Soll ich das wirklich tun -> Festvertrag -> schwanger -> schlechtes Gewissen?

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8 Antworten

Wieso sollte das blöd rüber kommen? Du musst deinem Arbeitgeber ja nicht auf die Nase binden, dass du die Schwangerschaft geplant hast.

Und nein, eine Schwangerschaft ist kein Grund, einen Festvertrag rückgängig zu machen. Im Gegenteil hast du als Schwangere einen besonderen Kündigungsschutz.

Ich würde mir da an deiner Stelle gar keinen Kopf machen. Du weißt ja jetzt noch nicht mal, ob es nächstes Jahr mit der Schwangerschaft dann wirklich so funktioniert wie du es jetzt planst. Nicht jede Frau wird auf Anhieb dann schwanger, wenn sie es will. Bei manchen Paaren dauert es ein Jahr und länger. Und bei manchen (womit ich dir jetzt keine Angst machen will!) klappt es nie. Das alles solltest du auch in deine Überlegungen einfließen lassen. Dann stehst du da ohne Festvertrag und ärgerst dich tot.

Wenn dir also der Festvertrag angeboten wird, dann freu dich und unterschreibe ihn ohne schlechtes Gewissen. Wenn dein AG Frauen im gebärfähigen Alter fest anstellt, wird er auch wissen, dass jederzeit die Möglichkeit besteht, dass eine von ihnen (oder sogar mehrere gleichzeitig) schwanger werden kann.

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Kommentar von Meliimaus94
01.10.2016, 23:32

Danke für deine Antwort .. 

Mir ist es auch bewusst das es nicht gleich auf Anhieb klappen muss es war oben in meiner Frage nur ein Beispiel :-) 

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"Und könnte er dann den Vertrag rückgängig machen oder hat er da kein Recht dazu ?"

Nein, aus Grund der Schwangerschaft den Vertrag auflösen geht nicht. Ferner bist du ab Mitteilung der Schwangerschaft bis 4.Monat nach Geburt nahezu unkündbar.

"Sagen wir mal ich unterschreibe ihn und werde in März schwanger kommt
das bei dem arbeitsgeber blöd könnte er des so sehen das ich nur auf den
Festvertrag gewartet hab ?"

Kann er so sehen, kannst du aber kaum vermeiden, höchstens du versuchst die Schwangerschaft noch auf Ende 2017 rauszuschieben.

"Bitte hab irgendwie auch total des schlechtes Gewissen dabei. Mir macht
die Arbeit unheimlich viel Spaß dort und meine Arbeitskollegen sind
super .. aber ich wünsche mir so sehr Kinder und mein Partner auch nur
weis ich nicht ob ich das mit mein Gewissen vereinbaren kann .. Was
meint ihr ?"

Wenn du schlechtes Gewissen hast, dass deine Arbeitsleistung zu gering im Vergleich zu deiner Bezahlung ist, dann mach einfach zu den Zeiten, wo es möglich ist, kostenlose Überstunden, dann passt es spätestens wieder.

Aber eigentlich solltest du kein schlechtes Gewissen haben, denn Kinder gehören zum Leben dazu, womit es auch für Firmen dazu gehört, dass die Gesamtarbeitsleistung gelegentlich geringer sein kann, wenns halt mal wieder ein Kind gibt.

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Ich finde es gut, dass du dir moralische gedanken machst, aber das brauchst du nicht.

Leider gibt es tatsächlich frauen, die absichtlich darauf hinarbeiten und ich persönlich finde sowas auch nicht toll, aber arbeitsrechtlich kann und darf man das. Deswegen verlierst du deinen job nicht. Eine kollegin von mir hat vor wenigen tagen ( ende september war ihre probezeit vorbei) verkündet, dass sie gaaaanz unerwartet schwanger geworden ist haha. 

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Wieso schlechtes Gewissen? Du sicherst durch den Festvertrag Deine Arbeitsstelle ab und hast eine gewisse Einkommenssicherheit auch über die Geburt hinaus. Und solange Du noch nicht schwanger bist, ist da ja auch nichts gelogen. Dass eine Frau schwanger wird, gehört zum unternehmerischen Alltag. 

Du wärst schön blöd, den Vertrag NICHT zu unterschreiben!

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Der AG kann den Vertrag  dann nicht rückgängig  machen. Du hast nichts zu befürchten.  Ist dann halt passiert.  Ist ja auch noch nicht gesagt, dass du punktum im März schwanger wirst.  Wenn du bisher  die Piĺle genommen hast,  musst du nach Absetzen der Pille eh mit bis zu einem halben Jahr einkalkulieren, ehe deine Hormone wieder im Lot sind. LG 

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Kommentar von Meliimaus94
01.10.2016, 23:00

Pille ist schon längst abgesetzt :-) 

Gut dann muss ich nichts befrüchten falls das so passiert ..

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Auf jeden Fall solltest du den Festvertrag unterschreiben. Wenn du dann schwanger wirst, hast du bessere Mutterschutz und Elternzeitbedingungen.

Moralisch musst du dir keine Gedanken machen. Auch für Arbeitgeber ist es wichtig, das es in Deutschland Kinder gibt.


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Also, fragen darf er dich sowieso nicht nach Familienplannung. Der Arbeitgeber muss immer damit rechnen, er bezahlt ja eh nur eine gewisse zeit einen Teil deines Lohnes danach. Schlecht solltest du dich nicht fühlen, wieso auch du willst ein Baby und das ist was schönes. Denk an dich und deine Familie und nicht an deinen Arbeitgeber. Wenn er dich auch gerne hat bist du ja wieder nach der Mutterzeit wieder da und alles ist gut.

Gruss

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Du kannst ja dann kündigen wenn das Kind kommt.

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Kommentar von putzfee1
01.10.2016, 23:22

Da wäre sie aber ganz schön blöd.

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