Soll eine Katzensteuer eingeführt werden?

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16 Antworten

Ich bin dagegen. Und das nicht nur, weil ich selbst einen Vertreter dieser Art als Hausgenossen habe.

Mir erschließt sich der Sinn nicht.

  • Warum sollte jemand für seine reine Wohnungskatze auch noch Steuern zahlen?
  • Wie will man verhindern, dass Katzenbesitzer ihre Tiere aussetzen, wenn sie die Steuer nicht bezahlen können oder wollen?
  • Die eingenommenen Steuern werden nicht für Katzenzwecke^^ eingesetzt. Das beste Beispiel dafür ist doch die unsinnige Hundesteuer.
  • Es gibt auch keine Hamster- Meerschweinchen-, Kanarienvogel- oder Wellensittichsteuer.
  • Warum sollen Menschen, die sich der teilweise wirklich armen Kreaturen annehmen, dafür auch noch bezahlen? Der Staat sollte froh über derartige freiwillige Helfer sein, sonst hätte er das weit größere Problem.

Und ganz sicher gibt es noch viel mehr Argumente, die dagegen sprechen.

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Nein, denn wer zahlt für die Strassenkatzen, die niemandem gehören?

Wer soll die Steuer bezahlen für Menschen, die sich das Katzenfutter vom Mund absparen müssen, weil sie zu wenig verdienen?

Warum schon wieder ne neue Abzocke, die ja nur dem Staat zugute kommt, aber nicht den Tieren, für die bezahlt wird?

Der Staat verdient sich dumm und dämlich an unseren Steuern und da muss man nicht noch eine mehr haben.

Jeder von uns zahlt bereits genügend Steuern und der Staat muss sich nicht noch mehr Steuern ausdenken, um seine Bürger wie Zitronen auspressen zu können.

Ich bin stinksauer, wenn ich das schon höre, denn wir zahlen ja bereits doppelte Steuer für unsere Rente. Warum kriegt der Staat den Hals nicht voll???

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Kommentar von Miesepriem
07.03.2017, 13:34

 Was ist mit den Leuten, die sich die Hundesteuern, Futter und Versicherungen vom Munde absparen? Das ist ein Argument was nun wirklich nicht zieht.

Straßenkatzen die niemandem gehören... also die Katzen die bei uns in den Vorgarten kacken gehören schon jemandem. Und ein Zaun ist auch da. Stört die Katzen herzlich wenig und die Besitzer noch weniger.

Aber hier liegt auch genug Hundekacke auf den Gehwegen und Grünflächen. Das regt mich genau so auf. Und das als Hundebesitzer, der seinen Dreck wegräumt und sogar Steuern für seinen Hund berappt. =)

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Kommentar von Bevarian
07.03.2017, 13:43

Strassenkatzen

Ein Problem, daß sich durch mehr und stärker befahrene Straßen ganz von alleine löst!  ;)))

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Das wäre nur wieder eine neue Form der Abzocke und Wasser auf die Mühlen der Katzenhasser. 

Manche Menschen haben heutzutage nur ihre Haustiere. Ihnen das Letzte wegzunehmen, weil sie sich das vielleicht finanziell nicht leisten können wäre eine Sauerei. 

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Es gibt da kein Pro, auch wenn die hiesige noch so sehr auf eine Pro und Contra Kaufmannswaage aus ist. Das Contra sind die zusätzliche finanziellen belastungen für die Katzenhalter, dabei träfe es besonders die Armen sehr hart. Etliche arme Leute könnten sich dann noch nicht mal eine Katze halten.

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Kommentar von Bevarian
07.03.2017, 13:50

könnten sich dann noch nicht mal eine Katze halten

Bestenfalls noch kurz als "falschen Hasen"...   ;)))

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Kommentar von voayager
07.03.2017, 15:59

"auch wenn die hiesige Schule..." Schule hat gefehlt!

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Nein, statt dessen gehört die willkürliche Hundesteuer abgeschafft. 

Ganz abgsehen davon, dass der (Verwaltungs)Aufwand, alle Katzen zu ermitteln und zu registrieren viel mehr als die einzunehmende Steuer bringt, kostet. Man würde gutes Geld schlechtem hinterherwerfen, wie man so sagt. Die Brühe wär teuerer als die Fische.

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Wozu soll das gut sein? Wir zahlen doch schon exorbitante Steuern. Was soll denn aus den paar Milliönchen zusätzlich finanziert werden? Katzenauslaufgebiete? Aufsteller mit Tütchen um den Katzenmist wegzuräumen? Oder gleich was ganz anderes? Wenn man mehr Geld für Straßen und Schulen braucht sollte man mal als erstes die Militärausgaben zusammenschrumpfen.

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Nein.

