Soll der Islam zur Landeskirche in der Schweiz werden,eure Meinungen?

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12 Antworten

Die Schweiz ist das wohl demokratischste Land in Europa.

Hat eine bestimmte Bevölkerungs Gruppe also einen solchen Wunsch kann Sie dafür sorgen das über diesen Abgestimmt wird.

Man muss lediglich, innerhalb einer gewissen Frist 100'000 Unterschriften sammeln um eine Initiative und somit eine Volksabstimmung zu lancieren. Würde die Initative dann angenommen müsste das jeder Schweizer vorbehaltlos akzeptieren  

Dieser Weg steht jedem mündigen Schweizer  Frei, ob Muslim oder nicht.

 De Facto hätte ein solches begehren aber kaum eine Chance angenommen zu werden, da sowohl der Grossteil der Christen, als auch der Grossteil der Atheisten gegen eine Muslimische Stadtkirche ist und diese beiden Gruppen bis auf weiteres den Grossteil des Schweizer Stimmvolks stellen.

Ich persönlich bin auch gegen ein solches Begehren, nicht weil ich etwas gegen den Islam an sich habe, nein ich bin generell gegen eine stattliche Subventionierung von Religion, seines Christen, Hindus, Juden oder Muslime  

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Kommentar von Accountowner08
13.04.2016, 17:58

Die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechtes ist eine Zuständigkeit der Kantone... d.h. es kann in jedem Kanton anders sein... und man müsste sich in jedem Kanton extra anerkennen lassen. Es könnten durchaus Kantone islamische Gemeinden oder Verbände anerkennen, vielleicht ist das in manchen Kantonen sogar schon der Fall.

Die Sache ist nur die, dass islamische Gemeinden ganz anders strukturiert sind als Kirchen, und das wirft verschiedene Probleme, weil die KdöR sehr von kirchlichen STrukturen ausgehen... z.B. dass das Ganze nach Kantonen organisiert sein muss, etc...

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Ich finde, das geht in die falsche Richtung. Bin eher dafür, die Trennung von Religion und Staat weiter fortzuführen. Nach meiner Meinung sollten Kirchen und ähnliches wie andere Vereine auch, wie z.B. das Rote Kreuz, behandelt werden.

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Es wäre schon längst an der Zeit, dass der Islam (wie jede andere grössere Religion) in der Schweiz offiziell gelehrt würde.

Der Grund ist folgendermassen. Aktuell werden der Islam und das Judentum nur in abgeschotteten Moschen/Tempeln gelehrt. Der Staat hat keinen Einfluss darauf von wem die Gläubigen unterrichtet werden.

In den meisten Fällen von gemässigten Imamen/Rabbis aber jenachdem auch von Radikalen.

Wenn wir aber staatlich finanzierte Priester/Rabbis/Imame hätten, könnte die Radikalisierung eingedämmt werden.
Gruppen radikalisieren sich dann, wenn sie an den Rand gedrängt und unterdrückt werden. Durch die Anerkennung des Islam als Landeskirche, mit allen damit verbundenen Rechten und Pflichten, würde man der Radikalisierung entgegen wirken.

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Hängt womöglich auch davon ab, welche Rechtsstellung eine Landeskirche hat, welche staatlichen Gelder ggf. fließen und wenn ja, in welcher Höhe eigentlich.

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Kommentar von Accountowner08
13.04.2016, 18:02

"Landeskirche" ist kein rechtlicher Begriff, er meint wohl "Körperschaft des öffentlichen Rechtes".

in der Schweiz müssen Unternehmen Kirchensteuer zahlen. Diese Kirchensteuer wird nur unter den kdör verteilt, d.h. ein Unternehmen, das einem Atheisten, Moslem, Buddhisten, Hindu, Juden gehört wird dazu herangezogen, die christlichen Kirchen zu finanzieren.

Wenn eine Islamische Gemeinde als Kdör anerkannt würde, bekäme sie proportional zur Anzahl ihrer Mitglieder einen Anteil an diesen Kirchensteuern für Unternehmen...

