Soll ich mein Studium abbrechen oder nicht ?

4 Antworten

Du brauchst keine psychische Erkrankung, um einen Studienabbruch zu rechtfertigen. Und wenn du eine psychische Erkrankung haben solltest, ist der Studienabbruch nicht die Lösung, denn dann solltest du dich in Behandlung begeben.

Der Grund für ein Studium ist, dass man diesen Abschluss zur Ausübung so mancher Berufe benötigt. In einigen wenigen Fällen ganz formal, in den meisten vor allem deshalb, weil man ein Unternehmen davon überzeugen will, einem einen Job gegen Geld zu geben und die Unternehmen sich da halt eher auf handfeste Dokumente als auf schöne Worte des Bewerbers verlassen ;).

Eine Ausbildung ist definitiv wesentlich weniger Lernaufwand als ein Studium. Das beginnt schon damit, dass man da eben eine Schule besucht und dort den Lernstoff mitsamt Wiederholungen und Übungen auf dem Silbertablett serviert bekommt.

Allerdings sind die Karriere- und Gehaltsaussichten in Ausbildungsberufen tendenziell halt auch schlechter. Will man daran etwas ändern, muss man sich doch wieder auf höherem Niveau weiterbilden. Der Vorteil dabei ist allerdings, dass diese Weiterbildungen oft einen stärkeren Praxisbezug als Universitäten haben. Liegt manchen dann einfach mehr.

Ich würde dir empfehlen, dich mal genau mit Ausbildungsberufen zu befassen und dir genau zu überlegen, was du eigentlich möchtest und kannst - und was nicht. Wenn du dann passende Berufe entdeckt hast, kümmer dich um eine Ausbildungsstelle. Und erst, wenn du den Vertrag dafür unterzeichnet hast und es losgeht, brichst du das Studium (offiziell) ab. Alles andere sorgt nur für Ärger und Probleme rund um Dinge wie die Krankenversicherung...

Mach dich dabei übrigens echt frei von irgendwelchen Erwartungen oder Ansichten anderer Menschen! Finde heraus, was DU vom Leben und deinem Beruf möchtest - völlig egal, wie andere das sehen. Nur so findest du den richtigen Weg für DICH!

Ich bin immer der Meinung, dass man etwas, das einem keinen Spaß bereitet oder wie in deinem Fall sogar schon Angst macht, auf jeden Fall lassen sollte, sofern man die Möglichkeit dazu hat. Bei dieser Entscheidung muss es dir egal sein, was andere darüber denken. Du hast nur ein Leben und dass sollst du glücklich verbringen. Natürlich wird bei einer Ausbildung auch viel gefordert, aber wenn es dir wirklich Spaß macht, dann ist das etwas, dass man mit Sicherheit meistern kann.
Die nächsten Schritte liegen einzig und allein in deinen Händen.

Alles Gute!

Hey du... irgendwie hast du für dich festgestellt, dass dein Studium nicht das ist, was du dir vorgestellt hast...wenn ich es richtig lese fühlst du dich ziemlich frembestimmt und du kannst dich nicht wirklich zum lernen motivieren. Du hast dir im Studium mehr freiheiten gewünscht und stellst jetzt fest, dass die Uni ziemlich verschult ist..

Jetzt fragst du dich ob eine Ausbildung nicht besser für dich wäre

Hab ich dasbis hierhin richtig verstanden?

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Psychologiestudentin,Notfallsanitäterin

...hmm...was hat dich denn ursprünglich an deinem Studium so fasziniert?

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Der Lerndruck ist in der Ausbildung sehr gering.

Uch gehe von einer normalen Ausbilung aus nicht etwas wie Biologielaborant oder Fluglotse.

Es kommt vor allem auf andere Fähigkeiten wie Pünktlichkeit, Interesse und Einsatzbereitschaft an.

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