Soll ich im jungen Alter ein deutsches Auto für 25.000€ kaufen oder das Geld lieber in Aktien investieren, was ist sinnvoller?

22 Antworten

Lass' das Geld erstmal noch ein wenig in Cash liegen. Wenn die Aktienkurse noch weiter runter sind, schrittweise international verstreut einsteigen. Und dann jeweils Positionen von ca. 1500 EUR bilden. Also durchaus etwas Streuung reinbringen. Hälfte klassisch-konservative "Dividendentitel", andere Hälfte vielleicht etwas progressiver angelegt.

Anlage am Kapitalmarkt ist auf jeden Fall sinnvoller, als Geld mit einem Autokauf zu verbrennen. Wenn Du ein Auto brauchst, kannst Du Dir auch 'ne olle Karre vom Gebrauchtmarkt anlachen. Die ist zwar etwas teurer pro Kilometer, aber dafür gibt's bei einem paar-hundert-Euro-Blechhaufen auch keine ernst zu nehmenden Wertverluste mehr.

Ich könnte auch mit meinem opel Adam jz drei Jahre lang weiter fahren und diese 25.000€ in Aktien investieren.

Ein Aktieninvestment mit 3 Jahren Horizont ist ziemlich sinnbefreit.

Aktien spielen ihre Stärke langfristig aus. Kurzfristig sind diese zu volatil. Also wenn du ein Investments nicht MINDESTENS 10 Jahre halten willst, sind Aktien nicht für die geeignet.

Mein 25.000€ könnten 35.000€ sein.

Das wären über 10% Durchschnittsrendite. Gibt zwar Portfolios die das schaffen auch über einen langen Zeitraum, aber die sind

  1. nicht auf 3 Jahre ausgelegt
  2. von Menschen mit langjähriger tw. professioneller Investmenterfahrung geführt.
Also deine 25.000,- € könnten auch nur 20.000,- € sein. Wärst du mental bereit dies zu akzeptieren?

Was ist in meinem fall besser?

Investieren ist immer besser, aber tu dies doch bitte mit langfristigem Hintergrund. 25.000,- € sind auch keine Mega-Summe, die man nicht innerhalb von ein paar Jahren neu verdienen könnte, wenn man nicht gerade zwischen Mindestlohn und Hartz IV pendelt.

Evtl. mal über Privatkredite nachgedacht? Es gibt auf Plattformen wie Auxmoney, Bondora, Mintos etc. durchaus Projekte mit 3-jähriger Laufzeit und 7-10% Rendite, allerdings trägst du das Kreditausfallrisiko zumindest teilweise.

3 Jahr für 7 - 10 % Rendite? Findest du das viel? Anfänger schaffen mit einer guten Strategie schon 15% oder mehr Rendite pro Jahr. Ich trade jetzt seit 2 1/2 Jahren und habe mein Geld schon verdoppelt. (Das mit 16)

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@Anonymertype

Trading hat nichts mit Investieren zu tun.

Es ist ein spekulativer Ansatz, den ich auch mal eine Zeit verfolgt habe aber der mich heute gar nicht mehr reizt.

Beim Trading besonders von gebelten unverbrieften Derivaten ist das Totalverlust-Risiko ungleich höher.

Ferner ist es ein Nullsummenspiel, wenn Derivate gehandelt werden, die nichts anderes sind als die Wette auf die Bewegung eines Basiswertes. Gewinnen tut da vor allem immer wieder der Broker, egal ob die Wette aufgeht oder nicht.

Kann man gerne tun, wenn man etwas Spielgeld übrig hat, aber der Fragesteller hat wenig bis keine Ahnung von der Materie. Ihm zum Trading zu raten, ist hier absolut fatal.

Anmerkung: Auch als Minderjähriger unterliegst du der Besteuerung von Kapitalerträgen. Ich hoffe du kommst deinen steuerlichen Pflichten nach, sonst landen deine verdoppelten Gewinne bald beim Finanzamt und deinem Strafverteidiger als Honorar.

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Es kommt drauf an, ob man Glück und ein gutes Händchen hat. Ein Unternehmen, das kurz vor dem bankrott steht, und die Aktien kein Wert haben, können in 2-3 Wochen in die "höhe" schießen, weil es neue Aufträge gibt und das Image einfach mal wieder positiv ist.

Sowas passiert jetzt nicht so oft, habe aber selber schon solche "Zufälle" gesehen

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@fluestertleise
Ein Unternehmen, das kurz vor dem bankrott steht, und die Aktien kein Wert haben, können in 2-3 Wochen in die "höhe" schießen, weil es neue Aufträge gibt und das Image einfach mal wieder positiv ist.

Dachten sich auch ein paar Leute und investierten in Praktiker oder Air Berlin kurz vor dem Herzversagen.

Nur wenn es einem Unternehmen meist so schlecht geht wie den beiden (erkennt man recht leicht aus den Kennzahlen und der Fundamentalanalyse), dann ist der Zug meistens abgefahren. Dahin vergibt auch keiner mehr Aufträge, weil die Thematik meist schon in der Presse ist.

Für kleine und mittelständiche Betriebe klappt das gelegentlich, da sind aber meist auch viel kleinere Beträge am Start als bei einer börsennotierten AG.

Diese kommen in den meisten Fällen, wenn sie kurz vorm Bankrott stehen auch nicht mehr hoch, sondern werden liquidiert. Was dazu führt, dass deine Aktien an Wert verlieren, denn die Ansprüche der Aktionäre sind nachrangig gegenüber den Gläubigern.

Und die Fliege auf dem Kot des Verlustes ist die Tatsache, dass er in diesem Fall nicht einmal steuerlich relevant ist, weil du den Verlust nie selbst realisiert hast.

