Soll frau den gleichen Nachnamen tragen wie der Ehemann?

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14 Antworten

Für mich wäre es nie in Frage gekommen, dass ich einen anderen Namen annehme. Ich könnte mir gar nicht vorstellen einen anderen Nachnamen zu haben. Wir haben bei der Heirat unsere eigenen Namen behalten und sind noch nie auf Probleme gestoßen. Die Nachbarn müssten es doch auch verstehen wenn die Schwiegertochter ihre Familienidentität nicht so einfach ablegen kann. Außerdem, wieso eigentlich immer die Frau? Soll der Mann doch den Nachnamen der Frau annehmen.

ich find es schon schön wenn man sich auf einen namen einigen kann. es kann auch der name der frau sein. nur gibt es auch menschen die nur um ihr selbstbewustsein demonstrieren zu wollen einen doppelnamen sich zulegen der nur zum schreien ist. also ich mein jeder sollte selbst entscheiden können ohne selbstbewußtsein und mit selbstbewußtsein. hauptsache beide können damit leben und es ergibt keinen stuß wie "kohlhasel meiser" da würd ich dann vielleicht auch lieber mit meiser leben ;-)

Ich finde es eine ganz hervorragende Einrichtung, dass Frauen mittlerweile ihren Namen behalten können. Warum sollen auch immer die Frauen auf ihren Namen verzichten? Ich würde es auch nicht wollen, und wenn, würde ich heiraten wollen (was doch seeeeeehr unwahrscheinlich ist...), meine Partnerin ihren Namen behalten wollte, könnte sie das gerne tun.

Was Eltern, Schwiegereltern und sonst wer dazu meinen würden, wäre mir ziemlich Jacke...

Ich finde es schon einen Zeichen der Zugehörigkeit, wenn ein Parner den Nachnamen des anderen annimmt. Wobei ich hier ausdrücklich sage das auch der Mann den Namen der Frau tragen kann.

Manchmal frage ich mich warum einige Leute denn heiraten. Aus liebe und Zugehörigkeit tun das wohl heute nur noch sehr wenige. Die meisten machen es wohl wegen der steuerlichen Vorteile und der Rechte als Ehepartner wenn es um ein gemeinsames Kind geht.

Es würde mich nicht interessieren, was andere davon halten. Ich habe zwar nicht vor zu heiraten, aber ich habe mir schon manchmal darüber Gedanken gemacht. Wahrscheinlich würde ich meinen langweiligen Nachnamen gegen einen interessanteren eintauschen, möglicherweise auch mit Doppelnamen.

Es ist die Entscheidung jedes einzelnen, wie er/sie das hält. Es ist ja nicht nur so, dass die Frau den Namen behalten kann, sondern auch, dass der Mann den Namen der Frau annehmen kann. Soll er sich doch dafür entscheiden, dann gibt es wieder eine Einheit in der Familie in Hinblick auf die Kinder.

Wir sind es eben nicht gewöhnt, dass Ehefrauen anders heissen als die Männer. Wenn der Haussegen allerdings an der Namensfrage schon Schieflage bekommt, dann sollte die Frau wohl wirklich ihren Namen behalten - sicherheitshalber.

Ich persönlich würde auch heute noch den Familiennamen meines Mannes nehmen. Es kommt mir einfach unkomplizierter vor.

Das ist heutzutage die Entscheidung jedes Einzelnen, und das sollte auch akzeptiert werden.
Dass es vielen Mitmenschen an Toleranz mangelt, ist bekannt. Ob sie sich dem "Druck" beugt oder nicht, muss sie selbst entscheiden. Wenn es deshalb aber schon zu familiären Verstimmungen kommt, wünsche ich ihr einen Wohnsitz gaaaaanz weit entfernt ;)

"Dass es vielen Mitmenschen an Toleranz mangelt, ist bekannt."

War das ein seltener Anflug von Selbsteinsicht?

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@loopwithme

@loopwithme: So gut kennen wir uns?
Selbsteinsicht? Immer wieder gerne. ich hoffe, sie ist ansteckend. ;)

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@casualuser

Naja, ich muss dich nicht persönlich kennen. Was ich aber bisher so von dir bezüglich "Toleranz" zu anderen Meinungen in diesem Board gelesen habe, lässt nicht so ganz auf "immer wieder gerne" schließen...

