Soll ich ein Kind zeugen, wenn ich nicht bereit bin, es groß zu ziehen, wenn es (schwer) behindert sein sollte?

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4 Antworten

Mit der Einstellung würde ich an deiner Stelle dafür sorgen, dass sich das Kapitel "Zeugungsfähigkeit" ein für alle mal erledigt hat.

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Du solltest dich zuerst entscheiden, ob du überhaupt bereit bist, ein Kind großzuziehen. Dabei mußt du in Erwägung ziehen, dass das Risiko einer Behinderung immer gegeben ist. Wenn du trotzdem diese Entscheidung für dich positiv getroffen hast, also bereit bist, das gezeugte Kind großzuziehen, dann zeuge eines. :-))

Wenn sich während der Schwangerschaft oder nach der Geburt irgendwann herausstellt, dass das Kind behindert sein sollte, dann stehe zu dem Kind. Schließlich kann das Kind nichts dafür, behindert zu sein. Übrigens machen die meisten behinderten Kinder den Eltern trotz der Behinderung sehr viel Freude und sie lieben diese Kinder abgöttisch - manchmal sogar mehr, als "normale" Kinder.

Wichtig ist auch, dass du die Frau, mit der du das behinderte Kind gezeugt hast, nicht alleine läßt. Das wäre total schändlich. Warum? Du warst zu 50% an dem Zeugungsakt beteiligt, es ist genauso dein Kind wie ihres und du trägst dieselbe Verantwortung für das Kind wie die Frau! Sich bei Schwierigkeiten davonzustehlen, wäre eine große, verurteilenswerte Charakterschwäche, die durch nichts zu rechtfertigen und allerunterste Schublade wäre.

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Nein. 

Ja. Kurz und bündig. 

Denn

BEVOR Du Dich der Frage widmest, in welchem Gesundheitszustand ein Kind zur Welt kommen kann

kümmere Dich doch bitte vor der Zeugung erst mal um menschliche Entwicklung. Dazu findest Du online viele kostenlose und sehr leicht verständliche Informationen. 

Erst auf der Grundlage solchen Wissens kannst Du dem Kind dann anbieten, Was es für eine gesunde Entwicklung unbedingt braucht. 

Zudem besteht tatsächlich ein besonders Abtreibungsrecht bei schweren Behinderungen. Lässt sich ja online recherchieren. Bist Du aber männlich, so wirst Du auf gar keinen Fall die Langzeitfolgen einer Abtreibung tragen können. Und hast von daher auch kein Recht auf Entscheidung zum Thema. 

Deshalb ziehe lieber immer ein Gummi über als eine Mutter mit ihrem hilflosen Baby im Stich zu lassen. 

Nebenbei: Gegen den Tripper wird es absehbar keine Behandlung mehr geben. Und der grassiert in D stark. Da nutzt dann eh nur noch Gummi. 

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Aus dem Bauch heraus würde ich sagen: Lieber nicht. Trotz beeindruckender Möglichkeiten der Früherkennung in der Schwangerschaft (und eine Abtreibung in einem solchen Fall ist ja schon ein moralisches Dilemma für sich) lässt es sich nicht ausschließen, dass am Ende ein schwerbehindertes Kind geboren wird. Und dann sitzt entweder Mutti alleine da oder, falls ihr euch da einig seid, müsste eine Familie gefunden werden, die euer Baby aufnimmt, und zwar idealerweise nicht nur in der Rolle der Versorger und Ernährer, sondern in der Rolle liebender Eltern. Großes Risiko...

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