Soll ich meine Brille rund um die Uhr 24 Stunden lang tragen oder nur wenn ich sie brauche (Schule)?

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7 Antworten

Eigentlich kannst du es halten, wie du möchtest. Bei der eher geringen Stärke deiner Brille braucht man sie nicht immer zu tragen, man kann es aber. Sie wird dir helfen, in der Ferne scharf zu sehen, z.B. beim Fernsehen, in der Schule, auf dem Fahrrad.

Musst du selbst entscheiden, ob du sie zu Hause eher mal nicht trägst.

Wie sich deine Augen entwickeln werden, ist von der Brille unabhängig. Sie ist ein Hilfsmittel, kein Heilmittel.

Bei vielen Jugendlichen nimmt in der Pubertät die Kurzsichtigkeit zu,  was grob gesagt mit dem Längenwachstum des Auges zu tun hat. Ist also auch bei dir möglich, dass du irgendwann stärkere Gläser bekommst und dann die Brille immer tragen möchtest.

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Ich hab nur bei mir selbst gemerkt, dass wenn ich die Brille lange Zeit und oft aufhabe ich ohne Brille bei weitem schlechter Sehe.

Das ist auch der Grund warum ich meine Brille nur trage wenn ich sie unbedingt benötige.

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Hallo CatherinApe
was Dir Deine Eltern erzählen ist Quatsch. Die Brille ist kein Heil- und kein Wundermittel. Sie kann nur eines, nämlich die Lichtstrahlen, die auf das Auge treffen, so in ihrer Richtung beeinflussen, dass sie sich wie bei einem Normalsichtigen auf der Netzhaut treffen und dadurch ein scharfes Bild entsteht.
In welchen Situationen Du jetzt wie der Rechtsichtige scharf sehen willst, ist Deine Sache. Tatsache ist jedenfalls, dass Du mit dem einen Auge ab 1 m  und mit dem anderen Auge ab 66 cm  nicht mehr richtig scharf siehst.
Auch wenn auf dieser Seite mal wieder ein riesen Roman über Augentraining zur Verbesserung der Sehleistung erzählt wird, glaub dies einfach nicht, das sind Märchen und reine Abzocke, die wollen alle nur das eine, nämlich Dein Geld.

Dass sich meine Augen wieder regenerieren weiß ich 

Augen können sich nicht regenerieren, eine Kurzsichtigkeit geht nicht weg, das wäre dasselbe, wie wenn Du Deine Beine dazu bringen könntest, kürzer zu werden.
Genauso Quatsch und Unsinn ist es, wenn der Augenarzt sagt, trage die Brille 24 Stunden. Manche meinen zwar, sie würden mit Brille ihre Träume besser sehen. Vergiß es.
Geh zum Optiker, stell ihm alle diese Fragen und such Dir eine schöne Brille auf, damit Du in ZUkunft in allen Situation genauso siehst, wie Deine Freundinnen, die wirklich keine brauchen.

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Kommentar von CatherinApe
26.06.2016, 12:40

Ich wollte schrieben , dass ich weiß, dass sich meine nicht wieder regenerieren . Tipp Fehler :D

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Kommentar von LaHermosa
28.06.2016, 00:02

Schade, dass du dir da so sicher bist, dass sich Augen nicht regenerieren können, bzw. dass man sie trainieren kann. Wie gesagt tragen diverse Muskeln zu unserem Sehen bei. Muskeln lassen sich trainieren. Nicht selten werden sogar durch den Augenarzt abwechselnd ein Auge abgeklebt. Dies soll den Effekt bewirken, dass sich ein Auge allein auf ein Objekt fokussiert und trainiert, ohne durch das andere Auge ausgeglichen/abgelenkt zu werden. 

Auf jene Ungläubigkeit, dass es funktionieren kann, seine Sehkraft zu trainieren, stößt man leider sehr häufig. Dies ist eben die allgemeine Meinung darüber, die einem schon von Kindheit an eingetrichtert wird. Dies hieße ja, dass man sich seinem Schicksal immer kampflos hingeben und Trübsal blasen müsste. 

Wenn ich nicht selbst gute Erfahren mit dem Augentraining gemacht hätte, würde ich dies auch nicht anderen Leuten empfehlen. 

