Soll ich mein Zimmer aufräumen oder nicht?

...komplette Frage anzeigen

14 Antworten

Als Erstes schenke ich allen bisherigen Antworten ein hohes Maß an Beachtung. 

Deine Frage allein schon macht mich aber etwas stutzig:

"Soll ich mein Zimmer aufräumen oder nicht?"

Da man ja nun aber nicht immer sofort alles auf die Psyche schieben sollte, wäre hier eher angebracht, daß Du dich mit Dir selbst erst mal beschäftigst, wie dieser Zustand angefangen hat, ob das schon öfter vorkam usw.

Aber zumindest scheint es Dir ja selbst aufzufallen und hast in deiner Frage auch private Probleme angesprochen. Sozusagen fühlst Du Dich in deiner eigenen Haut nicht wohl und überträgst das nun auf deinen 12qm-Haushalt.

Es gab (ewig her) mal einen Werbespot von Hornbach. (Nein, ich mache keine Werbung! Ich fand nur den Spot gut und verwende den Hintergrund sehr oft!! Immer wieder. Sorry.)

Der Leitspruch am Ende des Spots (was Du jetzt gern auf deine privaten Probleme, meinetwegen Beziehungsaus, verschmähte Liebe, Fehler gemacht, Todesfall oderoder etc.usw. übertragen darfst. Gern 100 %-ig!):

"Wenn um Dich herum alles häßlich ist, wirst du vielleicht irgendwann selber häßlich."

...und sowas drückt sich, unter Umständen, wie im Moment bei Dir, mit "Bääähh-Bude", statt "Zimmer" aus.

Abhilfe ohne Psychologe: Kollegen/ Freund/ Freundin fragen, ob sie Dir helfen können den Standard wieder herzustellen und sich dabei nicht schämen, diese um Hilfe zu bitten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo.
Sauberkeit und Hygiene stehen für Kontrolle über das eigene Leben. D.h. nicht, dass es sauber wie nach der DIN14644 sein soll, sondern, dass du den Dreck im Zimmer in wenigen Minuten wegräumen könntest und nicht in einem Tag.

Zudem lässt dich ein sauberer Raum freier atmen, du fühlst weniger Ballast.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du erinnerst mich an meinen Mitbewohner :'D oder an mich selbst während der Pubertät.

Tatsächlich ist es so, dass man sich in einem aufgeräumten Zimmer gleich selbst viel aufgeräumter fühlt. Wenn du das äußerliche Chaos beseitigst, kannst du besser klare Gedanken fassen. Ist ein lustiges psychologisches Phänomen. Die Umgebung wirkt doch stark auf unsere Stimmung.

Daher würde ich gerade oder erst recht zum aufräumen raten.

Vernachlässigung von Ordnung und Hygiene ist natürlich oft ein Zeichen von psychischen Problemen, das heißt jedoch nicht, dass es daher besser wäre, so weiterzumachen.

Ein erster Schritt raus aus den Problemen ist immer Aktivität und Aktion, selbst wenn es dann erstmal nur aufräumen ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Frage ist doch was Dir gefällt, worauf Du stehst?

Es ist grundsätzlich immer richtig seine eigenen Ziele zu verfolgen und sein Leben darauf auszurichten! Schließlich ist es Dein Leben und nicht das Leben der anderen.

Mich persönlich würde es ziemlich stören meine Wohnung verkommen zu lassen und diese mit Müll vollzustopfen.

Aber hey, wenn Du darauf stehst, ist das doch voll ok..

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mach dir eine To do liste was du alles aufräumen müsstest und dann fang an sie abzuarbeiten fang mit den leichten Sachen an. Am besten kann man aufräumen wenn man dazu musik hört. Du musst auch nicht alles an einem Tag machen. So mach ich das auch ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mach doch wonach dir ist.
Also wenn's mir schlecht geht, räume ich auch nicht immer auf. Manchmal aber umso mehr, weil ich dann eine "Ordnung" wiederherstellen muss ^^

Aus moralischen Gründen musst du schonmal gar nichts. Wenn du aber bissel aufräumst, dann bist du abgelenkt und vielleicht zufriedener. Kannste ja austesten ^^

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn du private Probleme damit kompensieren willst, zum Messie zu werden, hast du auch massive psychische Probleme. Welche "Phase" sollte einen am aufräumen hindern? Die Leute, die dir sagen das sei normal, sollten mal lieber beim entmüllen helfen.

