Soll ich bei meinem Onkel anfangen?

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4 Antworten

Hallo BenjaminDude, 

wenn du der Nachfolger der Firma werden möchtest, immer vorausgesetzt du willst in dieser Richtung was machen, dann lerne einen dafür geeigneten Beruf. 

Arbeite dich von unten nach oben durch, damit du alle Arbeitsschritte und die verschiedenen Bereiche kennst und dadurch die Chance hast ein guter Chef zu werden. 

Musst dich mit deiner Mutter gar nicht anlegen, es ist dein Leben. Nur weil sie sich nicht mit dem Onkel versteht musst du auf nichts verzichten. 

Aber... mach über die Nachfolge auch einen Vertrag, denn nur gesagt ist mal gar nichts. Nur das Schriftliche zählt. 

Aber wie schon gesagt, lerne oder studiere etwas, das dir in diesem Bereich dienlich ist und erst, wenn du das Arbeiten gelernt hast kannst du Chef werden. 

LG Mata

Vielen Dank für's Sternchen :)

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Ich würde NICHT den "normalen" Bewerbungsweg wählen, sondern das direkte Gespräch mit Deinem Onkel suchen. Und dann einfach mal versuchen, mit ihm möglichst offen über das Thema zu reden.

Wenn Dich das dann wirklich interessiert, aber Du Probleme siehst (z. B. weil Du von bestimmten Dingen keine Ahnung hast bisher), dann solltest Du das ganz offen sagen.

Bedenke: er sucht offenbar einen Nachfolger. Das bedeutet auch, dass er ggf. bereit ist, in Nachwuchs in seinem Unternehmen zu "investieren". Und er wird wohl Erfahrung in Unternehmensführung haben. Also wird er schon eine Idee entwickeln, ob das überhaupt funktionieren kann, und was er ggf. an Hiflestellung dafür bringen kann.

In der aktuellen Zeit ist so ein Angebot eine super Situation! Wenn Dich eine Arbeit für die Firma interessiert, dann solltest Du Dir das ernsthaft überlegen. Solche Chancen gibt es nicht so oft.

Ich mach quasi "beides". Ich werde jetzt erstmal meine Bewerbung hinschicken. Sobald er sich bei mir meldet mit ihm reden. Sicher wird er investieren. Ich habe ja von einer Schülerfirma her (ja, ich weiß, klingt lappig) schon Erfahrungen mit Unternehmensführung gesammelt... Definitiv interessiert es mich.

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Hey,
Ich kann verstehen, wie du dich fühlst.
Ich bin letztes Jahr nach meinem Abitur nach Berlin gezogen (zuerst war nur ein dreimonatiges Praktikum angedacht und dann bin ich doch geblieben) und damit wohne ich auch 700km von meiner Familie entfernt. Und ich will nicht lügen, es war am Anfang und auch jetzt noch manchmal es hart so weit von ihnen weg zu sein. Aber es war trotz allem die beste Entscheidung die ich hätte treffen können. Denn für mich war es echt wichtig herauszufinden wer ich eigentlich unabhängig von meiner Familie und meinem gewohnten Umfeld bin.
Nichts desto trotz solltest du das auch mit deiner Mutter klären, denn grade bei so einem Schritt ist es gut, wenn Mama hinter einem steht!
Aber letztlich ist es ja auch erst mal nur ein Praktikum oder? Also wenns dir nicht gefällt, kannst du ja immer noch was anderes machen ;)

Das von zu Hause weg wohnen bin ich dank Internat (ebenfalls 800km weg) schon gewohnt. Das wird keine Hürde sein. Aber mittlerweile glaube ich, dass es die Zeit schon richten wird, wenn ich nicht zu Hause bin...

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Eine Firma übernehmen ist eine riesen Sache...ABER sollte dir das Gebiet liegen und auch mit deinem Studium zusammen passen, warum denn nicht?
Weisst du wie schwer es andere haben, selbst mit Studium? Es ist keine Garantie auf einen guten Job.
Auch wenn deine Mutter sich nicht gut mit deinem Onkel versteht, damit hat sie dann zu leben wenn du dich so entscheidest, es ist deine Entscheidung.
Die Entfernung von deinem Elternhaus solltest du positiv nehmen, umso mehr freut sich deine Mutter wenn du doch dann wieder mal vorbei schaust.
Eltern haben leider immer den Effekt zu klammern, egal was man machen möchte...

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