Soll ich meinen Arbeitgeber anzeigen ?

16 Antworten

Das ist ja mal wieder ein wunderbares Beispiel für das Klima in unserer Arbeitswelt. Es wird immer mal wieder gezeigt, wer am längeren Hebel sitzt.

Wenn es dir keine Vorteile bringt, kann dich niemand zwingen, einen Auflösungsvertrag zu unterschreiben. Der Betrieb hat mit dir einen (offenbar befristeten) Vertrag abgeschlossen und Verträge müssen erfüllt werden oder unter beidseitigem Einvernehmen aufgelöst werden. Einvernehmen darf man nicht erzwingen.

Die Aussage, dass du ein perfektes Zeugnis bekommen wirst, ist doch prima. Nur schade, dass sie nachher vielleicht nichts mehr davon wissen wollen.

Allerdings muss ein Zeugnis wahrheitsgemäß sein und den gesamten Beschäftigungszeitraum erfassen. Wenn man bisher mit dir zufrieden war, dann hat das auch so drinzustehen. Die Tatsache, dass du den Vertrag nicht auflösen willst, hat mit der Beurteilung rein gar nichts zu tun. Sollte man dir im Zeugnis eine reinwürgen wollen, kannst du es ja anfechten.

Auch die Aussage, dass die nächtste Zeit nicht angenehm wird, ist unter aller Sau. Ich bin kein Jurist, aber als Nötigung könnte man so etwas sicher sehen Das Problem wird sein dass dir die Beweise fehlen und die sauberen Herrschaften das im Falle eine Aussage sicher ganz anders schildern werden. Wobei es eine Schande ist, wenn Beschäftigte einer Personalabteilung das Spiel durchweg auch noch mitmachen. Man sollte sie mal fragen, ob sie sich noch ruhigen Gewissens im Spiegel sehen können.

Ich nehme mal stark an dass es einen Betriebsrat dort nicht gibt. Ich würde an deiner Stelle alles, was bisher passiert ist und was künftig passiert, möglichst schriftlich und bestenfallls mit Zeugenaussagen festhalten. Vielleicht geht es ja anderen Kollegen ähnlich. Für eine Anzeige bei den derzeit nicht vorhandenen Beweisen sehe ich wenig Chancen, aber rüste dich auf die nächsten Wochen.

Anzeigen?

Wegen was? Nichts dabei ist irgendwie strafbar, also kannst Du eine Anzeige vergessen.

Das war ein ganz normaler Deal. Die werden Dich sofort los ohne viel Terz, dafür bekommst Du ein richtig gutes Zeugnis (das man Dir normal so nicht gegeben hätte).

Andernfalls, Du hattest die Wahl, bekommst Du kein unverdient besseres Zeugnis und hast bist zum Vertragsende zu erscheinen.

Diese Zeit wird man Dich spüren lassen, dass man Dich lieber gestern als morgen draußen hätte.

Nichts davon ist irgendwie strafbar.

Im Anbetrcht, dass Du sowieso nur noch 5 Wochen gehabt hättest, also einfacher wärs gewesen, Du akzeptierst - das wird man Dir jetzt aufzeigen.

Guten Morgen,Fechnis.Grundsätzlich ist die einvernehmliche Beendigung eines Arbeitsverhältnisses durch einen Auflösungsvertrag manchmal eine Gute Lösung.Üblich ist diese allemal.Du fühlst Dich genötigt,was ich ein Stück weit nachvollziehen kann.Rein rechtlich ist der damit verbundene Hinweis auf ein perfektes(?),also sehr gutes Arbeitszeugnis keine Nötigung.Denn man droht Dir nicht mit einem empfindlichen Übel.(Juristendeutsch).Im Gegenteil,vermutlich ist Deine Arbeitsleistung / Dein Verhalten nicht perfekt.)Bitte nicht anzeigen,du würdest Dich lächerlich machen,wenn die Anzeige aufgenommen würde,könntest Du eine Abfindung vermutlich vergessen,so würde ich einfach eine verlangen,dann stimmst Du dem Aufhebungsvertrag zu? (Höhe aushandeln?).Nicht angenehm,kann einfach nur bedeuten,es wird ein schwieriger Umgang werden,bis Du ausscheidest.Mir ist nicht klar,ob Du vertragsgemäß ausscheidest,befristet beschäftigt warst/bist.Wenn Nein,könntest Du eine Kündigungsschutzklage in Erwägung ziehen.Hier hilft Dir ein Anwalt für Arbeitsrecht.Alles Gute LG

Kann Zeugnis zurückgefordert werden?