Wer behauptet, dass dies nicht funktioniert, hat es entweder nie versucht oder nach kurzer Zeit abgebrochen, weil es zu anstrengend ist. Ich behaupte auch nicht, dass es ein einfacher Weg ist, dennoch ein möglicher für diejene, die bereit sind sich selbst zu helfen. Klar sollte man über 0,5 Dioptrien auch nicht gänzlich auf die Brille verzichten, weil sie in bestimmten Situationen dann einfach von Nöten ist.

LG, LaHermosa 

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Eine Brille ist nur ein Hilfsmittel für gutes und bequemes Sehen für dich, sie hat keinen Einfluss auf die Entwicklung deiner Augen. Eine Verschlechterung mit der Kurzsichtigkeit ist immer möglich, das ist aber genetisch bedingt und hat nichts mit dem ständigen Tragen der Brille zu tun. Wenn dir die Brille gefällt und du sie gerne trägst kannst du sie auch ständig tragen. Dennoch sollte aber wohl klar sein, dass du schon zwecks Schutz deiner Brille sie beim Schlafen absetzen solltest. 

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Bin Kein Experte aber trag sie nur wenn nötig, wenn du sie immer aufhast gewöhnen sich deine Augen immer mehr daran, hast Du sie dagegen nicht auf versuchen sich deine Augen wieder darauf einzustellen
Probier es aus, wenn du kopfweh bekommst lieber auflassen ne weile
Ich hoffe ich konnte sinnvoll helfen :)

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Hallo Catherin,

da mich das Thema Brille und Sehschwäche schon fast mein ganzes Leben  begleitet und ich mir viel Wissen rund ums Sehen angeeignet habe, kann ich Dir dazu folgendes sagen:

Mit den Werten -1 und -1,5 Dioptrien hast Du noch eine vergleichsweise kleine Sehschwäche. Da Du erst kürzlich eine Brille erhalten hast, müssten Deine Augen jetzt noch relativ gut trainierbar sein, dass Du irgendwann die Möglichkeit hast von Deiner Sehschwäche loszukommen.

Auf keinen Fall würde ich die Brille permanent tragen. Das Problem dabei ist, dass Deine Augenmuskulatur, speziell der Ziliarmuskel (ein unwillkürlicher Muskel, der die Linse biegt) mit der Zeit erschlafft, wenn er nicht den Impuls bekommt selber tätig zu werden. Das Erschlaffen dieses Muskels tritt in nahezu allen Fällen der Menschen mit der Neigung zur Sehschwäche auf. Aus dieser Folge entsteht eine Abhängigkeit zum Hilfsmittel Brille. Deine Augen brauchen damit nicht mehr selber „arbeiten“ und die Muskulatur erschlafft. In diesem Zusammenhang baut die Sehleistung über die Jahre immer mehr ab. Deshalb ist es ja auch so, dass die meisten Menschen aus diesem Kreislauf der Sehkraftverschlechterung nicht mehr herauskommen, sobald sie die erste Sehhilfe regelmäßig tragen. Oder wenn man mal einen Tag etwas schlechter sieht als sonst, wird gleich ein neuer Sehtest gemacht, der dann natürlich für diesen Tag ein schlechteres Ergebnis bringt. Nun lässt man sich also eine neue Brille anfertigen, mit noch schärferen Werten, auch wenn man vielleicht am nächsten Tag wieder besser sehen könnte.

Diese Schwankungen in der Sehkraft haben auch Leute mit „gesunden“ Augen. Der Grund liegt dann oft darin, dass man längere Zeiten Sicht auf kurze Distanzen hatte (Bücher lesen, TV, Computerarbeit, generell Arbeit am Schreibtisch). Sollte man hingegen anschließend bewusst längere Zeit in die Ferne blicken, würden sich die Augen wieder relativieren und die Sicht verbessern. Das Auge verformt sich leicht, wenn man länger auf kurze oder weite Distanzen blickt. Entsprechend ändert sich auch das Bild auf der Netzhaut (wird schärfer oder verschwommener).

