Soll ich das Fehlen bei einer Klausur wegen einer Fahrprüfung entschuldigen?

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14 Antworten

Mein Votum: Nicht nachschreiben lassen.

Er hätte A: mit dem Fahrlehrer reden und um einen anderen Termin bitten können. Es ist ja nicht so, dass Fahrprüfungen nur halbjährlich abgelegt werden können.

Er hätte B: mit seinem Lehrer reden können. Bei guter Begründung, warum es DER Prüfungstermin sein muss, wäre ein abgesprochenes Nachschreiben der Klausur evtl. eine Option gewesen,

Beides darf man in diesem Alter von einem Schüler erwarten, der mal zur "Bildungselite" gehören will.

Entschieden hat er aber C:
Ich rate jetzt mal, dass betreffender Schüler, als er den Fahrprüfungstermin erhalten hat, die Enscheidung, die Klausur zu schwänzen, bewusst fällte und nun auf eine Gutmütigkeit spekuliert. Damit hat er Dir seinen Willen aufgezwungen und darf sich vor seinen Kumpels als Sieger feiern lassen, wie gut man den Messerset rumkriegen kann.

Mal davon absehen: Wenn sich einer schon erlauben kann eine Klausur für eine Fahrprüfung zu schwänzen, dann erlauben sich andere ganz schnell, Deinen Unterricht für Fahrstunden zu nutzen. Mit dem Messerset kann man es machen, der entschuldigt das schon. Sowas spricht sich rum und Du hast in der Konsequenz ständig ähnlich gelagerte Disussionen an der Backe.

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Lycaa 17.12.2015, 08:19

Danke für den Stern.

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Ich würde ihn nachschreiben lassen, aber mit der klasse ein ernstes wörtchen reden, das das eine absolute ausnahme ist, und in zukunft nicht merh passiert.
Sag du lässt ihn nachschreiben, weil er vll nicht gewusst hat, das das rechtlich nicht in ordnung ist, aber jetzt wo die klasse aufgeklärt ist, ist eine fahrprüfung kein entschuldigungsgrund mehr

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Schwierige Entscheidung.

Wenn der Schüler in Bezug auf Fehlzeiten sonst nicht auffällig war würde ich prinzipiell dazu neigen, ihm das nachschreiben der Klausur zu ermöglichen.

Das Risiko, welches Du dabei eingehst, ist das Schaffen eines Präzedenzfalles. Jeder künftige "Fahrschüler" könnte in Zukunft dasselbe Recht einfordern ohne das Du ein stichhaltiges und glaubwürdiges Gegenargument anführen hast.

Deshalb schließlich doch eher ein "Nein" zum Nachschreiben.

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Also ich kann dir nur raten, dich mit ihm zu unterhalten, und zu gucken wie er reagiert, wenn er Verständnis zeigt und möglicherweise tatsächlich nicht wusste das die Fahrprüfung keine Entschuldigung ist ( war bei mir genau so, hatte die Fahrprüfung sich während der Schulzeit absolviert und wurde für den ganzen Tag auch freigestellt, obwohl die Prüfung erst mittags war. Bei uns wurde das so gehandhabt, und das Gerücht Sitz anscheinend noch bei einigen Fahrschulen und Schülern drinnen.) wenn er versteht das es kein entschuldigungsgrund ist und sich dafür entschuldigt, dann lass ihn nachschreiben, wenn er kein Verständnis dafür zeigt und motzig wird, dann lass ihn nicht nachschreiben.

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Ich würde vorsätzliches Schwänzen nicht auch noch unterstützen.. Er wusste sowohl über den Termin für die Fahrprüfung, wie auch über den Termin für die Klausur seit Monaten Bescheid. Wenn er dann nicht mal den Anstand bestizt, sich darum zu kümmern, dass er entweder die Fahrprüfung verschiebt oder dich zu mindest informiert, dann ist er selbst schuld. Dein Schüler ist erwachsen und sollte mit den Konsequenzen aus seinem Handeln leben können.. 

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Beide Ereignisse waren lange vorher geplant bzw. planbar. Die Fahrprüfung war, meiner Meinung nach, gezielt auf dieses Datum gelegt bzw. als "glücklicher Zufall" wahrgenommen worden.

Wenn der Schüler wenigstens eine angemessene Zeit vorher etwas gesagt hätte dann hätte man bestimmt eine Einigung finden können.

Deshalb würde ich nicht nachschreiben lassen aber wenn möglich unangekündigt mündlich mehr abfragen und dies in die Bewertung einfliesen lassen.

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In meiner Schulzeit wusste ich auch nicht dass eine Fahrschulprüfung im Grunde keine Entschuldigung ist. Meine Fahrschule legte konsequent alle Termine auf Vormittags, mein Lehrer sagte mir aber erst vor meiner dritten (also nach der theoretischen und der praktischen bei der Anhängerprüfung), dass er das eigentlich gar nicht entschuldigen muss. Hätte ich schon gut gefunden sowas im Vorfeld zu wissen. Vielleicht ist das bei deinem Schüler auch der Fall. Klar er hätte das im Vorfeld besser kommunizieren können, aber ich würde da eine Ausnahme machen. Und wie andere schon sagten, ein ernstes Wort an deine Klasse ist angebracht. Da warden wohl noch ein paar mehr ihren Lappen machen wollen.

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Lycaa 16.12.2015, 08:27

Ehrlich? Zu meiner Zeit wurde es zu einem Mantra der Lehrer, sobald wir nach und nach ins fahrschulfähige Alter kamen: Fahrschule ist kein Entschuldugungsgrund! Das wurde so ift erwähnt und wiederholt, dass der verpennteste Schüler bescheid wusste.

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pugggi 18.12.2015, 08:07
@Lycaa

Dann hattest du disziplinierte Lehrer und bei mir waren (entschuldige, Messerset) nur Flachpfeifen.

Was ich damit auch eigentlich ausdrücken wollte ist, dass die Möglichkeit besteht, dass so eine Information einfach im Vorfeld nicht bekannt ist...

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Hä? Was willst du nachschreiben lassen? Das ist vorsätzliches Schwänzen und ebenso eine vorsätzliche Leistungsverweigerung. Eine simple 6 für die Klausur wäre da angemessen.

Als ob Fahrprüfungen nur während der Unterrichtszeit stattfinden würden...


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Bernerbaer 16.12.2015, 07:08

So sehe ich das auch.

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Cooki3monster 16.12.2015, 07:09

Doch meist ist das so das die vormittags sind.

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atzef 16.12.2015, 07:45
@Cooki3monster

Wen sie "meist" vormittags sind, was so nicht stimmt, dann gibt es eben grundsätzlich auch welche außerhalb der Unterrichtszeiten! So ist das einfach schwänzen einer Klausur ohne Entschuldigungsgrund.

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Ich würde ihn Nachschreiben lassen, allerdings ein ernstes Wörtchen mit ihm reden. Dann sowas sollte eigentlich vorher abgesprochen werden.

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Er hätte das ansprechen sollen wie er sich verhalten soll. Man hätte sich dann einigen können. Finde das verhalten des Schülers nicht in Ordnung.

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6, setzen. Er wusste bestimmt, dass er da eine Klausur schreibt und die Prüfung bewusst dort hingelegt. Selbst schuld.

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Nachschreiben lassen (meine Meinung)

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Finde es ne Frechheit sowas nicht vorher abgeklärt zu haben. Dann wäre das ja ok.

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Leistungsverweigerung. 6.

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