Soll ich die Tripleosteotomie machen lassen, obwohl meine Mutter dagegen ist?

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3 Antworten

Hallo Sporty,

dies sollten wir mal in Ruhe besprechen-Wenn Sie wollen, kann ich auch gerne mal den Kontakt zu einer unserer Patientinnen herstellen, die Ihnen aus Patientensicht erzählen kann, wie es so nach der OP läuft.

Wenn Sie schon jetzt Schmerzen in der Hüfte haben und die Dysplasie nachgewiesen ist-dann ist die Operation für eine Verzögerung oder Vermeidung einer Arthrose in jedem Fall sinnvoll.

Wegen der Komplikationen: Wir operieren seit einigen Jahren (wieder) Triple-Osteotomien, und haben bislang KEINE schwerwiegende Komplikation mehr gesehen. Dies ist keine Garantie, aber doch eine gewisse Sicherheit.

Wann und wo hat Ihre Mutter denn Triples nachbehandelt?

Grüße aus der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau,

Tobias Radebold

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Kommentar von sportyLB98
23.03.2016, 09:36

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Meine Mutter war in Augsburg, in der sie ihre Ausbildung gemacht hat und anschließend in Tübingen. In beiden wurde die Triple durchgeführt, aber wie ich bereits erwähnt habe, manchmal mit auftretenden Komplikationen. Ich denke aber eher, dass die Narben meine Mutter abschrecken, weil diese direkt nach der OP natürlich nicht so schön sind. ;)

LG, sportyLB98

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hallo sporty,

vorweg, ich habe noch nie hier einen beitrag geschrieben und hoffe das passt  so , wie ich es mache, aber ich wollte mich doch gerne zu dieser frage äußern. sorry, wenn manches evtl. schon beantwortet ist, ich schreibe einfach meine meinung...

zuerst zu den aussagen deiner mutter: natürlich hat man nie eine 100% garantie, das eine op erfolg hat, aber letzlich muss man das für sich selber entscheiden ob man es machen lässt oder nicht, da es das eigene leben ist und man selber damit klar kommen muss, deswegen würde ich nicht darauf verzichten, nur weil jemand anderes dagegen ist! und es gibt ja wohl medizinische gründe, die einen eingriff dieser art evtl. erforderlich macht! vllt. kann deine mutter ja mal mit zu dem arzttermin kommen und mit dem arzt über ihre vorbehalte sprechen! zum anderen würde ich sie mal fragen, wieviele pat. sie tatsächlich schon mit diesem krankheitsbild behandelt hat und um welche arten von komplikationen es sich gehandelt hat - wenn sie nicht in einer speziellen reha arbeitet, die viel damit zu tun haben, werden es wohl nicht so viele sein - und das ist jetzt keine unterstellung, sondern ich bin selber physiotherapeutin und kenne mich ein bisschen damit aus!

jetzt zu der op an sich - ich habe diesen eingriff vor 5 1/2 wochen selber                  " durchgemacht " und versuche mal ein bisschen zu berichten! die erste woche im kh war wirklich hart, das muss ich sagen, aber auch das kann man aushalten. ich durfte sofort nach der op sitzen und muss für  6 wochen mit 20 kg teilbelasten! danach belastungsaufbau! ich war eine woche im kh und bin danach direkt in reha gekommen, da war ich jetzt vier wochen und bin seit mittwoch wieder zu hause :-) ich wohne alleine und bin ledig, aber das ist eig. kein problem - zu hause komme ich gut klar und wenn man ein paar freunde hat, die einem helfen, dann geht das auch! ich habe vor der op unzählige erfahrumgsberichte zu diesem eingriff gelesen und das schreckt schon ab, z.b. 6 wochen nicht sitzen, im liegen nach hause transportiert, krankenbett zu hause,... aber manche operateure haben die technik weiterentwickelt und dementsprechend auch andere nachbehandlungen!

wenn sich bei der nächsten kontrolle herausstellt, das dieser eingeiff notwendig sein soll, dann würde ich auf jeden fall drüber nachdenken, denn mit mitte 30 ein künstliches hg ist auch keine option, denn auch bei dieser op kann was schief gehen ( hab ich schon oft behandelt ) und es hält nicht ewig - und endlos ausstauschen kann man künstliche gelenke aktuell auch noch nicht - das sollte man bedenken... es gibt natürlich immer außnahmen, aber es ist halt nicht die regel...

ich weiß nicht wo du wohnst, aber eine evtl. zweitmeinung ist vllt. nicht schlecht, da es bei diesem op-verfahren tatsächlich wichtig ist, jemanden zu haben, der erfahrung damit hat, da es nicht so viele kliniken gibt, die das machen - ravensburg und pforzheim sind da gute adressen...

ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen!

lg

akplayer5987

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Ich würde dir raten , eher mit 40 das neue Hüftgelenk in Kauf zu nehmen. Googel dich durchs netzt, dann wirst du a) erleben das die meisten/ alle doch ein neues Gelenk brauchten b) die Operation wirklich dramatisch ist! C) ein neues Hüftgelenk eine ziemlich kleine OP ist im Vergleich 

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Kommentar von sportyLB98
23.03.2016, 18:58

Ja, schon. Die OP der künstlichen Hüftprothese ist nichts im Gegensatz zur Triple, aber ich kann mir ja nicht mehr als 2 Mal eine neue Hüfte einsetzen lassen, d.h. ich kann mit spätestens 65 nicht mehr laufen (laut Statistik)! Hast du Erfahrungen mit beiden OPs oder kennst du Leute die diese OPs erlebt haben und dementsprechend auch die Nachbehandlung erfahren haben?

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