Klar würden sich Augen auch schnell an eine neue, stärkere Brille gewöhnen und nicht selten reagiert der Körper erst einmal mit Kopfschmerzen auf diese neuen Überwerte, was ja schon ein schlechtes Zeichen ist. Das
Schlimme ist nur, dass es weitaus schwieriger ist, das Auge im Nachhinein
wieder an schwächere Sehstärken zu trainieren, als sich den stärkeren
Sehstärken einfach hinzugeben. Ist ja auch viel einfacher, man muss nichts tun und kann wieder gut sehen, sofern sich die Augen an die stärkeren Werte der neuen Brille gewöhnt haben. Nur leider macht man dadurch immer mehr Rückschritte.

Und ob man es glauben mag oder nicht, die Augenärzte oder auch Optiker wollen mit Eurer Sehschwäche ihr Geld verdienen. Deshalb wird einem auch kaum Einer aus diesen Schichten diese Infos zuspielen.

Mein Fazit: Bei geringer Sehschwäche ruhig mal das Nasenfahrrad weglassen und nur aufsetzen, wenn es notwendig wird.

Bei stärkeren Sehschwächen sich eine Brille anfertigen lassen, die eine halbe
Dioptrien schwächer ist, als die Messwerte ergeben (Zylinder gleich lassen). In diesem Fall die schwächere Brille so oft es geht tragen (beim Autofahren oder wo es sonst sinnvoll ist, natürlich voll korrigiert). Hierdurch wird dem Auge wieder der Reiz geboten, dass es selbst aktiv werden muss, um die Sicht scharf zu stellen.

In und um die Augen befinden sich Muskeln, die trainiert werden können und auch müssen, sofern man den Wunsch hat von der Brille loszukommen. Dafür gibt es verschiedene Methoden. Ich bevorzuge das „Powervision-Training“. Wer daran interessiert ist seine Brille langfristig loszuwerden oder seine Sehkraft zumindest zu verbessern, dem empfehle ich wärmstens dieses Buch:

http://www.amazon.de/gp/product/3867310025/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3867310025&linkCode=as2&tag=einetraukannj-21

Mir hat dieses Training sehr geholfen, auch wenn ich selbst anfangs daran
gezweifelt habe. Aber ich sage gleich, nur mit Lesen ist es nicht getan. Es
steckt viel Arbeit mit sich selbst darin. Das Buch behandelt auch andere Formen von Fehlsichtigkeit. Auch welche Fehler wir mit unseren Augen machen und wie man Sehschwächen vorbeugen kann. Jeder kann also aktiv an seiner Sehkraft arbeiten und muss nicht die fortschreitende  Verschlechterung hinnehmen, bzw. daran verzweifeln.

Ich hoffe dass mein Beitrag einige Menschen zum Umdenken anregt.

Liebe
Grüße

LaHermosa

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Kommentar von aseven79
28.06.2016, 20:11

Liebe LaHermosa, bitte nicht falsch verstehen, aber ich muss dir leider sagen, dass dein "angeeignetes Wissen" voller fachlicher Falschaussagen und Widersprüchen ist. Es ist verständlich, dass dir die fragliche Literatur plausibel erscheint, aber wenn das unseriöse Scharlatane verfassen, dann hast du diese vermeintlich plausiblen Erkenntnisse nunmal von zweifelhaften aber wortgewanten Gurus.

Ein paar Fakten:

- Es gibt am Auge keinerlei Muskeln, die auf den Visus einen Einfluss haben oder "trainierbar" sind. Schon daran scheitert die Argumentation dieser Gurus. Nachzulesen in jedem Anatomiebuch.

- "Sehkraft" oder "Sehschwäche" sind irreführende und blödsinnige Begriffe, die nicht existieren und irgendeine Muskelaktivität suggerieren. Sehschärfe (Visus) bezeichnet die retinale Auflösungsfähigkeit, und eine Fehlsichtigkeit entsteht durch die physikalische Ablenkung des einfallenden Lichts ins Auge, in Abhängigkeit seiner Baulänge. Nebenbei bemerkt findet die stärkste Brechung nicht an der Augenlinse statt, sondern bereits an der Hornhaut.

- Dein ganzer dritter Abschnitt ist Quatsch. Da tritt weder eine Erschlaffung ein (den Ziliarmuskel betätigen wir täglich geschätzte 100000x auch ohne besonderes Training), noch gibt es diesen "typischen Verschlechterungskreislauf". Die dargestellten Zusammenhänge sind aus der Luft gegriffen.

