geht es so, dass sie sich mit dem Geschehen gar nicht abfinden wollen, oder sie können nicht realisieren, was da eigentlich passiert ist. Viele empfinden, dass das Leben nun nicht mehr so ist, wie vorher. Nach dem Tod eines lieben Menschen beginnt ein langer Weg der Trauer. Die Frage ist, wie es einem gelingen kann, die Trauer gut zu verarbeiten.

Für viele gehört Weinen mit zur Trauer. Dass Tränen sinnvoll und nützlich sein können, bestätigen auch Psychologen. Gefühle hingegen zu unterdrücken, schadet mehr als es nützt. Wenn Dir also danach ist, zu weinen, dann lasse deinen Tränen einfach freien Lauf. Hinterher wirst Du sicher merken, dass es Dir wieder besser geht.

Es könnte jedoch auch sein, dass Gefühle der Wut in Dir aufsteigen. Das kann z. B. dann passieren, wenn jemand etwas Gedankenloses oder Falsches sagt. Oder man ist wütend auf den Toten, weil er einen im Stich gelassen hat. Auf keinen Fall wäre es richtig, diese Gefühle zu verdrängen. Es wäre hilfreich, wenn Du Dich einem guten Freund anvertraust, der Dir gut zuhört und in der Lage ist, auf Deine Gefühle richtig zu reagieren.

Falls Du an Gott glaubst, dann kann es Dich sehr erleichtern, wenn Du ihm im Gebet Dein Herz ausschüttest. Das mag dazu führen, dass sich Deine Gedanken und Gefühle wieder beruhigen, denn die Bibel verspricht: "Seid um nichts ängstlich besorgt, sondern lasst in allem durch Gebet und Flehen zusammen mit Danksagung eure Bitten bei Gott bekanntwerden; und der Frieden Gottes, der alles Denken übertrifft, wird euer Herz und eure Denkkraft durch Christus Jesus behüten" (Philipper 4:6, 7).

Der größte Trost für einen Trauernden ist, daran zu denken, dass Gott verheißen hat, die Toten eines Tages wieder aufzuerwecken. Von der künftigen Auferstehung sprach auch Jesus Christus, als er folgendes verhieß: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden ... einer Auferstehung des Lebens" (Johannes 5:28, 29). Damit ist nicht gemeint, dass wir unsere Angehörigen und Freunde eines Tages im Himmel wiedersehen werden. Die Bibel spricht von einer Auferstehung hier auf der Erde, bei der die Toten wieder einen Leib aus Fleisch und Blut erhalten, der dem gleicht, den sie vor ihrem Tod hatten, allerdings ohne Krankheiten und Gebrechen. Wir werden die Verstorbenen also so sehen, wie wir sie gekannt haben! Kannst Du Dir vorstellen, wie unbeschreiblich groß die Freude sein wird, wenn die Toten zum Leben zurückkehren werden? Wie schön wird es dann sein, all die Lieben, die man bis dahin durch den Tod verloren hat, wieder in die Arme schließen zu können!

Der Tod ist heute zwar noch, wie eingangs gesagt, ein schrecklicher Feind, doch verheißt die Bibel, dass dieser Feind eines Tages "zunichte gemacht" werden wird, und zwar für immer! Ich wünsche Dir viel Kraft dabei, Deinen Schmerz und Deine Trauer nach und nach zu verarbeiten! Du wirst sehen, dann geht es Dir irgendwann auch wieder besser.

LG Philipp

danke für die Antwort:) An Gott glaube ich nicht mehr und Freunde habe ich alle verloren, weil ich die Freundschaften alle vernachlässigt habe und nur alleine sein wollte

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@senselessly201

Hallo,

ich kann gut verstehen, dass es Dir schwerfällt, noch an Gott zu glauben. In der heutigen Zeit wird es einem vor allem als jungem Menschen nicht leichtgemacht, noch an einen Schöpfer zu glauben (ich denke da z.B. an die Evolutionstheorie).

In einem Kommentar auf eine Antwort habe ich gelesen, dass Du ein sehr naturverbundener Mensch bist und gerne in den Wald gehst. Viele Menschen finden einen besseren Zugang zu Gott, wenn sie die Werke seiner Schöpfung betrachten und darüber nachdenken. Hier sind einige wenige Beispiele von vielen:

Nehmen wir z.B. den Baumwaldsänger, ein nur 20 Gramm leichter Vogel. Sein Instinkt sagt ihm ganz genau, wann er sich auf den Weg von Alaska nach Neuengland machen muss. Dort angelangt, frisst er sich zunächst ein Fettpolster an und wartet eine Kaltfront ab, bevor er sich dann in ca. 6000 m Höhe begibt, um sich dort in einen bestimmten Höhenwind, den Strahlstrom, zu begeben. Der kleine Vogel steuert nun zunächst auf Afrika zu und wird irgendwann von einer Luftströmung erfasst, die ihn an sein Ziel in Südamerika gelangen lässt.