Jeder hat mal keine Lust, aufzuräumen. Aber wenn es vermüllt ist Schluss!

Computer aus. Putzen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
goldencolt87 22.07.2016, 18:10

Interessanter Aspekt. Die Sache ist nur: Früher oder später weiß ich, dass es wieder so aussehen wird. Wo ist also der catching-Point beim aufräumen?

0
myzyny03 22.07.2016, 18:15
@goldencolt87

Aufräumen ist doch keine einmalige Aktion! Alles wird von selber schmutzig und unordentlich, aber leider funktioniert das nicht umgekehrt.

Du darfst putzen und aufräumen nicht als Bedrohung deines Lebens sehen, sondern als Teil deines Wochenplans. In einer aufgeräumten Umgebung lässt sich auch das Leben leichter aufräumen. Und deine Probleme werden kleiner.

1
goldencolt87 22.07.2016, 18:26
@myzyny03

Hm, du hast Recht, ich werde es mir durch den Kopf gehen lassen. Danke!

0
Peppi26 22.07.2016, 18:16

Richtig! Wenn man sich nicht zwingt aufzuräumen macht man es irgendwann garnicht mehr! Willst du vermüllen? Wer weiß wie viele krabbeltiere da schon Rum laufen!

0
skyberlin 23.07.2016, 13:44
@goldencolt87

dann kann das Aufräumen ja nicht ewig dauern, gib Dir einen Ruck, fang an mit der Entsorgung von "Müll", sortiere alles brauchbare nach sinnvollen Kategorien.

Ich habe das mit meiner 81-jährigen Mutter durchexerziert:

1. Wichtig = sofortigen Zugriff ermöglichen

2. Aktuell nicht so wichtig = Zwischenablage = später weiterbearbeiten

3. Unwichtig = wegwerfen oder ganz hinten verstauen.

Das sind nur Beispiele. Finde Dein eigenes System für Ordnung!

0

Ich sage dazu positive Musik aufdrehen und einfach mal los legen mit dem putzen und zusammen räumen.Mir ging es auch schon oft schlecht und ich kann nur sagen das lenkt gut ab und wenn es dann sauber ist fühlt man sich auch wieder ein bisschen wohler zuhause.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

kenn ich, wenns mir so richtig schlecht geht finde ich nichtmal die kraft zu duschen. du musst auf dein gefühl achten, wenn du dich in der lage fühlst aufzuräumen und gerne mal wieder in einem richtig sauberen zimmer sein willst, dann probier es halt. aber stress dich nicht, fang einfach an aber wenn du merkst dass du dich nicht wohlfühlst zwing dich nicht

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
myzyny03 22.07.2016, 18:10

Natürlich muss man sich zwingen, unangenehme Aufgaben anzugehen, und dann auch durchzuhalten! So wie du es siehst, wird es nur schlimmer mit der Psyche.

0
bekind 22.07.2016, 18:54
@myzyny03

ist natürlich immer verschieden aber nein oft genug macht es die psyche schlimmer wenn man sich zu sachen zwingt die man nicht machen will.

0

ja du solltest aufräumen, es ist bewisen, dass sich die ordnung der umgebung auf den geistigen zustand auswirkt. es wird dir helfen, glaub mir.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Räum einfach auf! Mit guter Musik und der Motivation, dass Du danach alles wiederfindest. Keine Ausreden, mach's einfach.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist dein Dreck. Du musst dich dort wohl fühlen. Was machst du, wenn irgendwann Tierchen angekrabbelt kommen?

Hoffentlich bist du dann nicht mein Nachbar...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Und? Jeder hat seine Probleme
 - deshalb sind aber nicht alle Messis ;D

Also: JA

Krieg deinen Hintern hoch und mach - werd erwachsen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

AUFRAUMEN sonst wirst du daran gewohnt und raumst es nie auf besser gleich aufraumen !

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?