Soll ich immer den falschen Rat folgen, Wespen nicht anzupusten?

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3 Antworten

Wespen, wie auch deren (stechende) artverwandte Bienen, Hornissen (Wespenart), Hummeln (Bienenart) reagieren auf das Kohlendioxid der Ausatemluft (Säugetiere) - dies bedeutet für sie Gefahr. In Nestnähe sollte man dies tunlichst unterlassen! - oder dann schnell laufen! (Bienen, Wespen, Hornissen erreichen aber 30 km/h und mehr! - und es können viele sein!)

Bei der Futtersuche werden sie dabei eher fliehen.
Aber bei einer Gewitterstimmung (Veränderung der Luftelektrizität) sollte man sich nicht darauf verlassen!

Und manche Arten sind von Haus aus eher aggressiver - vielleicht vorher schon gestört worden.

Alle Wespen (und Artverwandten) sind rechtlich "artgeschützt", manche "besonders artgeschützt". Ein Wespen-Volk fängt pro Tag rund 500 g bis 1 kg Insekten, darunter sehr viele Schadinsekten! (tierisches Eiweiß zur Brutaufzucht). Darum stehen sie auch unter staatlichem Schutz - man darf sie also nicht einfach töten!

Bienen hingegen (auch "besonders artgeschützt") benötigen für die Brutaufzucht pflanzliches Eiweiß (Pollen).
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Die Frage stammte vom "BVB Dortmund"! (Na ja, ein bißchen stechen schadet da nie! Grinnnnns!)

Staatenbildende Wespen und Bienen greifen nur in unmittelbarer Nestnähe an, wenn sie ihr Nest und ihre Brut gefähret fühlen. Wenn man eine Wespe am Nest anbläst ider gar in das Nest bläst, dann ist ein Angriff recht wahrscheinlich. Ausserhalb des Verteidigungsbereichs greifen sie nicht an, egal ob man sie anbläst oder nach ihnen schlägt. Dass da manchmel in der Presse was anderes zu lesen ist hat nichts mit einer Lüge zu tun, sondern dass die Schreiberlinge nicht immer vom Fach sind.

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