Beachtlich ist, dass das ganze instinktive Wissen in einem Gehirn von der Größe einer Erbse einprogrammiert ist. Wie ist es dort hingelangt? Verrät nicht ein solches "Programm" erstaunliches Wissen über Landschaften und bestimmte Wetterphänomene? Geht das ohne einen Programmierer, der über entsprechende Erkenntnisse verfügt?

Ein anderes Beispiel sind die Ameisen. Diese sind in Kolonien organisiert, die aus Arbeiterinnen und der Königin bestehen. Einige Armeisenarten halten in eigens errichteten "Ställen" Blattläuse, die sie dann melken. Andere Ameisen dienen als eine Art Soldaten, die das Eindringen von Feinden unterbinden.

Immer wieder faszinierend ist auch der Zuginstinkt der Vögel. Jedes Jahr zur gleichen Zeit versammeln sich bestimmte Vogelarten, um gemeinsam ein weit entferntes Ziel anzusteuern. Dabei entwickeln sie ein beeindruckendes Navigationsvermögen. Besonders der Albatros besticht in dieser Hinsicht. So wurden z.B. 18 Albatrosse von einer Insel im Pazifik mit dem Flugzeug mehrere tausend Kilometer weit fortgebracht und dann wieder freigelassen. Nach nur wenigen Wochen waren die meisten der Vögel wieder an ihrem Heimatort angelangt.

Welchen Schluss kann man aus den Navigationskünsten der Vögel ziehen? Woher verfügen die Vögel über dieses Wissen und dieses Können? Hat es ihnen die Natur einfach so beigebracht? Gibt man sich mit dieser Erklärung zufrieden, wenn man sein Denkvermögen richtig einsetzt?

Ich selbst liebe auch die Natur und bin immer wieder fasziniert von all dem, was es zu wissen und zu entdecken gibt. Ich kann nicht glauben, dass all das ohne eine intelligente Kraft zustande gekommen ist.

Darf ich fragen, warum es Dir persönlich schwerfällt, an Gott zu glauben? Offensichtlich hat es in Deinem Leben ja einmal eine andere Zeit gegeben, nicht wahr?

LG Philipp

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es gibt Zeiten, da glaube ich an eine höhere Kraft, aber ich bin nicht sicher, ob ich diese Kraft als Gott bezeichnen kann. Wieso gibt es so viel Leid auf der Welt? Und wieso leiden unschuldige Menschen, die keinen bösen Gedanken haben? Ich war eine Zeit lang sehr von dem Buddhismus fasziniert, aber mittlerweile weiß ich einfach nicht mehr was ich glauben kann und alles hat keinen richtigen Sinn mehr.

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Mein Opa, war ein unglaublich guter Mensch und mein absolutes Vorbild. Er hat ehrenamtlich im Hospiz gearbeitet und war einfach ein Herzensguter Mensch, der keiner Fliege was antun kann. Wieso wurde er mir genommen, mit seinen jungen 59 Jahren? Und dann auch noch so qualvoll

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@senselessly201

Hallo senselessly201,

es tut mir sehr leid, dass Dich der Tod Deines Opas so hart getroffen hat! Ich kann sehr gut verstehen, warum Du Dich verzweifelt fragst, warum er so früh sterben musste. Wie Deine Worte andeuten, muss er wohl an einer schlimmen Krankheit gelitten haben. Das ist auch die einzige Antwort auf Deine Frage. Niemand, auch Gott nicht, wollte, dass er schon mit 59 Jahren sterben musste!

Warum jedoch Leid und Tod überhaupt von Gott zugelassen werden, wird uns in der Bibel deutlich erklärt. Erst wenn man eine zufriedenstellende Antwort auf diese Frage erhält, ist es einem möglich, aus tiefem Herzen an Gott zu glauben.