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@loopwithme

Aha, dann kannst du nur meine Einstellung zu GF als Ratgeberplattform meinen. Sorry, wenn ich da eine andere Meinung vertrete als du.

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@casualuser

Anderer Meinung sein ist eine Seite - wie man sie vertritt, eine andere. Durch "Toleranz" ist mir deine Meinungsvertretung allerdings bisher noch nicht aufgefallen...

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@loopwithme

@loopwithme:Das muss daran liegen, dass es einen Unterschied zwischen Fakten (Richtlinien) und Meinungen gibt.
Vielen Dank für dein unendlich scheinendes Interesse an meiner Person.
Da ich dieses wegen der vielen User hier nicht erwidern kann, bitte ich um Verständnis dafür, dass ich mich an dieser Stelle aus diesem "Gespräch" ausklinke.

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Ich habe 1973 geheiratet und habe den Namen meiner Frau angenommen. Finde gut das es so was gibt. Wer vielleicht einen komischen Namen hat kann so ihn nur noch als Geburtsnamen gebrauchen. Andersherum finde ich es auch gut, dass jeder, wenn er will, seinen Namen behalten kann. Bloß bei den Kindern sollte man sich dann einigen, dass wenn es zwei sind, sie den gleichen Nachnamen haben.

Hier muss man sich nicht einigen, denn der Gesetzgeber lässt hier das Recht des Kindes vor dem Recht einer freien Namenswahl durch die Eltern gelten:

Jedes Kind hat das Recht, so zu heißen wie seine Geschwister. Also werden weitere Kinder grundsätzlich so benannt wie das Erstgeborene. Das gilt auch, wenn eine Mutter z.B. Kinder aus zwei aufeinander folgenden Beziehungen hat: Auch hier erhält das später geborene Kind den selben Nachnamen wie das erste - auch wenn dieser Nachname z.B. gar nicht vom leiblichen Vater stammt, sondern vom Vater der älteren Schwester oder des älteren Bruders.

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Bei uns hat jeder seinen Namen behalten. Würde die Frau den Mannensnamen übernehmen, käme das meiner Ansicht nach wieder einer (zugegebenermaßen wirklich leichten) Ünterdrückung der Frau gleich... *g * Also, bewahret euch eure Individualtiät!!

Ich finde es heutzutage gut, wenn auch die Frau ihren Namen behält. Mit den Stammbäumen wird's natürlich zusehends schwieriger, wenn da zuviele Nachnamen in ein und derselben Familie auftreten.

moment hört das nicht jedesmal bei der frau auf? die kinder haben doch den namen des mannes.

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@fengshui

@fengshui, die Kinder haben nicht automatisch den Namen des Mannes.

Die Kinder bekommen den Familiennamen und das ist nicht automatisch der Name des Mannes.

Wenn der Name der Frau als Familienname gewählt wurde, tragen die Kinder diesen Namen.

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Das ist heutzutage doch eigentlich kein Problem mehr seinen Namen zu behalten.

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Es gibt inzwischen so viele Patchworkfamilen, wo jeder seinen eigenen Namen hat und auch Eltern die nicht verheiratet sind, wo die Kinder den Namen der Mutter tragen.

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Meine Schwägerin hat auch ihren Familiennamen behalten und die Kinder haben den Namen von ihrem Vater. Da hat es auch noch keinerlei Probleme wegen des Namens gegeben.

Eigentlich finde ich es ganz schön, wenn man den selben Namen hat, wobei egal ist, von welcher Seite er kommt. Ich habe einen sehr schwierigen und langen Nachnamen, den man immer buchstabieren muss und werde dann wohl den Namen meines Freundes annehemn, der einfach nur Müller heißt. Wenn mein Freund aber einen ganz schrecklichen Namen hätte, dann würde ich meinen behalten. Und wenn er dann nicht so heißen will, wie ich, dann ist das auch egal. Wir leben in so einer modernen Welt, da ist das mit dem Namen doch egal,oder?

Das ist doch sowas von egal. Warum sollte frau ihren Namen nicht behalten. Ich kenne sogar Fälle wo der Mann den Namen der Frau angenommen hat.

Ist ganz egal "Namen sind schall und rauch"

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