Soll ein Erbschein für verstorbener Mutter für mein Onkel sein Haus beantragen?

5 Antworten

Ich finde es sehr vernünftig von Deinem Onkel, dass er die Erbfolge regeln möchte, damit es nach seinem Tod keine Probleme für die Hinterbliebenen gibt. So ist es auch vernünftig, dass er Dich mit als Erbberechtigte eintragen lässt (da Du noch nicht volljährig bist, offenbar, muss das Dein gesetzlicher Vormund machen, sonst kannst Du das selber, da über Deine Mutter die Erbfolge an dich geht). Du würdest dann im Erbfall einen Anteil ausgezahlt bekommen, oder (Vorsicht!) die Hypothek anteilig erben. Das Erbe kannst Du dann aber ablehnen, wenn es so weit ist.

Beim Erstellen eines Erbscheines MUSS jeder Erbberechtigte eingetragen werden. Dein Onkel sollte sich aber fachkundig beraten lassen.

Ich habe nichts vererbt bekommen und mit dem Haus ja gar nichts zu tun, oder?

Doch, ganz im Gegenteil, sie sind pflichtteilsberechtigter Erbe. Das heißt, sie sind Teil der Erbengemeinschaft und somit am Nachlass beteiligt. In Bezug auf das Haus kann u.U. noch ein Ergänzungspflichtteil vorhanden sein.

Jetzt verlangt mein Onkel mit einen Formlosen schreiben das der Mann von meiner verstorbenen Mutter die vollmacht erhält in meinen Namen den Erbschein zu beantragen.

Sie sollten keine Vollmachten erteilen und schon gar nicht an einen Nichterben. Lassen sie sich nicht über den Tisch ziehen. Vielmehr sollten sie Ihre Angelegenhen selbst erledigen. Wenn sie nichts mit den Erbe zu tun haben wollen, können sie es natürlich innerhalb der 6 Wochenfrist aussschlagen. Die Ausschlagung wirkt so, als hätten sie den Erbfall nicht erlebt. Wenn sie einen Erbschein beantragen, dann können sie nicht mehr ausschlagen.

Als Erstes sollten sie sich aber mal mit allen Erben zusammensetzen und das weitere Vorgehen besprechen.

und es würde noch die Klausel bestehen das wenn mein Onkel verstirbt das haus wieder an Oma/Opa zurück gehen würde was er aber nicht möchte sondern es seiner Ehefrau und seiner Tochter zugunsten gehen soll.

Natürlich kann die Erbengemeinschaft als Ganzes auf das Haus bzw. eine spätere Übertragung verzichten. Ob Sie das wollen, müssen Sie für sich entscheiden. In keinen Fall sollte ein solcher Verzicht aber über eine Vollmacht laufen, sondern wäre immer durch die Erben höchstpersönlich zu genehmigen. Ein Bevollmächtigter läuft hier nämlich Gefahr sich wegen Untreu strafbar zu machen.

Juristisch einwandfreien und unanfechtbaren Rat im Internet suchen... das kann brutal ins Auge gehen. Such dir einen Fachanwalt für solche Erbschaftsangelegenheiten und lass dich fachkundig beraten.

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Meine oma lebt seit einem guten 1 Jahr im altenheim und ist leider nicht mehr ganz zurechnungsfähig. Mein opa ist verstorben und steht immer noch mit meiner oma zusammen im grundbuch. Es war immer der Gedanke von beiden das das haus in der Familie bleibt. Drum wurden auch im gemeinschaftlichen Testament mein Onkel, (mein Vater der leider verstorbenen ist ) nun meine zwei schwester und ich namentlich genannt. Mein Onkel will das haus aber verkaufen. Meine Schwestern und ich sind dagegen. Da ich schwanger bin möchten mein Freund und ich gerne in das haus ziehen. Meine Schwestern sind damit einverstanden auch weil es oma zugute kommen würde. Es stellt sich mir nur die frage, darf ich jetzt einfach in da haus einziehen ?