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Du meinst sollen islamische Gemeinden als körperschaft des öffentlichen Rechtes anerkannt werden?

Es hätte den Vorteil, dass die Moslems die Kirchensteuer für Unternehmen nicht nur bezahlen müssten, sondern auch einen Teil davon wieder zurück kriegen würden (als Beitrag an ihre Gemeinde). Ich persönlich wäre eher dafür, dass man Kirchensteuern für Unternehmen abschafft und verstehe nicht, warum das nicht schon lange geschehen ist.

Das Problem wäre, dass die islamischen Gemeinden eine vielfältigere Struktur haben als die christlichen Kirchen. 

Ein weiteres Problem wäre, dass die Anerkennung kantonal ist, und dass dann ev. Gemeinden in gewissen Kantonen keine Mitglieder aus anderen Kantonen aufnehmen könnten (oder die Mitglieder kein Stimmrecht haben dürften, in gewissen Kantonen dürften vielleicht Ausländer dann in der islamischen Gemeinde kein Stimmrecht haben). 

Insofern ist eine Organisation als Vereine einfacher...

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Anhand das du SVP eingegeben hast, sehe ich das du also Rechtspopulistisch bist. Eine Diskussion mit dir über den Islam würde sich somit nicht lohnen.

Für die die es nicht wissen: SVP ist die Schweizer AfD sozusagen.

1. Frage was hast du dagegen das eine Religion ausgeübt wird in der Schweiz ?

2. Frage ist hast du selbst mal die Bibel gelesen ? Würdest du sie gelesen haben, müsstest du wissen, dass Jesus selbst gesagt hat liebe deinen Nächsten, akzeptiere die Menschen so wie sie sind und das wir alle Gottes Kinder sind da wir alle an Gott glauben.

3. Bevor du dich darüber aufregst, das der Islam in der Schweiz etabliert wird, solltest du erstmal in die Kirche gehen und deine eigene Religion lernen. Dann hättest du auch nicht so eine abwertende Meinung.

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Kommentar von SviTM
12.04.2016, 14:53

1. die eigene religion ausüben ist nicht schlimm oder ich denke niemand hat etwas dagegen (oder zumindest wenige) aber ich selber verstehe nicht warum sie solche moscheen oder minarete brauchen? das können sie ja auch in normalen häusern praktizieren.

(versteh mich nicht falsch. ich finde es passt nicht ins kulturele bild der schweiz wenn ein orientalisches gebäude / eine moschee in einer stadt wie luzern steht. wiederum möchte ich auch keinen dom in ankara sehen.)

2.die lehre jesus ist sehr bewunderns wert aber das heisst nicht das die dann auch aufgegenseitig keit basiert. ich denke wenn die christen in saudi-arabien das christentum als landesreligion haben wollen können sie einpacken.

und nur noch so ein beispiel

viele leute beschweren sich über den "lärm" der kirchenglocken und darum sind vieler orts die glocken ausserbetrieb. 

warum sollte man dann zulassen das ein imam in der stadt ein gebet rumschreit(nicht niederschäzig gemeint)

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Kommentar von RipeClown
14.04.2016, 23:28

Genau. Sollen doch auch alle Christen jeden Sonntag auch zuhause bleiben. Lasst uns auch gleich alle Kirchen schließen. Dein Problem ist "Christentum darf das, weil ich ein Christ bin. Der Islam darf das nicht, weil ist so."

Du beziehst dich auf Saudi Arabien. In Saudi Arabien herrscht Wahhabismus. Das ist eine Sekte des Islams. Stell dir mal vor in der ganzen Schweiz würden die Zeugen Jehovas herrschen. Genau so wäre das.

Du sagst sollen sie ihren Glauben ausüben, sagst aber danach keine Moscheen. Welche Logik ist das. Entweder sie sollen ihren Glauben ausüben und dürfen in Moscheen, oder sie dürfen ihren Glauben nicht ausüben und dürfen nicht in Moscheen.