Überlege einmal: Beweist ein Haus, das einmal voller Pracht und Schönheit war, inzwischen aber verlassen und völlig heruntergekommen ist, dass es keinen Erbauer hat? Müsste man nicht vielmehr die Frage stellen, was in der Zwischenzeit geschehen ist und warum sich der Erbauer des Hauses nicht mehr angemessen um sein Eigentum kümmert und es in Ordnung hält? Was ist also mit unserer Welt geschehen, dass sie in einen solchen schlimmen Zustand geraten ist? Und welche Rolle spielt dabei Gott?

Nun, wenn man an die Anfänge der Menschheitsgeschichte zurückkehrt, stellt man fest, dass Gott den Menschen einen denkbar guten Start ins Leben gegeben hat. Sie hatten alles, was sie brauchten in überreichem Maß. Leider nahmen sie Gott gegenüber keine dankbare Haltung ein und wandten sich von ihm ab. Stattdessen folgten sie lieber den leeren Versprechungen des Hauptgegners Gottes, Satans des Teufels.

Gott beschloss in seinem Weitblick, nicht sofort dagegen vorzugehen, sondern die Menschen in ihren eigenwilligen Bestrebungen erst einmal gewähren zu lassen. Das zog allerdings schlimme Folgen für die gesamte Menschheit nach sich. Die Menschen verloren ihre Makellosigkeit an Körper und Geist nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihre sämtlichen Nachkommen, also auch für uns. Es dauerte auch nicht lange, bis der erste Mord geschah. Nach und nach öffneten sich immer mehr Tür und Tor für jede Art von Schlechtigkeit. Da die Menschen nicht bereit waren, sich an die liebevollen Anweisungen und Grundsätze Gottes, die ja eigentlich nur ihrem Schutz dienten, zu halten, drifteten sie immer mehr in ein Leben der Gottlosigkeit und Bosheit ab. Diese Entwicklung zog sich über die vielen Jahrhunderte bis heute hin. Dennoch besteht kein Grund zum Pessimismus! Warum kann man das sagen?

Nun, Gott hatte von Anfang an entschieden, Böses und Leid nur für eine gewisse Zeit zuzulassen. In dieser Zeit hatten die Menschen die Chance zu erkennen, dass ihre Unabhängigkeit von Gott nicht zu einem besseren Leben führt, sondern eher im Gegenteil. Inzwischen ist, wie die Bibel deutlich zeigt, die Zeit, in der Gott die Menschen schalten und walten lässt, fast abgelaufen. Bald wird Gott in das Weltgeschehen eingreifen und dafür sorgen, dass wieder Recht und Ordnung hergestellt werden.

Zu diesem Zweck hat er seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, als Regenten über die Erde eingesetzt, der seine Herrschaft bald antreten wird. Dann werden sich viele sehr schöne Vorhersagen , die die Bibel macht, erfüllen. Dazu zählt auch folgendes Versprechen Gottes an die Benachteiligten dieser Erde: "Denn er wird den Armen befreien, der um Hilfe ruft, auch den Niedergedrückten und jeden, der keinen Helfer hat. Es wird ihm leid sein um den Geringen und den Armen, und die Seelen der Armen wird er retten.  Von Bedrückung und von Gewalttat wird er ihre Seele erlösen, und ihr Blut wird kostbar sein in seinen Augen" (Psalm 72:12-14).

In dieser Zeit wird niemand mehr Grund zu Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit haben, denn dann wird auch das wahr werden, was in folgenden ergreifenden Worten zum Ausdruck kommt: "Du öffnest deine Hand und sättigst das Begehren alles Lebenden" (Psalm 145:16). Die Menschen werden dann weder krank noch hungrig sein. Es wird einfach an nichts mangeln!

Nun mal ehrlich: Hältst Du das für zu schön, um wahr zu sein? Berücksichtige dabei jedoch bitte, dass sich die Voraussagen der Bibel immer als zuverlässig und wahr erwiesen haben! Außerdem hat Gott schon millionenfach bewiesen, dass er diejenigen, die treu zu ihm stehen, nicht im Stich lässt. Sein innigster Wunsch ist es, dass ihn so viele Menschen wie möglich kennenlernen und eine Freundschaft zu ihm aufbauen. "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen", heißt es in der Bibel (Jakobus 4:8). Diese Einladung kann jedermann annehmen und sie führt ihn heute schon zu einem glücklicherem Dasein und in der Zukunft zu einem Leben in vollkommenem Glück und Frieden. Denkst Du nicht, dass es sich lohnt, auf ein solches Leben hinzuarbeiten?

LG Philipp

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Hallo!