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Mein Opa ist kurz vor ende letzten Jahres verstorben, im Testament sind meine Tante und mein verstorbener Onkel benannt, meine Mutter ist in diesem Erbe nicht mit aufgeführt da Sie zu Erstellung des Testaments bereits verstorben war, habe ich als Enkel und hinterbliebender meiner Mutter ein Anspruch auf ein Pflichtanteil oder tritt erst der Ehegatte (mein Vater) als Pflichtanteilhaber in diesem Fall ein?

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"Ich hätte eine Frage zum Erbrecht. Diese ist für meinen Nachbarn, der Rat in Sachen Erbe für seine Nichten und Neffen sucht.

Die Mutter meines Nachbarn hatte einen Bruder, dieser wiederum einen Sohn ( Cousin des Nachbarn) der wiederum keine eigene Kinder hatte.

Jener Cousin, dessen Eltern und deren Geschwister sind allesamt verstorben, gem. der Erbfolge würde nun mein Nachbar ( als Cousin) und dessen Schwester (als Cousine) in die Erbfolge eintreten, ich denke, das ist die 3. Ordnung gem. Erbfolge.

Die Schwester ist nun in 3. Ehe verheiratet, die Männer aus 1. und 2. Ehe leben noch und aus den ersten beiden Ehen auch je 2 Kinder, die jeweils bei den Vätern aufgewachsen sind.

Die 3. Ehe besteht nun 2 Jahren, wurde allerdings im Ausland geschlossen, in dem Heimatland des 3. Ehemanns, der auch sodann mit ihr hier lebt.

Diese Schwester (Cousine) will das Erbe entweder antreten, bekommt allerdings ebenso wie der 3. Ehemann Transferleistungen oder aber, was wir uns nicht vorstellen können, will sie das Erbe für einen obligatorischen Euro an den neuen Ehemann verkaufen, damit die Kinder, die Ämter und die ersten beiden Ehemänner leer ausgehen, so ihre Aussage...

Nun meine Fragen:

  1. Kann sie das Erbe überhaupt an den neuen 3. Ehemann abtreten?

  2. Haben die Ehemänner der 1. und 2. Ehe Anspruch, denn diese wollen es für die Kinder und Enkel verwenden?

  3. Haben ihre leiblichen Kinder auch ohne ausschlagen des Erbes durch deren Mutter ( die Schwester des Nachbarn) einen Anspruch auf einen Erbteil?

  4. In wie weit ist der 3. aktuelle Ehemann überhaupt erbberechtigt, der keinerlei Verwandtschaftgrad zu dem Erblasser hat?

  5. Wird das Nachlassgericht generell über solche Sachverhalte informiert, womit gemeint ist, dass die Nachlassnehmer auch noch Kinder haben, sofern diese überhaupt erbberechtigt sind?

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Hallo vor 15 Jahren haben wir mein Man und Ich einen Garten gekauft zusammen aufgebaut. allerdigsa?

hallo ! vor 14 Jahren haben wir, mein man und ich einen Garten gekauft, zusammen aufgebaut .Ich habe damals ein fehler gemacht, das heisst, der Pachtvertrag lief nur auf die Name meines Manes. 10 Jahre später habe ich aleine auch ein Garten gekauft (die selbe Anlage), im Februar dieses Jahres ist mein Man unerwartet gestorben. Der Vorsitzender unseres Garten Verein meinte, dass ich den Garten meines Manes nich auf mich umschreiben kann ,den ich habe schon einen Garten und ich darf nur einen Garten Haben also muss ich es verkaufen und von dem Verkafuswert 10 % an der Verein zahlen soll. Auserdem soll ich ein Erbschein beantragen, sonst geht das Überhaupt nicht, ist das korrekt ? Auserdem können die mich zu Verkauf zwingen? und ist wirklich erbschein erforderlich? Darf mann tatsächlich nur ein Garten Haben ?

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