Soll ich den Kontakt zum Vater abbrechen?

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8 Antworten

Hallo Ewald.

Zunächst einmal möchte ich Dir an das Herz legen, dass Du Dich an Dein zuständiges Jugendamt wendest (ob telefonisch oder persönlich). Jeder Jugendlicher hat dort das Recht auf eine kostenlose Beratung. Du wirst dort anonym und verständnisvoll beraten.

Deinem Vater würde sicherlich eine Psychotherapie guttun (der Hausarzt kennt bestimmt einige gute Adressen).

Jedoch sollte auch der §8a nach SGB VII durch das zuständige Jugendamt überprüft werden, da hier in Frage zu stellen ist, ob der Vater weiterhin seinen elterlichen Pflichten nachzukommen in der Lage ist.

Gute Grüße

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Kommentar von BaSti292
16.07.2016, 23:29

*SGB VIII

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Kompliziert. Schwierig. Eigentlich wirft das viele Fragen auf.

Mein kurzer Rat: Er wird immer Dein Vater sein. Offensichtlich geht es ihm schlecht, warum ist nur zu ahnen. Vielleicht braucht er jetzt sogar ein bisschen Dich? Andererseits sollte man so junge Kinder auch nicht überfordern und Dinge verlangen, die sie nicht leisten können.

Erwäge, wenn Du das schaffst, den Kontakt nicht komplett abzubrechen. Aber: Grenze Dich ab. Mach deutlich, was Du nicht erleben möchtest. Krieg doch mal raus, warum er so schwierig geworden ist. Zeige ihm, dass Du bis vor kurzem so ein tolles Bild von ihm hattest und versuche die Veränderungen zu verstehen.

Was sagt Deine Mutter dazu? Redet ihr? Das solltet ihr tun.

Ich wünsche Dir in dieser schwierigen Situation gutes Gelingen. Manchmal sind Eltern, die doch eigentlich stark sein sollten, selbst sehr schwach und hilfebedürftig. Sie sollten aber nie ihre Kinder überfordern. 

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Ich kann Dich gut verstehen, dass Du die Nase von Deinem Vater voll hast.

Ein Vater ist er schon länger für Dich nicht mehr und zudem schafft er Dir Probleme, die Du nicht gebrauchen kannst.

Du kannst ihm vielleicht sagen, solange sein Zustand so ist, willst Du keinen Kontakt.

Ich würde ihn als Vater nicht haben wollen, auch wenn er früher mal ein guter Vater war.

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Hallo,
Alkohol macht so vieles kaputt. 😑

Stellt ihn vor die Wahl und helft ihm sich selbst zu helfen.

Der Suff oder ihr und zieht es durch.
Wenn er sieht, dass er niemanden, außer den Alkohol hat, der ihn kaputt macht, ist er wohl eher bereit, freiwillig eine Therapie zu beginnen.
Sollte er in Therapie sein, dann geht langsam auf ihn zu,...

Alles Gute!

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Hallo Ewald!

Deine Fragen kannst du gut bei Nacoa klären. Nacoa ist für Kinder und Jugendliche, die einen alkoholkranken Elternteil haben.

Schau einfach mal auf die Webseite Nacoa.de

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vielleicht redest du mal mit ihm und sagst dass das so nicht geht ich habe keinen kontakt zu meinem vater und bin auch zufrieden so :)

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Das ist eine ganz schlimme Situation.

Alkoholismus ist eine Krankheit. Du kannst ihm nicht helfen.

Ich würde dir raten, bei der Telefonseelsorge (gibt es auch extra für Jugendliche) anzurufen. Damit Dir in Deinem Kummer geholfen wird.

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Hallo Ewald,

danke für die Ausführlichkeit!

Also, dein Vater hat mindestens ein ernsthaftes Problem ..... lass ihn nicht fallen ... es scheint so, als habe er keinen Halt mehr im Leben.

Wenn er früher so ein Super-Dad war, ist er das eigentlich heute auch noch .... denn Schuld scheint der Alkohol zu sein ... man sagt nicht umsonst: "Alkohol macht ungerecht!"

Versuch doch mal ihm vorzuschlagen sein Alkoholproblem in den Griff zu bekommen, damit du wieder deinen einsitigen Vater vor dir hast ... so würde ich es ihm sagen .....

Viel Glück!!!

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