- Der Ziliarmuskel kann lediglich eine kurzfristige Brechwerterhöhung für die Naheinstellung herbeiführen, also Plusdioptrien erzeugen, keine Minusdioptrien. Diese Tatsache belegt die Absurdität der Aussage, man solle sich einfach eine um 0,5dpt schwächere Brille zulegen, ungeachtet dessen, welche Art der Fehlsichtigkeit vorliegt. Kurz- und Übersichtigkeit haben mathematisch entgegengesetzte Vorzeichen, was "Augentrainer" kurzerhand ignorieren.

- Ein Auge kann sich nicht verformen, auch nicht durch die umliegende Bewegungsmuskulatur, die übrigens genausowenig irgendeinen Einfluss auf die Brechwerte der Augen hat. Wäre das möglich, wären Netzhautablösungen die Volkskrankheit Nummer 1.

- Man kann sich keine Dioptrien heranzüchten durch das Tragen bestimmter Werte. Genausowenig kann man die Schuhgrösse durch das Tragen zu grosser Schuhe beeinflussen. Wenn du einem Serenghetikrieger, der bislang immer barfuss durch die Steppe rannte, auf einmal bequeme Turnschuhe verpasst, dann wird er diesen Zustand sehr schnell als Verbesserung empfinden. Nimmst du ihm die Schuhe wieder weg, dann wird er relativ gesehen zum ursprünglichen Zustand das ungerechtfertigte Gefühl haben, dass es jetzt schwerer fällt, auf die Schuhe zu verzichten als vorher, wo er noch keinen Vergleich hatte. Der Effekt lässt sich psychologisch und physiologisch erklären.

Genau auf diesem Prinzip basiert jede Art von "Augentraining". Man "gewöhnt" sich gewissermassen schrittweise an einen unnötig schlechten Zustand, und rechtfertigt das mit fachlich unsinnigen aber wohlklingenden Worthülsen. Man lernt quasi, unscharfes Sehen zu tolerieren und betreibt Brainwash. Leider sind bei solchen Kursen niemals Fachleute anwesend, die Sehtests durchführen und den Nachweis für die positive Dioptrienänderung erbringen könnten. Dass sich Korrekturen auch mal zum Guten verändern ist nichts Ungewöhnliches und geschieht in 50% der Fälle, aber die Betreffenden ziehen daraus sofort die falschen Schlüsse, weils ja plausibel erscheint. Wer Zuckerkügelchen futtert und sich gleichzeitig von einer Grippe erholt, dichtet auch seinen Kügelchen eine wundersame Heilkraft an, sonst müsste er sich ja auch eingestehen, dass er sich damit lächerlich macht.

Ich gönne dir das gute Gefühl, dass dir dein Augentraining bringt, aber der Spass hört bei mir da auf, wo leichtgläubigen Kursteilnehmern eingetrichtert wird, dass sie die benötigte Brille weglassen sollen, um dann womöglich im Strassenverkehr dritte zu gefährden. Werte von -1.0dpt sind keineswegs gering und bedürfen gleichermassen zum Autofahren eine Brille wie bei -5.0dpt. Diese Einschätzung muss unbedingt einem Fachmann überlassen werden!

Auch habe ich ein Problem damit, dass als Argument ständig der Profitgedanke von Augenärzten und Optikern vorgeschoben wird. Klar wollen auch die ihre Brötchen verdienen, aber zu behaupten, die verkauften Brillen schaden der Augengesundheit und machen abhängig ist doch äusserst gewagt. Das wäre Körperverletzung, "Drogenhandel" und hochgradig kriminell.

Optiker und Augenärzte kennen die Korrekturentwicklungen von unzähligen Probanden und kennen deren Brillentragegewohnheiten, du kennst lediglich deine eigenen und all die Stammtischmärchen. Kaum ein Nichtbrillenträger hat den perfekten "Nullwert", sondern oft etwas um +/-0.5dpt. Doch ob eine Brille getragen wird oder nicht, spielt keine Rolle und hat keinen Einfluss auf etwaige Veränderungen. Nach deiner Theorie müsste jedoch irgend ein unterschiedlicher Effekt eintreten.

Du darfst ruhig darauf vertrauen, dass es einen guten und berechtigten Grund für Brillen gibt. Bei Fragen stehe ich dir gerne zur Verfügung

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Setze sie dann auf, wenn du sie brauchst. Anfangs wird das nicht so oft sein, denke ich

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