Wieso? Ich mag zwar persönlich keine Haustiere, aber für viele Menschen sind Haustiere und Katzen ein wichtiger Bezugspunkt in ihrem sozialen Leben. Katzen machen dabei weit weniger "Dreck" als überall hinkac... Hunde. Insofern sollen erstmal die befürworter ihre Karten bzw. Pro-Argumente offenlegen...

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Nein.

Es hat historische Gründe, weswegen es eine Hunde- aber keine Katzensteuer gibt, da Katzen früher (Mittelalter) notwendig zur Bekämpfung von Schadnagern und Hundebesitz eher Luxus waren.

ca. 20% der Deutschen habe eine Katze als Haustier, schätzungsweise ca. 16 Mio. Würde man jetzt eine Katzensteuer einführen, könnte ein signifikanter Teil der Katzenhalter, allein aus Protest ihre Katze in einem Tierheim abgeben. Selbst wenn es nur 5% davon machen würden, würde es um 800.000 Katzen gehen, die von Tierheimen durchgefüttert werden müssten.

Die Hundesteuer würde heutzutage immer noch mehr Sinn machen, als eine Katzensteuer, da Hunde sehr viel mehr Zeit und Arbeit des Hundehalters beanspruchen und die Anschaffung eines Hundes daher gut überlegt sein sollte. Eine Hundesteuer kann dabei ein weiterer Faktor sein, weswegen man besser ein zweites Mal über die Anschaffung nachdenken sollte. Katzen sind im Vergleich doch wesentlich pflegeleichter und selbstständiger.

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Kommentar von Bitterkraut
07.03.2017, 10:27

die historischen Gründe für Hundesteuer sind genauso willkürlich, wie heute. 

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Kommentar von Diimiitrii
07.03.2017, 10:31

Der erste Teil der Antwort gefiel mir besser. 

Ich sehe keinen Grund jemanden der Zeit und Geld aufbringt um sich um ein Lebewesen zu kümmern auch noch dafür zu besteuern.

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Wenn Du an einem Wettbewerb teilnimmst, sollte das doch deine eigene Leistung sein - oder gibt es einen Sonderpreis für "Thema am besten in gutefrage nachgefragt"?

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Es gibt keine Argumente, die dafür sprechen - außer, daß es eine weitere Möglichkeit ist, die Bürger abzuzocken.

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Kommentar von Bitterkraut
07.03.2017, 10:21

nicht mal das käme hin, der Verwaltungsaufwand würde viel mehr kosten, als die Steuer einbringen würde.

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Eine Steuer hilft auch nicht, denn dort, wo die Katzen Nachbars Vorgarten vollkac*en,  haben die Katzenbesitzer genügend Geld, sich trotz Steuern weiterhin Katzen zu halten.

Das Problem ist die Rechtslage, die dem geschädigten Vorgartenbesitzer die Reinigungskosten auferlegt, selbst wenn er den Besitzer der schuldigen Katze ermittelt. Ihm andererseits auch jedes wirksame Mittel verbietet, das Katzen vom Betreten seines Grundstücks abhalten würde.

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Kommentar von TreudoofeTomate
07.03.2017, 12:56

Das ist nicht richtig, es verbietet dir niemand, einen Zaun aufzustellen.

Und mal ganz ehrlich, wie willst du denn den Besitzer einer freilaufenden oder -lebenden Katze ermitteln? Ein Nachbar hat neulich auch behauptet, es wäre unser Kater, der auf seinem Auto herumklettert. Dummerweise geht der altersbedingt fast gar nicht mehr vor die Tür. Und wie sich herausgestellt hat, sieht der Übeltäter^^ unserem Kater nicht einmal ähnlich.

Aber es ist ja so einfach, zu behaupten dieses oder jenes Tier wäre es gewesen.

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Ich debattiere im Bundeswettbewerb

Jemand der auf dieser Ebene mitdiskutiert sollte in der Lage sein selbst zu argumentieren - heißt dann auch selbst zu recherchieren.

Und jemand der auf Bundesebene diskutieren und argumentieren möchte sollte niemals einen solchen Satz

also bitte keine "ok wie schwachsinnig."

verwenden. Ansonsten gibt es allein hier im Forum 630 !! Ergebnisse zum Thema Katzensteuer.

https://www.gutefrage.net/suche?q=katzensteuer

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Wie Besitzer ermitteln? Wie Kontrolle ermöglichen? Ist bei Hunden ja schon problematisch

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Nein- das ist reine Abzocke. Wer soll für die ca. 2 millionen Streunerkatzen in Deutschland zahlen?

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Kommentar von Bevarian
07.03.2017, 13:48

Na, mit den Steuereinnahmen könnte man gegen die Schleicher endlich effektiv vorgehen und die Singvogelbestände wieder aufpeppen.  ;)))

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Ich kann mir nicht vorstellen dass viele ihre melden werden.

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