Hello zusammen,

folgendes Szenario:

Max (der gute Mustermann ;-) ) ist im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung bei Firma X eingesetzt.

Bei einem Vorgesetztenwechsel bittet Max um ein Zwischenzeugnis von Firma X (6 Wochen vor Weggang des Vorgesetzten) bei der Personalabteilung.

Trotz mehrfacher Nachfrage bis 1 Woche vor Ausscheiden des Vorgesetzten von Max passiert nichts. Max bittet daher seinen Vorgesetzten um Ausstellung eines Zeugnisses, dieser Bitte kommt der Vorgesetzte (übrigens Mitglied der Geschäftsleitung ist) nach.

Einige Zeit später gibt Max dieses Zwischenzeugnis an die Personalabteilung von Firma X weiter.

Einige Wochen später erhält Max einen Anruf der Personalabteilung von X, dass das Zeugnis zurückgefordert wird, weil a) zwei Personen unterschreiben müssen b) der Zusatz im Zeugnis fehlt, dass eine Arbeitnehmerüberlassung bestand c) eigentlich keine (Zwischen-) zeugnisse bei Arbeitnehmerüberlassungen ausgestellt werden

Max wird - so die Mitarbeiterin der Personalabteilung - ein Empfehlungsschreiben erhalten sobald er das Zeugnis zurück gegeben hat. Ansonsten wird der Leiter der Personalabteilung eingeschaltet. Und es sei Max untersagt, das Zeugnis zu verwenden.

Soweit so hypothetisch...

Kann der Arbeitgeber so einfach das Zeugnis zurückfordern?

Und welche Möglichkeiten hat der Arbeitgeber wenn Max einfach "nein" sagt ?

Der Einsatz von Max beim Unternehmen endet übrigens in Kürze. (final, keine Verlängerung whatsoever)

Und, Meinungen, Comments, konstruktive Vorschläge zur Vorgehensweise ?

Und nein, ich wünsche keine Rechtsberatung....;-)

gruß derRollo

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Nach der Ausbildung Arbeitszeugnis?

Ich habe gestern meine mündliche Abschlussprüfung zur Kauffrau im Einzelhandel bestanden, heute habe ich bei mir in der Zentrale; Personalabteilung angerufen, wegen meinen Arbeitszeugnis, sie sagten zu mir das sie es schicken, wenn die Prüfungen vorbei sind; kann ich mich dennoch bewerben ? Um ein Arbeitsplatz ?

*ich hatte kein Übernahme Gespräch und wollte auch keins !

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Kind alleine Zuhause mit Erkältung, weil man Angst vor einem Gespräch mit dem Arbeitgeber hat - darf der Arbeitgeber jemanden so unter Druck setzen?

Hi zusammen,

bei uns auf der Arbeit gab es eine heikle Diskussion.

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Neulich dann leider eine Lungenentzündung weshalb sie 2 Wochen komplett flach lag.

Zwischendurch auch mal wegen ihrer Tochter! Da sie leider alleinerziehend ist.

Nun ist die Tochter wohl auch wieder krank und ist Zuhause mit einer dicken Erkältung. Das Mädchen ist 12 Jahre alt.

Meine Kollegin traut sich nicht mehr Zuhause zu bleiben (obwohl ihr Kind krank ist!) Denn bei uns gibt es bei einer gewissen Krankheitsquote Gespräche mit der Personalabteilung und den Chefs.

So ein Gespräch hatte sie vor kurzem erst und hat nun Angst vor weiteren. Deshalb lässt sie ihre Tochter alleine Zuhause.

Darf der Arbeitgeber jemanden so unter Druck setzen?

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Man kann sich das dann auch jedes Mal kopieren lassen oder eine 2. neutrale Person mit zu dem Gespräch nehmen.

Werden bei euch auch solche Gespräche geführt? Was darf der Arbeitgeber überhaupt fragen wenn es zu so einem Gespräch kommt?

Danke

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