Zunächst wünsche ich dir von Herzen alles Gute, um es auch zu begrüßen dass du mit jemandem drüber reden willst. Der erste Ansprechpartner wären zwar immer die Eltern, aber ich kann verstehen dass du in der Situation entsprechende Hemmungen hast & den Eltern nicht noch mehr Kummer bereiten möchtest.

Wenn du deinem Lehrer vertraust kannst du ihm durchaus davon berichten. Allerdings ist es nicht auszuschließen, dass er hinterher deine Eltern kontaktet.

Guten Abend und hallo senselessly201,

wenn ich Dich recht verstanden habe, war der Tod Deines Opas ein tiefer Einschnitt in Deinem jungen Leben.

Die Begegnung mit Sterben und Tod kann uns in jedem Lebensalter aus unserer Mitte reißen. Aber gerade  am Beginn Deiner so offenen und lebendigen Auseinandersetzung mit Deiner Zukunft  kann die Begegnung mit Sterben und Tod den Prozess Deiner Selbstfindung erschüttern.

Wenn ich auch meine, dass Du den Abschied von Deinem Opa im Rückblick einmal als ein Erlebnis begreifen wirst, das Dich Dein Leben hat besser verstehen lassen,  geht es jetzt aber um Deine seelische Not, die Du nicht verstecken darfst.

Dafür  brauchst Du viel Zeit, gute Begegnungen und gute Gespräche in wohltuender Umgebung.

Liebevoll finde ich es, wie Du Dich wegen ihrer Sorgen um Deine Eltern sorgst!

 Kann es aber nicht  sein, dass sie viel mehr von Deinen Nöten ahnen, als Du weißt  und dass sie auf ein vertrauensvolles Gespräch mit Dir hoffen?

Gibst Du Dich vielleicht manchmal eher verschlossen und bereitest Deinen Eltern gar noch zusätzliche Sorgen?

Vielleicht solltest Du Dich doch Deinen Eltern anvertrauen!

Nach Deinen Worten habe ich den Eindruck, dass Du Deinem Lehrer vertrauen kannst und vertrauen solltest. Wenn es für ihn auch nicht leicht sein dürfte, Dir Verschwiegenheit zu versprechen. Aber das wird letztlich kein Hindernis sein.

Du hast jetzt die Gelegenheit in vertrauensvollen Gesprächen  zu überlegen, wie Du die Ferien so gestalten kannst, dass  der Tod Deines Opas einen ruhigen Platz in Deinem Leben findet und an die Stelle von Angst und Zweifel wieder Zuversicht und Lebensfreude treten.

Dafür hast Du doch die allerbesten Voraussetzungen!

meine Eltern haben gerade sehr viele Probleme und sind beide jeden Tag gestresst und schlecht Gelaunt. Gestern Nacht hat meine Mutter geweint und ich habe sie dabei heimlich beobachtet. Sie verstecken ihre Sorgen auch vor mir, um mich nicht zu belasten und sie müssen auch irgendwie alleine fertig werden. Das muss ich auch irgendwie

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@senselessly201

Ach nein, senselessly, das müßt ihr beide nicht!!!

Jeder vergräbt sich aus Sorge um den anderen in seinem Leid. Nimm Deine Mutter an die Hand und mach mit ihr einen langen Waldspaziergang!. Naja, Du kannst Dich auch von ihr an die Hand nehmen lassen.

Deine Mutter sieht vielleicht noch nicht richtig, dass Du kein Kind mehr bist.

Ihr seht Euch gegenseitig leiden. Das darf nicht sein!

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@Pescatori

Bei den vielen - vielleicht sogar zu vielen Antworten - bin ich eigentlich der Meinung, dass ich mich völlig raushalten sollte.

Nachdem ich aber gelesen habe, dass der Versuch mit Deinen Eltern zu reden, so erfolglos blieb und Du Dich in Deiner Haltung, allein alles durchzustehen bestärkt fühlst, möchte ich nicht versäumen, Dich auf die Möglichkeit einer Familientherapie hinzuweisen.

Vielleicht kannst Du darüber auch mit Deinem Lehrer reden.

Du und Deine Eltern, ihr müsst Euch gemeinsam helfen lassen, damit ihr Euch gegenseitig helfen könnt!

Das musste ich Dir noch sagen.

Wünsche Dir gute, echte Gespräche - offline - die Deinem Denken und Fühlen eine eine neue, befreiende Richtung geben!

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Wenn es wirklich eine Depression ist, wirst du früher oder später mit deinen Eltern reden müssen.

