Soll ich meiner Freundin ein Auto besorgen/kaufen?

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich finde es toll von dir, dass du deiner Partnerin das Leben erleichtern und etwas Gutes tun willst, aber: Raushalten! Täglich 120km mit dem Auto kosten auch eine Menge Spritgeld, das nicht billiger werden wird - das alles für einen Job, den man bei Möglichkeit sowieso wieder an den Haken hängt. Und du sagtest ja selbst: So viel hast du auch nicht. Das ist letztendlich wohl mühsam zusammengespartes Geld. Dein Teilsinn in allen Ehren, aber du musst nicht alles hart erkämpfte für deine Freundin ausgeben. Ganz davon abgesehen musst du dass mit deiner Partnerin absprechen und solltest sie bei so einer kostspieligen Überlegung nicht vor vollendete Tatsachen stellen. So ein Auto kostet dann auch noch jede Menge Unterhalt, vor allem, wenn es ein günstiger Gebrauchtwagen ist. Überlegt euch doch lieber, was ihr an der Arbeitssituation ändern könnt oder welche anderen Optionen euch offenstehen. Du könntest sie beispielsweise bei einer neuen Jobsuche unterstützen oder ihr anderweitig den Alltag erleichtern. Red doch einfach mit ihr darüber ;-)

Beste Grüße, Balu

Ja..das mache ich ja schon...da habe ich vielleicht vergessen...zahle ja die meinsten Einkäufe usw.das ist ja auch schon was.

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@Revolution78

Das reicht dann mMn auch, du bist ja eigentlich nicht mal für ihre Finanzen zuständig. Behalte dein Erspartes für dich, das hast du dir ehrlich verdient und dient ja auch als Rückhalt für wirklich schlechte Zeiten.

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Was angebracht wäre musst du ganz alleine entscheiden. Wie lange seit Ihr zusammen? Habt ihr beide einen Zukunft? Ich habe bei solchen Sachen immer einen Vertrag gemacht. Also Darlehensvertrag, oder so. Genau aufschreiben ob du ihn ihr zur Nutzung überläßt. Wer die Versicherung und die Kfz.-Steuer bezahlt, usw. Und noch eins Verträge sind zum vertragen da.

Wenn du ernsthaft überlegst, dann musst du das mit ihr zusammen tun.

Ich würde es aus mehreren Gründen nicht machen. Ein paar Gründe: selbst am Steuer zu sitzen ist eigentlich viel anstrengender als sich von Straßenbahn und Bahn fahren zu lassen ... ein Auto hat Folgekosten (Benzin, Steuern, Versicherung) ... erst recht ein Gebrauchtwagen, der ca. 1.500,- gekostet hat, braucht bald Reparaturen ... PKW sind eher in einen Unfall verwickelt als Straßenbahn und Bahn.

Vor allem der Grund: bei jedem Wetter selber zu fahren ist wesentlich anstrengender, auch wenn es vielleicht schneller geht. In der Bahn dagegen kann man z.B. vor sich hinträumen und auf dem Heimweg lässt man die Arbeit schon ein Stück hinter sich, bevor man zu Hause ankommt.

Also ich würde es nicht tun. Denn ihr kann beim Autofahren eher was passieren als bei der Bahn. Ich fahre auch jeden Tag 60 km. ein auto ist dazu noch teurer. Wenn du mal den Sprit, Tüv, versicherung, wartung etc mitberechnet, dann wirst du sehen, dass die bahn doch günstiger ist. die kann ja im zug lesen oder mit dem handy spielen.

Da hast du Recht...für die Bahn legt sie jeden Monat 140 Euro hin.

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@Revolution78

hat die nen jobticket? Bietet das der Arbeitsgeber an? Ich zahle nämlich jeden Monat knapp über hundert euro. Das habe ich in einer Woche wieder raus.

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@GuteFrage89

Naja, nur weil du dir kein Auto leisten kannst, muss das ja nicht bei anderen auch der Fall sein.

Mit einem Auto ist man einfach flexibler.

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@Etikettenboy

Nein nicht Pendlerpauschale, die kannst die bei der Steuererklärung angeben. Der Jobticket ist wie ein Monatsticket, nur man bekommt es günstiger. Je nach dem wie groß das Unternehmen ist und der es auch anbietet.

Und zu etikettenboy. Ich kann mir sehr wohl ein auto leisten, nur wenn man da schon lockere hundert euro im monat sparen kann, warum sollte ich dann mit dem Auto fahren? Und mein Arbeitsplatz ist gegenüber vom Bahnhof. Also ist das sogar noch flexibler als ein auto.

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@Revolution78

Der Arbeitsgeber schließt mit dem Verkehrsbund einen Vertrag ab, indem der Verkehrsbund dem Unternehmen Tickets für Arbeitsnehmer zu günstigeren Konditionen bereitstellt, als bei einem normalen Monatsticket. Diese ticket sind auch nur für die Arbeitsnehmer vorgesehen. Die bekommt man nicht einfach aus dem Automaten gezogen.

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@Revolution78

Und zu etikettenboy. Ich kann mir sehr wohl ein auto leisten, nur wenn man da schon lockere hundert euro im monat sparen kann, warum sollte ich dann mit dem Auto fahren? Und mein Arbeitsplatz ist gegenüber vom Bahnhof. Also ist das sogar noch flexibler als ein auto.

Das freut mich für dich. Aber ich meine ja nicht nur den Weg zur Arbeit. Wenn man mal wo anders hin will, dann kann man nicht einfach ins Auto springen, sondern muss erst mal auf den Busfahplan schauen.

Alles viel komplizierter, also ich bin froh, ein Auto zu haben und möchte das nicht mehr missen.

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@Etikettenboy

Man wird wohl in der lage sein, den Bus bzw bahnweg auswendig zu lernen. man weißt das einfach irgendwann. Rechne das mal durch. jeden tag 60 km zur arbeit. Da kannst du mal alle zwei drei oder vier tage nachtanken. bei manchen autos muss du alle 10.000 km zum tüv (vorallem bei alten autos), kfz versicherung, der verschleiß ist größer, also muss du eher zur werkstatt als manch andere.

Man kann ja auch mit dem auto zu freunden, zum fussball ode sonst irgendwo hinfahren. das ist ja nicht nur für die arbeit gedacht.

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Wie sieht's denn finanziell bei der Freundin aus? Du könntest die Sache mit der Freundin besprechen, ob sie ein Auto haben möchte, wie Ihr Euch die Finanzierung vorstellt, wer den Unterhalt übernimmt (neben Benzin auch Versicherung und Steuern), ob sie sich finanziell am Kauf beteiligt / beteiligen kann usw.

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