Sowas passiert jetzt nicht so oft, habe aber selber schon solche "Zufälle" gesehen

Du unterliegst hier zwei logischen Fehlschüssen, wenn du darauf deine Investments aufbaust.

  1. Confirmation Bias --> Du suchst nach Argumenten oder Erfahrungen, Belegen, die deinen vorgefertigten Standpunkt bestätigen, dass dein Investment vorhaben sinnvoll wäre. Ist es aber nicht.
  2. Survivorship Bias und Annekdoten Argument --> Mag sein, dass du dies schon mal gesehen hast und meinst daraus etwas herleiten zu können, dem ist aber meist nicht so. Es gab auch schon Patienten mit terminalem Krebs die doch nicht gestorben sind. Allerdings ist das nicht die Regel sondern die absolute Ausnahme. Deine persönliche Erfahrung ist alleine kein stichhaltiges Argument für und wider einer Entscheidung.

Beim Investieren haben Emotionen keinen Platz. Diese sind dann am erfolgreichsten wenn sie so weit nur menchlich möglich leidenschaftslos und rational geführt werden.

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@kevin1905
Sowas passiert jetzt nicht so oft, habe aber selber schon solche "Zufälle" gesehen

"Du unterliegst hier zwei logischen Fehlschüssen, wenn du darauf deine Investments aufbaust". -

Für eine relativ bescheidene Menge Geld investiert und wenn man denkt, das Geld ist abgeschrieben, die Aktie dann doch um ein paar Pünktchen steigt, kann es starke Auswirkungen haben.

Sinnvoller ist es immer, auf lange Sicht anzulegen, dann ist die Wahrscheinlichkeit das man als Verlierer rausgeht, eher gering.

Emotionen sind wichtig. Natürlich nicht beim entscheiden, da hast du recht. Da sollte man Rational vorgehen. Aber, wenn man leidenschaftlich handelt, kann man damit erfolgreich sein. Ob es legal oder illegal ist, ist erstmal vollkommen dahingestellt.

Manchmal braucht man einfach glück.

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Evtl. mal über Privatkredite nachgedacht? Es gibt auf Plattformen wie Auxmoney, Bondora, Mintos etc. durchaus Projekte mit 3-jähriger Laufzeit und 7-10% Rendite, allerdings trägst du das Kreditausfallrisiko zumindest teilweise.

Da würde ich die Finger von lassen, wer es nötig hat, bei solchen Plattformen Geld zu leihen, wird wohl so miserabel wirtschaften, daß er keinen Kredit von seiner Bank bekommt.

Ob da jemals was zurückkommt, ist da eher Glücksspiel.

Die Pfändungsgrenze liegt ja auch bei irgendwas um die 800 Euro. Wenn so einem armen Schlucker Geld leihst und er zahlt nicht, schauste in die Röhre.

Selbstverständlich bekommen Freunde und Verwandte von mir Geld (zinsfrei), aber auf sowas würde ich mich nicht einlassen.

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@Badener1987
Da würde ich die Finger von lassen, wer es nötig hat, bei solchen Plattformen Geld zu leihen, wird wohl so miserabel wirtschaften, daß er keinen Kredit von seiner Bank bekommt.

Nicht unbedingt. Die Abwicklung ist meistens einfacher und unkomplizierter. Letztendlich läuft die Abwicklung aber auch über eine Bank (FinTech Group bei Auxmoney), nur dass der Kredit direkt von den Anlegern kommt, so dass die Bank nicht Risikoträger ist.

Ich bin jetzt seit 3 Jahren bei Auxmoney mit etwa aktuell 20.000,- € investiert, Bruttorendite ca. 10,7% p.a. und ich hatte noch keinen Ausfallkredit. Es kommt auf sehr viele Faktoren ab, ob ich ein Kreditprojekt unterstütze oder nicht. Den Auto-Invest nutze ich nicht. Die relativ armen Kredite werden hierdurch aber oft schnell abgeschöpft, so dass es manuell schwer sein kann ein ausgeglichenes Portfolio zu bauen.

Die Pfändungsgrenze liegt ja auch bei irgendwas um die 800 Euro.

1.139,- € ohne vorrangige Unterhaltspflichten.

Wenn so einem armen Schlucker Geld leihst und er zahlt nicht, schauste in die Röhre.

Würde ich nicht. Die Plattformen führen schon Bontitäts- und Risikobewertungen durch. Auxmoney hat es noch nicht, aber bei anderen Plattformen gibt es auch Kreditausfallversicherungen. Geringere Rendite, dafür garantierter Kapitalrückfluss.

Ich find es ist eine schöne Sache nebenbei. Mein ganzes Vermögen würde ich nie dort investieren. Es ist unterm Strich dennoch kein Sachwert.

Selbstverständlich bekommen Freunde und Verwandte von mir Geld (zinsfrei)

Das hab ich mir abgewöhnt, zumindest wenn es um Summen über 100,- € geht. Eben die familiäre/freundschaftliche Nähe wird gerne mal, nicht einmal vorsätzlich, ausgenutzt, von wegen der drückt schon ein Auge zu, wenn die Rate mal was später kommt.

Nein mach ich nicht mehr.

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Ich würde beides lassen. Mit welcher Aktie willst du in drei Jahren von 25.000 auf 35.000 € kommen?

Neuwagen, die den großen Wertverlust noch vor sich haben, sind genau so wenig sinnvoll. Es gibt für das Geld (oder auch für weniger) Autos, die vielleicht etwas mehr Spaß machen als ein Opel Adam, aber den größten Wertverlust hinter sich haben.

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