Dein Lehrer ist nur Lehrer, kein Therapeut er hat auch keine psychologischen Grundkenntnisse.

Wenn dich dein Lehrer fragt, was los war, kannst du ihm das natürlich sagen.

Vielleicht erntest du etwas Mitleid und eventuell sogar geringe Rücksichtnahme, aber Hilfe nicht wirklich.

Lehrer können auch hilfreich sein

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Ja, aber ein Lehrer kann genauso viel/wenig helfen, wie die Eltern oder ein Hausmeister.

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Hi,
Wenn du deinem Lehrer vertraust solltest du ihm auf jeden Fall davon erzählen. Reden hilft!
Wenn du möchtest, dass deine Situation sich ändert wäre es aber sehr sinnvoll eine Therapie zu beginnen. Da du wahrscheinlich noch nicht 18 bist bedeutet das aber, dass du deinen Eltern davon erzählen musst. Wenn du es nicht persönlich machen möchtest kannst du auch deinen Lehrer fragen (nachdem du's ihm erzählt hast) ob er's ihnen erzählt.
Da dein Zustand wirklich nicht gut klingt werden die Sorgen deiner Eltern berechtigt sein.
Ich wünsche dir viel Glück!

Du solltest dir psychologische Hilfe suchen!
Du musst die Sache aufarbeiten und das echt am besten mit professioneller Hilfe.

Dich deinem Lehrer anzuvertrauen wäre auch eine gute Idee, dann kann er deine Handlungen vielleicht besser verstehen.

Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft.

aber dann muss ich es ja doch meinen Eltern erzählen und dann haben sie übertreiben Angst um mich und lassen mich nirgends alleine hin

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Ich kann dein Unbehagen verstehen.
Ich habe auch psychische Probleme und ich hatte so eine Angst das meinen Eltern zu erzählen, weil ich dachte, dass sie enttäuscht sind wenn sie das erfahren.
Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es wirklich befreiend ist wenn die Eltern Bescheid wissen.
Ich hab die Hilfe bekommen die ich brauchte.
Also spring über deinen Schatten und rede mit Ihnen. Das ist wirklich wichtig.
Du brauchst die Hilfe!
Und wenn ihre Fürsorge dir zu viel wird, dann sag das klar und deutlich.

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sie machen sich halt immer viel zu viele Sorgen. Und dann spionieren sie mir überall hinterher und das geht dann bestimmt ewig. Sie werden mir nie wieder vertrauen können

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Das sollte dir jetzt erstmal egal sein.
Du brauchst Hilfe!!!
Das ist das worauf du dich jetzt konzentrieren musst. Alles andere ist nebensächlich.

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Du musst dich unbedingt an jemand wenden da Du anscheinend nicht selbst aus dieser Situation raus kommst ! Lehrer, Hausarzt, Schulpsychologe ! Gibt verschiedene Möglichkeiten an wen Du dich wenden kannst. 

Ich kann das alleine schaffen denke ich. Ich habe jetzt 6 Wochen nur für mich

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Das schaffst du nicht alleine.
Glaube mir. Suche dir bitte Hilfe!

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@Feuerengel2014

Das schaffst du nicht alleine. Wenn das ginge, wären Psychologen arbeitslos. Deren Job hat schon ihre Berechtigung.

Du kannst dich nicht selbst, wie Münchhausen, an den Haaren aus dem Sumpf ziehen. Ist zum Scheitern verurteilt bei so einem Thema wie Tod hautnah zu erfahren und Depressionen.
Hol dir bitte Hilfe!

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Du kannst es ja auch nur teilweise erzählen. ZB von den Schlafstörungen 

weißt du zufällig auch was man gegen diese Schlafstörungen machen kann😄

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@senselessly201

Das ist schwierig, da bei dir der unverarbeitete Tod deines Opas die Ursache zu sein scheint. 

Mein Tipp wäre, versuche das positive zu sehen. Dein Opa starb nicht alleine, das ist doch eigentlich was schönes. Ich weiß aber nicht wie er gestorben ist, das macht die Aussage natürlich schwierig! Er würde nicht wollen, dass du jetzt solche Schwierigkeiten mit seinem Tod hast. 

Ich habe auch abends im Bett immer zuviel gegrübelt. Meine Ärztin riet mir ein Buch zu lesen und solange zu lesen bis ich müde bin. Dann sofort Licht aus und nicht anfangen zu grübeln sondern den Kopf frei halten 

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