Geh mal nach Italien. Da hörst du nur Kirchenglocken. Soll ich mich jetzt in Deutschland auf Grund der Kirchenglocken beschweren ? Die Kirchenglocken sind zu laut ?

Hast du überhaupt jemals eine Moschee von innen gesehen ? Hast du dich überhaupt mit den Hadithen des Propheten Muhammad und mit einem Qur'an auseinandergesetzt der auch von deutschen Islamwissenschaftlern übersetzt wurde ?

Weißt du überhaupt das es im Islam auch Jesus gibt ?

Beschäftige dich mal mehr mit diesen Themen und argumentier auch mit Fakten. Alles andere ist bullshit.

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Kommentar von RipeClown
14.04.2016, 23:31

Und noch ein Tipp. Schau dir Kirchen in der Türkei oder in Arabischen Ländern an. Siehe und staune, sie sehen genau wie Moscheen aus. Diese neuen Bauten der Kirche, gibt es erst seit 1000 Jahre und auch nur in Europa. Davor wurden Kirchen genau so gebaut wie Moscheen. Synagogen auch.

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Nein, weil nur sehr wenige Schweizer dem Islam angehören. Wenn Ich auswandere erwarte Ich auch nicht, dass sich die Leute in meinem neuen Land mir anpassen, sonder Ich passe mich denen an. Ich lerne die Sprache, kleide mich den Landestypischen Sitten entsprechend und versuche nach den Sitten in meiner Umgebung zu leben. Nicht umgekehrt.

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Kommentar von Mistserx1
12.04.2016, 12:50

ja ist so👍

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Kommentar von Accountowner08
13.04.2016, 18:12

Was hat das mit der Anzahl Mitglieder zu tun? Es gibt auch sehr kleine Religionsgemeinschaften, die  in der Schweiz Körperschaften des öffentlichen Rechtes sind...

Integrieren heisst die Gesetze befolgen, einer Arbeit nachgehen, aber seine Kultur und Religion darf ein Mensch doch behalten. Du würdest auch nicht aufhören, Weihnachten zu feiern, nur weil du für ein paar Jahre nach Algerien oder Indien ziehst...

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Die Stellung als Landeskirche bedeutet ja nicht, dass der Islam Staatsreligion wird, es bedeutet einfach nur, dass die islamischen Gemeinden rechtlich den christlichen Kirchen gleichgestellt werden.

Da bin ich dafür, gibt ja keinen Grund wieso auch nicht.

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Ich bin kein Schweizer . Wenn darüber demokratisch abgestimmt wird Ok .

Leben denn im der Schweiz mehrheitlich Moslems? Dann könnte ich es verstehen. 

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Kommentar von Mistserx1
12.04.2016, 12:39

ne 13 % haben sie vor kurzem in einer Studie gebracht

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Googelt einmal abwechselnd die Weltkarte der Religionen und dann die geologische Weltkarte und vergleicht einmal, welche Gebiete überwiegend grün und welche überwiegend verwüstet sind und wo welche Religion Staatsreligion ist und dann macht Euch noch einmal Gedanken...

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Kommentar von Accountowner08
13.04.2016, 18:05

Genau, und daraus schliessen wir, dass das Christentum eine verwüstende Religion ist, denn in der Zeit, wo das Christentum in Nordafrika und im Nahen Osten weit verbreitet war, schritt die Verwüstung dieser Gebiete voran...

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Bockmist, wo wird das Diskutiert in deinem Hirn?!

Die Schweiz wird niemals den Islam zur Landeskirche machen, weshalb auch?!

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Nein, ich bin dagegen. Die Muslime kennen solche Strukturen wie sie die Evangelische und die Katholische Kirche haben nicht. Ich brauche als Muslim keinen Priester, Pfarrer oder Bischof. Ich bin alleine Allah gegenüber verantwortlich und sonst niemand. Und nur ich kann Allah bitten, dass er mir meine Sünden verzeiht. 

Aber eigentlich bin ich dafür, dass alle Religionen gleich behandelt werden. Entweder sollen sie alle zur Landeskirche werden oder gar keine Religion soll dieses Privileg haben.

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