Soll ich Mathe oder Physik studieren?

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7 Antworten

Hier findest Du gute Infos zu Mathematik

zu Physik

Einfach mal den (kostenlosen) Studienwahltest machen :) http://www.studieren-studium.com/studienwahltest

(ETH Zürich ist zwar in der CH, ich gehe davon aus, dass Infos auch für Studium in D nützen :)

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Ich persönlich finde Physik wesentlich interessanter. Aber mache dir klar, dass ein Physikstudium ganz anders ist, als der Physikunterricht in der Schule, und selbst Experimentalphysik überwiegend aus Mathematik besteht.

Hier kannst du mal in die Vorlesungen "Experimantalphysik I WiSe" der Uni Tübingen reinschauen, um einen Eindruck zu bekommen, ob das etwas für dich wäre.

http://timmsrc.uni-tuebingen.de/List/Browse#ni000002005000

Auch wenn es am Anfang einfach wirkt, weil man glaubt, man kenne das ja alles schon aus der Schule, wird nach 10-15 Vorlesungen schnell klar, dass man am Ball bleiben muss, um nicht den Anschluss zu verlieren.

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Um meinen Matheprofessor zu zitieren: "Mathematik ist einfach, da muss man nur dickköpfig sein und die Regeln befolgen; bei Physik muss man auch noch intelligent sein."

Um meinen Mathetutor im Physikstudium zu zitieren: "Ich habe angefangen mich in Physikvorlesungen zu setzen. Krass! Da lernt man mal anständig zu rechnen, weil man die Mathematik wirklich anwendet!"

Was Berufsaussichten angeht, kannst du als Physiker ALLES machen. Selbst eine Bank sucht Physiker, einfach wegen des angewandten analytischen Denkens. Du kannst überall in die Industrie in hochbezahlte Jobs. Als Mathematiker hingegen ist die wichtigste Vorlesung die über programmieren, denn das ist das einzige wirklich angewandte, was du dort je machen wirst. Einer meiner anderen Matheprofs sagte uns das sogar.

Alles in allem möchte ich dir Physik ans Herz legen. Theoretische Physik ist derart mathematisch, dass du dich da zuhause fühlen wirst. Die Schule kannst du nicht mit dem vergleichen, was du im Studium lernst. Schule kommt dir da schnell wie Kindergarten vor.

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Kommentar von PhotonX
14.09.2016, 13:46

Um meinen Mathetutor im Physikstudium zu zitieren: "Ich habe angefangen mich in Physikvorlesungen zu setzen. Krass! Da lernt man mal anständig zu rechnen, weil man die Mathematik wirklich anwendet!"

Das ist ja interessant! Ich habe mich mit theoretischer Physik viel viel leichter getan als mit mathematischer Physik und Mathematik. In der Regel sind die physikalischen Rechnungen viel leichter als mathematische Beweise, wo man erst zu denken anfangen muss.

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Studium ist kein Kinderspiel. Habe Informatik studiert und uns wurden im ersten Semester die Mathematik rechts und links um die Ohren gehauen. Gehe auf jeden Fall in die Probevorlesungen und stelle sicher das du die Grundlagen (Wahrscheinlichkeitsrechnung, A*alysis, Algebra, Vektorrechnung (also alles was man am Gymnasium macht)) sehr, sehr gut kannst. Denn spätestens wenn es zur Beweisführung kommt wird es richtig haarig. 

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Mathematik ist abstrakter, möglicherweise auch schwieriger als Physik. Es kommt ein bisschen auf die Uni an.

Du hast sowohl bei Mathematik, als auch bei Physik gute Berufsaussichten.

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Ich studiere Mathe und kann dir nichts Schlechtes darüber berichten. Probiere es einfach aus :) Ein Wechsel ist kein Beinbruch.

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Bei Physik ist der Vorteil, das es auch viel Mathematik enthält.
Aber Mathematik enthält meistens nicht so viel Physik wie andersrum.

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