soll ich mein studium nach meinem späteren verdienst aussuchen?

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6 Antworten

Mir geht's/ging es ganz genauso. Zugegeben, die Wahl zwischen einem exotischen Studienfach und der Verdienstfrage ist ziemlich schwierig und ich glaube niemand hat ein Patentrezept dafür.

Ich habe auch ewig überlegt was ich studieren soll und für mich war der finanzielle Aspekt dabei auch von Bedeutung. Aber was bringt dir im Enddefekt ein Haufen Geld wenn du dich jeden Morgen zur Arbeit quälst? Deine Eltern/Lehrer haben schon Recht wenn sie sagen du sollst das machen, was DU wirklich willst. Denn meiner Meinung nach ist Interesse und Enthusiasmus die beste Voraussetzung um erfolgreich zu sein. Wenn dann noch Talent hinzukommt gibt es immer einen Weg, seine Träume wenigstens teilweise zu verwirklichen.

Wenn du also voll und ganz hinter deinem Studienfach stehst, wird es dir automatisch Spaß machen. Wenn dir dein Studium allgemein Spaß macht, investierst du automatisch mehr Zeit und wirst besser in dem was du tust. Gute Studenten können schon während des Studiums jede Menge Praktika und Förderungen an Land ziehen. Und nicht selten führt ein erfolgreich absolviertes Praktikum zum späteren Arbeitgeber.

Lange hatte ich die gleichen Zweifel wie du, aber mittlerweile bin ich sicher dass man durch gute Leistungen und ein erfolgreich absolviertes Studium immer Möglichkeiten hat, sein Geld zu verdienen. Was bringt es dir, wenn du dich fünf Jahre durch ein BWL-Studium quälst um dann letztendlich einen Job zu finden der dir keinen Spaß macht.

Hab Mut und wähle das Exotische. Die Unis brauchen keinen 2000. BWL oder Jurastudenten (ohne diese beleidigen zu wollen, die dieses Fach bewusst gewählt haben und nicht nur des Geldes wegen). Die beiden Fächer sind gerade total gefragt. Aber wo bleibt der Reiz, wenn man studiert, was jeder studiert?

Ich hoffe ich konnte dich etwas ermutigen und du kannst meinen Gedankengang irgendwie nachvollziehen :-)

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Referendarwin 04.08.2016, 23:54

Mit BWL ist man aber wahnsinnig breit aufgestellt, während viele nichttechnische "Traumfächer" oftmals Sackgassen sind (Von Jura oder Hochschulstart-Studiengängen mal abgesehen).

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Im Idealfall ist es ein Mix aus Interesse und Jobsicherheit bzw. anständigem Gehalt.

Da aber ein Studium nur 5 Jahre dauert, der Beruf aber locker 40, sollte verstärkt auf die Tätigkeit nach dem Studium geschaut werden.

Es rächt sich in den allermeisten Fällen, wenn man nur aus Interesse studiert.

Unter den Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaftsabsolventen finden sich anteilig mehr unzufriedene Absolventen als bei anderen Fachrichtungen.Auch Biowissenschaftler und Architekten sind häufig von ihrem späterem Arbeitsumfeld enttäuscht.

Die Absolventen solcher Fächer werden heute oft befristet beschäftigt und schlecht bezahlt, da es mittlerweise haufenweise solcher Leute gibt (in NRW studiert mittlerweile jeder 2.!, das war vor 20 Jahren ganz anders, weshalb Ratschläge älterer Menschen oft relativ sind).

Frage nicht: Was will ich studieren?

Frage stattdessen: Was will ich später damit tun?

Weil das in jungen Jahren eine verdammt schwierige Frage ist, solltest du drei Ratschläge befolgen:

1. Rat einholen (Nicht bei Profs, Lehrern oder Nichtakademikern, sondern am besten bei möglichst frischen ABSOLVENTEN, die gerade auf den Arbeitsmarkt kommen. Du findest sie in sozialen Netzwerken und in Internetforen.)

2. Praktika machen

3. Praktika machen!!!


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Das sollte gar keine Frage da ein, den du wirst viel Zeit und Energie in dein Studium stecken.

Wenn du jedoch nicht glücklich bist nützt dir das ganze Geld später auch nichts, den du wirst nie Spaß haben an dem Beruf.

Geld regiert die Welt aber deine Freunde kannst du dir nicht mit Geld kaufen.
Wenn es dich am Freitag abend schon anschei... Montags wieder arbeiten zu gehen ist es trotz dem Geld kein gemütliches Leben mehr... 😉

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Ein Studium rein nach dem Geld auszusuchen finde ich schwachsinnig. Du wirst keinen Spaß daran haben und später im Beruf vermutlich auch nicht. Und den machst du dein ganzes Leben lang. 

Ich würde auf der anderen Seitr aber auch nichts wählen wo du weisst, dass du am Ende keinen Job bekommst. Man muss nicht super viel verdienen im glücklich zu sein. Es gibt viele Studiengänge. Ich bin sicher du findest was wo beides passt. 

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Mach was dir Spaß macht. Jahrelang einen Job zumachen der keinen Spaß macht, ist irgendwann der Horror. Sehr erfolgreich wird man eh nur, wenn man 100% hinter dem steht was man macht.

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Wie kann man einen Beruf ausüben, der einem keinen Spaß macht? Für mich unvorstellbar.

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